Beiträge von Andreas1970

    Hallo Sonnenstern,

    ein herzliches Willkommen im Forum.
    Auch ich bin noch ziehmlich neu hier, doch ich habe es bis jetzt keine Sekunde bereut. Da du ja hier schon ein wenig gelesen hast, wirst du sicher viele Parallelen zu deinen Problemen von anderen Betroffenen feststellen.
    Wichtig ist, dass man in der ersten Zeit versucht, den Fallen aus dem Weg zu gehen, die einem der ehemalige Freund der Alkohol stellt.
    Wüsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!

    Bis bald Andreas

    PS: Das Problem mit dem Schreiben von Beiträgen hatte ich vor einigen Tagen auch einmal, war aber am darauf folgenden Tag wieder weg. Wenn es wieder auftaucht, einfach mit der Mouse im Antwortfenster herumklicken, dann funktioniert es wieder für einige Zeit.

    Hallo romaja,

    der Computer und der Fernseher waren bis vor vier Wochen auch mein ständiger Begleiter. Kam ich von der Arbeit heim, Computer an und was zum Trinken geholt, dadach vor den Fernseher und dann ist man irgendwann eingeschlafen. Wie die Morgen danach aussehen kennst du ja.

    Jetzt versuche ich mir für jeden Tag kleine Dinge vorzunehmen und diese dann auch zu erledigen. Es klappt nicht immer, da der innere Schweinehund doch sehr stark ist.
    Außerdem gehe ich fast jeden Abend ca. 1,5 bis 2 Stunden spazieren. Dadurch kommt die Müdigkeit von alleine. Dehne doch die Runden mit deinem Hund etwas aus. Auf der Runde die ich laufe sind auch sehr viele Hundefreunde unterwegs und ein kurzer Plausch ist da immer drin, wenn man sich mehrmals begegnet ist. Dein Hund wird es dir sicher auch danken.

    Über die bei dir aufgetretenen Entzugserscheinungen wirst du sicher hier schon genug gelesen haben, aber sie klingen spätestens nach einer Woche ab. Wenn du am Mittwoch noch deinen Arzt aufsucht, wird er sicher noch lindernde Medikamente verschreiben.
    Hast du diese erste Woche überstanden, möchtest du gar nicht mehr zurück.

    Vitaminpräparate oder ähnliches habe ich nicht eingenommen, aber Mineralwasser ohne Ende getrunken bzw. trinke ich noch jetzt (5 bis 6 Liter am Tag).

    Bis bald Andreas

    Hallo Blueeye,

    zwei kritische, wenn auch etwas provokannte Fragen werden dich doch wohl nicht abhalten hier weiter zu lesen und zu schreiben.
    Diese habe ich eigentlich nur gestellt, weil ich die Konsequenz in deinen Beiträgen vermisst habe.
    Dich damit aus dem Forum zu teiben oder als "dummen Schwätzer" hinzustellen liegt mir fern. Dafür ist das Thema viel zu ernst.

    Bis bald Andreas

    Hallo Blueeye,

    zwei etwas provokannte Fragen zum Anfang: Warum bist du hier im Forum aktiv? Nur um etwas Unterhaltung zu suchen, oder willst du was gegen deine Alkoholsucht tun?
    In deinem Eingangsbeitrag schreibst du, dass ein kotrolliertes Trinken für dich nicht möglich ist und nun fängst du an dir vorzumachen jederzeit aufhören zu können, hast ja schon mal sechs Monate geschafft. Die Hintertüren die du dir vorbehälst stehen schon weit offen. Irgentwie werde ich aus deinen Beiträgen nicht schlau, du reagierst kaum oder gar nicht auf die dir aufgezeigten Möglichkeiten oder suchst Ausflüchte indem du sie in Frage stellst (Arztbesuch).
    Wenn du weiter trinken möchtest, tu es, aber wissen möchte ich es eigentlich nicht.
    Warte auf eine ehrliche Antwort von dir.

    Bis bald Andreas

    Hallo Mia,

    ich weiß zwar nicht wie es ist ohne Vater aufzuwachsen, aber wenn ich deine Schilderungen lese, ist es besser ohne als mit ihm.
    Gerade Kleinkinder bedürfen der Obhut rund um die Uhr und das kann dein Mann, wie du ihn beschreibst, in seinem jetzigen Zustand nicht.
    Ich mag mir garnicht vorstellen, was alles passieren kann.
    Eine Unterstützung vom Jugendamt, wie Maria es vorgeschlagen hat, halte ich auch für sehr sinnvoll.
    Wünsche die und deinem Kleinen alles Gute!

