Beiträge von Diandra

    Hallo liebe Sunas :)

    stimmt Sunas und ich weiß mal wieder so gar nicht was das soll :twisted:

    Es tut in dem Sinne weh, dass man völligst ausgeschlossen wird - von jetzt auf gleich. Man hat nicht pariert und schon wird man abserviert. Bei allem Verständnis was ich je hatte, egal ob Depri mit Tabletten, angelernter Egoismus und was weiß ich was für Komponenten da noch mitspielen - so etwas tut man einfach nicht. Aber ich schließe mal wieder von mir auf andere *koppschüttel* ich jedenfalls hätte sowas nicht getan. Er hat wohl wieder Leute gefunden, nach deren Maßstäben er nun leben will - geschützt isser ja momentan und was später mal kommt - warum sollte man sich darüber Gedanken machen.

    Ich werde nicht mehr stetig parat sein - wozu ? Das ist kein miteinander, dass ist ein benutzen. Und dafür bin ich mir zu schade.

    Das Kontrollieren wird wohl nicht funktionieren. Auch Deine Geduld ist bemerkenswert und ich hoffe, irgendwann sieht er, dass es so nicht geht. Klar sehen wir es als erträglicher wenn er sich zusammenreisst, aber auf Dauer funktioniert das sicherlich nicht. Irgendwie ist man immer auf der Hut.

    Ich veralber mich lieber selber :wink: und heute gabs hier nicht einen Sonnenstrahl *Schnute.zieh*

    Freue mich immer mal wieder was von Dir zu hören :D Lass es Dir gut gehen Sunas

    LG
    Dia

    Heute wurde ich wohl abgestraft.
    Wir haben jedenfalls nichts gehört.
    Aber ob das Handy aus war oder nicht habe ich nicht getestet - das muss ich mir nicht geben :(

    Also werde ich die 13. Woche für mich anfangen.

    Meine ältere Tochter ist sauer auf sein Verhalten, zumal sie 5 Tg nach Rügen auf Klassenfahrt fährt. Ein "Tschüss" und "schöne Tage" hatte sie schon irgendwie erwartet.

    Tja - was soll ich den Mädels dazu sagen - müssen sie sich wohl ihren eigenen Reim drauf machen. Zur Zeit habe ich da leider keine zufriedenstellende erklärende Antwort.

    Grüßle
    Diandra

    Hi,


    Zitat

    Ganz ehrlich: Ich an deiner Stelle würde gar nicht mehr ans Telefon gehen, und ihn einfach schmoren lassen!!! Du setzt dich schon genug mit dem ganzen Thema auseinander - ihm geht es noch nicht schlecht genug! Das ist zwar hart, aber ICH denke, es ist die Wahrheit

    Ja, ich glaube Du hast recht, werde ich wohl einsehen müssen, dürfen, können :?

    Fakt ist mal wieder: Handy war sowohl heute morgen als auch heute abend abgeschaltet und somit werde ich ab jetzt nicht mehr anrufen. Es scheint ja nicht erwünscht und somit gebe ich mich geschlagen und gebe schlicht und einfach auf :(

    Da ich nicht um den Block rennen kann, um den Kopf freizubekommen habe ich heute halt erst den Staubsauger geschwungen und dann die Wohnung geputzt - schweisstreibende Sache für mich - aber wenns hilft.
    Wäsche gibts auch so gut wie keine mehr zu waschen und morgen werde ich mal einen Versuch starten, wie es aussieht, wenn ich Fenster putze.


    LG
    Diandra

    Hallöle :D

    @ Marie ... ich fürchte, so langsam komm ich dahin, das es für mich nichts anderes mehr zu tun gibt, als dass ich mein Leben in andere Bahnen lenken muss. Nicht mehr auf den Tag X warten und darauf hin arbeiten :? Aber mein Humor wird mir erhalten bleiben - ich habe schon ganz andere Dinge überlebt - somit bin ich sicher, dass ich das in irgendeiner Form auf die Reihe bekomme - ab heute werde ich versuchen, mich aus diesem Spieleclub rauszuhalten :wink:

    @ Sunas ... eigentlich gehts gut - bin ein bisken angenagt und der heutige Tag hat das Seine noch dazugetan. Egal, da muss ich durch :) Schritt für Schritt scheine ich ja so langsam meinen Weg zu gehen - wenn bloss die dämlichen Steine nicht immer da rumliegen würden *wechräum* :roll:
    Und wie geht es Dir ? Irgendeine Veränderung zum guten hin ?

