Beiträge von Diandra

    Na dann scheine ich ja z. Z. ein willkommenes Opfer zu sein, wo der eigene Wille gerade heftigst ausprobiert wird :(

    Eigentlich sollte ich ja heute vorbeikommen. Habe dann kurz vorher angerufen um Bescheid zu sagen, dass ich jetzt losfahre.

    Er druckste rum, man merkte das ihm das Telefonat jetzt gerade nicht in den Kram passte bzw. das er ziemlich abgelenkt war.

    Bekam also kurz und knapp gesagt, dass sie gerade ein kleines Mannschaftsturnier beim Billardspielen machen :shock: Auf meine Frage hin, dass wir doch verabredet waren bekam ich keine richtige Antwort - kurze Ansage war dann nur, dass er morgen vorbeikommen will. Auf meinen Einwand hin, dass ich morgen erst spät zu Hause bin - also weit nach 20.00 Uhr sagte er - ich komm morgen :?

    Also wenn die Bereitschaft für eine Partnertherapie großes Interesse an der Partnerschaft zeigt, so habe ich im Moment das Gefühl, dass er der Meinung ist bis dahin kann er ruhig machen was er will, die werden das dann schon wieder geradebiegen.

    Ich glaube, ich bin gerade ziemlich wütend und ich finde dieses Verhalten verdammt rücksichtslos. Mein Verständnis hält sich gerade ganz heftig in Grenzen. Er hat es ja nicht mal für nötig gehalten mich anzurufen um mir das mitzuteilen - ich hätte ja auch einen netten Nachmittag planen können :evil:

    Grüßle
    Diandra

    weia ... da hab ich ja wohl auf der Leitung gestanden :oops:

    Na auf diese kleinen Angewohnheiten verzichte ich dann gern freiwillig - allerdings wird er mir da wohl hin und wieder Nachhilfe geben und laut "ICH WILL" rufen müssen.

    Ich denke, dass werde ich gerne flott verinnerlichen, kommt es doch meiner "Faulheit" sehr entgegen.

    Meinst Du nicht, sowas wird sich dann auch wieder einspielen im Laufe der Zeit ? Man hat ja nur gemacht, weil der andere dazu nicht in der Lage war - aber nicht unbedingt freiwillig.

    LG
    Diandra

    Hallo Henri,

    es ist wohl im Gespräch Paargespräche zu führen. Mein Partner hat es wohl auf seinen "Hilfeplan" setzen lassen. Allerdings dürfte es noch längere Zeit dauern, bis ich tatsächlich einbezogen werde. Werde ich wohl noch 4-6 Monate Geduld aufbringen müssen.

    Ich habe gar keine Zeit Gewohnheiten anzunehmen. Habe einen festgefügten Alltagstrott :) Freizeit ist eh meist erst so ab 20.00 Uhr angesagt. Dat schlümmste wat passieren kann ist, dass ich nur noch in Chatsprache rede - neeee Scherz !!

    Na das man sich im Laufe von vielen Monaten auseinanderentwickeln wird glaube ich auch - aber das muss ja nicht schlecht sein.

    Danke Dir für Deinen netten Wunsch.

    LG
    Diandra

    Ich versuche ja auch ruhig und gelassen zu bleiben und weiß auch, dass ich null Ahnung davon habe, was so Therapie- oder Gruppensitzung ausmachen können.

    Aber so nach 6 Tg. ganz ohne Lebenszeichen werde ich unruhig und verfalle wohl ein wenig in mein altes Verhaltensmuster. Ich bin ja auch in einer Lernphase - beim nächsten Mal mach ich mir dann eher nach 12 Tg. sorgen ....hm :)

    Also heute brauchte ich keine Baldriantropfen und den Kaffee hab ich genossen.

    Grüßle
    Diandra

    Zitat von Sunas

    Aber solange er sagt: "Ich kann nicht aufhören" ..... :cry:

    Im Moment möchte ich zaubern können, oder eine Wunderlampe haben oder,oder......

    Ich weiß, dass es auch an mir liegt. Weils ihm noch "zu gut" geht.


