Beiträge von desperateS

    Hallo Coco,
    ich glaube, das wichtigste an einem Ultimatum ist, dass Du Dir ganz genau überlegen solltest, wie es weitergehen wird, wenn es ungenutzt verstreicht.
    Mach Pläne, in denen Dein XY nicht vorkommt. Regle so viele Dinge, wie Du kannst, damit Du an dem besagten Tag quasi gut vorbereitet bist.
    Mach Dir Deine Gedanken und vor allem:

    ZIEH ES UNBEDINGT DURCH!!!

    Das ist nämlich das Hauptproblem bei uns Angehörigen:
    Wir stellen unsere Partner vor ein Ultimatum, und wenn es verstrichen ist, machen wir einen Rückzieher.
    Das hat zur Folge, dass wir nicht mehr ernstgenommen werden. Ein nicht enden wollender Teufelskreis beginnt.

    Deswegen ist es ganz ganz wichtig, dass Du Dich schon jetzt auf alles vorbereitest.
    Wenn Dein XY sieht, dass es Dir ernst ist, wird ihn das wahrscheinlich noch eher dazu bewegen, eine Therapie zu machen.
    Und wenn er es nicht tut (und davon solltest Du ausgehen, denn es erspart Dir viele Enttäuschungen!), dann stehst Du nicht vor einem Scherbenhaufen, sondern hast konkrete Pläne, wie es FÜR DICH (!!!) weitergehen wird.

    Ich weiß, das erscheint auf den ersten Blick schwer bis unmöglich.
    Aber das ist es nicht.
    Und der Austausch hier wird Dir dabei garantiert helfen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Energie!!!

    Liebe Cocoetoh!
    Wie so oft finde ich mich in Deinen Zeilen wieder.
    Das Kontrollierte Trinken, das hat mein Ex mir auch immer vorgeschlagen, als Kompromiss. Er war auch der Meinung, dass er niemals ein Leben ohne Alkohol führen wird.
    Er hat aber immer versucht, mir vorzugaukeln, dass er tatsächlich mit 2-3 Bier am Abend leben kann.
    Konnte er aber nicht. Im Gegenteil. Es wurde bald Kästen statt Flaschen.

    Beim Alkohol gibt es keine Kompromisse. Ein bißchen Alkoholiker gibt es nicht.

    Wenn Dein XY kein Problem mit dem Aufhören hätte, würde er es tun.
    Wenn er es nicht tut, wirst Du auf ewig unglücklich sein.
    Er hat Dir ja nun unmissverständlich klargemacht, dass er nicht aufhören wird.

    Du hast also die Wahl:
    Entweder so weitermachen wie bisher, oder dein Leben selbst bestimmen und dir deinen Kopf nur noch über dich selbst zerbrechen.

    Glaub mir, eines Tages wirst Du merken, dass all Deine Mühe umsonst war.
    Du reibst Dich für ihn auf, und das ist nicht gut.
    Denk an Dich, an DEIN Leben.
    Lass Dir das nicht kaputtmachen!!!

    Hallo zusammen!

    Liebe Feeli, vielleicht hast Du sogar Recht.
    Am von Anfang an:
    Mir geht es gut. Meine neue Arbeit gefällt mir, auch wenn es alles noch ungewohnt ist, ich bin unsicher fühle und manchmal doch lieber wieder im alten Büro arbeiten würde.
    Die Kollegen sind eigentlich alle nett, mit der Cheffin komme ich gut klar, und so langsam arbeite ich mich ein.

    Meine Freizeit verbringe ich mit Freunden.
    Ich komme aber auch sehr gut alleine klar, das habe ich mittlerweile schon recht gut begriffen.
    Ich sitze gern mal Zuhause und lese ein Buch oder faulenze einfach vor mich hin.
    Es tut gut, machen zu können, was man will, ohne immer die ANgst in sich zu spüren, dass man jemanden damit verärgern könnte.

    Die SAche mit der Verarbeitung ist aber wohl tatsächlich noch nicht abgeschlossen.
    XY schickt mir immer mal wieder sms, in denen er dann von den "alten Zeiten" spricht, wie schön doch alles war usw.
    Ich antworte nie. Nur, wenn es um meinen Auszug geht, oder um mein Geld.
    Ab dem 23. ist er in der Klinik, und das heißt für mich: Ab da kann ich meine Sachen holen.
    Das wird auch nóch ein etwas "härterer" Akt, denke ich.
    Wenn man mich auf der Straße treffen würde und mich fragen würde, ob ich über XY hinweg bin, würde ich ohne zu zörgen mit ja antworten.
    Und es fühlt sich auch zu 99% der Zeit so an.

    Aber wenn dann wieder sms kommen, da merke ich doch noch was.
    Es ist nicht mehr dieses "Ich will ihn zurück"- Gefühl, Mitleid oder das Bedürfnis, zu "helfen", sondern etwas anderes, das ich nur schwer beschreiben kann.
    Ich glaube, es ist sowas wie Wut.
    Zuerst nur Wut auf ihn, weil er mir so schlimme Dinge angetan hat, aber dann, und das ist wohl das dominierende Gefühl dieser Tage, kommt die Wut auf mich selbst.