    @ ayki ... man muss erst mal begreifen, dass man nur eins von vielen Spielhütchen auf dem Feld ist und grad ins Abseits gekickt wird. Aber gut - ich dachte, dass Spiele spielen hätten wir schon hinter uns gehabt :roll:
    Soviele Grenzen wie ich schon setzen musste, danach müsst er sich grad in einem Labyrinth wiederfinden :D

    @ lavendel ... stimmt alle Rücksicht, Nachsicht und was weiß ich sind einfach falsch. Ja ich finde auch, dass ist einfach nur schlechtes Benehmen - ob ich von ihm lernen sollte :wink:


    Ich danke Euch für Eure lieben Worte :D

    Heute ist er hier jedenfalls auch nicht aufgetaucht. Er hat angerufen, ob ich ihn abholen könnte, weil er kein Fahrgeld mehr hat. Ich habe dann gesagt, dass ich mit meiner Tochter erst mal dringenst zum Garten fahre, weil da unbedingt was getan werden muss. Dann meinte er nur - wie lang wir denn da bleiben würden. Ich sag - woher soll ich das wissen bei der ganzen Arbeit da ? Darauf meinte er nur - tja - um 20.00 Uhr müsste er sowieso an einer "Gruppe" teilnehmen :shock:
    Dann meinte er noch: morgen weiß ich auch noch nicht ob ich komme, weil mein Schützling will ihren Bruder im Krankenhaus besuchen. Hab ich nur noch gefragt, ob sie von 19.00 an bis Mitternacht am Bett sitzen wird :roll:
    Nu will er morgen anrufen um mir mitzuteilen, wann und wie lange sie im Krankenhaus sein werden.

    Sollen wir wetten :D ?
    Morgen isser danach wieder völligst erschöpft und ausversehen eingeschlafen *lol*

    Ach shit der ganze Mist - kann nur hoffen, dass ich dieses WE ne Chance bekomme ihm zu sagen, dass ich auf sowas im Moment weder Lust noch Zeit habe und somit für meinen Seelenfrieden beschlossen habe, dass er sich erst mal voll und ganz in seiner Ecke einbringen soll. Auf dieses hin und her kann ich verzichten - hab eh zu wenig Zeit für Spaß und Freizeit.

    Und jetzt wünsche ich Euch allen ein wunderschönes, sonniges Wochenende :D:D

    LG
    Diandra

    Mittwoch morgen kriege ich einen Anruf von meinem Part. Er würde gerne nachmittags vorbeikommen, weil er muss mir was erzählen bzw. es ginge um das Gespräch mit der Psychiaterin. Ach ja, seit Montag bekommt er Tabletten gegen Depressionen.

    Ich habe ihm dann gesagt, dass geht leider nicht oder erst so gegen 21.00 Uhr, weil ja meine kleine Nichte Geburtstag hatte und wir bei ihr eingeladen waren. Das fiel ihm dann wieder ein und er meinte okay, dann
    komme ich Donnerstagnachmittag.

    Fein, hab ich mich drauf eingerichtet, Einladung zu einem Kinobesuch abgelehnt, Sonne Sonne sein lassen und bin nach der Arbeit brav nach Hause.

    Es wurde 18.00 Uhr, es wurde 19.00 Uhr, es wurde 20.00 Uhr *Augenbraue.heb*
    Dann klingelte das Telefon. Der Gnädigste am Tel. - täte ihm leid, aber sie wären Fußballspielen gegangen und jetzt erst wieder zurück und duschen müsst er ja auch noch und dann wirds zu späät :shock:

    Ganz ehrlich, ich war mega-sauer, war auch laut am Tel. und er meinte dann nur er komme halt morgen nachmittag und anmeckern lassen müsse er sich auch nicht ! Habe dann nur noch gesagt: Okay, dann bis morgen - Auf Wiedersehen und aufgelegt. Ich weiß, ist nicht die Feine Art, aber war einfach für den Moment das beste was ich tun konnte, bevor ich mich ganz vergessen hätte *grummel*

    Ich versteh das nicht ! ER ruft an, ER will vorbeikommen, ER will mir was wichtiges erzählen - und dann hat er nicht mal die Zeit vor dem Fußballspielen anzurufen um zu sagen, ich komm heute doch nicht.
    Bin ich gerade ein therapeutisches Versuchskaninchen, an dem man verschiedene Arten von Egoismus ausprobiert oder was wird hier getestet und bezweckt ?

    Also eines weiß ich mit Gewissheit, sollten die Partnergespräche spääääter dazu mal dienen, all das was gerade richtig kaputtgemacht wird wieder zu kitten, dann haben sie mit mir ein großes Problem :evil:

    So ! Und jetzt mach ich diese blöde große weiße Tür auf - schmeiss diesen ganzen Irrsinn da rein und sperr mit dem großen silbernen Schlüssel ab
    hm .... ich überlege gerade, ob ich mir nicht noch 3 Sicherheitsbalken anschaffen soll :?:?

    Grüßle
    die frustrierte Dia

    Hi Liesa,

    warum er sich den Stress mit Therapie und Gruppe antut ?
    Wahrscheinlich, um DIR einen Gefallen zu tun und seine Ruhe zu haben - immerhin kann er dann sagen, na ich mach und tu doch.

    Die Flasche zu finden Liesa und sie zu verstecken hat Dir höchstens ein wenig Befriedigung verschafft, weil Du ihm zeigen willst, ich achte jetzt genau auf Dich. Aber glaube mir, es gibt noch viele andere Verstecke und die werden immer wieder verlegt und auch neu aufgefüllt. Damit erreichst Du außer Zorn und Trotz und Agressionen recht wenig.

