Beiträge von Rosita

    Hallo Kaltblut,

    Zitat

    Zweifel ob das alles so richtig ist, ob es hilft, ob es Dich weiterbringt, die sind die Basis unserer Anhängigkeit und werden schamlos vom Partner und von uns selbst ausgenutzt, damit alles bleibt wie es war, damit wir ein Alibi haben uns aus dem Druck zu entlassen.


    Es sind Zweifel in mir, ganz klar, zumal ich die ganze Prozedur vor Jahren schon einmal durchgemacht habe.
    Es wurde nicht besser. Ich habe wieder in die gleiche ***** gepackt. Ich habe mich wieder ausnutzen lassen und es kommt nichts zurück.
    Vor der Trennung habe ich Angst, will ich das nicht nochmal mitmachen will. Damals habe ich mich nicht durchgesetzt, bin weg, habe alles zurückgelassen, in der Hoffnung, ein ruhiges Leben zu führen.
    Es hat nicht geklappt.
    HEUTE will ich mich durchsetzen - nur - es ist so schmerzlich und schwer, dass ich nicht auf die Beine komme.
    Ich frage mich, woran liegt es???
    Die unerledigten Sachen sind geschäftlich, existenziell.
    Rosita

    Jetzt weiß ich überhaupt nicht mehr wie es weitergeht.
    Es ist schmerzlich für mich, nichts mehr zu tun, solange ich nicht als gleichwertige Partnerin behandelt werde.
    Wir gehen uns aus dem Weg.
    Ich kann es kaum aushalten.

    Die unerledigten Arbeiten stapeln sich.
    Hilfe durch Nichthilfe!
    Ich bin es gewohnt, zuverlässig zu sein, alles zu tun was in meiner Macht steht, Erledigungen zu verrichten. Es ist eine Qual für mich derzeit.
    Was soll sich dadurch ändern? Meine GEDULD wird auch hier auf eine harte Probe gestellt.

    Rosita

    Zitat

    wenn es etwas existenzielles ist was dich auch betrifft, wege ab ob du dies dann doch tust

    - gerade für diese Arbeiten wollte er sich *einen* holen, wie er sagte.
    Da ich es immer wieder erledigt habe, hat er sich bis jetzt niemanden dafür *geholt*, denn das würde ja wieder Geld kosten.
    In meinen Augen ist das Erpressung, kalter Wind oder wie auch immer.
    Wir sitzen im selben Boot und solange ich meine Stelle noch nicht fest habe, weiß ich eben nicht, wie ich da verfahren soll.
    Gerade weil es um die Existenz geht, habe ich es bisher getan und alles aus dem Weg geräumt.
    Nur - ich bin doch kein Handlanger oder *Depp* der Nation, dann soll er sich doch jemanden *holen* Er will es doch nicht anders.
    Rosita

    Ich könnte schreeeeeiiiiiiiiiien!

    Es ist so schlimm, das jetzt so zu erkennen! und auszuhalten!

    Zitat

    Wir haben jahrelang schwere Steine aus dem Weg geholt um uns einen Bruch zu holen. Nun ist der Bruch in unserem Kreuz da aber der andere denkt sich "ging doch all die Jahre zuvor auch".


    So will ich nicht mehr, das Konto geht runter............
    Meinen eigenen kleinen Bereich habe ich in meinem Zimmer.
    Er hat gerufen, was ich denn da wohl machen würde, provozierend.
    Es ist doch meine Sache. Ich will mich abgrenzen, weil ich es leid bin.
    Meine Kraft wird zum Äußersten geprüft.
    Rosita

    Zitat

    Im Zusammenleben hätte ich mich nicht vor beißenden Kommenataren oder dem Müll- und Flaschenberg im Haus schützen können..


    Ja - das ist der Punkt - trotzdem ist mir der Boden unter den Füßen weg.
    Ich weiß derzeit nicht mehr, was richtig ist. Es ist ein Kraftakt für mich.
    Gleich muss ich zu einem Termin, habe keine klaren Gedanken mehr.