    Ich stelle mich selbst an den Pranger. Weil ich all das habe mit mir machen lassen. Weil ich niemandem Gehör geschenkt habe, als wirklich JEDER in meinem Umfeld gesagt hat: Geh da weg!

    Ich rege mich über meine eigene Feigheit auf. Dass ich den Absprung erst so spät geschafft habe.
    Oft habe ich mich auch schon darüber geärgert, dass ich überhaupt etwas mit diesem Mann anfangen konnte.
    Das wir nicht zusammenpassten, war doch schon nach ein paar Monaten so offensichtlich!!! Nicht nur wegen der Sauferei, sondern auch wegen unserer unterschiedlichen Vorstellungen vom leben.

    Ich hasse mich manchmal regelrecht selbst dafür, dass ich mein Bauchgefühl ignoriert habe und stattdessen so naiv (und narzistisch?) war, zu glauben, meine LIEBE könnte alles retten. Könnte IHN retten...

    Menschen ändern sich nicht von Grund auf nur wegen einer neuen Liebe. Das hätte ich doch wissen müssen, und trotzdem habe ich mir zwischendurch selbst geglaubt, dass das da die große Liebe ist. Dass es nichts Größeres gibt als ein Leben mit XY.

    Je größer der Abstand wird, umso mehr sehe ich ihn mit anderen Augen.
    Und mir fällt auf, dass ich schon nach 3 Monaten Beziehung hätte das Weite suchen müssen, denn ab da wurde es nur noch schlimmer statt besser.
    Und hätte ich gewusst, wie schlimm es wird... ich wäre wahrscheinlich trotzdem geblieben.
    Und das ärgert mich so furchtbar!

    Das klingt jetzt vielleicht wieder so, als würde ich mich als Opfer meines Ex sehen.
    Das tue ich aber nicht mehr.
    Ich sehe mich als Opfer meiner selbst.
    Ich habe mich selbst dazu gezwungen (und zwar durch eine nie dagewesene perfekte Art und Weise, sich selbst zu belügen und Tatsachen auszublenden), ein Leben zu führen, das gar nicht meins war.
    Ich habe meinen alkoholkranken Partner dazu benutzt, mich gebraucht zu fühlen, und wichtig.

    Ich habe ihn nun verlassen, und ich weiß, dass ich nicht mehr zurück will. Ich liebe ihn nicht mehr. Im Grunde ist mir gleichgültig, was aus ihm wird.
    Das ist vielleicht alles eine Verdrängungstaktik, wer weiß. Aber im Moment empfinde ich so.
    Aber ist es nicht interessant, dass er jetzt, wo ich weg bin (UND NICHT MEHR AN IHM ZERRE!), tatsächlich eine LZT machen wird?
    Ich werde das Gefühl nicht los, dass ausgerechnet ich es war, die ihn all die Zeit an der Flasche gehalten hat.
    Dabei wollte ich doch genau das Gegenteil.

    Das sind jetzt ein paar verbitterte Zeilen von mir gewesen.
    Es mag so klingen, als hätte ich immer noch nur den Ex und den Alk im Kopf, aber so ist es wirklich nicht. Ich genieße mein Leben, wie es gerade ist, und es gefällt mir.
    Aber sobald das alte Suchtmittel sich meldet, gehen auch wieder ein paar Alarmglocken.

    Deswegen ist mein Plan für die nächste Zeit, den Kontakt weiterhin minimal zu halten und nach dem Auszug komplett abzubrechen, notfalls auch mit Wechsel der Telefonnummer.
    Ich glaube, erst dann kann ich wirklich zur Ruhe kommen und abschalten.
    Und dann auch "zuendeverarbeiten".

    Hallo, Ihr Lieben!

    Hier mal wieder ein kurzes Lebenszeichen von mir.
    Mir geht es immer noch gut. Zu XY habe ich so gut wie keinen Kontakt mehr.
    Er hatte mal eine Phase, in der er mich per sms beschimpft hat. Ich bin nicht drauf eingegangen, und dann war Ruhe.
    Ich warte jetzt eigentlich nur noch auf sein okay für den Auszug. Das dürfte in spätestens 4 Wochen über die Bühne sein, und dann werd ich ihn komplett aus meinem Leben verbannen.

    Sowas ist komisch für mich. Ich habe eigentlich zu allen Ex-Freunden noch ein gutes Verhältnis. Keine wirkliche Freundschaft, aber immer mal wieder ein bißchen Kontakt (zb. zum geburtstag), und man kann sich noch in die Augen sehen.
    Mit XY geht das nicht. Und ich will es auch nicht. Da sind zu viele schlimme Dinge passiert, und daran möchte ich gar nicht mehr erinnert werden.