    Zur Langzeittherapie bei meinem Partner: Nach dem Entzug ist er in ein Haus gekommen, wo mehrere Wohngruppen zusammenleben. Von morgens um 8.00 Uhr bis um 17.00 Uhr wird der Tag mit Therapie, Gruppen- und Einzelgesprächen, kochen, einkaufen und putzen und vielen Freizeitaktivitäten ausgefüllt. Das ist alles nach einem festen Plan geregelt. Die mind. Zeit ist 4 Monate - kann aber je nach Bedarf und Hilfeplan auch 18 Monate dauern.

    Ich wünsche Dir auch von ganzem Herzen, dass Dein Partner endlich sein Problem erkennt und anfängt, etwas dagegen zu tun. Rede mit ihm, wenn er nüchtern ist, sag ihm was Du wirklich möchtest.

    LG
    Diandra

    Hi Liesa,

    Zitat

    lese viel von konsequent sein. Aber was heißt das?
    Wie soll ich ihm gegenüber konsequent sein?

    Ja, was heißt das ? Ich würde mal sagen, einen festen Fixpunkt setzen. Und so wie der gesetzt wurde, muss er auch bleiben. Keine Wenns, kein aber, kein vielleicht, oder eventuell - sondern so ist es und genau so bleibt es.

    Du hast schon so viele Dinge für ihn getan - dadurch trocken geworden ist er nicht. Er schafft Trinkpausen - wahrscheinlich um Dir beweisen zu wollen: Sieh doch, es geht auch ohne. Sein Leben hat sich zum positiven geändert - und trotzdem trinkt er immer wieder.

    Ich wollte meinem Partner auch immer helfen. Trotzdem wurde er immer wieder rückfällig.
    Meine Konsequenz hieß dann: Wenn Du nüchtern bist und nüchtern bleiben willst, dann bin ich immer für Dich da - wenn Du trinkst musst Du gehen. Ich hatte schon gesundheitliche Störungen, außerdem habe ich Kinder, die das alles nicht mehr mit ansehen sollten.

    Mittlerweilen befindet sich mein Partner in einer Langzeittherapie mit betreutem Wohnen. Die räumliche Trennung war für mich sehr schwer, aber gesundheitlich geht es mir viel besser, meine Mädels sind wieder viel unbeschwerter, ich genieße es sogar meinen eigenen Tagesablauf so planen und gestalten zu können wie ICH das möchte.

    Natürlich haben wir weiterhin guten Kontakt, aber ich sehe ihn höchstens am WE, selten in der Woche und hin und wieder telefonieren wir auch schon mal. Es ist nicht leicht, aber anders ging es nicht mehr.

    Zur Zeit arbeiten wir beide daraufhin, gemeinsam bald "die jetzt kommenden guten Zeiten" zu geniessen. Die schlechten haben wir hoffentlich hinter uns gebracht. Aber bis dahin ist es auch noch ein langer Weg.

    LG
    Diandra

    Hallo Liesa,

    auch von mir ein herzliches Willkommen :)

    Zitat

    Stutzig machen mich auch Aussagen wie z.B. "es ist unfair, dass du weiter essen darfst, aber ich keinen Alkohol mehr trinken darf" oder "ich bin froh Alkoholiker zu sein" oder auf seinen Führerschein bezogen "mit meiner Krankheit bin ich schon genug gestraft, warum die hohe Geldstrafe". Meiner Meinung nach pures Selbstmitleid, oder um mir ein schlechtes Gewissen zu machen, damit ich nicht so hart urteile bzw. fordere.

    Was für ein Vergleich "Du darfst essen, ich aber kein Alkohol mehr trinken" :roll: Daran kann man sehen, wie wichtig ihm der Alkohol ist.
    Mein Partner hat immer gesagt: Du gönnst mir aber auch gar nichts :shock:
    Da gebe ich Dir recht, es ist Selbstmitleid und die Panik, dass wir nicht mehr so funktionieren, wie sie es gewohnt sind.

    Viele von uns möchten das harmonische Leben wiederhaben und sehen den wertvollen Menschen der er/sie einmal war. Nur ihn weiter zu unterstützen heißt auch seine Sucht weiterhin zu fördern. Er fühlt sich ja gut und sicher aufgehoben. Es heißt ja nicht, dass man sich gleich trennen muss. Aber man muss lernen konsequent zu werden. Darauf bestehen, dass man nur noch für ihn da ist, wenn er absolut nüchtern ist und bleibt.

    Erzähl ihm von diesem Forum. Erzähl ihm von den Schicksalen, welche Du gelesen hast - vor allem von den Erfolgserlebnissen all derer die tatsächlich gegen die Sucht angekämpft haben und Tag für Tag leben und dabei trocken sind und es bleiben wollen. Wie man sich hier gegenseitig Mut macht und Hilfe anbietet.
    Vielleicht wird er ja neugierig.

    Ich wünsche Dir Liesa weiterhin alles Gute. Denke vor allem dabei auch an Dich - wenn Du nicht ein wenig Abstand von seiner Krankheit nimmst und immer nur unterstützt und gibst, dann wirst Du irgendwann keine Kraft mehr haben und selber krank werden.

    Lieber Gruß
    Diandra

    Hi,

    Zitat

    Was den Auszug unseres 17-jährigen Sohnes betrifft überlegen wir, diesen "einfach" zu verbieten. Vieleicht kann ich ihn dazu bewegenen in diesem Forum zu lesen und seine Meinung, was die Art seiner Hilfe angeht, zu ändern.

