Hallo Lin,
ich wünsche Dir und Deinem Zwerg alles erdenklich Gute.
Lieber Gruß
Diandra
Hallo Lin,
ich wünsche Dir und Deinem Zwerg alles erdenklich Gute.
Lieber Gruß
Diandra
Hi Ihr Lieben ![]()
@yorki ... das hoffe ich doch, dass ich mich so langsam auf den richtigen Weg befinde
Ich kanns nur an Dich zurückgeben *lächel* mach Du auch weiter so ![]()
lavendel ... stimmt lavendel und weißt Du was ? Es geht mir gut dabei - es macht zeitweise sogar richtig Spaß und man ist wieder ganz bei der Sache ![]()
@Sire ... wenn das tatsächlich so ist *lächel* dann freu ich mich darüber - natürlich trau ich meinem eigenen Frieden noch nicht so richtig über den Weg - aber ich genieße es, wenn es Stunden oder vielleicht sogar Tage gibt, wo ich weiter abschalten kann und mich dabei auch wirklich gut dabei fühle.
LG
Dia
Hallo chiara,
schön Dich hier wieder zu sehen ![]()
LG
Diandra
weia - Seite 13 und Vollmond - nur gut, dass ich nicht abergläubig bin ![]()
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nur so als Nachsatz ![]()
Naaabend ![]()
will mal wieder ein bisken Bilanz ziehen so für mich.
Zur Zeit gehts mir erstaunlich gut. Am WE war mein Partner hier - wir waren jeden Tag auf einem Trödelmarkt - also viel an der frischen Luft und dieses WE war okay.
Mo und Die habe ich dann nix gehört und mich auch nicht gerührt und keine kreisenden Gedanken
Heute habe ich mich mit meiner Freundin verabredet und wir wollten ein Eis essen gehen. Also nach der Arbeit schnell ein paar Kleinigkeiten erledigt, etwas eingekauft - komme nach Hause - ist er da
Er war ein bisken niedergeschlagen, habe aber meinen Plan nicht geändert und wir sind dann halt zu dritt Eis essen gegangen. War ein netter und sogar recht lustiger Abend.
Später hat mir mein Partner noch einiges von seinem deprimierenden Einzelgespräch erzählt und ich habe zugehört, aber keinerlei Wertung abgegeben.
Nu wollt er Freitagnachmittag kommen, aber da ich noch einige Dinge am Freitag erledigen wollte, habe ich gesagt, Freitag passt es nicht so gut. Akzeptiert - nu kommt er am WE
Zum ersten Mal habe ich kein schlechtes Gewissen, dass ich erst meine Sachen erledigen möchte und dann auch erst am anderen Tag Zeit habe.
Grüßle
Diandra
Hallo janny,
vielleicht ist es auch eine Art von co-abhängigkeit. Immerhin ist es ein langjähriger Freund der Familie der Deinen Schwiergervater trinkend kennt und seinen wachsenden Alkoholkonsum im Laufe der Jahre toleriert hat.
Wieso und warum wird nur er wissen.
Du wirst die Probleme Deiner Schwiegereltern nicht lösen können und Du wirst Deinen Schwiegervater nicht ändern können. Du kannst nur Denkanstösse geben, welche aber sicherlich nicht immer mit offenen Armen angenommen werden.
Du kannst nur für Deine kleine Familie versuchen, dass ihr Euch vor verbalen Attacken schützt und solltest Dich freuen, dass Dein Mann Deine Meinung teilt und sich dementsprechend auch eher dem ganzen Dilemma entzieht.
Grüßle
Diandra
HalliHallo ![]()
werde heute auch mal reinschauen - wobei es sicherlich auch so 20.45 werden kann - bis 20.15 ist der PC fest in Händen meiner Töchter ![]()
Wünsche Euch allen einen schönen Montag
Grüßle
Diandra
danke Webby
das versuch ist jetzt eisern beizubehalten.
Letztens hab ich so sinniert, was ich so für mich Gutes tun kann. Es heißt ja, auch mal nein sagen zu können.