    Irgendwie drehe ich mich im Kreis. Was nützt mir im Moment all mein theoretisches Wissen um die Alkoholkrankheit? :?:


    Hallo liebe Sunas,

    Er sagt: Ich kann nicht aufhören.
    Klingt so, als wenn er gerade an dein Mitleid appelliert.

    Hast Du schon klar und deutlich gesagt: Ich kann mit Deiner Trinkerei nicht mehr leben; den Geruch nicht mehr ertragen, mag dein verändertes Wesen nicht mehr.

    Ich denke auch, an Trennung musst Du noch nicht denken. Aber Du musst ihm klarmachen, dass Du nur dann für ihn dasein möchtest, wenn er nüchtern ist. Damit er wieder dieser tolle Mann wird, den du an deiner Seite haben möchtest.

    :D Solltest Du es schaffen zu zaubern oder besagte Wunderlampe finden *hüstel* und *schon.mal.aufzeig* würdest Du mir den Trick raten oder die Lampe weiterreichen :)

    Wann der richtige Zeitpunkt dafür ist ? Ich denke wir kennen genügende Situationen die sich immer wieder ergeben, um darauf zu sprechen zu kommen - oder etwa nicht Sunas ? Fass Dir ein Herz und sprich es aus.

    *drück.Dich*

    Diandra

    Naabend darkened,

    bist Du tatsächlich so ? Wieso lässt Du Dir weiterhin Schuldgefühle einreden ?

    Wetten, dass Du versuchst, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen ?
    Wetten, dass Du jegliche Bemerkung zum Thema Alkohol vermeidest um sie nicht zu verärgern ?
    Wetten, dass Du zu ihr liebevoll, geduldig und charmant bist ?
    Wetten, dass Du alles tust, damit sie friedlich gestimmt ist ?

    Öhm ... die Liste kann man sicherlich noch weiterführen. Du versuchst alles - aber es kommt nichts an. Sie ist egoistisch und schafft es doch jedesmal wieder, dass du dich schlecht fühlst.

    Mensch, schau in den Spiegel - siehst Du Dich tatsächlich so, wie sie dich beschreibt - Du weisst doch sicher was du wert bist.

    Mach Dir mal eine Liste und schreib all das Negative auf und und stell das Positive gegenüber.

    Ich denke zur Zeit überwiegt die Negativliste.

    Hoffentlich hast Du auf diese haltlose sms nicht geantwortet. Werde konsequent - ignoriere solche Ausbrüche. Sonst wirds sich nie was ändern.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Ihr Lieben,

    da haben die guten Wünsche von Sunas und Henri wohl geholfen.

    Heute kam ein Anruf.

    Sieht wohl so aus, als wenn er nach der Eingewöhnungsphase sich vorige Woche zum ersten Mal kennenlernen musste. Sie nennen es "Krabbelgruppe" - oder Motivationsgruppe für die Neuen. Dort wurde er wohl ziemlich hart rangenommen und darum hat er sich wohl eingeigelt und brauchte zig Einzelgespräche, um wieder ein Lichtlein am Horizont zu sehen.

    Jetzt werde ich am Mittwoch wohl mal hinfahren. Mal sehen wie er dann drauf ist, weil am Donnerstag ist schon das nächste Krabbelgruppentreffen.

    Na wenigstens wissen wir nun, dass er trotz dieses "Tiefs" noch immer am Ball bleibt :)

    Grüßle
    Diandra

    somit haben wir die 8. Woche dann ja wirklich schon mal eingeläutet

    War ne gute Idee mit der sms - habe ich dann auch direkt mal heute nachmittag gemacht.

    Aber leider leider erfolgt so gar keine Reaktion.

    Also lässt man mich weiterhin im Ungewissen. Schlimm, wenn man das Gefühl hat, dass andere über das eigene Schicksal entscheiden, ohne dass man ein Veto hat.

    Na gut, brechen wir so langsam die 8 Woche an.
    Wer weiß, was die noch so alles bringt - oder auch nicht.