    Natürlich könntet ihr ihm den Auszug vorerst verbieten, aber ich denke es ist besser ihr erklärt es ihm, warum es so wichtig ist "nichts" zu tun. Sonst wird er heimlich weiterhin versuchen, seinem Bruder eine Stütze zu sein.
    Ihm dieses Forum zu zeigen ist wichtig. Wenn er erst mal angefangen hat hier zu lesen, dann bin ich sicher, dass er verstehen wird, warum ihr so handelt.

    Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Geduld.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo guro,

    erst mal ein nettes Willkommen hier.

    Du hilfst Deinem Sohnemann ganz sicher am meisten damit, wenn Du konsequent bleibst. Auch Dein Jüngster wird irgendwann einsehen müssen, dass er völlig damit überfordert ist seinen Bruder dauernd aus irgendwelchen unangenehmen Situationen rausholen zu müssen.

    Vielleicht kannst Du mit Deinem Jüngsten ja noch mal sprechen und ihm erklären, warum Du diesen Schritt gewählt hast und dass er mit seiner "Hilfe" nur dafür sorgt, dass sein großer Bruder eher damit bei seiner Trinkerei unterstützt wird. Zeige ihm doch einmal dieses Forum.

    In einer Sackgasse seid ihr aber nicht. Man braucht einfach Geduld. Dein Sohnemann muss erst mal selber erkennen, dass er ein großes Problem mit dem Alkohol hat. Und er selber muss sich Hilfe suchen. Es reicht, wenn er weiß, dass ihr immer für ihn da seid, vorausgesetzt er ist nüchtern und will nüchtern bleiben.

    LG
    Diandra

    Da bin i wieder :)

    Heute war er da - hat sich wirklich bemüht, aber er hat einen totalen Tiefpunkt. Er braucht einen nur anzuschauen und schon tropfts aus den Augen :(

    Trotzdem haben wir erst schön gefrühstückt - wie jeden Sonntag und danach sind wir in der Stadt gewesen. Dort war ein Bücherbummelmarkt und jede Menge Aktivitäten für Kinder.

    Zwischendurch gab es immer wieder Erklärungsversuche und Gespräche. Irgendwie kristallisierte sich dann langsam heraus, dass er sehr sehr wütend auf sich selber ist. Seiner Meinung nach hat er es zu nichts gebracht, immer wieder alles abgebrochen und nun steht er mit leeren Händen da :shock:
    Ich habe ihm dann mal ein paar Dinge aufgezählt, die aus meiner Sicht sehr wertvoll sind.
    Was ich heute so gesehen und gehört habe zeigt mir, dass er zum ersten Mal seit vielen vielen Jahren echten Gefühlen gegenübersteht, die er nicht einsortieren kann. Früher hat er Wut, Trauer, Nutzlosigkeit - egal was war weggetrunken. Jetzt muss er diese Gefühle aushalten, ist ihnen noch hilflos ausgeliefert. Für mich eher ein Zeichen, dass er sich tatsächlich anfängt mit sich selber auseinanderzusetzen. Jetzt kann ich nur hoffen, dass er am Ball bleibt.

    Wünsche Euch allen einen schönen Start in die Woche - für mich ist es die 12. Woche die mein Part. in der Thera verbringt.

    LG
    Diandra

    Hallo lavendel :D

    ja, kommt mir irgendwie bekannt vor - egal wie oder was man macht - es ist falsch.
    Rufe ich nicht an - falsch
    Rufe ich nur einmal an - falsch
    Rufe ich öfters an - falsch
    da kann man sich nur die Haare raufen :? (hier fehlt ein Smilie dem die Haare zu Berge stehen :wink: )

    hach ich denke, der Galgenhumor liegt bei mir in den Genen verankert - irgendwann bricht der einfach durch - egal wie "dicke" es kommt.

    Ach ja - der Korb Sonne ist angekommen - es war noch mal richtig warm und gelesen haben wir uns heute Abend im Chat ja auch wieder *freu*
    und ich kriege keinen Pflaumenkuchen *Schnute.zieh* ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag :D:D


    Kleiner Nachtrag für alle anderen Lieben :)

    Den heutigen Samstag habe ich allein verbracht - ich sollte ihn abholen, bin hingefahren weil ich eh in der Ecke war. Als ich ankam konnte er nicht weg, weil er auf den Rückruf einer Psychaterin warten musste. Also habe ich erst mal meine Sachen erledigt und dann bei ihm angerufen, weil er dann halt später kommen wollte. Im Endeffekt wollte er dann doch lieber in seiner WG bleiben, sich hinlegen, sich von seinen WG-Leutchen ablenken lassen, welche sogar für ihn gekocht hatten. Naja gut, wenn er denn meint - ich war nett am tel und haben ihm gesagt ist okay.

    Im Moment sieht es so aus, als stünde er kurz vor einem Nervenzusammenbruch - die Therapeutin hat Freitagnachmittag recht fix auf sein Ansinnen mit der Psychaterin reagiert, deswegen hat sie ihn wohl auch heute morgen direkt angerufen.

    Nun will er morgen schon recht früh hier erscheinen und den Tag mit uns verbringen.