Ich kenne meinen Partner ja schon etwas über 25 Jahren, somit kann ich einige Reaktionen schon gut voraussehen. Wenn ich mich jetzt rarer machen würde, noch weniger Zeit hätte und noch öfterers was mit anderen unternehmen würde, dann käme es prompt dazu, dass er öfters auf der Matte stehen würde - ist das eigentlich nicht auch eine Art von Manipulation ? Auf Reaktion erfolgt meist eine Gegenreaktion, die man oft vorhersehen kann. Klar kann auch mal ne Trotzaktion erfolgen - aber selbst die hält nicht lange.
Ich komme darauf, weil man ja oft hört, das Angehörige sich manipulieren lassen, indem sie auf bestimmte Situationen sofort reagieren und tun und machen. Kann man so schlecht beschreiben - wisst ihr was ich meine ? Eure Meinung dazu würde mich interessieren.
Grüßle
Diandra
Ach ja - noch was erstaunliches
Mein P. hat heute erzählt, seine Therapeutin hätte zu ihm gesagt, er soll sich ruhig das "Kind.im.Manne" erhalten, aber doch mal sehen, dass er mehr Bezug zu Gleichaltrigen bekommt, andere Klamotten tragen sollte - so ala werde doch bitte ein bisken erwachsen.
Sag ich: na das habe ich doch letztes Jahr schon mal angedeutet und wir haben drüber gesprochen.
Sagt er: Ja, aber Sie ist Therapeutin ![]()
Da fällt mir nix mehr zu ein - außer - MÄNNER ![]()
Hallo MamaB,
ZitatIch unterstütze ihn nicht in seinem Trinkverhalten, aber er bekommt alle Hilfe meinerseits, um mit dem Trinken aufzuhören.
Welche Hilfe hat er denn konkret in diesem Bezug schon angenommen ? Hat er schon von Entzug, Therapie oder Arztbesuch gesprochen ?
ZitatOhne den Rückhalt der Familie, ohne deren Kraft, wie soll dann jemand den Absprung schaffen?
Glaube mir, auch ich will und wollte meinem Partner jede nur erdenkliche Hilfestellung geben - in rührseligen Momenten hat er auch davon gesprochen, dass er alles machen wird, aber am nächsten Tag sah die Welt wieder ganz anders aus.
ZitatUnsere Kinder lieben ihren Vater, meines Erachtens auch zurecht.
Meine Mädels lieben ihren Vater auch - wenn er nüchtern ist ! Wenn sie bemerkten, dass er wieder angetrunken war, haben sich sich in ihr Zimmer verdrückt - das wollten sie nicht sehen und damit wollten sie nichts zu tun haben. Je älter sie wurden, desto auffälliger wurde das. Nachdem er in einer WG war nach seinem Entzug, entspannten sich meine Töchter merklich. Sie verschwanden abends nicht mehr - erzählten auf einmal viel mehr, manchmal konnte ich sogar mein Buch nicht weiterlesen, oder in Ruhe mal fernsehgucken, weil sie so mitteilungsbedürftig waren. Mittlerweilen können sie sich auch wieder so bei ihrem Vater verhalten wenn er uns besuchen kommt.
Und er hat sie nie geschlagen - aber er war einfach kein angenehmer Mensch mehr für sie.
ZitatDa kann man mir erzählen, was man will, aber Scheidungskinder haben genauso einen Knacks.
Noch sehe ich eine realistische Chance, dass mein Mann sein Leben, auch unter anderem mit meiner Unterstützung und der unserer Familien, wieder in Griff bekommt.
Ich glaube nicht, dass man das mit Scheidungskindern vergleichen kann. Das sind wieder ganz andere Probleme für ein Kind.
Man muss den Menschen den man liebt doch nicht verlassen. Aber man muss konsequent werden und im Umgang mit einem selbst oder den Kindern absolute Nüchternheit verlangen. Wird das nicht akzeptiert, muss man andere konsequente Lösungen suchen wie z. B. eine räumliche Trennung. Ihn dabei aber immer wissen lassen, wenn Du nüchtern bist und nüchtern bleiben willst, dann bin ich für Dich da !
ZitatNiemand von uns hier allen ist gegen Alkoholismus immun, es könnte jeden treffen, es sucht sich ja anfangs niemand selbst raus.