    Am Montag starte ich den neuen Job. Morgen ist mein letzter Tag im alten Büro.
    Ich habe mich wie irre drauf gefreut, und jetzt, wo der Tag gekommen ist, werde ich traurig und wehmütig.
    Die alten Kollegen werden mir sehr fehlen und waren gerade in den letzten Wochen so etwas wie ein Rettungsanker für mich.
    Aber sie sind ja nicht aus der Welt. Zum Glück.

    Meine blöde schweinchenrosa Wand ist immer noch unverändert. Ich hab sie auch noch nicht überstrichen. Erstens weiß ich noch nicht genau, für welche Farbe ich mich entscheiden werde, und zweitens habe ich die Hoffnung, dass es sich gar nicht mehr lohnt zu streichen, weil ich hier bald wieder ausziehe.
    Das ist aber noch zukunftsmusik. Erstmal will ich mich bei der neuen Arbeit eingewöhnen.
    Bin schon sehr nervös, aber es wird sicher alles halb so schlimm. Ich neige ja zum katastrophisieren.

    Hallo!

    Nur eine kurze und knappe Nachricht von mir:
    Mir geht es immer noch gut. Der Drang nach einer neuen Wohnung wird allerdings immer größer. Ein bißchen Geduld muss ich aber leider noch haben.
    Xy hat sich nicht mehr gemeldet, und ich mich auch nicht bei ihm. ;)

    Mein Wochenende ist wieder komplett ausgebucht und es tut wirklich gut. So viele neue Eindrücke, Orte, Menschen... sowas habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
    Das Leben macht Spaß!

    Hi Feeli!
    Jetzt ist es trocken und leider immer noch fleckig.
    Werde es wohl noch mal überstreichen.
    Lila hatte ich auch mal an der Wand. Das hat mir eigentlich recht gut gefallen.

    Dummer Weise passen bei mir zur Zeit die Möbel überhaupt nicht zusammen, und da ist es schwer, eine Farbe zu finden, die das nicht auch noch unterstreicht.
    Aber zu viel will ich hier auch nicht mehr investieren.
    Habe ja vor, mir spätestens im nächsten Jahr eine neue Wohnung zuzulegen.
    Eine Dauerlösung ist das hier nämlich nicht. :)

    Liebe Nici,
    wenn es nach mir ginge, wäre ich schon längst komplett da ausgezogen.
    ER möchte, dass ich erst komme, wenn er weg ist.
    Glaub mir doch bitte mal, dass ich definitiv kein Interesse mehr an ihm und einer Beziehung zu ihm habe.
    Das ist Geschichte.

    Seit meiner klaren Ansage gab es keinerlei Kontakt mehr.
    Er wird mir Anfang Februar mitteilen, wann er genau weg ist. Dann hole ich meine Sachen (und angeblich liegt dann auch mein Geld bereit...) und der Käse ist gegessen.

    Mir ist genau gesagt sch*** egal, was mit der Therapie wird.
    Ich will mein Leben nicht mehr mit ihm teilen, egal ob nass oder trocken.
    Was den Auszug angeht sind mir nun mal die Hände gebunden.
    Und es nervt mich ungemein, dass ich da nicht mehr Druck ausüben kann, aber es ist nun mal SEIN Haus, und um ehrlich zu sein:
    Ich halte mich absichtlich etwas zurück mit dem Druck, weil ich nicht weiß, wie er dann reagiert. Er neigt zu Aggression und Trotz und ist leider unberechenbar.

    Ich werde es aber noch mal sagen:
    Emotional ist da nichts mehr. Ich bin glücklich mit meinem Leben, auch wenn heute kein so guter Tag war. Die Stimmung ist einfach etwas gedrückt.
    Habe gerade eine Wand gestrichen, und es ist nicht nur rosa, sondern pink geworden.
    Mir gefällt es leider nicht sonderlich gut, aber zumindest ist es eine Veränderung.
    Vielleicht fällt mir ja noch was Besseres ein.

    Hallo Nici!

    Um ehrlich zu sein: Ich hab nicht mal die Hälfte der vielen sms gelesen.
    Ich war einfach zu faul und wusste ja sowieso, was drinstand.
    Die Sache mit dem Handyvertrag ist leider keine Ausrede.
    Ich wünsche mir schon lange, das Ding loszuwerden, und gekündigt ist er auch, aber trotzdem muss ich noch bis November weiterzahlen, und so viel Geld verdiene ich leider nicht, dass ich es mir leisten könnte, für etwas zu zahlen, das ich nicht nutze.
    Ich bin aber zuversichtlich, dass sich das mit dem Kontakt bald erledigt hat.

    Anfang Februar beginnt seine 16-wöchige stationäre Therapie. Da wird er sicher anderes zu tun haben, als mich zu kontaktieren.
    Ausserdem kam dann gestern auf meine E-Mail noch die Antwort, dass er es ja jetzt einsieht und ich das einzig richtige gemacht habe. Er habe jetzt verstanden.

