Beiträge von Rosita

    Guten Morgen in die Runde!

    Es hat mir gut getan, gestern mit einer Freundin zu einem Fest zu fahren.
    Wir haben uns leckeren Kuchen gegönnt und geklönt. :)
    Hier ist es vergleichsweise ruhig gewesen, dennoch schwingt bei mir die Angst mit, dass der nächste *Ausbruch* kommt.
    Innerlich bin ich total aufgewühlt, unruhig, kann es nicht einordnen.
    Seit mehreren Tagen gehe ich ihm konsequent aus dem Weg.
    Ich brauche Abstand, um mir mit meinen Gefühlen klar zu werden.
    Es tut weh!
    Einsichten, die ich bekomme, sind die, dass ich mir auch Vorwürfe mache, dass ich es vor der Ehe nicht gesehen habe - dann sage ich mir wieder, dass das ja *Schnee von gestern* ist.
    Mit der jetzigen Situation muss ich zurecht kommen und vergangene Entscheidungen sind nicht mehr rückgängig zu machen.
    Rosita

    Danke Gotti,

    ich Herbst bin ich drei Wochen weg - ganz ohne Familie.
    Da freue ich mich riesig drauf.
    A U S Z E I T !
    Dann muss er alleine zurecht kommen, falls die Situation immer noch so ist, wie sie eben ist.
    Danke für den Buchtipp. Ich lese sehr viel hilft mir gut.
    Dann viel Freude mit deiner Hunderunde..............mach ich nachher auch :lol:

    LG und schönen Sonntag.
    Rosita

    danke, liebe MÖ, für deine Worte!

    Der Tee hat in der Tat von Innen gewärmt.
    Der Abend war allerdings wieder alles andere als erwärmend.
    Die Bierflasche ist wieder bis in die Wohnung gewandert was ich als schlimm empfinde.
    Ich bin in mein Zimmer und habe noch ein gutes Buch gelesen über Kränkungen.
    Unten habe ich ihn - trotz Walkman auf den Ohren - poltern und fluchen hören, dass kein warmes Essen auf dem Tisch stand (Ich hatte mittags warm gekocht!), das Pozellan ist gepoltert..............es war schrecklich.
    Ich bin NICHT runter, habe mich ruhig verhalten, habe versucht, wegzuhören..............es war schwierig, aber es ging.
    Heulen braucht ich schon nicht mehr.
    LG und schönen Sonntag
    Rosita

    Die frostige *Eiseskälte* hat mich den ganzen Tag begleitet.
    Brrrrrrrrrrrr habe mich in eine warme Wolldecke gehüllt und lese eure Beiträge.
    Ich versuche wirklich bei MIR zu bleiben und die Gedanken an ihn abzuschalten. Um selbst auf den Beinen zu bleiben, lese ich immer noch und mache mir darüber meine Gedanken :idea:
    Das Abgrenzen geht schon ganz gut.
    Jeden Tag ein kleiner Fortschritt - mehr erwarte ich nicht von mir, damit ich nicht mutlos werde.
    Das *Gänseblümchen* habe ich zwar nicht gesehen, dafür aber die Freude über einen erfreulichen Anruf gehabt. :)
    LG.Rosita

    Liebe Skybird,

    Zitat

    Sind wir Co's eigentlich Weltmeister im Aushalten und Augen zumachen?


    Ja - ich glaube, das sind wir! :x
    Manche *normale* Frauen schütteln nur so den Kopf, wenn sie hören, was ich so alles zulasse. Die können das gar nicht begreifen, hätten den Mann schon längst verlassen.
    Meine persönliche Erfahrung ist, dass meine Grenze sehr weit hinten ist, fast nicht mehr sichtbar, weit weg am Horizont. Ich finde das Wortbild prima: Augen AUF und durch!Danke für den Denkanstoß.
    LG Rosita

