Beiträge von Weißbär

    Hallo Prof,

    ob du nun einen neuen Thread eröffnest oder den bestehenden weiterführst musst du entscheiden.
    Wenn du einen neuen Thread eröffnen willst, dann lass aber bitte den jetzigen nicht löschen.
    Häufig wird in einem neuen Thread Bezug genommen auf Dinge, die im Alten stehen und man hat keine möglich sich zu informieren. Außerdem ist es doch deine Geschichte, die kann man doch nicht einfach löschen.

    Gruß Weißbär

    Hallo Emilchen,

    herzlich Willkommen im Forum. Prima Entscheidung.

    Entzugserscheinungen. es scheint tatsächlich bei jedem bzw. jedes Mal anders zu sein. Bei meinem ersten Versuch habe ich zwar prima geschlafen und körperlich ging es mir ganz gut aber ich habe die 1. Tage gezittert und nicht vor Wut.

    Mein zweiter Anlauf lief körperlich ohne Entzug, obwohl der Rückfall sehr heftig mit viel Schnaps und über ca. 5 Monate ging.

    Beide Male ohne Klink und ohne Medi’s.


    Gruß Weißbär

    Hallo Prof,

    ich muss Karsten schon recht geben mit seinem Einwand, von wegen Privatsphäre und so.
    Ich glaube aber, du meinst eher die Kritiker, die dir Rumeierei vorwerfen und meinen du schreibst nicht genug von dir sondern zuviel von deinem Mann.

    Ich sehe deinen Thread als eine Art Tagebuch mit Diskussionscharakter. Als Außenstehender
    ist man immer gern dabei, Tempo in Entscheidungen zu bringen. Gehe dein Tempo und schreibe das was dir wichtig ist.

    Gruß Weißbär

    Hallo kira,

    hast du deinem LG mal erklärt, was sein Alkoholkonsum mit dir macht. Auch wenn deine Beziehung/Leben an sich tiptop scheint, beeinflusst der Alkoholkonsum dein Leben und die Beziehung und zwar negativ. Es handelt sich nicht um den berühmten Klodeckel oder die offene Zahnpastatube. Hier handelt sich ja unter anderem um die Gesundheit deines LG.

    Es geht, finde ich, auch bei einer Diskussion nicht ums gewinnen. Was willst du eigentlich diskutieren, erkläre ihm deine Ängste und Nöte und lass sie dir nicht wegdiskutieren, sie sind Fakt.

    Gruß Weißbär

    Guten Morgen meine Liebe,

    Lass dich doch nicht von deinem Mann so klein machen. Ich glaube fast er genießt seine momentane Machtposition. Wie soll denn ein gemeinsames Leben bei euch aussehen. Er hat recht, du bist schuld? Er wird dir bei jedem Widerwort oder Kritik drohen, dass er auszieht und erwarten, dass du ihn wieder auf Knien anflehst, zu bleiben.

    Unter einer Gemeinschaft/Partnerschaft läuft das dann aber nicht. Das kannst du doch nicht wollen.

    Das du nicht ohne Mann leben möchtest, kann ich ja verstehen aber muss es eine solche Pappnase sein?

    Ich wünsche dir einen ausgeglichen Tag und lass den Strick wo er ist, dass ist die schlechteste aller Lösungen.


    Gruß Weißbär

    Hallo martigro,

    Kann es ein, dass du Angst vor dem Alleinsein hast. Deine Kinder gehen in diesem Alter ja bereits eigene Wege.

    Wenn du deinen Mann jetzt wieder ‚zurücknimmst’ hat er im Grunde Narrenfreiheit. Er kann sich immer darauf berufen – ich habe mich für den Alkohol entschieden aber Du wolltest mich trotzdem zurück. Also beschwer dich nicht, du hast es vorher gewusst -.

    Willst du wirklich so ein Zusammenleben?

    Ich habe eine nette Postkarte (Karikatur), habe sie vor über 20 Jahren am Bahnhof in Hannover gekauft. Sie zeigt eine große dicke Katze, vor der Katze eine kleine Maus, die sagt
    - man auch zu zwei sehr einsam sein -.

    Liebe Grüße Weißbär

    Hallo Prof,

    Ja, die Katze war einfach zu dick. Als ich sie aus dem Tierheim holte und sie sich das erste Mal hochheben ließ, dachte ich - nun merke ich mein Alter doch, habe Mühe ne Katze auf dem Arm zu halten -. Beim Wiegen habe ich doch einen Schrecken bekommen, 6,5 Kilo für eine normale Haus- + Hofkatze, die Futterempfehlungen gehen meist nur bis 5 Kilo.
    Heute mit 4,5 Kilo ist sie viel lebendiger und saust nur dem Katzenkratzbaum rauf und runter.
    Aber, wie bei uns auch, ist das Gewicht halten auch mit Verzicht verbunden.

    Übrigens, bei den Sekunden die sie die warme Stube verlässt, kriegst sie nicht mal kalte Füße.

    Gruß Weißbär

    Hallo Prof,

    ich verfolge deinen Thread schon ziemlich lange. So wie du mit deiner Situation umgehst ist schon OK. Jeder hat sein eigenes Tempo und du trittst ja nicht auf der Stelle.
    Ich kann aber auch deine ‚Kritiker’ verstehen, die das Gefühl haben du eierst rum und kommst nicht in die Puschen.

    Verlier dich nicht aus Augen.

    Ein schönes Wochenende.
    Bei uns ist gerade Matscheschnee und es wird wohl ein ruhiges Wochenende mit lecker Essen, Kaminfeuer und einer ewig bettelnden Katze (ist auf Diät, hat aber schon 2 kg abgenommen).