    Glauben kann ich das zwar nicht, aber es kommt mir sehr zugute, wenn es den Tatsachen entspricht.
    Dummer Weise muss ich ja immer noch meinen Restauszug über die Bühne bringen, aber das wird im Feburar passieren, wenn er nicht da ist.

    Aber Du hast schon Recht, liebe Nici:
    Bei jedem Kontakt merke ich, das tut mir nicht gut.
    Es ist lange nicht mehr so schlimm, wie es mal war, aber meine Stimmung ist nachher trotzdem immer noch etwas getrübt.
    Ich will das endlich hinter mir lassen.

    Heute werde ich mein beschauliches Reich mal wieder vollkommen umräumen. Viel Platz habe ich ja nicht, aber die paar Möbel schiebe ich jetzt mal durch die Gegend. Streichen werde ich auch noch, aber heute schaffe ich das wohl nicht mehr.

    Ich würde gerne meine Regale an die Wand hängen, aber die sind leider noch bei XY, und da will ich erstmal gar nicht mehr hin.
    Am liebsten wäre mir eine neue Wohnung, aber das klappt noch nicht finanziell.
    Also muss ich aus dem Gegebenen das beste machen. :)

    Ihr Lieben,

    ein glückliches neues Jahr wünsche ich Euch!
    vielen vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ihr unterstützt mich immer wieder, wenn die Gedanken zurückdriften.

    Der Satz "Und wenn dann auch noch ich der Grund dafür bin." war eigentlich gar nicht auf Alkohol und Co-Abhängigkeit bezogen.
    Ich glaube, in dem Moment habe ich auch nciht wie eine Co gedacht, sondern wie eine Frau, die sich vom Partner getrennt hat, wobei der Partner diese Trennung gar nicht will.
    Als er da weinend vor mir stand, habe ich nicht an seine Trinkerei und alles was damit zu tun hat gedacht, sondern nur einen Mann gesehen, der jetzt der Verlassene ist, und nicht jemanden, der sich in Grund und Boden säuft.
    Er tat mir nicht leid, weil sein Leben vom Alkohol bestimmt ist, sondern nur, weil er jetzt Liebeskummer hat.
    Ich glaube, das sind zwei verschiedene Arten von Mitleid, und keine davon darf den Ausschlag geben, wieder zurückzukehren.
    Letzte Nacht hat es SMS gehagelt.
    30 an der Zahl, in denen er mir seine Liebe beteuerte und beschrieb, was er alles an mir vermisst und ab sofort anders machen will.

    Ich habe nicht geantwortet. Heute mittag kam dann noch mal ein Schwall.
    Und da wurde mir klar, dass ich jetzt quasi ein Machtwort sprechen muss, damit er nicht ewig damit weitermacht.

    Ich habe ihm eine E-Mail geschrieben. Eine sehr freundlich-distanzierte. Ich habe ihm gesagt, dass ich für uns keine Chance mehr sehe, und dass das auch ncihts mehr mit dem Alkohol zu tun hat, sondern damit, dass ich keine Liebe mehr für ihn empfinde.
    Er weiß jetzt also schwarz auf weiß, dass es für mich kein zurück mehr gibt, auch nicht, wenn er tatsächlich mal trocken wäre.

    Mir geht es seit dem wieder sehr gut. Irgendwie hatte ich wohl das Gefühl, etwas wichtiges noch nicht erledigt zu haben. Quasi einen richtigen Abschluss zu machen.
    Seit es raus ist, das "Es gibt kein zurück mehr für uns", seit dem geht es mir wieder gut.
    Vielleicht auch, weil ich es zwar schon lange für mich selbst gedacht habe, es ihm aber nie gesagt hatte.
    Mir fällt ein weiterer Stein vom Herzen.
    Es war in etwa so, als hätte ich heute die Beerdigung meiner toten Beziehung gefeiert.

    Mein Urlaub ist leider heute zuende.
    Jetzt heißt es auch hier bald Abschied nehmen. In drei Wochen trete ich die neue Stelle an.
    Ein wenig mulmig ist mir schon. Neue Leute, neuer Arbeitsplatz, die alten Kollegen zurücklassen... das macht ja schon immer irgendwie Angst. Aber ich freue mich auch, mal wieder was Neues kennenzulernen. Und ich muss nicht mehr so viel Zeit im Stau verbringen, weil die neue Arbeit viel näher dran ist an Zuhause.

    Alles in allem freue ich mich generell auf das Jahr, das vor uns liegt.
    An Silvester habe ich regelrechte Glücksanfälle gehabt.
    Endlich ist dieses Schreckensjahr zuende! das hilft auch ungemein beim Abschließen mit der Vergangenheit, finde ich.
    Und vor mir liegt die große Freiheit. Das ist schön.
    Nicht zu wissen, was kommt, aber sich trotzdem drauf freuen. :)

    Ihr Lieben,
    gestern war es dann tatsächlich so weit.
    Ich war ca. 10 min. bei XY.
    Meine Freundin hatte auf Abruf bereit im Auto gewartet.
    Er hatte schon einige Kartons bereitgestellt. Natürlich nicht die, die ich haben wollte...