Es sagt ja niemand, Ja, ich möchte Alkoholiker werden.
Aber Mitleid hat noch niemandem geholfen. Und ein Alkoholiker benutzt dieses Mitleid um auch weiterhin sein tägl. Trinkpensum einhalten zu können.
ZitatAber deswegen kann man doch einen Menschen nicht fallen lassen.
Sicher, wenn man keine Hoffnung mehr hat, dass sich etwas ändert, ist das was anderes.Warum heiratet man? Eine Sicherheit, das die Ehe hält, gibt es nicht. Eine Sicherheit, dass eine Alkoholiker trocken bleibt, gibt es auch nicht.
Man heiratet aber doch auch nicht, um nur die "schlechten" Zeiten miteinander zu teilen und dabei selber immer unglücklicher zu werden. Du hast geheiratet um glücklich zu sein - die schlechten Zeiten hattest Du - jetzt besinn dich mit aller Kraft auf die guten Seiten.
ZitatAber beides ist einen Versuch wert!
Stimmt - werde konsequent und zeige ihm damit, was Dir an ihm liegt.
LG
Diandra
So, jetzt ist mein "kleines Tief" wieder vorrüber.
Habe vorgestern Abend gedacht, so kann es einfach nicht weitergehen. Ab sofort höre ich mit der blöden Grübelei (womit ich eh nix ändern kann und sollte) auf. Man wird ja narrisch, wenn man jede Äußerung, jede Aussage und alles und jedes im Geiste von mehreren Seiten betrachtet und dann noch darüber nachgrübelt, was man am stilvollsten
dazu sagen könnte.
Klingt zwar irgendwie blöde, aber ich habe mir im Geiste eine große Tür vorgestellt; dahinter ist ein großes Zimmer. Alles, was jetzt mit meinem Partner in Bezug auf Therapie, WG usw. zu tun hat, wird jetzt einfach durch die Türe geschoben - die Tür wird geschlossen und ein großer silberner Schlüssel wird rumgedreht.
Ist erstaunlich, aber es klappt und ich kann tatsächlich abschalten.
Ich denke mal, die Aussage: Das ist seine Baustelle und nicht meine - hat mir dabei sehr geholfen.
Habe diese Woche schon die Hälfte eines dicken Wälzers gelesen, ferngesehen und der Haushalt und alles andere habe ich nun auch wieder besser im Griff.
Jetzt kann ich nur hoffen, dass das auch weiterhin so gut klappt ![]()
Grüßle
Diandra
Hallo MamaB,
erst mal ein herzliches Willkommen hier.
ZitatEinen Hoffnungsschimmer habe ich nun: Ich fragte ihn, ob er im Keller nochmal was getrunken hat, darauf kam ein zögerliches Ja.
Ich habe zuerst meine zwei kleinen Kinder und dann M. ins Bett gebracht, er konnte nicht mal mehr gerade schauen.....Das Leben ist hart, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich habe gelernt, mit Alkoholikern zu leben, und er wird es schaffen. Wann, ist fraglich ......
Welchen Hoffnungsschimmer siehst Du ? Das er zum 1. Mal zugegeben hat, dass er noch was getrunken hat ? Das er ehrlich zu dir war ?
Ich kann Dir nur von meiner Erfahrung dahingehend erzählen. Als mein Partner es vor mir zugab, hat das nichts an seinem Trinkverhalten geändert. Im Gegenteil, er schien zwar erleichtert zu sein, dass ich es weiß, hat dies aber dann auch schamlos ausgenutzt und sowohl in meinem Beisein, als einige Zeit später dann auch noch heimlich getrunken. Es wurde eher immer extremer.
Du hast gelernt mit Alkoholikern zu leben - und er wird es schaffen ? Haben die anderen es geschafft vom Alkohol wegzukommen ? Oder hast Du es akzeptiert und wirst es bei Deinem Partner nun auch akzeptieren ?
Bitte denke vor allem an Deine Kinder und natürlich auch an Dich selber - irgendwann hält man die ganze Belastung nicht mehr aus. Du leitest einen Betrieb mit, hast Verantwortung zu tragen - wie willst Du das auf Dauer alles schaffen ?
