Beiträge von Andreas1970

    Hallo Chiara,

    Danke für die lieben Glückwünsche!!!
    Ich hoffe, dass mit deinem Kopfschmerzen hat sich gebessert. Wünsche dir auf alle Fälle gute Besserung und weitere 24 trockene Stunden.
    Der Gradmesser, ob man weiter trocken Leben möchte, kommt in der schwierigen Stunden wie du sie gerade durchmachst, aber ich denke du bist stark genug sie zu meistern.

    Bis bad Andreas

    Hallo Maria,

    ja es sind die kleinen Dinge, die mit einem Mal so an Bedeutung gewinnen.
    Vor einigen Wochen hätte ich mir so ein Lebensgefühl gar nicht vorstellen können. Es drehte sich alles nur um den Alkohol, den Tagesablauf diktierte dieser Schweinehund.
    Jetzt kann ich auch am Abend noch Freunde die bei mir klingeln empfangen, meine Eltern mit dem Auto abholen früh am Morgen ohne Restalkohol zur Arbeit gehen usw.
    Schechte Tage wird es sicher auch noch geben, aber da gibt es ja noch euch!!!

    Bis bad Andreas

    Hallo Luke,

    als du dich vor ca. drei Wochen hier zum ersten mal im Forum gemeldet hast, war ich stiller Mitleser und habe natürlich auch deinen Beitrag gelesen und deine Verzweiflung gespührt.
    Wie maria schon geschreiben hat ist es schwer einen guten Freund zu verlieren, aber es ist kein Grund sein Leben mit übermäßigen Alkoholkonsum zu verwirken.
    Den "Gruppenzwang" mit dem Trinken von Alkohol kenn ich von früher gut genug, aber es ist ja einfacher mitzuschwimmen als sich dagegen zu wehren. Sind das wirklich richtige Freunde, die einen nicht akzeptieren, wenn man mal sagt: Heute trinke ich nichts?
    Man du bist erst 19 Jahre alt, willst du wie ich erst mit 36 Jahren aufwachen um dein Leben zu ändern? Tu jetzt was, Tips und Ratschläge findest du hier im Forum in Hülle und Fülle.

    Ich hoffe du triffst die richtige Entscheidung für DICH, DAS KANNST DU NUR ALLEINE!!!

    Bis bad Andreas

    Hallo Callot,

    vielen Dank für deine guten Wüsche.
    Wenn ich deine Zeilen lese, stelle ich mit Erschrecken fest, wie nah ich schon deiner damaligen Situation gekomen war und bestärkt mich weiter an mir zu arbeiten.
    Hattest du damals nicht die Möglichkeit dich über das Internet ober andere Quellen über das Thema Alkoholkonsum und dessen Folgen zu informieren?
    Wenn ich mir jedoch die Zahl 2 Jahre und 11 Monate anschaue werde ich richtig neidisch.
    Zur Zeit schwebe ich auf ein Euphoriewelle und erfreue mich, jeden alkohofreien Tag am Kalender abhaken zu können.

    Bis bald Andreas

    Hallo Snythia,

    irgentwie vermisse ich deine Beiträge in "deinem" Thread. Ist der Psycho-Thriller so spannend ober was hält dich vom schreiben ab? Wenn er wirklich so gut ist, dann schreibe den Titel und Autor mal hier rein.
    Meld dich mal wie dein Wochenende war.

    Bis bald Andreas

    Hallo Karsten , Hallo Annika,

    ja ich werde dieses verdammte erste Glas stehen lassen!!!
    Selbst habe ich erst drei Monate hier still mitgelesen, ehe ich mich dazu entschloß mich hier anzumelden und mit dem trinken aufzuhören.
    Ich empfinde diese drei Monate nicht Verschwendung, sondern als beste Vorbereitung auf die hoffentlich endlose "trockene Phase" meines Lebens.
    Ich habe meine Selbsthilfegruppe hier gefunden. Danke!!!

    Bis bad Andreas

    Hallo liebe Forengemeinde,

    eine Woche ist nun vergangen, die gegensätzlicher nicht sein konnte.
    Dachte ich noch, dass Anfang letzter Woche (speziell am Montag) die Welt untergeht entstand seit gestern ein ungewohntes Glücksgefühl. Der unsichtbare Schleier im Kopf ist verflogen. Die körperlichen Symptome sind so gut wie verschwunden, d.h. den Morgenkaffee ohne zittrige Hand trinken, die Nächte sind auch wieder zum Schlafen da, alles in allem ein tolles Gefühl!!!
    Vielen Dank an das Forum und ich möchte diejenigen ermutigen, die hier still mitlesen und auch mit dem Trinken aufhören wollen, ES LOHNT SICH!!!