    Mir ging es bei der Begegnung eigentlich gut, bis er dann anfing, zu weinen.
    Das hat mich dann schon getroffen, und ganz ehrlich:
    Für einen winzigen Bruchteil einer Sekunde hatte ich den Gedanken:
    "Das kannst Du ihm nicht antun!!!"

    Aber der Gedanke war ganz ganz schnell wieder raus aus meinem Kopf.

    Ich habe dann später bei einem Kaffee mit meiner Freundin darüber geredet (und damit auch sofort wieder etwas für mich getan!), und sie meint auch:
    Natürlich lässt es mich nicht kalt, wenn ein Mann, mit dem ich lange zusammen war, plötzlich weinend vor mir steht. Und wenn dann auch noch ich der Grund dafür bin. Ich bin ja nicht aus Stein.
    Ich bin trotzdem mit keinem Wort darauf eingegangen.

    Das ändert ja nichts an MEINEN Gefühlen.
    Mir geht es seit der Trennung um einiges besser.
    Da war auch keine Liebe mehr im Spiel. Ich habe unter der Beziehung nur noch gelitten, mich runterziehen lassen.
    Klar, ich hätte ihn in den Arm nehmen können, sagen, dass alles wieder gut ist und aus Mitleid doch wieder umkehren können.
    Aber das will ich nicht, und es wäre auch nur aus Mitleid gewesen.

    Ihr seht, ich rechtfertige mich mal wieder vor mir selbst. Ganz überwunden habe ich das schlechte Gewissen und das Gefühl der Verantwortung also noch nicht.
    Aber diese Rechtfertigungen helfen mir dabei, das alles immer weiter hinter mir zu lassen.

    Trotzdem: Nach diesem Vorfall gestern lag über dem restlichen Tag eine Wolke.
    Ich habe mich auch gut ablenken können, aber als ich dann abends allein zuhause war, musste ich immer daran denken, wie leid es mir tat, dass er so leidet.
    Es war nicht wirklich schlimm, und es ging mir immer noch gut, aber meine Gedanken waren wieder häufiger bei XY.
    Das war in etwa so, als ob man ein verletztes Tier auf der Straße findet und ihm nicht helfen kann. Blöder Vergleich, aber so fühlte es sich an.

    Kein Kontakt ist immer noch das beste für mich.
    Und jetzt habe ich erstmal ein paar Wochen Ruhe.

    Heute Abend fahre ich zu Freunden. Wir werden Silvester zusammen verbringen, und ich freue mich schon sehr.
    Das Handy werde ich ausmachen. Ich will ohne XY ins neue Jahr starten, und zwar in jeglicher Hinsicht.

    Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und, dass das nächste Jahr das bisher beste für Euch alle wird!

    Hi Nici!

    Ich weiß, ich weiß. Nach allem, was ich mir in diesem Thread schon zusammengejammert habe, liegt es nahe, zu denken, ich könnte das alles als Vorwandt nutzen.
    Aber so ist es wirklich nicht.

    Heute Mittag werde ich mit meiner Freundin hinfahren. Er wird nicht Zuhause sein. Da hole ich dann die Dinge, die noch wichtig sind.
    AM liebsten wäre mir, ich könnte alles mitnehmen, damit es absolut überhaupt keinen Grund mehr gibt, Kontakt zu haben. Und ich spiele auch schon länger mit dem Gedanken, die restlichen Sachen einfach dort zu lassen und auch das Geld einfach zu vergessen.
    Xy wollte das Ganze übrigens schon wieder verschieben. Dringende Termine...
    Ich glaube, DAS ist ein Vorwandt.

    Ich habe mich nicht darauf eingelassen. Die Abmachung war: Das Wichtigste heute, den Rest Mitte Januar, wenn er in der Klinik ist. Und das halte ich auch für eine gute Idee.
    So muss ich ihm nicht über den Weg laufen.
    Es kommen ja sowieso nur Vorwürfe von ihm.

    Ich will nicht behaupten, dass ich urplötzlich von alledem geheilt bin.
    Aber ich sehe den Fortschritt, und der ist so unglaublich groß. Es wäre schön, wenn man sich hier im Forum mit mir freuen könnte und nicht an mir zweifeln würde.
    Meine Familie freut sich jedenfalls für mich. Die merken ja am allerschnellsten, wenn sich was ändert.
    Vor ein paar Wochen hätte ich mich selbst noch als herzlos und egoistisch bezeichnet, weil ich XY habe fallen lassen.
    Das ist heute nicht mehr so.


    Der Satz
    "Er kann sich helfen, und vielleicht tut er das ja tatsächlich, aber nicht mehr mit mir."
    sollte eigentlich nur verdeutlichen, wie ich es geschafft habe, mein schlechtes Gewissen zu besiegen.