    Danke, liebe Gotti,

    für die morgendlichen Grüße.
    Mit dem Aufstehen halte ich es auch früh - alleine schon wegen der Vierbeiner!
    Gestern habe ich meinen Mann kaum zu Gesicht bekommen und keine 3 Worte mit ihm gewechselt. Die Bierflaschen sind trotzdem allgegenwärtig. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll?!
    Die Stimmung ist natürlich gedrückt, dennoch versuche ich für MICH was Gutes da rauszuholen.
    Habe viel gelesen - speziell im Forum - ist jetzt so eine Art *Burg* für mich geworden. Es sind immer wieder Anregungen zu finden, auch mal ein Gänseblümchen :D genauer zu betrachten.
    Es geht so Vieles im Alltag und den Sorgen verloren.
    Ich habe auch bei dir gelesen, dass du betest, das tue ich auch. Hier kann man seine Gedanken walten lassen und das Herz ausschütten. Ich bin danach ruhiger.
    Heute werde ich erst mal frühstücken, danach meine Arbeit im Haus erledigen - die Hunderunde nicht zu vergessen - und es ruhig angehen lassen.
    Ich hoffe nur, dass mein Mann irgendwann die Kurve kriegt.

    Alles Liebe Rosita

    Zitat

    und ihr anderen die ihr bei euren männern geblieben seit oder auch nicht wann kam bei denen die idee etwas zu unternehmen?

    Viiiieeeeeeeel zu spät war es bei mir, als meine Nerven schon dermaßen blank waren und nichts mehr ging.
    Ich denke, ich als Co kann sehr viel aushalten, ertragen, erdulden usw. was ja gerade das Kranke ist.
    Meine Angst hatte mich oft gelähmt, was zu sagen, damit es keinen Krach gibt.

    Jetzt haben wir den Krach! aber - jetzt will ich auch da durch.
    Es ist nicht einfach - aber - die Erfahrungen von Einigen hier im Forum zeigen, dass es geht.
    Dir viel Kraft auf deinem Weg.
    Herzlichst Rosita

    Danke dir herzlich :D ,
    liebe Mö, das hat mir jetzt so richtig gut getan!

    Ich hoffe, dass ich es durchhalte und nicht wieder *umkippe*

    .............jetzt geht's ran an die Arbeit.
    Rosita

    Zitat

    Ihm muß auffallen, das Du Dich wehrst, sonst kann er es nicht sehen.


    Danke, liebe MÖ,
    genau das tue ich: ICH WEHRE MICH!

    Ich gehe ihm z.Zt. aus dem Weg, kann die Bierflasche neben seiner Arbeit nicht mehr ertragen. Ich muss das nicht sehen!!!

    Wie es weitergeht, wird sich zeigen.
    Gestern bin ich mit einer Freundin weggefahren und haben uns einen schönen Vormittag gemacht; nachmittags meinen Schriftverker usw. am PC.
    In Gedanken versuche ich mich immer mehr von ihm zu lösen. Es geht schon besser - ich übe weiter.
    Ich habe ihm deutlich gesagt, dass ich seinen *Beleidigungen* konsequent aus dem Weg gehe - und das tue ich auch.

    Das ist das, woran ich im Moment arbeite - der nächste Schritt wird folgen. Immer schön der Reihe nach, damit ich nicht wieder zurückfalle. :wink:

    Liebe Grüße Rosita

    Danke, liebe Gotti!

    Super, dass du noch walken warst. :wink:
    Ich sitze immer noch am PC, hatte noch was für die Arbeit erledigen müssen, telefoniert, gelesen................
    war auch o.k. für mich.
    Das mache ich auch gerne!

    Noch schönen Abend.
    Rosita

    Danke, liebe Gotti,

    und viel Erholung an deinem freien Nachmittag, (hab ich in einem anderen Thread gelesen :D )
    Ich habe mich meinem Arzt anvertraut, er hilft mir.
    Hier im Forum lasse ich es auch erst mal raus, habe eine liebe Freundin gefunden, die ich anrufen kann, wenn es *brennt*. Das hilft ungemein - und eure Erfahrungen, dass es besser werden kann.
    Ich habe heute Haushalt Haushalt sein lassen - nur für meinen Sohn und mich gekocht; wir konnten uns wieder gut zusammen unterhalten.

    Er schaut bei Alateen rein, was bestimmt hilfreich sein wird.
    Ich bin nicht untätig und will bestimmt nicht nur jammern; dennoch habe ich das Bedürfnis meine Empfindungen hier zu schreiben. Dadurch wird mir vieles klarer und hilft mir bei der Bewältigung.

