Beiträge von Rosita

    Hallo,
    habe gerade einen nachdenklich machenden Satz hier im Forum gelesen, bezüglich der Liebe, die ein kranker trinkender Mensch uns gegenüber empfindet:

    "Du hast keine Chance solange die Krankheit nicht zum Stillstand kommt"
    - heißt für mich: Solange mein Partner trinkt, liebt er sein Suchtmittel mehr als alles Andere - auch seine Frau und die Kinder :?:
    ODER wie darf ich das verstehen?
    Rosita

    Endlich Wochenende..............

    Die Situation auf der Arbeit habe ich nochmals angesprochen. Das war gut so!
    Jetzt gehe ich befreiter ins WE, denn es stellte sich heraus, dass es nicht nur mir so ging. Das sagt mir, dass es gut ist über bestimmt Sachen offen zu sprechen.

    LG. Rosita

    Mir stellt sich derzeit die Frage, weshalb ich mich immer wieder für Sachen einspannen lasse, die mit meinen Aufgaben nichts zu tun haben.
    Das ist nicht nur in der Familie so, sondern auch im Arbeitsleben.

    Habe ich es nicht erwartungsgemäß erfüllt, kommt der große Deckel!
    Nicht nur der, sondern auch Schuldgefühle.
    Man stellte mir eine Aufgabe, die nicht mal "alte Hasen" ohne weiteres bewältigen können. Ich habe es nicht so geschafft, wie man erwartet hat. Die ganze Nacht habe ich darüber nachgegrübelt, habe wieder wach gelegen.
    Wie kann ich das in Zusammenhang mit meiner familiären Situation bringen :?:
    Was läuft bei mir schief :?:
    Gestern habe ich meinen Mund aufgemacht! Nachdem ich das getan habe, wurde mir die Aufgabe entzogen. Einerseits gut, denn ich habe es mir nicht gefallen lassen, andererseits für meine Karriere dermaßen nachteilig, dass ich heulen könnte.
    Das muss sich erst mal setzen................. :cry:
    Rosita

    Ob ich die Situationen miteinander vergleichen kann?
    Der Alkoholkonsum ist sicherlich der gleiche - meine Gefühle waren/sind für den Partner dagewesen.
    Der Kampf um die Beziehung ging/geht über Jahre; heute mehr als damals. Glücklich bin ich immer noch nicht! :roll:
    Ich habe allerdings auch festgestellt - sagt mir meine Erfahrung - eine perfekte Partnerschaft gibt es nicht!
    Mir geht es darum, zu lernen, eine gewisse Zufriedenheit zu bekommen, mit der ich leben kann. DAS will mir einfach nicht gelingen das deprimiert mich.
    Rosita

    Danke Emma, Danke Gotti!

    Ich habe keine Strategie mehr, wie auch.
    Den Tag heute habe ich für mich genutzt mit lieben Freunden, die mich verstehen und in ähnlichen Situationen leben.
    Es ist ganz wichtig mit Gleichgesinnten zu sprechen und von deren Erfahrungen zu lernen.
    Dennoch - irgendwas hakt bei mir. Über irgendeinen Schatten komme ich nicht drüber.
    Oft habe ich gehört:"Mach dir nix aus den Beleidigungen, der meint nicht dich, sondern sich selbst!"
    Mag ja sein, ich weiß es nicht. Es tut trotzdem weh. Wenn er nicht getrunken hat, ist er wie umgewandelt. Damit kann ich derzeit nicht umgehen.
    Natürlich habe ich auch an Trennung gedacht. Habe es schon mal hinter mich gebracht, bereue es noch heute. Das will ich so nicht mehr, denn da plagen mich noch heute die Schuldgefühle.
    Ich komme noch nicht ganz dahinter :?:
    Rosita

    Hallo zusammen,
    nun habe ich mich einpaar Tage nicht gemeldet und hier hat sich ja einiges getan.
    Die Grippe ist soweit überwunden, die "Wunden" der Beleidigungen werden immer größer.
    Ich schaffe es immer noch nicht, klare Grenzen zu setzen und mich durch die ungerechtfertigten Beschimpfungen nicht runterziehen zu lassen.
    Gestern war ich den ganzen Tag arbeiten, kam heim und wurde beschimpft, dass nur er arbeitet und, dass was ich mache, sein "Pipafax".
    Ich glaube es nicht!!! Wie kann man eine solche Arbeit - ich war total ko - so hinstellen. Es ist ein Unverschämtheit sondergleichen.
    Dagegen komme ich einfach nicht an. Ich habe es satt, mich zu rechtfertigen und klar zu stellen, dass er im Unrecht ist.
    Wie geht ihr damit um? Wie kann ich mich dagegen "wehren"?
    Wünsche euch allen einen erholsamen Sonntag. Ich werde heute auch unterwegs sein, denn hier halte ich es SO nicht aus.
    Rosita

    Hallo!
    Leider hat mich die Grippe immer noch im Griff.
    Ich fühle mich noch wie erschlagen!
    Rücksichtnahme ist ein Fremdwort - wie ich in den letzten Tagen feststellen konnte. Ich kann es einfach nicht begreifen !!!
    Erwarte ich da zu viel? Trotz Kopf- und Gliederschmerzen versuche ich meine Arbeit so gut es geht zu erledigen.
    Bin ich zu genau? Zu gewissenhaft?
    An mich kann nur ich alleine denken!
    Rosita

    Danke, liebe Gotti,
    kann ich gebrauchen :wink:
    Mir brummt der Schädel - Kopf- und Gliederschmerzen! Ich hoffe, dass es bis morgen besser wird.
    Habe mir eine Hühnersuppe gekocht, soll ja bekanntermaßen helfen.
    An solchen Tagen wünsche ich mir Jemand, der für mich sorgt, meine Erledigungen macht und mir heißen Tee ans Bett bringt :(
    Träumen darf man ja!!!
    Rosita

    Guten Morgen!
    Jetzt hat die Erkältung mich eiskalt erwischt.
    Mir schmerzt der ganze Körper. Seit ich wieder arbeite, geht es mit meiner Gesundheit bergab.
    Ob es der Stress ist, ich weiß es nicht.
    Die letzten Tage hier waren vergleichsweise ruhig, hätte mich eigentlich erholen können und JETZT bin ich krank! Wie passt das zusammen???
    Es ärgert mich.
    Lege mich nochmal ins Bett und dann werde ich sehen, ob ich was tun kann.
    LG. Rosita

    Hallo,

    die ersten beiden Tage auf der Arbeit sind vorbei.
    Einige Sachen lassen noch zu wünschen übrig. So ganz wohl fühle ich mich dort nicht; vielleicht wird es ja noch!

    Meine Gefühle im Zusammenleben mit meinem Partner sind immer noch sehr zwiespältig. Die Hoffnung auf Bessrung schwindet meinerseits immer mehr. So gut es geht versuche ich loszulassen.
    Im Allgemeinen bin ich vom Leben sehr enttäuscht - hatte mir von der Ehe Zufriedenheit und das Gefühl der Zusammengehörigkeit erhofft. Ich fühle mich alleine gelassen, total auf mich alleine gestellt und von den übrigen Familienmitgliedern ausgenutzt.
    Ich werde meine Einstellung ändern müssen!
    Rosita

    Guten Morgen!

    Bin schon ganz nervös wegen der Arbeit; habe wieder Einsatz.
    Irgendwie freue ich mich, habe aber auch Angst. Mulmig ist mir!

    Innerlich sind meine Gefühle in jeder Weise zwiespältig. Es hat sich im Zusammenleben etwas gelockert, dennoch wage ich nicht zu glauben, dass es besser werden könnte.
    Ich tue mein Möglichstes - wobei es mit dem Loslassen nicht so einfach ist.
    Immer wieder kreisen meine Gedanken um das Problem Alkohol. Es lässt mich einfach nicht los.
    LG Rosita

    Hallo Dagmar!