    Hallo Nici,

    den Gedanken hatte ich auch schon, aber leider bin ich noch 1 Jahr an den Vertrag gebunden, und um ehrlich zu sein:
    So schlimm ist die Telefoniererei nicht.
    Wir sprechen nur noch miteinander, wenn es etwas zu organisieren gibt. Das andere beschränkt sich auf nächtliche sms, zum Glück.
    Wenn ich aber, wenn alles geklärt ist, immer noch solche sms/Anrufe bekomme, werde ich mal bei meinem Provider fragen, was sich da so machen lässt.


    PS:
    Du schreibst, es wird noch besser. Ehrlich gesagt, ich finde, viel besser kann es eigentlich gar nicht mehr werden! :D

    Hallo Matthias!
    Mir war klar, dass es so wirkt. :D
    Das liegt aber daran, dass ich denke, es gehört hierher. So quasi als "aktueller Stand der Dinge".
    Und ich wollte auch ein bißchen vom Drumherum erzählen, sonst hätte man vielleicht nicht verstehen können, weshalb ich so erfreut darüber bin, dass mich das alles kalt lässt.
    Das ist so unvorstellbar gewesen die ganze Zeit.
    Und jetzt ist der Moment da, und darüber bin ich verblüfft und auch erfreut.
    Meine Gedanken kreisen nicht mehr um XY, es sei denn, er meldet sich und gibt seine Launen zum besten.
    Das wird sich ab morgen aber hoffentlich auch wieder legen. Da werde ich (in Begleitung einer Freundin) die wichtigsten SAchen bei ihm abholen.
    Was dann aus dem Rest von dem Krempel wird, ist mir egal.

    Wenn Du wissen möchtest, was sonst noch so in meinem Leben passiert, schildere ich es dir gern in Stichworten:

    - habe mir heute eine Kette gekauft, die ich schon lange haben wollte.
    - ich habe wesentlich mehr Geld zur Verfügung, obwohl ich mehr ausgebe als früher
    - meine Katzen werden immer dicker, weil sie das Haus bei dem Wetter nicht verlassen
    - Mein Auto läuft seit Monaten ohne Probleme (toitoitoi!!!), das gabs schon lange nicht mehr
    - ich werde im Januar Fotos von mir machen lassen. Portraitaufnahmen, ganz allein für mich (um mich an meiner Schönheit zu ergötzen! :D)
    - ich habe im Moment Urlaub und verbringe die Zeit mit meinen Freunden
    - gestern habe ich das berühmte schwedische Möbelhaus aufgesucht und mir neue Dekosachen für mein eigenes kleines Reich gekauft.
    - vor Silvester möchte ich gerne noch mein Zimmerchen streichen. Die Farbe steht schon ewig rum. Es wird blaßrosa, eine echte Mädchenfarbe, und die muss nur mir gefallen :D
    - ich wache inzwischen morgens auf und habe ein Kribbeln im Bauch, weil ich mich auf den Tag freue. Sowas hatte ich schon lange nicht mehr.
    - ich muss jetzt dringend Wäsche waschen, dazu bin ich nämlich seit Weihnachten nicht mehr gekommen
    - morgen besuche ich meinen neuen Arbeitsplatz und lerne meine neuen Kollegen kennen. Ein wenig wehmütig bin ich schon, denn ich werde meine jetzigen Kollegen schon vermissen, aber sie sind ja nicht aus der Welt, und ich treffe sie auch ca. alle 6 Wochen wieder. Auf Seminaren und privat. Darauf freue ich mich schon.

    Ich könnte noch eine Menge mehr schreiben, aber das dürfte dann irgendwann langweilig werden.

    Ich weiß, ich sage es sehr oft:

    MIR GEHT ES SEHR GUT.

    Und darüber freue ich mich!!!!!

    Hallo zusammen!
    Ich hatte über Weihnachten eine Menge zu tun. Alles war sehr stressig, aber auch sehr schön.
    Ich hatte schon lange kein so gutes Weihnachten mehr.
    Und mir persönlich geht es auch gut.
    Mehr kann ich eigentlich gar nicht sagen. Ist das nicht herrlich???
    Ich glaube, ich habe einen sehr großen Schritt gemacht auf meinem Weg aus der Co-Abhängigkeit.

    Mein Ex hat sich am Heiligabend recht spät gemeldet (per sms) und mir mitgeteilt, dass er furchtbar enttäuscht ist, weil von mir kein Weihnachtsgruß kam.
    Ich hatte eigentlich vor, ihm aus Höflichkeit am 25. eine sms zu schreiben, und das habe ich ihm dann auch mitgeteilt.
    Er schrieb dann, dass er bald eine Therapie machen werde und sein Leben völlig umkrempeln und ich habe ihn dazu beglückwünscht.
    Dann kam eine Frage, die so typisch ist für ihn und die selbstzerstörerische Beziehung, die ich mal mit ihm hatte:
    Er schrieb, er wisse gar nicht, was er mir getan hätte, und ob ich einen Neuen habe....