    So klitzekleine Fortschritte kann ich schon bei mir erkennen.
    Es ist ein langer Weg, wie ich in vielen Threads gelesen habe.
    Es geht nicht von heute auf morgen.
    Es freut mich für dich und deinen Mann, Gotti, dass es so gut geworden :D ist.
    Weiter so. Das ist mir ein schönes Beispiel.
    Liebe Grüße Rosita

    Die Gefühle, die bei mir heute Nacht auch wieder hochgekommen sind, haben mich an meine Gefühle als Kind erinnert als mein Vater betrunken nach Hause kam.
    GENAU SO lag ich unter der Bettdecke und war am Zittern.
    Das ist schon sehr bedenklich und ließ mich erschrecken!

    Als Kind habe ich um Betrunkene einen große Bogen gemacht, da ich zu Hause genug davon hatte.
    Und - das Schlimme ist, ich habe den ersten Mann und den zweiten Mann geheiratet, die beide tranken/trinken.

    Warum habe ich das nicht realisiert?
    Ich fühle mich so schlecht dabei. In der zweiten Ehe sollte alles besser werden und nun stehe ich vor dem gleichen *nassen* Scherbenhaufen und weiß nicht weiter............
    Rosita

    Liebe Neraa!

    Sei herzlich willkommen hier im Forum.
    Deinen Thread habe ich jetzt in einem Rutsch gelesen,
    könnte genau von mir sein, denn ich höre auch immer: "Das Bier lasse ich mir von dir nicht nehmen".
    Auch ich schweige/habe geschwiegen, wenn es brenzlig wird.
    - genau gleich!-
    Seit den gut 2 Monaten hier im Forum konnte ich schon einiges verändern an MIR. Ich werde mutiger, meine Interessen durchzusetzen oder zu dem zu stehen, was ich sage.

    Gemeinsam schaffen wir es! Ich wünsche dir viel Kraft und Erkenntnis, die dich weiterbringt auf deinem Weg.
    LG Rosita

    Guten Morgen, liebe MÖ!

    Hatte gerade schon meine Antwort geschrieben und sie unabsichtlich gelöscht.............ärgert mich jetzt!

    Nochmal neu:
    Heute Nacht hatte ich mir den Walkman auf die Ohren gepresst, habe nicht durchgeschlafen; er kam aber nicht in mein Zimmer.
    Mein Sohn kam nach mir schauen und war selbst ganz erschüttert über seinen Vater.
    Es sieht so aus, als ob er nun doch merkt, dass das mit der Trinkerei nicht normal ist. Wir haben noch länger über diese *Krankheit* gesprochen und was wir gemeinsam tun können. Ich habe mir verschiedene Bücher gekauft, um zu sehen, wie ich mir helfen kann, warum es mich so trifft, was er sagt usw.

    Ich habe auch immer stärker das Empfinden, dass er seine ganze Unzufriedenheit, sein Unvermögen, seine Sachen zu regeln, an MIR auslässt.
    Wie kann ich bis morgens um 10.00 im Bett liegen, wenn ich arbeiten muss!?!
    SEINE Sache!!! aber ich bin nicht mehr gewillt, die Kohlen für ihn aus dem Feuer zu holen.

    Meine Haut muss ich hier selbst retten!

    Zitat

    GRENZ DICH AB!


    Ja das werde ich tun! Es geht nicht anders.
    Mit der klaren Ansage bin ich mir noch unsicher, wie ich die formulieren soll?
    "Solange er sich an der Flasche festhält, nichts mehr für ihn tun, was er selbst machen kann" ??? ....so ???
    Er scheint für alles resistent zu sein.

    Rosita

    Heute Abend ist es wieder eskalliert!
    Ich hatte noch dringenden Papierkram zu erledigen, telefoniert usw.und NICHT gekocht - nicht mal beabsichtigt!
    Er hat mir wieder voller Wut Vorwürfe gemacht, dass er kein Essen hätte, denn schließlich würde er ja arbeiten.