    Bis bakd Andreas

    Hallo Helg,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier.
    Auch ich musste erst lernen, dass es nach einem stressigen Arbeitstag noch andere Möglichkeiten gibt, sich zu entspannen als sich eine Pulle aufzumanchen.
    Lass das erste Glas stehen und beschäftige dich anderweitig, gehe am Abend spazieren, fahre Rad, geh in die Sauna ober schwimmen. So wird man "natürlich" am Abend müde und braucht keinen Alkohol mehr um einschlafen zu können.
    Um noch mal auf die stressigen Arbeitstage zurückzukommen, habe ich persönlich eine wichtige Erfahrung gesammelt. Durch den teilweise enormen Leistungs- und Termindruck habe ich oft Probleme mit nach Hause geschleppt. Sie wollten einfach nicht aus meinem Kopf und so unterdrückte ich sie um damit fertig zu werden bzw. schlafen zu können mit Alkohol. Der künstliche Schlaf war aber keine Erholung.
    Ich trinke nun seit ca. 3 Wochen keinen Alkohol mehr und was soll ich sagen, die Probleme sind immer noch da, aber ich gehe gelassener damit um, sie verfolgen mich immer weniger nach Hause.

    Bis bald Andreas

    Hallo Trophonius,

    das es mit dem kontrollierten Trinken nicht funktioniert hast du nun schon am eigenen Leib erfahren. Viele hier im Forum werden dir dies bestätigen können. Wenn du hier im Forum schon seit November 2005 liest, sollten dir viele Beiträge zu diesen Versuchen nicht neu sein.
    Warum tappt man in die selben Fallen? Die Antwort ist einfach, man gesteht sich den Kontrollverlust nicht ein. Es ist aber bittere Realität.

    Wenn du es nicht schon getan hast, lies dir den Beitrag von Blueeye durch, dort kannst du viele Parallelen zu deinem Fall feststellen. Nutze die dort angebotenen Hilfen.
    Das du dein Studium bis jetzt noch ordentlich meisterst ist ok, aber bedenke, dass ein Seminar oder eine Vorlesung mit klarem Kopf lehrreicher ist.

    Bis bald Andreas

    Zitat von Blueeye

    ah ich bin es nochmal sry für den Doppelpost ,aber ich finde den editierbutton irgendwie nicht *such*

    Danke für eure vielen Antworten ^^


    Ich war gestern wieder beim Dienst der Freiwilligen Feuerwehr.
    Hatte ich schon erwähnt das ich dort Mitglied bin ? :)
    Viele sind nach dem Dienst sind viele noch geblieben und haben noch etwas getrunken , ich aber nicht, obwohl ich ja jederzeit dazu die Möglichkeit gehabt hätte.
    Soll aber nicht heissen das ich nicht zuhause dann nachgelegt hätte.
    Komisch ich trinke nicht mehr in der öffentlichkeit aber still und heimlich bei mir zuhause :?

    Hallo Blueeye,

    gerade das heimliche Trinken zu Hause kann dich weiter in den Teufelskreis hineinreiten. Glaube mir, ich spreche da aus Erfahrung.
    Man zieht sich langsam aber sicher aus dem öffentlichen Leben zurück und der angebliche Freund der Alkohol bestimmt dann deinen Tagesablauf. Es wird der Zeitpunkt kommen, wo du dich gegen deine Feuerwehrkammeraden und für das heimliche Trinken zu Hause entscheidest.
    Willst du eigentlich mit dem Trinken aufhören? Nur mal im Internet nach einer Selbsthilfegruppe suchen, ober ein Buch über die Alkoholsucht zu lesen hilft dir nicht wirklich. Nimm die dir vorgeschlagenen Hilfen an und suche nicht nach Ausflüchten, der Arzt hat sowieso keine Ahnung!!!
    Den ersten kleinen Schritt hast du getan, indem du dich hier im Forum zu deinem Alkoholproblem geäußert hast.
    Unternimm etwas, sonst kann es noch Jahre dauern bis du einsichtig wirst.

    Bis bald Andreas

    PS: Eine edit-Funktion exsistiert hier im Forum leider nicht. Habe sie auch schon vergeblich gesucht.

    Hallo Blueeye,

    Das schöne Studentenleben kenne ich nur zu gut. Bin damals auch in einen Studentenklub eingetreten. Im nachhinein sehe diese Aktivitäten dort, als den Anfang meiner Alkoholsucht in die ich so langsam hinein geriet. Man feiert ist ausgelassen und macht sich über seinen Alkoholkonsum keine Gedanken. In diesem Fall bist du mir einen Schritt voraus. Du hast es früher erkannt, dass du damit ein Problem hast. Warte nicht, bis es sich noch weiter auf dein Leben negativ auswirkt.
    Es ist sicher schwer sich dem Alkohol zu entziehen, wenn andere um einen herum feiern.
    Nach dem Studium dauerte es bei mir noch geschlagene 10 Jahre, bis ich mir mein Alkoholproblem eingestand.
    Daraufhin habe ich mit einem Familienmitglied über mein Problem gesprochen und wie soll ich es sagen, es war befreiend darüber zu reden.
    Bin heute erst am Tag 31 angelangt, ärgere mich aber, dass es nicht 10 Jahre und 31 Tage sind.