    Ist das nicht herrlich? Natürlich MUSS ich einen Neuen haben, denn warum sollte ich sonst einen so tollen Mann verlassen, der mir sagt, er habe ja immer alles für mich getan, ausser eben mit dem Alkohol aufgehört?!
    Er kommt wirklich nicht auf die Idee, dass ich ihn einfach so verlassen könnte.
    Und er versteht es tatsächlich nicht. Er war in stationärer Behandlung (wenn auch nur für ein paar Tage) und schnallt immer noch nicht, weshalb ich gegangen bin.
    Ich habe ihm geantwortet, dass ich weiß, dass er das nicht verstehen kann, und dass das auch in Ordnung wäre.

    Am 1. Feiertag kam dann eine sms, in der er schrieb, wie sehr er mich liebt und vermisst.
    Ich habe nicht geantwortet.
    Und ganz ehrlich: Es ließ mich völlig kalt.
    Ich hätte nie nie nie gedacht, dass ich jemals an so einem Punkt ankommen würde, aber es war so und ist noch immer so:
    Es lässt mich völlig kalt!!!

    Gestern habe ich kurz mit ihm telefoniert, weil er ja eigentlich wollte, dass ich diese Woche restlos ausziehe bei ihm.
    Jetzt will er doch nicht mehr. Er meint, das könne er jetzt nicht ertragen und ich soll kommen, wenn er in der Klinik ist.
    Er hat mir dann vorgejammert, wie schlecht es ihm geht und wie böse ich bin.
    Ich bin nicht drauf eingegangen und hab dann das Gespräch beendet. Und zwar OHNE schlechtes Gewissen.
    Ich glaube, Aurora hat den Satz geschrieben: "Er kann das ja auch alles haben".
    Und genauso sehe ich es jetzt auch.
    Er leidet jetzt. Davor habe ich gelitten, und zwar jahrelang.
    Jetzt geht es mir gut, und das verdanke ich nicht ihm, sondern ganz alleine mir.
    Weil ich jetzt endlich etwas für mich tue.
    Weil mein Leben sich um MICH dreht und nicht mehr darum, einen Alkoholkranken heilen zu wollen.
    Er kann sich helfen, und vielleicht tut er das ja tatsächlich, aber nicht mehr mit mir.
    Und mir ist mittlerweile auch klar, dass da keine Liebe mehr war zwischen ihm und mir.
    Es war eine Symbiose, und seit ich ausgestiegen bin, geht es bergauf mit mir.

    Das schönste ist aber, dass ich mein neues Leben nun genieße, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
    Ich bin XY nicht böse, ich spüre keine Wut oder Hass auf ihn.
    Er ist mir wirklich und wahrhaftig gleichgültig.
    Das tut so gut! Und wieder frage ich mich: Wieso habe ich so lange gewartet?

    Aber mittlerweile bin ich mir selbst auch nicht mehr böse.
    Es war ein Teil meines Lebensweges, und ich werde daraus lernen.

    Liebe Feeli,

    ich teile Deine Meinung. XYs Eltern (die mir jetzt vorwerfen, ich hätte ihn im Stich gelassen und ihn noch getreten, als er schon am Boden lag, dabei hat er ja nur getrunken, weil ich so böse bin...) haben keinen Schimmer, wie ihr Sohnemann tickt, wenn er voller und voller wird.
    Und je mehr Abstand ich habe, umso mehr Dinge fallen mir ein, die ich geduldet habe, und immer wieder frage ich mich: Wieso habe ich das alles mit mir machen lassen???
    Ich glaube, ich war einfach betriebsblind. Mittendrin bekommt man das alles gar nicht so mit. Als hätte man Scheuklappen.

    XY war bis gestern auf der geschlossenen Station in der Psychiatrie, wie ich es mir schon gedacht hatte.
    Jetzt ist er wieder Zuhause, will aber 4 Monate LZT machen.
    Ich habe ihm gesagt, dass ich das gut finde. Habe aber auch klar gemacht, dass es für mich kein Zurück mehr gibt.
    Und es geht mir so unbeschreiblich gut damit!!!!
    Ich bin so erleichtert und fühle mich so frei!
    Meine Familie sagt, dass ich schon lange nicht mehr so glücklich ausgesehen habe.

    Wer hätte das gedacht?!
    Ich kann immer weniger verstehen, weshalb ich so lange Angst vor der Trennung hatte, und was mich dort gehalten hat. Denn da war ja nichts mehr!

    Das Leben ist (im Moment, und ich hoffe, das bleibt so, für immer!) so schön!!!

    Liebe Joanne,
    du hast bei Feeli mal geschrieben, dass Du gern auch positive Berichte von den anderen teilnehmern liest, weil es Dich aufbaut und motiviert.
    Und genau das möchte ich jetzt gern tun.

    Ich finde, Du hast Dich toll geschlagen beim Gespräch mit dem Arzt. Du hast die Wahrheit gesagt, so wie sie ist.
    Mehr kannst Du ja auch gar nicht tun.

