Hallo Lautlos,
mein Mann ist dann total still und versucht mir aus dem Weg zu gehen,damit ich nicht sehe,dass er getrunken hat. Er quält sich sehr viel mit schlechtem Gewissen mir gegenüber,weil mein Vater auch ein Trinker ist zu dem ich heute kein Kontakt mehr habe.
Mein Mann war jetzt seit Montag weg und heute sehe ich ihn erstmal nach den paar Tagen. Er braucht fürs Trinken nicht aus dem Haus zu gehen,da ich Abends arbeite.Also wartet er ab bis unser Junge im Bett ist und ich weg bin und dann trinkt er sich einen. Ich rieche es nur,wenn ich ins Schlafzimmer komme.
Ja,ich kann deine Ratlosigkeit verstehen.Ich kann mir auch noch nicht vorstellen meinen Mann wirklich zu verlassen und noch einmal von vorne anzufangen.Deswegen lässt man sich wahrscheinlich gerne einlullen (schreibt man das so?),weil man die Hoffnung noch nicht aufgeben möchte.
Bei uns ist es so,dass mein Mann mit vielen Dingen überfordert ist und alles an mir hängen bleibt z.Bsp.: Haus,Garten,Hund,Bankgeschäfte,Einkaufen,Kind usw. Das macht mich auch fertig und trotzdem suche ich manchmal nach Entschuldigungen für ihn. Er muss so lange arbeiten,hat viel Verantwortung,ist oft lange beruflich von Stadt zu Stadt unterwegs usw.... Nach unserem Empfinden und Belastbarkeit fragen Sie leider nicht,oder??
lg
Beiträge von malola75
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So,die Trockenphase ist wieder vorbei. Ich bin einfach fertig.................
lg -
So,die nächste Geschäftsreise steht bevor.Ab Montag bis Mittwoch und da denke ich ist es mit dem Trockensein vorbei
Als er mir gestern sagte,dass seine "Geschäftsfreunde" dabei sind,musste ich schon sehr entsetzt qucken,denn er sagte mir: Mach dir keine Sorgen (lachte dabei ganz blöde) :-(( und da wusste ich schon,dass es nicht gut gehen wird. Vielleicht täusche ich mich,aber ich glaube kaum........
lg -
Hallo Elocin,
du hast Recht, ich sollte vielleicht nichts erwarten oder voraussetzen. Man fühlt sich aber so machtlos und hilflos.Diesen Lernprozess muss ich ersmal erreichen und langsam,dank diesem Forum,fällt der Groschen. Leider erfährt man auch einiges,was man schon vermutet hat,jedoch nicht wahr ´haben wollte.Die bittere Wahrheit,dass der Alkoholiker selber was machen muss und ich nicht für ihn verantwortlich bin, schlimmer noch,dass ich ihm nicht helfen kann.
Ich freue mich schon auf das Wochenende wie verückt,habe jedoch Angst,dass es zu Hause nicht gut klappen wird. Ich werde gleich meine Mutter bitten,sich mit ihrem Enkel am Wochenende zu treffen,damit ich auch gutes Gefühl habe,dass mein Sohn gut untergebracht ist. lg -
Hallo Dagmar,
ich verstehe was du sagen möchtest, vollkommen. Mich packt auch die Wut,wenn ich daran denke: Warum hat er denn jetzt nicht gesprochen?Ich habe doch alle Türen geöffnet. Du hast Recht,nur sprechenden kann geholfen werden (wenn überhaupt).Du wirst wahrscheinlich aber auch mit dir gekämpft haben,wann endlich genug ist,oder?