    Irgendwer sagte, es wird nicht einfach werden - mom würde ich sagen, dass war gänzlich untertrieben !

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Ihr Lieben,

    @ Henry ... ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich ihn noch kenne :( Auf alle Fälle werde ich weiterhin deutlich machen, dass es für mich nur noch diesen einen Weg gibt - wenn er sich gegen diesen Weg entscheidet, dann hat er sich auch gegen mich entschieden.

    @ yorkie ... da ich seine Kindheit ja nicht miterlebt habe und ich jetzt schon merke, dass immer mehr schlechte Erinnerungen hochkommen, die ihm so zusetzen werde ich wirklich allerhöchstens zuhören und eher Ablenkung bieten.

    @ sunas ... schön Dich mal wieder zu lesen :) Ich hoffe, es geht Dir gut ? Es könnte ein anstrengendes Wochenende werden, aber vielleicht tut ihm die Auszeit gut und er kann wieder ein wenig Kraft tanken und klarer die nächste Woche angehen.

    @ Elki ... ich werde mir keinen Druck machen - ich werde dasein, zuhören kann ich auch und hin und wieder kann ich auch meinen Mund halten :wink:
    Ich meinte eher mich mit "normale Situation" beibehalten - also keinen Krisenstab gründen, sondern Wochenendrituale wie immer beibehalten. Und aufpassen werde ich auf mich und meine Mädels. Alles andere hat eh keinen Wert - ein Leben wie "vorher" kommt für uns nicht mehr in Frage !

    So *lächel* nun habe ich allen geantwortet, dabei weiss ich mom. nicht mal, ob dieses WE wie gedacht stattfinden wird. Mein abgesprochener Anruf für heute wurde leider nicht entgegengenommen.

    Handy ist an - aber keiner geht ran *reim* :roll:
    Also wieder die gleiche Situation - ich weiß mal wieder nix *grummel*

    Doch eines weiss ich langsam, dass reibt mich auf und das macht mich ärgerlich und ich habe auf diesen Shit langsam keinen Bock mehr.

    Wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende mit Sonnenstrahlen, guter Laune und tollem Erholungswert :D

    LG
    Diandra

    Hallöchen,

    ich glaube, ich brauche jetzt ein bisken Unterstützung in Form von Ratschlägen oder Erfahrungswerten.

    Ich kam heute recht spät nach Hause und da saß mein Partner schon seit gut 2 1/2 Std. hier bei den Mädels. Er weiß, dass ich Donnerstags immer Familyday habe.

    Ich frag ihn: Wie gehts Dir ? Und dann saß hier ein heulendes Elend. Die Therapie setzt ihm wohl zur Zeit sehr heftig zu, es herrscht auch "dicke Luft" in der WG selber und irgendwie gräbt sich wohl gerade seine "Kindheit" durchs Unterbewusstsein nach oben.
    Zum ersten Mal war er wohl auch zu seinen Therapeuten ehrlich, indem er nicht behauptet hat, es gehe ihm prima und alles ist gut. Seine Wohlfühlskala liegt gerade mal bei 2 und er möchte am liebsten seine Koffer packen und gehen. Nur gut, dass er dass den Theras auch genau so gesagt hat.

    Er hat u. a. den Rat bekommen, jetzt Samstag und Sonntag bei uns zu verbringen.
    Jetzt bin ich ein bißchen verunsichert, wie verhalte ich mich ? Reden lassen und nur zuhören ? Ablenken ? Versuchen ihn ein wenig aufzubauen - aber wie ? Oder reicht es, dass ich einfach nur da bin ?

    Ich möchte ungern einen Fehler machen in so einer kritischen Situation. Ich werde natürlich versuchen, normale Situation wie immer zu schaffen, aber geh ich zuviel auf ihn ein, bestärke ich dann seinen Wunsch die Koffer zu packen ?

    Ich weiß gar nicht, wie ich das ausdrücken soll. Aber bisher war es immer so, dass er Sachen anfängt, die er im Endeffekt nicht zu Ende bringt. Sei es, dass sie zu schwierig werden, oder er die Lust dran verliert oder er lieber was Neues anfangen will.

    Ich will da nicht unbewusst irgendwas in Gang setzen, was uns beiden nicht gut tun würde. Und ich will kein co-mässiges Verhalten an den Tag legen.

    Grüßle
    Diandra

    Hi,

    Zitat

    Hat das wohl etwas Angehörigenfeindlich geklungen Diandra?
    War nicht so gemeint.

    Ja hat es Ralf - für mich. Aber wahrscheinlich deswegen, weil ich in dem Punkt wohl ein bisserl empfindlich reagiere.

    Zitat

    Ich möchte zunächst mal vorausschicken, dass ich an keiner stationären Therapie teilgenommen habe, sondern den Weg der Selbsthilfe beschritten habe um trocken zu werden und trocken zu bleiben. Genau genommen habe ich mir 1996 exakt acht Tage Bad Herrenalb angetan, bin dann aber schreiend in`s Leben geflüchtet.

    Es macht Mut zu lesen, dass es gar nicht so selten ist, dass es jemand schafft, sich mit seiner Krankheit auseinanderzusetzt und schon Jahre der Trockenheit hinter sich gebracht hat. Dafür gratuliere ich Dir von ganzem Herzen.