    Grüßle
    Diandra

    Zitat von henri

    Hallo Diandra

    Hast mich da auch ein bisschen nachdenklich gemacht. Was spricht jetzt dagegen, dass du ihm eine SMS schickst, du hast schließlich auch ein Recht zu wissen, woran du mit ihm bist. Eine SMS zeigt dein Interesse, ist andererseits aber nicht aufdringlich.

    Lieben Gruß
    Henri

    Hallo henri,

    so gesehen auch wieder wahr. Nichts spricht dagegen.

    Nu haben wir schon Sonntagnachmittag und die Funkstille wird perfekt eingehalten :(

    Dann werde ich mal eine sms schicken. Schaun wir mal ob eine Reaktion erfolgt.

    LG

    Diandra

    Hallo darkened,

    Du bist auf dem besten Weg etwas für dich zu tun. Sicher, Du schaffst es noch nicht sofort, aber diesmal hast du etwas später dann doch gehandelt. Und ein schlechtes Gewissen brauchst du nicht zu haben. Warum ?
    Hatte sie ein schlechtes Gewissen, als sie dich sturzbetrunken empfing. Hatte sie ein schlechtes Gewissen, als ihr etwas unternommen habt und sie so nebenbei schon wieder angefangen hat zu trinken, obwohl sie weiß, dass du das gar nicht magst ?

    Da sie dich drauf anspricht, ob du dich gut fühlst und Spaß hattest, zeigt dir doch, dass sie anfängt sich mit ihrem Alkoholproblem zu beschäftigen.

    Bleib dabei konsequent zu werden. Alles andere wird dir auch nicht weiter helfen oder glücklicher machen.

    LG
    Diandra

    Hallo Sternchen82,

    ich denke, ich habe ein ganz normales Verhältnis zum Thema Alkohol. In meiner Jugendzeit hatte ich eine "Austobe-Phase".

    Als sich mein 1. Töchterlein ankündigte, war Alkohol sowieso tabu, als sie dann auf Welt war auch. Jeder der Kinder hat weiß, dass sie gerade oft am Wochenende spät abends krank werden. Oft muss man dann zur Notfallklinik, um z. B. um eine Mittelohrentzündung in den Griff zu kriegen. Oder sie haben extrem hohes Fieber. Für mich war klar, dass ich also immer nüchtern sein sollte, damit ich mit dem Kind sofort losfahren kann mit dem eigenen PKW. Somit war Alkohol kein Thema mehr für mich. Ich habe also schon meinen Kindern zuliebe mit gutem Gewissen drauf verzichtet.

    Zum Neujahr hin oder zu meinem Geburtstag habe ich auch schon mal 1 oder 2 Gläser Sekt getrunken.

    Seit mein Partner nun gegen seine Sucht ankämpft lasse ich es ganz. Ganz einfach weil ich locker auf die 3 Gläser pro Jahr ihm zu liebe verzichten kann, ohne das mir was fehlt. Und jeder der uns besuchen kommt, muss damit leben dass es nur alkoholfreie Getränke bei uns gibt. Auch zu besonderen Feiern und Festen.
    Es gibt dann auch Leute die unverständlich reagieren und meckern - aber wenn in unserer Wohnung z. B. nicht geraucht werden würde, dann würden sich die Raucher ja auch dran halten und es tollerieren.

    Grüßle
    Diandra

    Tja nu gehts wohl weiter mit der schwierigen Phase - wir haben Samstagabend und seit Dienstag habe ich nichts mehr von ihm gehört.

    Normalerweise haben wir uns immer am WE getroffen.

    Jetzt sitz ich hier und bin ein wenig ratlos. Isser noch am Ball ? Trotzphase ? Rat der Therapeuten sich nur auf sich zu konzentrieren - andere Probleme muss er sich jetzt nicht antun ?

    Wie ich es hasse immer so gedankenlos in die Ecke gestellt zu werden. Und das im Zeitalter von Handy, Telefon und PC *koppschüttel*

    Langsam beginne ich zu begreifen, warum man als Angehöriger aufgibt *grummel*

    Lieber Franz,

    damit hat sie dich schlicht und einfach erpresst und Du hast es zugelassen. Ich weiß, dass man Angst hat es noch schlimmer damit zu machen, aber glaube mir - auch wenn Du dableibst und keine klare Trennung konsequent durchführst, auch dann wird es schlimmer.