Mein Partner hat das immer als Ausrede benutzt - sich vor anderen zu schämen usw. - das war ein guter Grund für ihn, nichts gegen seine Sucht zu unternehmen. Vor mir und meinen Mädels hat er sich aber nicht geschämt ![]()
Grüßle
Diandra
jesses - ich kanns aber auch nicht lassen ![]()
Heute bekamen wir überraschend Besuch - er hat sich das Gruppenticket genommen und ist zu uns gefahren.
Er hat einiges aus seiner Woche erzählt, bißchen stolz war er auch auf sich - war also ganz nett.
Als er dann gehen wollte, sagte er: fährste mich oder soll ich mit Bus/Bahn fahren. Er meinte dann noch: hast sicherlich noch einiges zu tun - macht mir nix aus, wenn ich allein zurückfahre.
Und wat mach ich
natürlich hab ich ihn gefahren - also nicht das mich das jetzt ärgert
aber war wohl irgendwie falsches Verhalten von mir.
Würde sagen - dumm gelaufen
Reaktion wie ne Schlaftablette *koppschüttel* sogar einen Grund hatte er mir geliefert, warum er auch allein fahren kann - man man man
Grüßle
Diandra
Hallo elki,
jepp jeder übernimmt Verantwortung und ich krieg den großen Rest aufgebrummt. Nämlich die Dinge die anstrengend sind, die nichts mit Spiel, Spaß und Spannung zu tun haben.
Ganz ehrlich, zur Zeit ist es mir völlig schnuppe zu überlegen, was für ihn gut ist. Es interessiert ja auch niemanden, was mir evtl. gut tun würde.
ZitatHast du schon einmal daran gedacht, dass so eine Beschäftigung in der WG genau zu dem Saufdruck führen kann und dann ein Therapeut gute Möglichkeiten hat mit ihm die Gründe heraus zu finden? Er ist jetzt da, wo genau diese Alltagsprobleme erkannt werden können und an Ort und Stelle bearbeitet werden können.
Siehst Du elki, dass ist für mich eine Aussage, mit der ich etwas anfangen kann. Das ist eine andere Sicht der Dinge und darüber kann ich nachdenken und es verinnerlilchen.
Ich habe nicht das Gefühl, dass Du mich fertigmachen willst liebe elki, aber den einen oder anderen Satz sollte man besser einfach lassen - gerade weil man sich nicht kennt.
Immerhin bin ich hier - warum ? Weil ich diese Dinge zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit meinem Partner ausdiskutieren will. Habe schon kapiert, dass er ganz andere Dinge im Kopf hat und sich darauf auch konzentrieren muss.
Im Moment sieht es eher so aus, als wenn der Weg mich finden wird. Ich fühle mich eher ausgelaugt, müde und funktioniere halt.
Grüßle
Diandra
Zitatdas sind meine erfahrungen der letzen tage - ich habe den blickwinkel geändert
.. vielleicht helfen dir ja meine gedanken ein bisschen weiter
Hallo kathrin,
ja, Deine Gedanken haben mir nach diesem überstandenen Wochenende geholfen. Das eine oder andere davon werde ich in dieser Woche in die Tat umsetzen, einfach, um mich tatsächlich gut zu fühlen - und das ganz ohne schlechtem Gewissen.
Rücksichtnahme ist fehl am Platz und Ehrlich währt am längsten. Ich denke, auch er muss lernen, dass ich ein eigenständiger Mensch bin, der nicht immer "da" ist, wenn man ihn braucht; der seinen eigenen Alltag hat und den an erster Stelle für sich erst mal absolvieren will und muss.
Zur Zeit wird einiges bei mir von seiner Seite "vorausgesetzt" und das gefällt mir gar nicht; ich darf auch nichts "voraussetzen" und werde dann schnell in meine Schranken verwiesen.
Und das ich jeden Tag recht gut hinkriege, darüber bin ich auch abends froh und manchmal sogar überrascht - hey - das hab ich prima hinbekommen - hätte ich nie gedacht ![]()
LG
Diandra
ZitatLiebe Diandra,
ich wünsche dir eine gute Erholung von all dem.