    Zitat

    Nun ja, ohne irgend etwas entschuldigen zu wollen: Ein gerade trocken gewordener Mensch hat (leider) kaum Ressourcen frei um sich auch noch in jemand anderen hineinzuversetzen, es ist ja schon der reinste Horror sich selbst nackt und ohne Nebel sehen zu müssen. Ich war damals ja nicht mal in den geringsten Kleinigkeiten fähig MICH einzuschätzen, geschweige denn zu verstehen was bei irgend jemand sonst abgeht.

    Genau dies ist z. B. ein Punkt wo Therapeuten das Paargespräch fördern sollten. Woher soll ich das wissen ? Ich habe keine Ahnung, inwieweit man sich total entblöst vorkommt. Wenn niemand mit einem spricht, kann man das gar nicht erfassen und verstehen.

    Ich weiss nicht wann der Egoismus gesund ist, wann er verletztend wird, wo die Grenzen sind - da kann ich nur rein instinktiv von mir aus handeln.
    Ich denke auch, man wird es im Laufe der Zeit rausfinden und somit auf einer neuen Basis etwas aufbauen können.

    Da ich aus eigener Erfahrung weiß, was Mitleid bedeuten kann, bin ich weit davon entfernt Mitleid zu empfinden. Wozu auch - ich sehe ja einen Menschen vor mir, der dabei ist, eine neue Lebensstrategie zu entwickeln, der viel Kraft aufgewandt hat um seinem alten Leben zu entfliehen - da bedarf es nun wirklich keines Mitleides.

    Fakt ist aber auch, dass es zuviele "Unbekannte" in dem "Spiel" gibt. Sie zeigen neue Wege auf, führen Änderungen und Veränderungen herbei, prägen neues Denkverhalten, formen prakt. eine neue Masse, damit sie sich wieder in einer richtigen Richtung entwickeln kann.
    Und an diesem wirklich wichtigen Punkt steht der Angehörige draussen, er wird nicht in vernünftigem Maße mit einbezogen.

    Klar gibt es fam. Konstellation wo dringend angeraten werden muss, sich aus dem Dunstkreis zu entfernen um überhaupt eine Chance zu haben ein anderes Leben zu führen. Aber hier werden m. E. alle Angehörigen mehr oder weniger über einen Kamm geschert. Es ist wohl zu kostenintensiv sich da auch noch zu engagieren. Es steht ja nur die Sucht im Vordergrund, nicht das ganze drumherum, welches einen Menschen ausmacht.

    Zitat

    Sich alleine um sich selbst zu kümmern ist erst mal leichter, dann mit der Zeit wird alleine sein aber zur Belastung.

    Ist verständlich, aber man selber ist auch nur ein Mensch und nicht unbegrenzt belastbar und benutzbar.

    Zitat

    Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich möchte nicht mit einem Co-Abhängigen tauschen. Ich kann meine Stoff weglassen und hab damit schon mal 51% meines Tages geschafft. Ich bleibe lebensfähig.
    Die Co`s werden dagegen meist vor vollendete Tatsachen gestellt und finden sich wieder in der Rolle dessen der reagieren muß, wenn der Alki plötzlich nüchtern wird.
    Sch...job.

    Aber nur, weil wenn Gemeinsamkeiten vorhanden sind, diese nicht gefördert sondern erstickt werden !
    Und ich habe schon einen Job - einen zweiten brumm ich mir definitiv nicht auf :wink:

    Ich danke Dir für Deine Antwort ralf :D

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Ihr Lieben :)

    "wow" das nenn ich mal "gesunden Egoismus" :?

    Kommt der Knabe gestern abend frisch fröhlich frei so gegen 20.30 Uhr an, wirft eine fröhliches Entschuldigung in den Raum und geht zur Tagesordnung über :shock: Habe ihn dann höflich gebeten, die Entschuldigung zu nehmen und sie in eine von den vielen Säcken mit den anderen Entschuldigungen reinzupacken *lol*
    Dann kam noch eine herzergreifende Geschichte (wieso gibts hier keinen weinenden Smilie ?) Völlig erschöpft von der Fete Samstagnacht und der Begleitung seines Schützlings am anderen Tag ist er spätnachmittags in einen Tiefschlaf gefallen. Erst nach 20.00 Uhr ist er aufgewacht und dann war die Handy-Karte leer, kein Geld mehr gehabt - ja wie soll man sich denn da noch irgendwie bemerkbar machen *lol* Irgendwann kam dann noch ich hätte ja anrufen und ihn abholen können :shock:, dann wär das alles ja nicht so abgelaufen.