Eben diesen Punkt kann ich noch nicht für mich ausmachen. Ich tue aber jetzt schon was für mich und das habe ich ihm auch gesagt.Ich lenke mich einfach ab.Treffe mich mit Freundinen,gehe öfters raus am Wochenende.Es steht jetzt sogar ein Welnesswochenende vor mir (super!!!!!!!).Ich stelle mir den Tagesplan so dar,dass ich jeden Tag was schönes mache.Das hilft mir unheimlich den Kopf frei zu bekommen und die Gedanken an meinen Mann und seine Sucht zu vergessen. Ist das nicht ein Anfang :-)) lg -
Ich habe bis jetzt nicht mit Auszug oder Scheidung gedroht,weil ich weiss,wenn ich das mache,dann muss ich es auch durchziehen.Davor habe ich auch Angst.Wie die meisten anderen auch....Die ersten Schritte sind ja die schwersten....
Ich finde es toll hier,weil das für mich wie Rückendeckung ist,die mich stärkt und mich ermahnt auch an mich zu denken......
Mein Mann hat auch gestern nicht getrunken:-)
Allerdings hat er mir auch Freitag versprochen (das wollte er selber),dass wir am Sonntag noch mal drüber sprechen.Ich habe ihn gebeten,dass er das Gespräch anfängt bzw. sucht,denn normalerweise bin ich diejenige die redet (typisch).Ich habe den gesamten Sonntag gewartet und gewartet und......abends immer noch gewartet....aber es kam nichts. Er spricht einfach nicht......
Soll ich wieder das Gespräch anfangen oder es lieber sein lassen? Was sagt ihr dazu?
lg -
Hallo Nele,
ja,das ist auch in etwa mein Problem.Mein Mann ist auch ein ruhiger und kluger Mann.Er randaliert nicht und ist auch nicht agressiv und denoch...... die machen uns einfach fertig,oder???? Das Wesen vom geliebten Menschen verändert sich,du und ich,haben Schuldgefühle und hoffen auf ein Wunder........ Wie lange denn aber?????
Ich denke an Dich
lg -
Hi Elocin,
das ist ja auch eine lange Leidensgeschichte. Bei mir ist es so,dass mein Vater auch ein Alkoholiker ist und ich glaube nicht,dass ich das lange mit meinem Mann durchmachen kann. Ich kann einfach nicht. Hut ab,dass du es trotzdem geschaft hast,ich wünsche mir auch so viel Kraft,wenn der Entscheidungspunkt kommt. Alles Liebe!
lg -
Hallo Elocin,
also für dich hört sich das auch nach Ruhigstellen an? Ich werde das beobachten. Wann hast du deine Grenzen gezogen?
lg -
hallo ihr Lieben,
am Freitag habe ich ein ernsthaftes Gespräch mit meinem Mann geführt und seit dem trinkt er erstmal nicht.iCH halte die Daumen, jedoch habe ich nicht allzuviel Hoffnung. Er hat am Freitag eine SHG kategorisch abgelehnt und ein Arztbesuch eigentlich auch. Er möchte es selber versuchen usw. Ich habe ihn gefragt,ob er sicher sagen könnte,dass er bei dem nächsten Geschäftsbesuch (mittlerweile sind das Freunde für ihn
) nichts trinken würde und er sagte,er könnte sich das überhaupt nicht vorstellen. Ichn habe Hoffnung geschöpft,obwohl es sich doch eigentlcih nicht gut anhört,was er da sagt. Will er mich jetzt etwa ruhig stellen,damit ich ihn einige Zeit in Ruhe lasse? Würde mich über Eure Antworten sehr freuen.
lg Malola -
Hallo Luci,
herzlich Willkommen.
Du scheinst dich richtig entschieden zu haben. Warum genau geht es dir schlecht?Hast du Angst allein zu sein oder ist es was anderes?
Hör auf deine Bekannte,ich denke auch,dass du das richtige getan hast.
lg -
Es tut definitiv weh,manchmal könnte ich heulen..... Wir haben ein schönes Haus,einen netten Sohn und beide gute Jobs und was habe ich davon?? Ich bin sooooo enttäuscht.... Es ist schwer sich alles einzugestehen,weil mein Mann an sich ein kluger und ruhiger. Damit mache ich mir natürlich tolle Schuldgefühle,so nach dem Motto: Andere sind schlimmer dran und was macht er ohne Dich usw.... Ist das bescheuert?