Ich danke Dir - aber im Leben gibt es noch viele andere Dinge, somit muss man hin und wieder Prioritäten setzen und auch mal für einige Zeit aussetzen ![]()
ZitatJa, die Aufmerksamkeit liegt jetzt nicht mehr auf dir, dem armen Angehörigen eines Suchtkranken. Die Aufmerksamkeit liegt jetzt bei dem Suchtkranken selber. Das ist neu und ungewohnt und du sträubst dich dagegen, wie fast alle anderen Angehörigen auch.
Die Aufmerksamkeit von wem ? Von meinem Partner - der war mit seiner Trinkerei dermaßen beschäftigt, dass seine Aufmerksamkeit sicher nicht auf mir ruhte.
Mein Umfeld ? Da war auch nix mit Aufmerksamkeit die auf mir ruhte - mal realistisch gesehen - die sahen normales Leben. Jedenfalls lange Zeit - so lange - bis ich nicht mehr decken wollte und Entschuldigungen gesucht habe.
ZitatPlötzlich teilt ihr euch nämlich die Verantwortung für euer Schicksal
.
Falsch, zur Zeit wird nichts geteilt - jeder trägt seine Verantwortung für sich.
ZitatEs ist doch komisch, dass er jetzt, da er auf dem Weg der Gesundung ist, nicht mehr so gut funktioniert. Hat er das Funktionieren nur mit Alk geschafft? Hatte er zu hohe Ansprüche an sich?
*Daumen.hoch* merkwürdiger Weise wird das in der WG dankbar angenommen, er wird von den Therapeuten dafür gelobt und "darf" nun bestimmte Räume machen, weil er das hervorragend kann.
Zu Hause nennt sich das ganze ÜBERFORDERUNG und ist gaaanz schlecht - man muss auch mal nicht sooo perfekt sein.
ZitatJa, ich glaube du brauchst eine ganz lange Pause, weil nämlich all deine Thesen so langsam zu Staub zerfallen und das ist auch bitter nötig, sonst isser nämlich wirklich weg, dein Freund.
Deinem Partner wünsche ich, dass er durchhält, er hat nämlich gute Chancen durch dieses lange Fernbelieben, endlich gesund zu werden
Das erste was mir dazu eingefallen ist, dass ich einen Besen nehmen wollte um den ganzen Staub hier wegzukehren ![]()
Das zweite ist: Es ist eine Diskussion gewesen - Deine Meinung, meine Meinung. Ich bin hier um z. T. umzulernen, das für MICH beste rauszuziehen, Fehler zu erkennen -
aber mir würde niemals im Traum einfallen, jemanden vor den Kopf zu stossen mit der Aussage: das ist bitter nötig sonst isser weg und den vorletzten Satz noch fallenzulassen - je länger er weg ist, desto größer die Chance gesund zu werden.
So eine Aussage kann bei labilen Seelchen auch nach hinten losgehen.
Wie schon 1.000 x mindestens gesagt: Ich bin nicht schuld ! Wieviele Menschen verletzt man im Laufe seines Lebens ohne es zu bemerken - fangen die gleich an ihren Frust zu ertränken ?
Grüßle
Diandra
*vor.Stirn.hau* habe noch was vergessen ![]()
Liebe Sunas,
wie geht es Dir ? Warst schon lange nimmer hier und ich hoffe, es geht Dir gut - wäre schön, bald mal wieder was von Dir zu hören.
LG
Diandra
ZitatJa nun, einserseits schilderst du ihn als fleissig und pedantisch, andererseits als jemand, der dich jetzt, mit der Begründung krank zu sein, im Stich lässt.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun ? So war er vorher - und so isser jetzt. Aber gut *mit.Schultern.zuck* wenn Billardspielen, Kickerspielen und Kartenspielen zur Gesundung beitragen und alles andere megaunwichtig geworden ist - dann bin ich gespannt, welche Genesungshilfen man mir anbietet *mal.nachrechne* wenn ich nur noch 3 Std. schlafe, habe ich sicherlich noch Zeit Makramee zu lernen, einen Yogakurs zu besuchen (wollte schon immer mal den Sonnengruß machen) und werde noch zur Serienheldin
weil bisher war Fernsehen für mich so an allerletzter Stelle - vielleicht machts ja doch Spaß *lol*
ZitatDa kann man nu nix machen, also musst du da doch allein durch und sehen wo und wie du Entlastung findest.