    Was habe ich gestern als co gelernt ? Da wir es ja immer zu gut meinen und ein bisken übertreiben :D

    Ich werde keine Rauchzeichen geben, um mich bemerkbar zu machen.
    Ich werde keine Chartermaschine anmieten, um ein "ES TUT MIR LEID-Band hinterherziehen zu lassen
    Ich werde keine Brieftaube losschicken, um anzuzeigen, dass ich noch lebe
    Ich werde nicht die gegenüberliegende Hauswand besprühen mit "MIR GEHTS GUT"

    Ach ja - erinnert mich bitte daran, dass ich mir zukünftig erst mind nach 18 Tg. irgendwelche Gedanken mache, weil

    1. kann es sein, dass der Bon mit der aufladbaren Nummer 3 x die 13 in der Nummer hatte und man sie somit lieber nicht benutzt,
    2. dauert es dann wieder, bis man genug für den nächsten Bon zusammen hat, weil den anderen Bon hat man mit Verlust an nicht Abergläubige verkauft.
    3. ist dann leider das Lieblingsgeschäft wegen Krankheitsfall 14 Tg. geschlossen
    4. sind 3 Telefonzellen im Umkreis von 20 km ausgefallen und Telefonzelle nur 5 nimmt nur Münzen und bei Nr. 6 ist leider grad der Hörer abgefallen :roll::roll:


    @ lavendel - ja das war wirklich ärgerlich - manchmal fragt man sich - was denkt er sich dabei ? Kann er überhaupt denken :wink:
    Aber mein Kratzbaum steht :D:D

    @ Sire - oh ja - gestern war ich so charmant, ich wusst gar nicht, dass man soooo flott einen Kratzbaum für Katzen zusammenstecken kann *grinsel* - puuuh - bin gespannt, wann der nächste Anfall von "strotzdendem Selbstbewusstsein gepaart mit gesundem Egoismus" erfolgt :roll::roll:

    LG
    Dia

    Hallo ralf


    Zitat

    Warum wohl, wird Alkoholismus als Familienkrankheit bezeichnet?
    Warum wohl werden Leutchen, die sich auf ihrer Langzeittherapie pudelwohl gefühlt haben, "nie mehr" trinken wollten, nach kurzer Zeit zu Hause bei den "Lieben" rückfällig.

    Weil alle unter der Alkoholsucht leiden - nicht nur der Alkoholiker?
    Weil sie sich unter Therapeuten und Gleichgesinnten sicherer fühlen ? Weil sie evtl. nicht genügend darauf vorbereitet werden, dass es ein Leben nach der Therapie gibt ?


    Zitat

    Diese Systeme funktionieren durch Rollenverteilungen (bzw. -zuschreibungen) denen wir alle mehr oder weniger (je nach unserem Status im System) gerecht zu werden haben. Systeme sind hochgradig auf wechselseitige Verlässlichkeit angelegt. Man könnte auch sagen, ein System nimmt wenig Rücksicht auf den Einzelnen wenn es um den Erhalt des ganzen geht.

    Das ist das Leben - das trifft oder betrifft jeden unabhängig von dem was wir sind, was wir darstellen, was wir erleben usw.

    Zitat

    Was bedeutet das also für den Alkoholiker der von seiner Therapie heimkommt?
    Ganz einfach: Er/Sie will seine/ihre Rolle nicht mehr erfüllen :!:
    Beispiel: Der ewig schuftende und saufende Familienvater, mit ewig schlechtem Gewissen ausgestattet ob seiner Saufexzesse, funktioniert völlig "selbstlos" immer dann, wenn er grad nicht drauf ist. Das System Familie verzeiht die Saufeskapaden, schließlich profitiert es vom schlechten Gewissen.

    Man profitiert vom schlechten Gewissen :shock: Die Lücke muss man dann aber erst mal finden, wo das "schlechte Gewissen" sich dann irgendwann nochmal regt und sogar durchblitzt. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann klappt das mit dem "schuften" auch nur eine gewisse Zeit - mag sein, dass man sich "schuftend" fühlt, aber der volle Einsatz wird dann schon lange nicht mehr gegeben.
    Unsereins wird immer unterstellt, dass wir "aufopferungsvoll" langsam alle Aufgaben liebend gerne übernehmen. Ganz ehrlich, es macht gar keinen Spaß den ganzen Mist untergejubelt zu bekommen, nur weil der Part. nicht mehr Herr der Lage ist. Zusammenfassend ist also zu sehen, dass man wegen eines sehr "geringen" Vorteils den volltrunkenen Part. aus den unmöglichsten Situationen (oder besser gesagt ekeligsten) herausholt ? Ist schon erstaunlich, was für fiese Übermenschen wir sein sollen :roll:

    Zitat

    Aber das völlig neue Verhalten eines plötzlich trockenen Alkis nach dem Augenöffner Therapie, kann das System nicht bewältigen.
    Also kommt es in Gefahr seine Stabilität (wie fragwürdig die auch immer sein mochte) zu verlieren. Die Folge ist oft nicht Freude über das gewonnene Leben des trockenen Angehörigen, sondern Druck und Unverständniss, offene Anfeindung, Vorwürfe (früher warst du nicht so egoistisch) etc. Da wären wir dann auch beim Thema Co-Abhängigkeit.
    Egoismus ist in so einer Situation nicht nur positiv besetzt sondern schlicht und ergreifend ÜBERLEBENSWICHTIG!

