Hallo Live,
ich bin nun schon ein paar Jahre Trocken, kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen.
Alle können nur ich nicht.
Wenn mir solche Gedanken kommen erinnere ich mich immer (un)gern an meine Alkoholvergangenheit. Da ich fast nur zuhause getrunken habe, halten sich meine unangenehmen/peinlichen Ausfälle in der Öffentlichkeit in überschaubaren Grenzen.
Aber ich kann meine traurigen, machtlosen, deprimierenden Gefühle gut abrufen.
Kommen mir solche Gedanken spiele ich alle Gefühle durch und komme dann meist sehr
schnell zu dem Punkt –nie wieder-, -will ich nicht-, -brauche ich nicht-. Da ich reiner Wirkungstrinker war, weiß ich, dass ich nicht trinken will weil es mir schmeckt, was sollen also diese Gedanken. Ich werde nicht nach einem Glas Bier, Wein oder was immer aufhören, sondern in den nächsten Supermarkt stiefeln und mir Nachschub besorgen, wenn nicht Heute dann in den nächsten Tagen. Alleine der Gedanke an das schlechte Gewissen macht ich ganz krank.
Nach solchen Momenten halte ich meist inne, lächle -was geht’s mir gut-.
Liebe Live halte die Ohren steif. Du schaffst auch diese Klippen. Glaub an Dich und Deine Stärken.
Weißbär