Beiträge von Rosita

    ich kann mich in vielem wiederfinden, was du schreibst. Es ist gut, dass du beim Arzt warst, und beginnst etwas für dich zu tun.

    Hallo Dippche,
    das kann ich auch nur unterstreichen.
    Ich bin auch gerade auf dem Weg und versuche, etwas für mich zu tun.
    Wir können ja gemeinsam gehen und an uns arbeiten.
    Durch die vielen ermunternden Beiträge sind mir schon viele Gedanken gekommen, wie ich mich weiterentwickeln kann.

    Lieb Grüße Rosita

    Liebes Käferchen,
    ja hier bin ich genau richtig..............lesen.............wird in den nächsten Tagen meine Hauptbeschäftigung sein.
    So einige :idea: Birnen sind schon aufgeleuchtet.
    Ich merke, dass ich voller Ängste stecke. Ich kriege heute im Haushalt nichts auf die Reihe, habe auch ein schlechtes Gewissen deswegen.
    Das ist ja auch so ein Problem, denn ich bekomme ständig gesagt, dass mein Pflegefall ja nun weg ist und ich genügend Zeit hätte, für ihn "ordentlich" zu kochen, das Haus in Ordnung zu halten.............usw.
    Es fällt mir so schwer das zu tun, was ICH möchte, ohne Gewissensbisse zu haben.
    Das Helfersyndrom tut ein Übriges dazu.
    Ich hoffe inständig, auf dem Weg zu bleiben.
    Rosita,

    ich habe nur noch nicht richtig raus, wie ich mich hier im Forum zurechtfinden kann.
    Es hat jetzt lange gedauert, bis ich meine eigenen Threat wiedergefunden habe...........wird schon werden.
    Ich glaube, dass ich jetzt jede Hilfe aufsaugen werde, die ich bekommen kann, denn so tief will ich nicht mehr untenhängen.
    Rosita

    Danke für das Verschieben in diesen Bereich.
    Von Kindesbeinen an habe ich mit trinkenden Angehörigen zu tun. Mein Vater trank, mein erster Mann, mein Schwiegervater, mein zweiter Mann, der Schwiegervater auch.............ich komme aus diesem Kreislauf einfach nicht raus.
    Ich bin wirklich so verletzlich geworden, bekam Depressionen, wollte mir das Leben nehmen.
    Über lange Jahre pflegt ich meine Stiefmutter, die trocken werden konnte. Als die Pflegesituation endete - bis dahin war ich ja täglich beschäftigt - hat mich alles mit voller Wucht wieder eingenommen. Ich klappte zusammen und habe mir nun Hilfe gesucht - in diesem Forum.
    Ich freue mich über eure Beiträge und Erfahrungen, die mir hoffentlich wieder auf die Beine helfen.
    Danke, Rosita

    Liebe Tessa,
    unter deinen Bericht könnte ich sofort auch meinen Namen schreiben.
    Meine Probleme sind ähnlich gelagert. Bei mir kommt eine unbändige Angst vor seinen Ausrastern hinzu. Ich komme mir oft wie ein kleines verschüchtertes Kind vor, dass Angst vor Schlägen hat, weil es wieder was angestellt hat.
    Meine Mutter mißhandelte mich als Kind, weil mein Vater auch trank. Seit ich mich mit mir auseinandersetze, kommen all diese bösen Geschichten wieder hoch.
    Ich hoffe hier in diesem Forum Hilfe und Stärke zu bekommen, damit "normal" leben zu können.
    Rosita

    Ich wünsche mir als Co Hilfe, mit der Situation besser umgehen zu können und nicht alles persönlich zu nehmen. Ich weiß nicht, ob seine Aussagen stimmen oder nicht. Ein weiterer Punkt ist meine Angst vor den Ausrastern, die unberechenbar sind. Ich bin in all den Jahren sehr verletzlich geworden, komme mir vor wie eine offene Wunde, die nicht mehr zuheilt.
    Rosita