    Wie soll ich es ihm sagen, dass er kapiert, dass ich so nicht mehr behandelt werden möchte.
    Ich fühle mich so hilflos.
    Es ist Neuland und gleichzeitig ein tiefes Loch.
    Rosita

    Liebe Dagmar,

    Zitat

    sondern ich wollte keinesfalls mehr der alleinige Depp, Putzfrau, Einkäufer ect. sein.


    Das will ich auch nicht mehr, obwohl ich am Schwitzen bin, da er eben wieder so fordernd war und meinte, dann solle ich eben weiter schmollen.
    Ich sollte ihm heute was besorgen, habe NEIN gesagt..........er ist wütend weg und meinte, er wolle überhaupt mal wissen, was ich in meinem Zimmer mache!
    Ich habe KEIN gutes Gefühl bei der Sache.
    Wie mag das weitergehen? Es kommt mir so vor, als hätte ich die Ehe auf dem Gewissen, obwohl ich weiß, dass da der Alkohol dazwischen steht..........was wehement abgelehnt wird.
    Bin hilflos.
    Rosita

    Mir geht es dermaßen schlecht dabei, alles so laufen zu lassen.
    Es sind Sachen zu erledigen, die existenziell sind.
    Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Es war bis jetzt meine Aufgabe, das zu tun - doch wegen der schlechten Behandlung und Betitulierungen habe ich alles hingeschmissen - sozusagen Streik!!!

    Damit fühle ich mich verdammt mies, da es nicht meine Art ist.
    Ist das *Hilfe durch Nichthilfe* ???
    Ich weiß es nicht.
    Rosita

    Einer Herausforderung war das heute!
    Eine Arbeit, die ich eigentlich zu erledigen gehabt hätte, hat er selbst versucht. Mit vielen Hindernisse...............ob es geklappt hat, weiß ich nicht.
    Es hat mir in den Fingern gejuckt, nachzuschauen. Ich habe es nicht getan.
    Zweimal hat er andeutungsweise - durch die Blume anklingen lassen, ihm zu helfen.
    Ich habe es nicht getan.

    Meine Obtion ist immer noch, anständig behandelt zu werden - vorher geht nichts mehr!

    Mir kam der Gedanke in den Kopf: Hilfe durch Nichthilfe.Kann mir da jemand was zu schreiben?
    Wo kann ich mich darüber informieren?
    Ganz gut geht es mir dabei ja nicht, dennoch versuche ich durchzuhalten.
    LG Rosita

    Oh ja - danke, den MUT kann ich jetzt gebrauchen.
    Es ist eine ganz komische Stimmung bei uns.
    Ich grenze mich weiter ab.

    Auf der Arbeit war ich ganz gelassen und habe auch nicht mehr weiter an die Situation gedacht. Er geht mir aus dem Weg.
    Dennoch habe ich die Befürchtung, dass er es so nicht hinnimmt.
    Ich habe aber meine Meinung kundgetan und werde auch dabei bleiben. Als gleichwertige Partnerin will ich behandelt werden und nicht als billige Kraft oder *Haussklavin*.
    Ich bin fest entschlossen, den Kampf für MICH weiterzuführen.
    LG Rosita

    Danke Käferchen,

    jetzt - schon etwas mulmig. Aber - ich habe es gesagt, worüber ich froh bin.
    Das bin ich mir wert, denn in meinem Beruf passiert mir sowas nicht. Dort muss ich auch meine *frau* stehen.
    Ich hoffe nur, ich halte das durch.
    Rosita

    Eben habe ich allen meinen Mut zusammengefasst und es ihm gesagt!!!

    Wie es jetzt weitergeht, werden wir sehen.
    Solange es nicht besser wird und ich nicht als gleichwertige Partnerin behandelt werde, passiert hier NICHTS mehr.

    Mit mir nicht mehr !!!
    Rosita

    Liebe biene,
    danke für das Kraftpaket...........konnte ich in der Tat gut gebrauchen :)

    Meine innere Unruhe wird immer größer, denn ich will ihm endlich sagen, dass es so nicht mehr weitergeht und ich mich so nicht mehr behandeln lasse.
    Ich bin es mir wert!
    Nur - die Angst lähmt mich so.
    Rosita

    Ich gehe gleich zur Arbeit, habe da eine Menge zu bewältigen.
    Ich fühle mich aber wohl dort unter den Kollegen/innen.