    Als ob ich Däumchen drehen würde. Meine Arbeit war auch mega anstrengend - aber - nur der *Herr* arbeitet und will noch von vorne bis hinten bedient werden.
    Wie komme ich mir den vor!

    Wenn ich nur nicht diese Angst hätte, wie er gleich wieder nach Hause kommt. Er hatte schon genug getrunken gehabt!

    Ich habe mich in mein Zimmer zurückgezogen und hoffe, dass er mir keinen Besuch mehr abstattet.

    Hoffentlich geht alles gut.
    Rosita

    Guten Morgen zusammen,

    die Hunderunde gestern Abend hat mir gut getan. Natur, frische Luft (musste an Gotti denken.....).
    Die Nacht war ok. war einmal wach, anschließend allerdings einen schlimmen Traum!
    Es geht mir schon sehr nahe, was hier passiert; mir kommt es wie *emotionale Erpressung* vor. *Stille Messe* sagt man doch auch dazu.
    Ich werde überhaupt nicht beachtet, falsch dargestellt, belogen.
    DAS alles will ich nicht mehr an mich ranlassen - es ist gar nicht so einfach - es schmerzt.
    Heute brauche ich meine Kräfte wieder für die Arbeit, die ich nicht mit diesen Sachen verschwenden möchte.
    Ich hoffe und arbeite an mir, dass ich das hinbekomme.
    Rosita

    Danke euch, Julchen und Elocin,

    meine Kraft stecke ich derzeit in die Arbeitssuche, damit ich einen Job in der Gleitzone bekomme.
    Auch stecke ich meine Kraft in mich, damit ich mir nicht mehr alles so zu Herzen nehme. Heute Nacht war mir sehr hilfreich, mir vorzusagen, dass es seine Krankheit ist, die ihn zu dem werden lässt, was er nach dem Alkoholkonsum ist.
    Heute habe ich ihn noch nicht zu Gesicht bekommen.
    Meine Arbeit heute Nachmittag war ganz ok. Gleich werde ich mich den Vierbeinern widmen und mit ihnen eine Runde drehen - das tut mir auch gut.

    Ich will nichts übers Knie brechen, keine übereilte Entscheidung treffen. Es muss erst in mir reifen, denn ich habe es schon einmal getan - Trennung - und es wurde in der zweiten Ehe auch nicht besser.
    Es steckt auch eine Portion Angst dahinter, die ich nicht wegdiskutieren kann.
    Bis später, Rosita

    Zitat

    Wenn meine Familie mich damals nicht hätte fallen lassen,


    Danke, liebe Bigbee!

    Wie hat denn das Fallenlassen ausgesehen?

    Kann ich es damit vergleichen, dass ich nicht mehr für ihn koche, weil er ständig was daran auszusetzen hat?

    Ich weiß auch nicht wann Alkoholismus anfängt, weil ja gegen ein *Feierabendbier* nichts auszusetzen sei, weil das doch so *normal* ist.
    ICH kann damit nicht umgehen, das stößt mich schon ab; Tag für Tag!
    UND, es bleibt ja nicht bei einem Bier!
    Ich hasse die Trinkerei!!!
    Rosita

    Hallo Wurzelchen,

    mein Kind ist Jugendlicher und hat sein Zimmer nicht mehr in unserer Wohnung; insofern kann es sich selbst abgrenzen.
    - recht erfolgreich!
    Froh bin ich, wenn der geregelte Alltag wieder einkehrt, was ich nicht auf meinen Mann beziehe.

    Wenn ich so in den einzelnen Threads lese, finde ich immer wieder:
    Auf sich selbst schauen, die Gedanken nicht um den Alki drehen, selbst Initiative ergreifen.

    Das habe ich ja gestern wieder getan, bin für mich alleine weggefahren und bekam anschließend den *Deckel* hier zu Hause. Ich habe das Empfinden, dass er nicht haben kann, wenn es mir dann gut geht und ich froh hier ankommen - deshalb hat er das mitgebrachte Essen auch abgelehnt.
    Wie gesagt; seine Sache.
    Mein Problem dabei ist, dass ich mich dann verunsichern lasse und immer wieder ein schlechtes Gewissen habe/bekomme.
    Das Abgrenzen fällt mir soooo schwer.
    Rosita