    Joanne, Du merkst ja sicher selber:
    Wenn der XY nicht da ist, geht es Dir gut.
    So war es bei mir auch.
    Zuerst habe ich nicht dran geglaubt, dass ich mit einer Trennung leben kann.
    Aber jetzt muss ich sagen, dass es das beste war, was ich hätte tun können.
    Mir geht es so gut wie schon seit mind. 1,5 Jahren nicht mehr, und ich frage mich, wieso ich so lange an etwas festgehalten habe, das so schlecht war.
    Ich bin mir fast sicher, dass es Dir irgendwann genauso geht, liebe Joanne.

    Du bist auf einem guten Weg, und meine einzige Bitte an Dich ist: Bleib nicht stehen und vor allem: Geh nicht mehr zurück. Keinen einzigen Schritt.
    Das fällt schwer, ich weiß. Aber es lohnt sich!!!!

    Hallo Ihr Lieben!

    Mir geht es immer noch gut. Genau genommen so gut wie schon sehr sehr lange nicht mehr.
    Das fällt sogar den Leuten in meiner Umgebung auf.

    Ich sehe es auch so wie Ihr:
    Ich muss mich niemandem, auch seinen Eltern gegenüber, rechtfertigen für meine Entscheidung.
    Leider sehen die das aber anders.
    Inzwischen ist es soweit, dass SEINE Eltern MEINE Eltern anrufen. Und zwar unter dem Vorwand, dass ich mal ganz spontan heute um 9 meine SAchen holen sollte.
    Ich war aber gar nicht Zuhause, sondern 100 km weit weg bei Freunden.
    Und ich habe mir auch nicht von XYs Eltern diktieren lassen, wann ich da wieder aufbreche.
    Habe XY dann versucht, zu erreichen. Das Telefon ist aus.

    Mein inneres Gefühl sagt mir, dass seine Eltern ihn irgendwo eingewiesen haben.
    Sein Zustand vom Dienstag, das ausgeschaltete Telefon und diese Anruferei sprechen dafür.
    Ich kann mit bestem Gewissen sagen, dass es mir egal ist.
    Mir sind inzwischen sogar meine persönlichen Sachen und das viele Geld egal.
    Wenn das der Preis für meine Freiheit ist, zahl ich ihn gerne.
    Was mich aber wirklich nervt, ist die Tatsache, dass meine Eltern sich jetzt große Sorgen machen.
    Habe XY jetzt eine Email geschrieben, in der ich ihm mitteile, dass ich die Sachen erst zwischen den Feiertagen holen kann und dann auch gerne mein Geld hätte.
    Eine Kopie habe ich an seine Eltern geschickt.
    Damit gehts mir eigentlich wieder gut, aber irgendwie kreisen meine Gedanken immer noch darum.

    Ich weiß jetzt schon, was kommen wird.
    Seine Eltern werden mir wieder vorwerfen, dass ich den armen Jungen ja in den Wahnsinn getrieben habe, dass er nur wegen mir so schlecht zurecht ist und trinkt.
    So wird er es ihnen wohl auch verkauft haben.

    Mein Gewissen meldet sich allerdings schon seit längerem nicht mehr.
    Genaugenommen seit Dienstag. So wie er da war, so war er viel zu oft.
    Und das will ich einfach nicht mehr.

    Je mehr Abstand ich habe, umso mehr fällt mir auf, wie schlecht diese Beziehung eigentlich war.
    Früher habe ich Urlaubsfotos angesehen und gedacht:
    Das war eine schöne Zeit.
    Heute sehe ich sie an und denke: An dem Abend habe ich mich schlecht gefühlt, weil er so besoffen war, dass es mir peinlich war.
    Und solche Momente habe ich immer wieder.
    Und ich merke: Sobald meine Gedanken zu ihm driften (was GOTTSEIDANK!!! immer seltener passiert), geht es mir schlechter.
    Er ist wie Blei, das mich nach unten zieht.

    Nichts desto trotz:
    Ich werde dieses Wochenende wieder genießen.
    Und darauf freue ich mich sehr!

    Hallo Rea!

    Zitat von mySherry

    Meine größte Sorge sind andere Frauen.Ich hab Angst,das eine kommt und mir meine große Liebe wegschnappt.
    .....und das tut erfahrungsgemäß saumäßig weh!!!

    Diese Angst kenne ich nur zu gut. Sie wird dich irgendwann von innen auffressen.
    Mein Ex hat mich tatsächlich betrogen. Danach war also die Angst zur Gewissheit geworden.
    Heute halte ich es mit dem Leitsatz:
    Eifersucht ist die Angst, etwas zu verlieren, von dem es sowieso nicht lohnt, es zu halten.
    Was Wahreres gibt es nicht.

    Liebe Rea,
    was hält Dich bei dem Mann?
    Und dabei meine ich nicht die Beziehung, wie sie mal war oder vielleicht werden könnte, wenn der Alk nicht wäre.
    Was hält Dich JETZT GERADE bei deinem Freund?
    Mach doch mal eine Momentaufnahme. Ist er so, wie er jetzt gerade ist, für Dich der Richtige?