Hallo Fighter,
ich habe meiner Mutter bewiesen, dass ihre Anschuldigungen und Schuldzuweisungen so nicht stimmen, bzw. nicht stimmen können. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht auf Besuch komme um mir ihre Bewerden über meinen Vater, meinem Bruder und mir anzuhören. Ich habe ja nichts dagegen wenn man sich mal seinen Frust, ob zu recht oder unrecht, von der Seele redet aber muss man immer wieder bei Adam und Eva anfangen? Im Fall meiner Mutter fing das Klagelied meist mit ihrer Kindheit an und hörte im Jetzt auf.
Mein Verhältnis zu meiner Mutter? Nun, wir haben keines mehr. Nach dem mein Vater in ein Pflegeheim kam, war mit meiner Mutter nicht mehr wirklich zu reden. Diesmal waren die Schuldigen die Ämter, Ärzte und und.. Ich habe ihr zwar oft angeboten mit ihr gemeinsam zu den Behörden zu gehen aber das hat sie abgelehnt. Hat mir vorgeflunkert wie gut sie alles im Griff hat und das sie eine arme alte Frau so nicht über den Tisch ziehen können. Wau, dachte ich, meine Mutter.
Meine Mutter wurde entmündigt, habe ich aber nur übers Gericht erfahren. Sie hat jetzt einen Amtsvormund. Das Amt hat wohl die Kinder als Vormund vorgeschlagen aber meine Mutter hat mich mit der Begründung abgelehnt, ich lebe mit Männern zusammen, die sie nicht kennt und außerdem würde sie bei meiner Lebensversicherung nicht als Begünstigte stehen. Das mit der Lebensversicherung stimmt, die Männer kenne ich allerdings auch nicht. Ich habe sie zwar zu Rede gestellt aber sie hat dicht gemacht - was ich weiß, das weiß ich -. Da kann man nicht gegen an stinken. Von da an hat sie jeden Kontakt unterbunden. Als mein Vater starb, hat sie mir ausrichten lassen, dass ich am Grab nicht gern gesehen wäre. Ich bin/war zwar ein durchaus folgsames Kind aber was zu viel ist zu viel. Ich habe meine Mutter das letzte Mal bei der Beerdigung meines Vaters gesehen.
Ist schon irgendwie traurig und die Entwicklung habe ich auch so nie gewollt aber es ist wie im echten Leben, wenn einer nicht will, kann der andere nichts machen.
Gruß Weißbär