Stimmt *meinen.Egoismus.rauskram* er hat ja noch einen Arm ![]()
ZitatUm dich sollst du dich kümmern und gemeinsam nur das was euch auch beide angeht.
Öhm gibts überhaupt noch was gemeinsames ? Was immer man anführt wird im Lichte des armen Mannes betrachtet und zack - Dia das war völligst falsch ![]()
ZitatDas ist nicht ungewöhnlich und wohl auch richtig so. Es geht ja erstrangig um seine Gesundung.
Guti, dann kümmer ich mich mal um meine Gesundung. Werde mich einem wildfremden Menschen unterwerfen (er muss es ja wissen), werde all seine gutgemeinten Ratschläge umsetzen und mich über alles und jedes hinwegsetzen
Ich hoffe nur - dass danach überhaupt noch jemand mit mir redet - aber ob mich das glücklich macht *skeptisch.guck*
ZitatWas würdest du dir denn wünschen, was würde dir gut tun?
Hast du Sorge, dass er zu einseitig berichtet und die Therapeuten Partei für ihn ergreifen?
Merkwürdigerweise habe ich dabei überhaupt kein schlechtes Gefühl und somit nicht mal drüber nachgedacht.
Was mir gut tun würde ? *überleg* ...ein dickes Bankkonto - weil dann brauch ich mit dem Geld nur rumwerfen und die Leute reissen sich darum, z. B. den Garten zu machen
- hm was noch ? Ich habe 2 tolle Töchter, 2 herrliche Katzen, 7 entzückende Wüstenrennmäuse, nen klasse Job, tolle Kollegen, ne prima Familie (Mama, Schwestern) - ich weiß mich zu beschäftigen, so dass niemals Langeweile aufkommen würde - wenige sehr gute Freunde.
Ich habe nur einen großen Wunsch - und den behalte ich vorerst für mich
weil sonst werde ich hier über kurz oder lang noch in der Luft zerrissen ![]()
Soch *anstrahl* und jetzt werde ich eine etwas längere Pause einlegen, um erst mal über das alles hier richtig nachzudenken, es zu verinnerlichen und ich hoffe, mein Zorn über das eine oder andere trifft nicht den falschen (zu.Hause.mein) ![]()
Habe mir interessanten Lesestoff geordert (dem Forum sei dank)
und wünsche allen ein paar schöne aber auch weiterhin lehrreiche und gute Tage ![]()
LG
Diandra
Hallo Elki,
hilf mir auf die Sprünge - was widerspricht sich ? Habs 3 Mal durchgelesen und stehe immer noch auf dem Schlauch ![]()
Habe ich angesprochen - war ein positives Gespräch; und nu isser 7 Wochen lahmgelegt - rechter Arm in Gipsschale.
Tztztz Elki ...ich dachte ich soll mich net kümmern
Tatsächlich habe ich mit ihm darüber schon gesprochen. Und meine Zeit beginnt wohl erst im Oktober, wenn seine nächste Therapiestufe anfängt; dann erst werde ich zu Gesprächen hinzugezogen. Bis dahin bin ich nicht gefragt - es geht ja hier nicht um mich. Bzw. wenn er darin kein Problem für sich sieht und das nicht mit den Leuten bespricht - woher sollen sie es wissen ?
Na das weiß ich, dass er nicht zur Verfügung steht - sonst wär er ja hier *smile*. Er muss auch nicht voll zur Verfügung stehen - vieles habe ich Gott sei Dank im Griff.
Ich kann Dir nur sagen, während der 3 Entzüge war ich Besucherin und die Atmosphäe die da untereinander herrscht hat mich schon ziemlich nachdenklich gemacht. Beim 1. Entzug (8 Wochen totale Funkstille) haben mir hinterher die Erzählungen gereicht - wer mit wem, Schwärmerei, sms auf Handy usw.
Bevor Du fragst *gg* - jau ein bisken eifersüchtig bin und war ich immer
aber nie so, dass wir uns fetzen mussten darüber.