    Gruß Weißbär

    Hallo Nummer 90,

    herzlich willkommen.

    Hört sich ja nicht gut an. Aus meiner Selbsthilfegruppe weiß ich, dass sich Partner während der LZT trennen aber meist lassen sie es nicht bis zum Paargespräch kommen, sondern werfen das Handtuch vorher. Warum und weshalb gerade jetzt, kann ich dir natürlich nicht sagen.

    Bedenklich finde ich allerdings das Verhalten deiner Frau und auch der Kinder in Punkto Alkohol im Haushalt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht wissen in welche Gefahr sie dich damit bringen. Das Verhalten deiner Familie finde ich, geling gesagt, mehr als bescheiden und provozierend, unabhängig ob Trennung oder nicht.

    Dir wünsche ich, dass du dir aus der restlichen Therapiezeit alles rausziehest, was du für dein
    Trockenes Leben brauchst.


    Gruß Weißbär

    Hallo Prof,

    ich glaube nicht, dass er dich einlullen will, sondern mehr sich. Kenne ich, man beruhigt sich selbst, wenn man mit gebremsten Schaum oder auch mal tageweise nichts trinkt. Dadurch wird dein Mann selbst überzeugt sein – Bier geht, Schnaps nicht -. Ist also überzeugt – alles OK- und versteht deine Skepsis nicht.
    Ich konnte mit Schnaps überhaupt nicht umgehen, konnte nicht mal Vorratswirtschaft betreiben, da ich erst aufhörte, wenn die Flasche/n leer waren. Bin dann auf Bier umgestiegen, da passte mengenmäßig nicht so viel rein. Allerdings an freien Tagen kam auch Schnaps in den Einkaufkorb. Jetzt wo ich das schreibe, merke ich, wie erleichtert ich bin, dass ich aus dieser schrecklichen Zeit raus bin.

    Feines Wochenende aus dem Umland von Hannover

    Gruß Weißbär

    Hallo Sano,

    herzlich willkommen.

    Ich gebe Bachmaus recht. Die Wassereinlagerungen müssen nichts mit deiner Sucht zu tun haben. Würde auf jeden Fall einen Arztbesuch empfehlen. Eine Lebensmittelunverträglichkeit wäre eine Möglichkeit, kann aber auch was anderes sein, sollte auf jeden Fall abgeklärt werden.


    Gruß Weißbär

    Hallo Prof,

    ich glaube dein Mann versucht sich im kontrollierten Trinken. Da er ja nach ein paar Bier aufhören kann bzw. nächsten Tag nicht weiter trinkt, meint er alles im Griff zu haben. Kenne ich, habe ich auch mal geglaubt. Durch das nächsten Tag nichts trinken beruhigt er sich und auch dich. Alleine den Schnapes weglassen, wird ihm auf die Dauer nicht gelingen. Er sagt ja selbst, dass er durch die Arbeit kein Verlangen hat. Was wird aber wenn mal was nicht nach seinem Wunsch läuft?

    Tut mir leid aber zum Aufatmen ist es zu früh.

    Gruß Weißbär

    Hallo Ramona,

    habe mal deine vorherigen Thread’s überflogen. So ganz kann das mit dem der glücklichen Familie nicht stimmen. In Krisenzeiten (Krankenhausaufenthalt von dir) hat dich dein Mann in Stich gelassen und die Nase in den Alkohol gesteckt. Seinen Berufsalltag scheint er ja in die Reihe zu kriegen aber was ist Privat, wenn er sich in seiner Freizeit (Familienzeit) die Weizen reinpfeift? Also verlässlich sieht anders aus.

    Es gibt durchaus Fälle, wo der Süchtige will aber es trotzdem nicht klappt. Wille allein reicht meist auch nicht, ist schon Arbeit und eine Bereitschaft zu Veränderungen. Möglicherweise ist dein Mann noch nicht tief genug unten, um den absoluten Willen aufzubringen. Die Aussage der Ärzte könnte einem schon veranlassen für sich zu sagen – bin ein hoffnungsloser Fall, kann man nichts machen -.

    Welchen Rat erwartetest du? Solange du dich in der jetzigen Situation wohler fühlst als in allen dir vorstellbaren Möglichkeiten, ist es so wie es ist, für dich wohl OK.

    Gruß Weißbär

    Hallo Fender,

    willkommen im Forum.

    Wenn ich deine Geschichte so lese, kann ich deine Freundin durchaus verstehen. Du hast ja nun bereits mehrere Anläufe genommen und bist bisher gescheitert. Sie wird sich wahrscheinlich informiert haben und kennt die Erfolgsausichten. Da bedarf es wohl noch Taten und Durchhaltevermögen deinerseits. Nicht Stützen, deiner Freundin, kann durchaus Selbstschutz sein.

    Du allein hast es in der Hand, dein Leben entsprechend zu verändern, so dass du zufrieden bist.

    Viel Kraft und Durchhaltevermögen

    Gruß Weißbär

    Morgen Prof,


    Die Einsicht wäre schon mal der erste Schritt. Allerdings war meine Erkenntnis der Sucht ziemlich früh da aber ich habe noch Jahre rumgeeierte bis ich etwas unternommen habe, hatte aber auch keinen Druck von irgendjemand. Bin halt Einzelgänger.

    Mich hat heute Morgen auch der Wind aus dem Bett geholt. Habe ein Fachwerkhaus mit einem Dach, dass sich bei Sturm in Wellen legt und das poltert ganz schön, schlafe unter der Dachschräge. Sind das vielleicht schon Frühjahrsstürme oder noch Herbstwinde.

    Wünsche eine Schöne Woche.


    Weißbär