    Einwenig Kraft könnte ich noch gebrauchen, denn ich bin in meinem Kopf nur über diese blöde Thema am Denken.

    So jedenfalls will ich es hier nicht mehr - da bin ich mir sicher.
    Für mich ist es schon ein Fortschritt, dass ich NEIN sage.
    Rosita, freue mich, später noch was von dir zu lesen, Biene.

    Ich bin initiativ geworden, indem ich die Arbeiten eben NICHT erledigt habe.
    Ich will so NICHT mehr behandelt werden!
    Wenn er es weiterhin tut, werde ich nichts mehr für ihn machen.
    Das verstehe ich nicht als abhängig sein von seinem Verhalten in dem Sinne.
    Oder liege ich da völlig falsch?
    Rosita

    Hallo Biene,
    versuchen die Nerven zu behalten und mich auf seinen *Ausbruch* vorbereiten - mental, damit ich damit umgehen kann.
    Ich weiß nicht, ob es zu einer Trennung zwangsläufig kommen muss.
    Ich werde die Arbeiten erst dann erledigen, wenn ich anständig behandelt werde.
    Das kann vielleicht dauern.
    Rosita

    Hallo zusammen,

    ich brauche noch dringend etwas Kraft, um meine Arbeit durchstehen zu können.
    Liest hier jemand mit, der selbst ein Alkoholproblem hatte, der schildern kann, was in einem vorgeht, wenn Partner/in die erwarteten Aufgaben nicht mehr erledigen und man dann selbst handeln muss/müsste :?:
    Ich bin so verunsichert und habe diese schreckliche Angst, dass es wieder eskalliert, wenn ich anders handle, als von mir erwartet wird.
    Rosita

    Liebe Gotti!

    Zitat

    Wenn ich es geschafft habe, dann schaffst du das auch.


    Danke für diesen Satz und dein Posting.

    Gestern habe ich eine dringende Arbeit für ihn nicht erledigt, weil ich es satt bin, mich betitulieren und beschimpfen zu lassen und ihm dann die Kohlen aus dem Feuer zu holen.
    Normaler Weise funktioniert die brave Rosita ja, wenn sie was zu erledigen hat.
    MIT MIR NICHT MEHR!Ich will es nicht mehr!!! Das weiß ich ganz bestimmt. Ich habe ANGST vor seiner Reaktion. Er hat alles wieder mitgenommen, hat sich von unserem Sohn wecken lassen und ist weg heute Morgen, ohne auch nur Servus zu sagen.
    Ich bin jetzt natürlich auch verunsichert, muss am Nachmittag zur Arbeit und auch alle meine Sinne zusammenhalten.
    Ich will nicht jeden Tag so leben.
    Mit mir nicht mehr!
    Rosita

    Guten Morgen!

    Mir erstarrt wieder das Blut in den Adern - was Angst bedeutet.
    Wie gehe ich damit um? Warum habe ich nicht den Mut zu sagen, dass ich es so nicht mehr will?

    Könnt ihr mir MUT machen? :shock:
    Rosita

    Meine Gefühle fabrizieren ein ziemliches Chaos in mir!
    Ich bin nicht mehr gewillt diese Tiraden hinzunehmen;
    nur weiß ich nicht, wie ich es ihm genau sagen soll. Es schwingt immer noch diese blöde Angst mit. Die Angst vor den Ausrastern!

    Eine Freundin sagte mir mal, dass sie es durch direkte Konfrontation geschafft hat - dafür fehlt mir derzeit noch der Mut.
    Hat Jemand von euch damit Erfahrungen gemacht?

    Das Abgrenzen kann ich schon ganz gut. Vielleicht komme ich ja Schrittchen für Schrittchen weiter - mir fehlt noch der gewisse Schub oder die Erfahrung, dass es geht.
    Rosita, heute etwas verunsichert und durcheinander. :?: