Beiträge von Nordlicht

    ....liebe Lolli,

    ich noch mal...

    hier sind noch ein paar Antworten auf die Fragen, die Dich so sehr bedrücken.

    Hallo liebe Lolli,

    ich habe kopiere hier mal die Antworten aus deinem Thread
    Was sagt ihr dazu hierher, vielleicht kannst Du diese einmal in Ruhe lesen, wenn Du magst.

    Dann hast Du ja schon einige Antworten hier. Wenn
    Du jetzt auf Beiträge an Dich eingehen willst, drückst Du einfach nur
    auf anworten und kannst losschreiben.
    Dir alles von der Seele schreiben was da an Kummer so drückt.

    Sicher kann man einen kranken Menschen nicht so einfach fallen lassen, aber an dem Beispiel mit dem Krebskranken, da hinkt doch ganz gewaltig was.
    Dieser Mensch war beim Arzt, hat eine schreckliche Diagnose, eben Krebs
    erhalten, eine tödliche Krankheit.
    Dieser Mensch begibt sich in eine für ihn und seine Angehörigen, sehr
    belastende Behandlung, wie es ausgeht, keiner weiss es.
    Wenn dein Mann seine Krankheit, die Alkoholabhängigkeit bekämpfen will, dann muss er diesen Weg auch gehen, diese Krankheit kann auch
    tödlich enden.
    Du kannst ihn sicher bei der Behandlung begleiten, nicht mehr und nicht
    weniger.
    Und Du kannst ganz viel für Dich und deine Kinder tun.

    Liebe Grüße Gesche

    Hier jetz dein bisheriger Thread


    Hallo liebe Ulrike,

    vielen Dank für deinen lieben Besuch.

    Im Moment läuft bei mir alles ruhig.
    Es gibt nicht wirklich etwas zu berichten.

    Die Stürme sind vorbei, manchmal kommt
    noch so eine heftige Böe angebraust, aber
    da kann ich als Nordlicht schon besser mit um.

    Klar, geht mir mein allein sein manchmal so richtig
    auf das Gemüt, aber ich habe nicht im entferntesten einen
    Gedanken an eine Rückkehr.
    Er ist soweit weg.
    Die schönen Zeiten, sind eine gute Erinnerung.
    Gemeinsam gelebtes Leben.

    So darf das erstmal bleiben und vielleicht, bitte
    noch besser werden.

    Schöne Zeit und alles Liebe

    Gesche

    Hallo liebe Andrea,

    mein Beileid zum Tode deiner Schwester.

    Sicher hast Du eine schwere und harte Zeit hinter Dir.

    Vielleicht kannst Du jetzt deine Erfahrungen, Erlebnisse
    verarbeiten und zusammen mit deinen Kindern in eine
    gute und ausgeglichene Zeit gehen.
    Im Gedenken an deine Schwester.

    Schreiben, sich mitteilen, die Seele erleichtern,
    mir hilft das sehr.

    Ich wünsche Dir und deinen Kindern Kraft und
    Zuversicht.

    Herzliche Grüße

    Gesche

    Hallo Ihr Lieben, Lawinchen, Oxalis und Martha,

    lawinchen, vielen Dank für deine Worte.
    Ja, wie einfach ist es doch sich selber klein zu machen,
    ich stelle aber immer öfter fest, ich wachse :wink: wieder.
    Ich erkläre nicht mehr, ich rede nicht mehr.
    Ich handle so, wie ich es für mich für richtig halte, mag
    er denken was er will.
    Es gibt keine Auseinandersetzung mehr mit ihm.
    Es gibt mich und meine Ruhe.

    Meine Trennung und dann meine konsequente Kontaktsperre,
    tun mir sehr gut. Ich gewinnen immer weiter Abstand zu ihm und
    seinem Leben.

    Martha, frag gern, wenn Du magst und danke der Nachfrage
    mir geht es gut.

    Oxalis, es freut mich, das Du in kleinen Schritten deinen Weg einschlägst,
    finde ich gut. Pass gut auf Dich auf.

    Ich wünsch Euch alles Liebe und viel Kraft und Mut.

    Liebe Grüße

    Gesche

    Liebe Lolli,

    mein Rat, lasse ihn nicht in deine Wohnung und
    wenn er versucht die Wohnung zu betreten, dann rufe die Polizei.
    Er ist gewaltätig und Du musst dich und deine Kinder schützen.

    Liebe Grüße

    Gesche

    Hallo liebe Lollo,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Da hast Du ja schon ein sehr bewegtes Leben bisher.
    Komm gut an hier, lies dich ein.
    Sicher weißt Du selbst, was für dich und deine 5 Kinder das Wichtigste ist.
    Vielleicht fängst mal ganz langsam an Dich und deine Kinder zu denken.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute auf deinem Weg.
    Sicher wirst Du hier viele hilfreiche Antworten erhalten, das wünsche ich Dir sehr.

    Liebe Grüße
    Gesche

    Hallo Matthias,

    ich schreib Dir das jetzt mal aus meiner Sicht.

    Ich lerne jemanden kennen, per Zufall, Anzeige, Internet.
    Wir finden uns sympatisch und verabreden uns auf eine Tasse Kaffee.
    Während des Gesprächs, das sich dann hoffentlich entwickelt, spricht
    man so über dies und das und stellt fest, man möchte mehr über den anderen erfahren. Dann würde ich es als sehr ehrlich, offen und
    als Vertrauensbeweis sehen, wenn dieser Mensch, in meinem Fall, ein
    Mann, mir sagen würde, das er trockener Alkoholiker ist.

    Wie ich dann da mit umgehe, da muss ich nun wiederum erstmal drüber nachdenken.

    Liebe Grüße

    Gesche

    Hallo Matthias,

    da kommt die andere Abteilung mal zu Besuch

    Zitat

    ich war ein erstklassiger lügner mir wars sogar gelungen mich selbst zu belügen - ohne es zu merken

    Da sage noch mal einer, es gäbe keine Gemeinsamkeiten zwischen Alki und Co.
    Meister im Belügen, vor allem sich selbst, waren wir das nicht alle?

    Gemerkt, Matthias, haben wir das schon, wir wollten es nur nicht wahrhaben.
    War ja auch viel einfacher, bequemer so.

    Vielen Dank für dein Hiersein.
    Ich les gern bei Dir.

    Alles Gute für Dich.

    Herzliche Grüße
    Gesche

    Liebe Melanie,

    vielen Dank für deine Ausführungen, sehr interessant für mich.

    Selbstverständlich war es nicht nur für Martha bestimmt.
    Martha war der positiver Auslöser, es hier aufzuschreibe.

    Zitat

    Ich habe ihn mir dennoch durchgelesen, weil ich selbst uter einer Angststöhrung leide und auch proffessionelle Hilfe in Anspruch nehme.

    Ich habe auch professionelle Hilfe in Anspruch genommen.
    Unter anderem während meiner Reha im Dezember 2006.
    Dort habe ich auch eine bestimme Entspannungstechnik gelernt.
    Die Therapeutin hat mich dann mit einer Mitpatientin zusammengebracht, die mir freundlicherweise ihre Panik- und Anstzustände geschildert hat
    und mir vieles erklärt hat.

    Zitat

    Was mir auffällt ist, das hier scheinbar ein Mensch, der dir sehr nahe stand/oder steht suggerieren mag, das du eine Psychische Stöhrung hast.

    Oh ja, Melanie dieser Mensch stand mir sehr nahe, ich bin noch mit ihm verheiratet.
    Ich habe immer versucht mir gegen diese Art von Suggestion zu wehren.
    In meinem 35. Lebensjahr hatte ich eine Totalop., darauf schloss sich dann eine bestimmte Hormom-Therapie an.
    Ich hatte Glück, mein behandelnder Arzt war Experte auf dem Gebiet.

    In seinen Augen war ab da jede meiner "Verstimmungen" auf meine Hormone zurückzuführen.
    Hatte ich mal schlechte Laune oder wir hatten einen Streit, dann kam der Satz, lass Dich untersuchen, mit deinen Hormonen stimm was nicht.
    So ging es dann immer weiter.
    Sein Alkoholkonsum wurde natürlich auch auf meine schlechte Verfassung geschoben und ich war ja überhaupt nicht bereit, mir helfen zu lassen.

    Meine Panikattacken und die Angstzustände kann ich mittlerweile gut zuordnen, hab es auch fast immer gut im Griff.

    Nach meinem Reha-Aufenthalt habe ich mich verändert, ich habe nicht mehr alles hingenommen und geschluckt , aber seinen Alkoholkonsum immer wieder, immer öfter thematisiert.
    Alles was damit zusammenhing auch.
    Somit hatte ich mich in seinen Augen natürlich zu seinem Nachteil verändert. Diese Veränderungen musste doch eine Ursache haben.

    Er hat die Ursache dann gefunden.
    Nächtelange, wein- oder bieseelige Recherchen bei Doktor Internet haben dann zu dem oben zitierten Ergebnis geführt.

    Ich habe deine meine Hausärztin befragt und ihre Aussage:
    Wie lange wollen Sie das noch aushalten?
    Was glauben Sie, wann wieder eine Panikattacke zu Besuch kommt?

    Melanie, Du hast gerade meinem Selbstbewusstsein eine richtigen Schub gegeben. DANKE

    Liebe Grüße

    Gesche

    Hallo Melanie,

    es freut mich sehr, das Du etwas mit dem Bild anfangen kannst.
    Das Bild vom Stein im Wasser ist sehr schön, beschreibt es doch auch ganz genau die Wellenbewegungen.

    Liebe Martha,

    hier habe ich jetzt noch mal eine Passage aus meinem Tagebuch kopiert, vielleicht erklärt das mein "Geschreibsel" bei Dir ein wenig besser:

    Es geht dabei wie schon bei Dir geschrieben, um seine Reaktion auf
    meine Versuche eine Aussprache herbeizuführen.

    Ich möchte hier im offenen Bereich nicht so viele Situationen beschreiben, bitte hab Verständnis dafür.

    Herzliche Grüße

    Gesche

    Erst habe ich meine Panikattacken beschrieben, in meinem Tagebuch und dann seine Reaktion darauf.


    ...Du hattest keine Zeit musstest arbeiten, da vorne ist die Bushaltestelle oder kannst Du jetzt nicht mal mehr Busfahren, das war seine Frage an mich, Gesche

    Nein, das konnte ich nicht mehr, ich hatte Panickattacken im Bus, habe mich von Haltestelle zu Haltestelle gekämpft, immer mit dem Gedanken, Du kannst jederzeit aussteigen
    Ich habe Dir immer erzählt, wie ich mich fühle, wie es mir geht. Ich habe gehofft, das Du es einfach akzeptierst, das es mir nicht gutgeht, ich konnte nachvollziehen, das Du es nicht nachvollziehen konntest, welche Krankheit ich habe. Äußerlich war ja auch nichts zu erkennen.
    Da habe ich mich dann wieder rausgekämpft, mit professioneller Hilfe.
    Ja, und dann habe ich mich verändert und hier steht sie nun, deine Reaktion auf meine, für mich so positive Veränderung:

    Zitat

    Da Du mir niemals im Leben gleichgültig gewesen bist, hab ich mich nächtelang vor die Maschine gesetzt, und versucht rauszukriegen, ob ich, bzw. Du, der oder die, die einzigen sind, die ein solches Problem haben. Du hast eine Art Ambivalenz, doch aus dieser Phase scheint mir eine Persönlichkeitsstörung entstanden zu sein. Da Du nach unserer Trennung das große Glücksgefühl nicht empfunden hast, steht ja wohl irgendwie fest, dass ich nicht der Schuldige, der Gegner und auch nicht der „Böse“ war.
    Ich möchte Dich in deinem eigenen Interesse höflich bitten, Dich mal über die Suchmaschine nach „Borderline Persönlichkeitsstörung" schlau zu machen. Ich bin der Meinung, dass Du ohne therapeutische Hilfe aus der Nummer nicht wieder rauskommst

    Martha, das ist ein Teil meiner Geschichte, wie ich versucht habe,
    ihn zu verstehen und wie er damit umgegangen ist.

    Hallo liebe Elke,

    sein Verhalten pass für mich absolut ins Bild.
    Mein Ex, der verhält sich genauso.

    Als ich vor 15 Monaten ausgezogen bin, habe ich nur meine
    persönlichen Sachen mitgenommen.
    Einerseits, weil ich diese elenden Auseinandersetzungen so satt hatte,
    andererseits weil ich wirklich für mich allein starten wollte.

    Jetzt, wo ich die Scheidung möchte, das gleiche Spiel.
    Er nimmt mich nicht ernst, redet wirres Zeug von Scheidung
    auf Pump und wenn ich nicht mit dem Unsinn aufhören würde,
    dann würde er persönlich mit meinen Anwälten reden.
    Sollte ein Drohung sein, aber genau das ist es doch was ich will,
    er soll einfach nur zustimmen, dann ist er mich los.
    Zusammen mit meiner Mittelmäßigkeit.

    Einen schönen Spaziergang und einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße

    Gesche