    Ich hoffe du triffst für dich die beste Entscheidung, weg vom Alkohol!!!

    Bis bald Andreas

    Hallo romaja,

    Klasse das du einen neuen Beginn mit Hilfe der Suchtberatung gewählt hast. Hatte schon meine Bedenken nach deinen letzten Beiträgen, dass du aufgeben wolltest.
    Wenn du Lust hast und es nicht zu persönlich ist, schreibe doch nach deinem Termin am Dienstag, wie es verlaufen ist.
    Ich denke ein bischen Angst kann man vor so einem Termin haben, aber diese sollte spätestens nach den ersten Minuten dort verflogen sein.

    Wünsch dir für Diensatag und alle weiteren Tage viel Mut.
    Bis bald Andreas

    Wo ist die Romy hin, die hier so voller Tatendrang schrieb, ohne Alkohol weiterleben zu wollen?

    Bitte gib dich nicht auf, starte den nächsten Anlauf. Versuch die von den anderen vorgeschlagene Hilfe anzunehmen. Jeder Tag mit Alkohol ist ein verlorener Tag, den du nie wieder zurück bekommst.

    Wünsche dir die Kraft es noch mal zu versuchen und meld dich mal wie es dir geht.

    Bis bald Andreas

    Hallo Karsten,

    ich wollte auf keinen Fall den kalten Entzug bzw. dessen mögliche Folgen verharmlosen. Danke, dass du noch mal darauf hingewiesen hast.
    Persönlich habe ich mich, wie bereits in meinem Vorstellung-Thred hier geschrieben, duch ein Familienmitglied abgesichert, dass im Notfall den Arzt rufen sollte.

    Bis bald Andreas

    Hallo Cayenne,

    bis auf ein Wellental am Samstag Abend geht es mir gut.
    Habe vor 14 Tagen den von dir angesprochenen "kalten Entzug" durchgezogen. Die ersten zwei Tage waren wirklich nicht berauschend in Bezug auf die Entzugserscheinungen. Nach knapp einer Woche waren sie aber fast komplett verflogen.
    Habe diese Entscheidung getroffen, um mich in schweren Situatuionen, wo das Verlangen nach Alkohol hoch kommt, an diese Zeit noch gut erinnern zu können. Selbst gemachte Erfahrungen, so bitter sie sind, sind oft das beste Heilmittel.

    Bis bald Andreas

    Hallo Cayenne,

    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
    Was bewirken diese Doxepin-Tabletten, lindern sie die Entzugserscheinungen oder den "Saufdruck"?
    Wie lange warst du nach deinem Entzug vor 5 Jahren trocken?
    Wünsche dir viel Kraft bei der Umsetzung deines Entschlußes alkoholfrei zu leben.

    Bis bald Andreas

    Hallo Romy,

    auch mir ging es am Abend des Samstag nicht gut. War auch alleine zu Hause und hatte enormen Druck Alkohol trinken zu wollen.
    Habe mich dann hier eingelogt und über mein Problem geschrieben, bekam aufmunternde Antworten und konnte mich daduch bis zum Schlafen gehen retten.
    Ich hoffe du stehst auf und gehst den Weg weiter, weg vom Alkohol.

    Bis bald Andreas

    Hallo Synthia,

    wir steuern nun unaufhaltsam auf den 10. Tag unseres neuen Lebens zu. Die Anfangseuphorie hat mich noch nicht verlassen, jedoch fällt es mir noch etwas schwer mein Leben neu zu strukturieren. Die alte Gewohnheit lauert noch an einigen Stellen.
    Das Wochenende war eigentlich ganz in Ordnung, habe so banale Dinge, wie BfA-Kontenklärung angefangen zu erledigen, war viel zu Fuß unterwegs und mir viel Ruhe gegönnt.
    Wenn mir doch etwas langweilig wurde, habe ich den Rechner angemacht und ein bischen im Internet gstöbert.
    Das Rad habe ich heute nach der Arbeit vom Speichendoktor geholt, Kette ist geöhlt, Bremsen und Schaltung neu eingestellt, also geht es morgen zur ersten Tour. Mal sehen wie es mit der Ausdauer noch bestellt ist.
    Doch vorher geht es noch im Buchladen vorbei, ich glaube ich werde mir einen Thriller kaufen. Was soll man sonst mit dem vielen Geld anfangen, das man jetzt spart. Wenn ich überlege, dass ich pro Woche ca. 50 Euro nur für dieses Teufelszeug ausgegeben habe. Naja vorbei ist vorbei!!!

    Wünsche dir und deiner Familie ein frohes Ostern und hör auf Annika, Finger weg vom Sekt ,:)

    Bis bald Andreas