    Zitat

    Wie geht Ihr mit solchen Situationen - falls ihr sie kennt um? Gelang es Euch mit der Zeit das neutraler zu sehen oder sind da einfach die eingebrannten Erfahrungen so begleitet von Widerwillen, dass da schon von vorne herein alles auf Abwehr steht?


    Ich hasse es mitansehen zu müssen - also gehe ich weg.
    Mir schnürt es oft den Magen zu, da ich mit diesem Feirabendbier in meiner Umgebung sehr unschöne Erfahrungen gemacht habe.
    Selbst trinke ich so gut wie nie Alkohol, da mich die Erfahrungen mit meiner Familie anwidern.
    Vielleicht tue ich Menschen damit Unrecht, aber ich persönlich mag es nicht.
    Rosita

    Danke, Dagmar!

    Zitat

    Ich selber habe mich früher nur über Leistung und Arbeit definiert


    Oh, wie ich das kenne. Da ich zu Hause ein Nichts (danke Gotti für den Gedankenanstoß) zu sein scheine, habe ich im Beruf "Vollgas" gegeben und wirklich mir den Allerwertesten aufgerissen. Ich wollte doch auch mal was sein, gelobt werden, anerkannt.
    Klar habe ich es angesprochen, wurde aber nicht für ernst genommen und sogar belächelt. Man hat mir sogar meine Qualifikation abgesprochen, obwohl es schwarz auf weiß stand. Irgendwie schreie ich immer: "Hurra, noch eins drauf"
    Da will ich endlich raus.
    Ich bin MIR doch was wert.
    Gotti, wir sind eine gemischte Truppe, die Führungsspitze ist allerdings von Frauen besetzt. Zickenalarm!!
    Ach - ich weiß auch nicht.

    Heute habe ich mich draußen ausgepowert. Gartenarbeit, Hof usw. in Schuss gebracht - NUR FÜR MICH, damit ich morgen sehen kann, wie alles im frischen Glanz erstrahlt. :wink:
    Wünsche euch einen schönen Abend und bedanke mich für die liebevolle Unterstützung.
    Rosita

    Liebe Dagmar!

    Zitat

    ich bin verletzlich, bleibe es und werde es immer sein. Und ich sehe darin meine Stärke.


    Das hast du gut geschrieben, hat mich schon den ganzen Morgen beschäftigt. Stärke in Verletzlichkeit zu sehen!
    Ja - dadurch spüre ich, was in mir los ist, was Äußerungen mit mir machen.
    Ich habe aber Probleme, es mitzuteilen - besonders denen, die mir nahe stehen. Da wird dannnachgetreten und damit komme ich nicht zurecht.
    Die Situation auf meiner Arbeit hat mich sehr mitgenommen. Obwohl ich eine Festeinstellung bekam (zwar nur gerigfügig) kam ich nicht auf den Verteiler usw., da ich eben nur eine geringfügige Kraft bin. Es hat mich gekränkt, habe es auch gesagt, wurde eben draufgesetzt, dass ich nur geringfügig und zu Zeiten arbeite, wo die Ganztagsangestellten NICHT arbeiten. Es verletzt mich!

    Bin ich da zu empfindsam oder soll ich für mein Recht - mal wieder - kämpfen? Ich bin auch des Kämpfens müde, körperlich müde!
    Das Schlimme ist, dass man mir ansieht, dass ich deprimiert, unausgeglichen und traurig bin. Ich trage mein Inneres nach Außen, was mich ärgert. Viele Jahre habe ich es überspielt und überschminkt - es gelingt mir nicht mehr. Eben durch meine Verletzlichkeit.
    LG Rosita

    Hallo Reisende,
    viele Grüße nach Australien.
    Dachte du könntest auch nicht schlafen.
    Deine Gefühle kann ich total nachvollziehen.
    Außenstehende können nur schlecht oder gar nicht nachvollziehen, dass man bei einem trinkenden Menschen bleibt.
    Mir geht es genauso; Unverständnis!