Wir haben darüber gesprochen und ich mag die Art und Weise einfach nicht, wie Angehörige erst mal in die Ecke gestellt werden und erst nach Bedarf wieder rausgekramt werden.
Kann man sehen wie man will - ich finde es immer noch unglaublich.
Grüßle
Diandra
Hallo Mic,
erst einmal ein herzliches Willkommen.
Ob man das erklären kann, was da gerade geschieht ?
Der trinkende Partner befindet sich im Entzug. Trifft auf Leidensgenossen, z. T. ähneln sich die Schicksale, man fühlt sich zusammengehörig, man fühlt sich verstanden und geborgen. Wenn der Entzug vorbei ist, wird man in die "böse" Welt entlassen - was tun ? Ich denke, um das Gefühl der Geborgenheit nicht zu verlieren, halten manche aneinander fest und verwechseln das mit Liebe.
Meist gehen solche Beziehungen nicht lange gut. In Therapie wird auch davor gewarnt sich mit jemanden zusammen zu tun, der auch ein Suchtproblem hat.
Vielleicht solltest Du erst mal für Dich selber was tun, indem Du "Hilfe" suchst und annimmst, z. B. in einer Beratungsstelle. Oder Du besuchst eine Selbsthilfegruppe für Angehörige. Auch wir Co's müssen erst mal lernen, welche Verhaltensmuster sich im Laufe der Zeit durch die Trinkerei entwickeln.
Denke jetzt erst mal an Dich - grenze Dich ab.
FÜr mich ist das auch alles noch Neuland und jeden Tag wird mir aufs neue vor Augen gehalten, dass meine "Liebe" eher schädlich als nützlich ist.
Letztendlich wirst nur Du entscheiden können, welchen Weg Du einschlägst - ob Du rennst was das Zeug hält, oder ob Du bleibst und abwartest.
Ich wünsche Dir alles Gute.
Grüßle
Diandra
Hallo elki ![]()
ich kann nicht sagen, dass er faul war. Im Gegenteil, wir waren ein gut eingespieltes Team. Er hat die Dinge erledigt, die ich nicht erledigen konnte und umgekehrt genauso. Das passte eigentlich hervorragend und hat trotz seiner Trinkerei nicht nachgelassen. Im Gegenteil, eine seiner Probs ist z. B. der Perfektionismus.
Nööö ich kenne niemanden, der Bock drauf hat den Schlamassel in Ordnung zu bringen - ist ja nicht mal eben ein bisken Grünzeug zupfen. Und da es ein Schrebergarten ist, kann das nicht auf Dauer erst mal liegenbleiben - da kriegste schnell die Kündigung. Naja - irgendwie muss es ja weitergehen - mal sehen.
Kein großer Trost dass es so vielen schlimmer oder genauso geht - da kann ich gegenhalten - es gibt sooo viele denen es besser geht ![]()
Stimmt ich hätte besser mal einen kräftigen Tritt verteilt - das ist ganz bestümmt nicht liep
Zu spät und außerdem kann ich eh nicht treten *schmunzel*
Was Du schreibst, kreide ich Dir ja auch nicht an - es ist interessant die Sichtweise eines anderen zu lesen und drüber nachzudenken.
Es ist eine Krankheit - ja - aber ausheilen wird man das nicht können. Das ist eher wie bei einem Diabetiker - er muss lernen damit zu leben. Ich spreche ihm seine Auszeit auch nicht ab, aber ein Minimum an Unterstützung wird irgendwann einfach eintreten müssen.
Ich bin weder Hulk noch die bezauberne Jeannie.
Ich sitze im Rollstuhl, und das länger als er mich kennt. Somit war und ist das keine neue Situation für ihn. Und was ich leisten kann mache ich - es ändert aber nichts an der Tatsache, dass es mir etwas schwerer fällt als anderen.
Er kann auch sagen, ich geh für immer und dann ist das so. Will er aber nicht gehen, an sich arbeiten und ist hier, dann sollte er hin und wieder schon mal schaun, wo wirklich gerade Not am Mann ist. Mehr oder weniger erwarte ich nicht.
LG
Diandra