    Du kannst ihr doch sagen, dass Du sie lieb hast, aber nur noch dann Kontakt zu ihr haben willst, wenn sie nüchtern ist.

    Dein Vater ist erwachsen. Er muss selber wissen was er tut. Wenn niemand von Euch den ersten Schritt macht, dann kann es noch Jahre dauern und ihr werdet daran auch kaputtgehen.

    Du fühlst Dich jetzt schon so, als wenn Du einen Knacks fürs Leben bekommen hast - also solltest Du ganz schnell was für Dich tun.
    Ein Haus nutzt Dir gar nichts, wenn du dich darin nicht wohl und zufrieden fühlen kannst. Freust Du Dich aufs zu Hause wenn Du von harter Arbeit nach Hause kommst ? Oder grübelst Du schon Std. vorher darüber, womit Du heute wieder rechnen musst ?

    Es ist ganz sicher besser erst mal eine klare räumliche Trennung beizubehalten. Und ein schlechtes Gewissen brauchst Du nicht zu haben - Du kannst Deinem Bruder helfen, indem er sehen wird, dass es Dir damit bald besser gehen wird. Du kannst ihn ermutigen, auch was für sich zu tun. Er hat dann eine Zuflucht, wenn er es nicht aushält - und er hat ein Vorbild, dass man aus dem Teufelskreis doch rauskommen kann.

    Du wirst sie nicht zur Einsicht bringen, indem Du tagtäglich Wogen glättest, Dir die Nächte um die Ohren schlagen musst, oder die ganzen peinlichen Situationen vertuschst.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft dafür, dass Du Deinen eigenen guten Weg bald finden wird. Wenn Du Dich hier im Forum umschaust und die Beiträge liest, dann hoffe ich doch sehr, dass der eine oder andere Beitrag Dir bei Deinen Entscheidungen hilfreich sein kann.

    LG
    Diandra

    Hallo Franz,

    es tut mir sehr leid, dass Du unter dieser Situation so leidest.

    Was Du für Dich tun kannst ? Am besten wäre eine räumliche Trennung. Du machst Dir soviele Sorgen um Deine Familie, dass Du selber dabei untergehst. Und Deinem Bruder wird es nicht viel anders gehen.

    Kannst Du nicht ausziehen ? Wenn Du so weitermachst, leidet sicher auch Deine Arbeit darunter und schlimmstenfalls wirkt sich das so negativ aus, dass Du sie verlierst. Wenn Du eine eigene kleine Wohnung hättest, dann hätte auch Dein Bruder eine Anlaufstelle, wenn es wieder arg schlimm wäre. Du musst erst mal Ruhe bekommen, dir die Last von Schultern nehmen, die du dir aufgebürdet hast.
    Wenn man es geschafft hat Konsequent zu sein wirst Du sehen, dass man erleichtert ist. Evtl. solltest Du tatsächlich mal mit einem Therapeuten sprechen.

    Wer weiß, wenn Du den ersten Schritt machst und gehst, vielleicht wird dann auch Deinem Vater klar, dass es so nicht weitergehen kann.
    Ihr habt ja versucht Eurer Mutter zu helfen - aber wie Du all die Jahre siehst - es wird höchstens extremer als besser. Ihr könnt ihr nicht helfen. Sie selber muss den eigenen Willen haben endlich was gegen ihre Alkoholsucht zu tun.

    LG
    Diandra

    Zitat von Sunas


    Hallo Diandra,

    wie war Euer Weg in die Langzeittherapie? Leider ist es so, daß mein Mann bis jetzt jede Form von Therapie ablehnt. So nach dem Motto: "Ich will ja, aber ich kann nicht." Dass das Quatsch ist wissen wahrscheinlich alle, bloß ihm selbst ist das nicht klar.

    Habe jedesmal Angst vor einem erneuten Krampfanfall.