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Ich glaube,ich werde auch zu einer Suchtberatung gehen.Ich brauche auf jeden Fall 'Rückendeckung.
Ich denke fast nur an meinen Mann und es macht mich kaputt.Ich weiss was man machen müsste,aber ich bin noch nicht so weit.Warum??? Keine Ahnung...Weil die eigene Schmerzgrenze so hoch ist? Weil man Mitleid hat? Weil man Angst vor der Zukunft hat? Weil man Angst hat,was die anderen denn so sagen? Weil man bequem ist? Man hat viele Sorgen halt....... lg -
Ich bin 33 Jahre alt und mittlerweile 12 Jahre mit meinem Mann zusammen. Er hatte schon immer einen komischen Bezug zu Alkohol aber während der ersten Jahren fast gar nichts getrunken.
Vor drei Jahren ging es dann los.ich wusste schon die ganze Zeit gesehen,dass mit ihm etwas nicht stimmt. Ich habe einfach bei ihm den Faden verloren..... Ich konnte aber nicht genau definieren,was mit ihm bzw. mit uns los ist. Wir haben auch eine Eheberartung in Anspruch genommen,die mein Mann aber abgebrochen hat (weil er meinte,dass wir es auch so schaffen
) Ich glaube er hatte Angst,dass es mit seiner Sauferei alles rauskommt. Die Eheberaterin sagte mir immer wieder: Bleiben Sie doch bei sich,denken Sie nicht immer an ihren Mann. Aber ich wusste doch,dass mit ihm irgendwas nicht stimmt...... Trennungsgedanken habe ich ständig,aber unser Sohn und das Haus......
Mann,es ist so schwierig...... -
Hallo Micha,
ich würde mich auch erstmal beim Jugendamt informieren, wie man da vorgehen kann,was die Kinder anbelangt.
Wegen deinem Haus würde ich unverbindlich die Bank anrufen und da man nachhorchen, wie alles aussehen würde, wenn man das Haus verkauft.
lg Agnes -
Hallo Andi,
du schaffst das!!!! Dessen bin ich mir ziemlich sicher! Du hast es erkannt und bekämpfst deine Sucht. Hut ab! -
Hallo an Alle!
Mein Mann ist glaube ich,Alkoholiker... Ich habe schon mal zwei Flachmann Flaschen gefunden und so etliche Male in seinen Augen gesehen,dass er voll ist. Das geht schon so mindestens drei Jahre. Er sagt,dass er ein Problem mit Alkohol hat,aber er wäre kein Alkoholiker! Ich hatte schon zwei Situationen mit ihm,da hat er geweint und versprochen,dass er das in den Griff bekommt.Schliesslich stört ihn das selber. Er bräuchte noch Zeit.Wofür? Das weiss ich nicht. Er schläft schlecht,er hatte schon mal Schwitzanfälle in der Nacht und einmal einen Unfall auf dem Fahrrad und da wurde er ohnmächtig. Manchmal kommt es mir vor,als ob er depressiv wäre. Ansonsten ist er Lustlos und am liebsten auf dem Sofa. Er ist ein stiller Trinker,beleidigt nicht und ist auch nicht agressiv.Eigentlich ein lieber,kluger Mann......Alle anderen merken es ihm nicht an.Selbst mir fällt es schwer,denn ich arbeite abends und er tagsüber und somit hat er Zeit Abends sich einen zu trinken. Ich rieche es nur,wenn ich ins Schlafzimmer komme. Gesprächsbedarf hat er keinen,wenn ich nicht anfange darüber zu reden,wird er es nie,nie machen. Wenn er nüchtern ist,ist er ein ganz anderer Mensch. Ich bin fertig.... Mein Vater ist Alkoholiker (von der schlimmsten Sorte,agressiv usw.) und zu ihm habe ich den Kontakt abgebrochen und jetzt mein Mann????? Wie soll man das aushalten?
Könnt ihr mich etwas Aufmuntern und paar Ratschläge geben? Vielen Lieben Dank