    Jeder hat seine individuellen Gründe dafür. Vielleicht ist noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen, eine Entscheidung in Richtung Trennung zu treffen. Ich hatte lange Zeit die Hoffnung, er würde es einsehen. Leider werde ich immer wieder eines Anderen belehrt. Ich habe ja geheiratet um die Zeiten in guten wie in schlechten Zeiten zu meistern und die Ehe nicht leichtfertig aufzugeben.

    Es wird jeder seine eigenen Gründe haben- Wenn mich Freunde verlassen, ist es ihre Entscheidung. Ich habe das auch erlebt und musste erkennen, dass sie dann nicht die richtigen waren.
    Es ist schmerzlich und beschäftigt mich auch, aber, jeder Mensch trifft seine Entscheidungen, die anderen Menschen oft weh tun.
    Wünsche dir für deinen persönlichen Weg viel Kraft und Durchhaltevermögen.
    Rosita

    Danke, liebe Kiramietz!

    Viele sind in ähnlichen Situationen, was einwenig tröstet.
    Kann wieder nicht schlafen, da sich die Gedanken im Kopf drehen.
    Auf der Arbeit hatte ich auch eine persönliche Enttäuschung für meinen Einsatz erlebt. Z.Zt. haut mich alles sofort runter, da ich so verletzlich geworden bin.
    All die Jahre des Kampfes sind nicht spurlos an mir vorüber gegangen.
    Werde noch was lesen und dann schlafen - wenn es mir gelingt.
    Rosita

    Auf die Arbeit konnte ich mich heute gar nicht richtig konzentrieren!
    Mir fällt alles sehr schwer, bin wie gelähmt.

    Was macht die Situation wieder mit mir?
    Es macht mich wütend, hilflos, traurig und deprimiert mich. Wieder hatte ich Erwartungen gesetzt, die nicht erfüllt wurden. Ich hätte es ja wissen können. Nach einem schlimmen Exzess soll ich alles vergessen, so tun als sei nichts gewesen, so tun als hätte er mich nicht beleidigt, mich betituliert!?!

    Die ewige Kotrolle nervt mich; mach das so, tue jenes so, wie kannst du nur so handeln, das sagen usw.
    Ich bin ein erwachsener mündiger Mensch, der seine Entscheidungen selbst treffen kann.
    Was soll das überhaupt !!!

    Ich arbeite daran, aus diesem Loch wieder rauszukommen. Es ärgert mich natürlich................es ärgert mich, dass ich wieder so zurückgefallen bin. Ich war schon weiter, war schon gelassener und zuversichtlich, es zu schaffen.
    Morgen ist ein neuer Tag!
    Rosita

    Die Besserungsversuche meines Mannes sind gescheitert!
    Vielleicht erwarte ich zu viel. Vielleicht kann er es nicht alleine schaffen.

    Die Machtlosigkeit will mir nicht in den Kopf, bzw. tiefer rutschen, da ich immer noch gegen seinen Alkoholkonsum ankämpfe.
    Mein Verstand will nicht glauben, dass man von diesem Zeug so abhängig sein kann. Ich verstehe es nicht.

    Rosita

    ..................jetzt hatte ich doch gerade ein post geschrieben und es war mit einem Mal weg.....................

    ich kann es nicht nochmal, vielleicht später, da es mich so angestrengt hat

    Rosita

    Danke, liebe Dagmar,
    für deine Antwort.
    Es beruhigt mich, dass du auch keine dicke Haut bekommen wirst. Ich habe schon an mir gezweifelt, dass ich zu blöde dafür bin.

    In meinem Umfeld habe ich Menschen, die mich immer wieder beleidigen - ich mich von ihnen beleidigen lasse.
    Immer noch kämpfe ich mit den "Nachwehen" vom Wochenende. Es hat mich so runtergehauen, dass ich heute nur mit meinen Hunden draußen war, nicht mal einkaufen bin. Ich liege schon im Bett, schreibe noch was und werde dann versuchen, den fehlenden Schlaf der vergangenen Nächte nachzuholen.
    Schlaf gut. Rosita