    Und genau hier kommt es darauf an, wie man es umsetzt. Ob mit dem Kopf durch die Wand (weil der Theralpeut weiss ja was er sagt) oder mit Überlegung, indem man sich auch mal in den anderen Part. hineinversetzt. Hier fehlt der Ansatz der Kliniken Angehörige einzubeziehen - vorausgesetzt es wird gewollt bzw. es würde endlich mal als wichtiger "Bestandteil" der Aufarbeitungsphase gesehen. Immerhin wird ja immer noch die berühmte "Kindheit" aufs Tablett gepackt - wieso eigentlich nicht die Partnerschaft ? In dem Punkt existieren wir nämlich so gut wie gar nicht - höchstens am Rande - falls der "Kranke" von sich aus diesen Einwand einbringt.

    Zitat

    Niemand nützt es wenn ich auf Druck meines kranken Systems hin wieder Anfang zu saufen. Und niemand ist damit gedient wenn ich vor lauter schlechtem Gewissen nicht in der Lage bin den kranken Teil dieses Systems zu Verlassen.
    Das heißt in letzter Konsequenz auch, dass ein Co-Abhängiger der unter meinem Trinken gelitten hat, wenn er/sie nicht bereit wird etwas für sich zu tun, sich seine/ihre Krankheit einzugestehen, zurückbleiben muß.

    Ich wüsste bitte gern was ich für mich tun soll ? Vielleicht auch meinen eigenen "gesunden" Egoismus entgegensetzen? Mich auf die Couch packen oder in der Sonne rumflätzen und meinen Part. machen lassen - immerhin soll ich ja vieles lassen.

    Zitat

    Denn wie heißt es so schön: "Es ist keine Schande krank zu sein, aber es ist eine Schande nichts dagegen zu tun"

    Stimmt - trifft dann ja wohl auf beide Seiten zu !
    Und es ist verdammt einfacher, einen Neuanfang zu starten, als "Erinnerungen" vor Augen zu haben und gemeinsam an einem neuen Anfang zu arbeiten - richtig ?

    Grüßle
    Diandra

    Na dann werde ich mal mein Wochenendabschluss verarbeiten :?

    Gestern kam er wie verarbredet am Vormittag. Da ich soweit alles erledigt hatte, sind wir dann raus, waren auf einem kleinen Trödelmarkt, danach saßen wir draußen vor einem Cafe. Er eröffnete mir, dass er schon so gegen 19.00 Uhr zurück in die WG müsste, weil ein 50-jähr. Geb. gefeiert wurde. Wenn es denn sein muss *mit.Schultern.zuck* war für mich okay.

    Dann erzählte er mir, dass er am heutigen Sonntag seinen "Schützling" zu einem Bekannten begleiten muss, weil sie da wichtige Papiere abholen sollte. Sie wollten so gegen 15.00 Uhr da sein, könnte so ca. 2 Std. dauern und dann wollte er vorbeikommen.
    Der Bekannte von seinem Schützling trinkt leider. Sie sollte also einen Tag vorher dort anrufen und darum bitten, dass er nüchtern ist, wenn sie die Papiere abholen. Suuuuper hab ich nur gedacht, ich hoffe, die Therapeuten wissen was sie da tun (ich soll mein Umfeld "rein halten und sie schicken nen Frischling und einen, der vor kurzem sogar mal wankelmütig war direkt in Höhle des Löwens).

    Warum ich so sarkastisch bin ? Weil *auf.Uhr.guck* wir haben jetzt 22.09 Uhr und ich habe weder eine sms noch einen Anruf erhalten, wieso er heute dann doch nicht kommen konnte.

    Nicht dass ich jetzt denke, nu ist es passsiert - Rückfall oder so. Sicherlich wird schon irgendwas Außergewöhnliches vorgefallen sein, aber das wir schon wieder vergessen werden, dass macht mich wirklich stinkesauer :twisted:

    Jedesmal, wenn er irgendwas brisantes vorhatte, krieg ich die Quittung - der tickt doch net mehr sauber :evil: Boah heut bin ich echt böse darüber.

    Und wieder werde ich in eine Ecke verbannt - bin mal gespannt, wann ich diesmal rausgekramt werde :?
    Habe überlegt, ob ich diese Ecke nicht sonnig hellgelb streichen soll, schöne Bilder aufhänge, bequeme Sessel und einen hübschen Tisch mit Blumenvase drauf aufstelle. Wer weiß, wie oft und wie lange ich diese Ecke benutzen darf - vielleicht verbring ich dort ja mehr Zeit als woanders :roll:

    Man macht mich so ein Verhalten wütend ! Das eine weiß ich ganz genau, sollte mich eine/r von den Therapeuten mal in die Finger kriegen, dann werde ich sie als erstes höflich bitten, dem Kerl das in der WG verlorengegangene Benehmen erst mal wieder beizubringen, bevor ich überhaupt darüber nachdenken werde, ob es jemals noch eine gemeinsame Zukunft geben wird.

    Hallo sunas :D

    schön mal wieder von Dir zu lesen. Ja, es geht mir zu Zeit wirklich ganz gut.

    Ich merke auch gerade, dass etwas "Egoismus" sogar Freude machen kann - seit langer Zeit kann ich mich mal wieder an Dingen freuen ohne sie gleich in Frage zu stellen bzw. es gleich zu lassen um lieber ihm etwas Gutes zu tun, was er dann einfach so hingenommen hätte.

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und laß Dich nicht von der Arbeit "auffressen".

    LG
    Diandra