    Könnte man als Ehefrau den Alkoholiker eigentlich auch zwangseinweisen lassen? Denn solche Entzugserscheinungen können ja auch tödlich sein.

    Wünsche allen ein schönes Wochenende :)
    sunas

    Hallo Sunas,

    das war ein langer Weg - fing Dez. 2004 an mit dem 2. Entzug, danach lebte er für ca. 11 Monate in einer kleinen MännerWG mit Betreuung durch die Diakonie. Im Jan. 2006 zog er wieder bei uns ein und dann hatte er 3 Abstürze. Beim dritten Rückfall habe ich dann rigeros gesagt, dass ich keinen einzigen Tag mehr so weiterleben werde. Daraufhin ist er wieder in den Entzug gegangen und kam danach direkt in die Langzeittherapie. Dort kann er bis zu 18 Monaten bleiben - je nachdem wie er und die Therapeuten entscheiden. 4 Monate müssen aber mindestens sein.

    Dein Mann wird wohl erst können, wenn Du jegliches Kümmern um ihn einstellen wirst. Erst wenn er ganz allein auf sich gestellt ist wird er merken, dass er damit nicht zurechtkommt und Hilfe braucht.

    Macht er seinen Entzug selber zu Hause oder warum hast Du Angst vor Krampfanfällen ?

    Finde es übrigens superklasse, dass Du aufgehört hast zu trinken.

    Nee zwangseinweisen geht nicht - Dein Mann ist ja nicht entmündigt. Würde auch sicherlich nicht besonders helfen, weil er es dann ja nicht aus eigenem Antrieb in die Wege geleitet hat.

    Wünsche Dir auch ein wunderschönes Wochenende.

    LG
    Diandra

    *schmunzel* in benutz in Zukunft nen Code - einen lachenden Smilie, damit Du weißt - Du kannst ruhig bleiben :lol:

    Du hast ja recht - 7 Wochen trocken, dass er sich in seiner Gruppe und dem Haus wohlfühlt, dass er am Ball bleibt - das ist einiges worüber ich froh sein sollte. Bin ich ja auch - alles andere würde ich ja gar nicht mehr wollen.

    Allerdings herrscht nu auch seit Dienstag Funkstille. Bin mal gespannt, ob ich nu am Wochenende was hören werde. Ich denke mal ich werde mich nicht melden, weil ich habe mich am Dienstag normal benommen.

    Stümmt die Sprüche kenn ich auch :lol: oder wie die Bayern immer sagen - egal was ist : "Passt scho" *ggg*

    Diandra

    Hallo Sunas,

    mir hat das "herumspazieren" hier schon eine Menge gebracht. Es ist erstaunlich, wieviele Menschen sich tagtäglich mit fast den gleichen Problemen rumschlagen, das Verhaltensmuster fast gleich sind. Man fühlt sich nicht mehr so ganz allein und hilflos.

    Und meinen Partner verstehe ich nun auch etwas anders. Man bekommt eine neue Sichtweise zu seiner Sucht. Was aber nicht heißt - vergeben und vergessen.

    Siehst Du :) auch wir haben einiges gemeinsam. Ich kämpfe auch mit psychosomatischen Störungen. Habe immer die Ausrede genommen, dass diese Störungen vom Stress kommen. Mittlerweilen muss ich einsehen, dass seit ich mit meinen Mädels allein bin es mir gesundheitlich bedeutend besser geht. Natürlich gehen diese Störungen nicht von heute auf morgen einfach wieder weg - aber die Abstände dazwischen werden deutlich größer und vieles ist abgemildeter und nicht mehr ganz so heftig.

    Und es tut auch verdammt gut hier mal seinen Frust oder aber auch seine Freude aufzuschreiben. Mir hilft das sehr - und wer weiß - wenn man das mal in einem Jahr liest und zurückverfolgt und seinen Werdegang sieht, was man daraus noch für sich benutzen kann bzw. auf sich stolz sein kann es irgendwie geschafft zu haben wieder zufrieden zu leben.

    Wünsche Dir weiterhin ganz viel Kraft für alles was Du machst :)

    LG
    Diandra