    Bis bald Andreas

    Hallo Robert,

    danke für deine schnelle Antwort. Das mit dem Stress auf Arbeit passt natürlich, wie bei vielen von uns, in das Bild.
    Werde deinen Rat annehmen und natürlich zum Arzt gehen. Mein eigentliches Interesse war es, ob andere Forenteilnehmer ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

    Bis bald Andreas

    Hallo,

    Nachdem ich nun fünf Tage ohne Alkohol lebe habe ich eine Frage an die Forenteilnehmer. Kann übermäßiger langjähriger Alkoholkonsum Tinnitus verursachen?
    An mir habe ich festgestellt, dass wenn ich am Abend im Bett liege, ein leises fiepen im Ohr habe. Am Tag merke ich es nur selten (wahrscheinlich wegen der Umweltgeräusche).
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Ein alkoholfreies Wochenende euch allen.

    Bis bald Andreas

    Hallo ihr Beiden,

    Der Freitag ist nun fast vorbei und bis jetzt keine Probleme - Hurra.
    Wollte eigentlich das Fahrrad richten, ist aber schlimmer als ich dachte. Naja hab für Montag einen Termin beim Speichendocktor gemacht und mich mit einem 1,5 h Spaziergang und Telefonaten mit Freunden abgelenkt.
    Diese wollten mich Samstag Abend auf ein Bier einladen. Hab aber abgelenht, da ich mich noch nicht dem Umfeld einer Gaststätte aussetzen möchte, obwohl sie keine Trinker sind und Wassertrinken von mir akzeptieren würden.

    Bis bald Andreas

    Hallo Synthia,

    das mit den negativen Träumen ist das bei mir auch so eine Sache. In den betrunkenen Nächten hatte ich keine Träume oder kann mich wahrscheinlich nicht daran erinnern.
    Gibt es da von anderen auch solche Erfahrungen?
    So jetzt aber genug mit negativen Dingen. Ab in das Wochenende, das folgenden Plan vorsieht: Freitag Fahrrad an die Luft bringen und aus dem Winterschlaf erwecken (Instandsetzen), Samstag Fahrradtour, Sonntag wird mir noch was einfallen.

    Ein ein alkoholfreies Wochenende wünscht euch Andreas

    Hallo Roberto,

    wünsche dir viel Spaß mit deinem Sohn an diesem Wochenende. Genieße die Zeit endlich alkfrei mit ihm verbringen zu können. Habe selber keine Kinder kann mir aber vorstellen wie du dich freust.
    Vielleicht gibt es ja einen kleinen Wochenendbericht von dir.

    Bis bad Andreas

    Hallo schorni67, Hallo chiara,

    da ich hier in Forum las, dass der "kalte Entzug" die einschneidendste Form des Entzuges ist, habe ich mich dafür entschieden um Lange diese Erninnerungen zu haben. Ich weiß auch von seiner Gefährlichkeit, bei der Menge meines vorherigen Alkoholkonsum. Ein weiterer Grund war die Notwendigkeit am Arbeitsplatz präsent zu sein, obwohl ich Leistungsmängel bereits länger merkte.

    Als Absicherung habe ich mich, als mein Entschluß feststand, einem engen Famielienmitglied anvertraut, welches im Notfall den Arzt rufen sollte.
    Heute ist der fünte Tag und ich hoffe ich habe das schlimmste in Bezug auf Entzugserscheinungen überstanden.

    Ich weiß, dass mein Weg falsch sein kann, die Rückfallquote sehr hoch ist, die länger "Trockenen" bestimmt über mich lächeln und sagen warte ab bis du rückfällig wirst (bitte nicht persönlich nehmen).

    Ich möchte diesen Weg gehen, Bis bad Andreas

    Hallo,

    da ich kein neues Tehma aufmachen möchte, hänge ich mich hier an.

    Ja wie bin ich zum Alkohol gekommen, was sind die Gründe? Eigentlich denke ich erst so richtig darüber nach, seit ich eure Seite Anfang 2006 entdeckt habe, die körperlichen Sypmtome schlimmer wurden, ich öfters an das Aufhören dachte.
    Ich denke es fängt wie bei vielen in der Jugend an. Bei mir in der Ausbildung unter der Woche im Lehrlingswohnheim mit Freunden die ersten Bier zischt und am Wochenende Samstag Abend weg geht.
    Wie oft sagte ich mir Sonntagmittag: "Nie wieder Alkohol"!!! Das hielt damals auch entsprechend lange an.

    Danach kam das Studium mit dem im Eintritt in einen Studentenklub und die Aktivität in einem Sportklub (Volleyball) wo bei Kluböffnungen bzw. nach dem Sport viel Alkohol getrunken wurde. Damals habe ich über eine eigene Abhängigkeit nie nachgedacht, obwohl wir im Sportklub bereits einen Alkoholiker hatten (heute ist er trocken). Ich sagte mir, dass kann dir doch nicht passieren. Heute sehe ich viele parallelen zu ihm.
    Warum fällt einem das nicht früher auf? :evil::evil::evil:

    Ein weiteres Problem für mich war der Umgang mit fremden Menschen, was eigentlich im Widerspruch zu o.g. Aktivitätn steht. Ich dachte mir, je mehr du an dir mit diesem Problem arbeitest, löst es sich auf. Es löste sich aber nur auf, da ich durch den Alkoholkonsum sicherer wurde und gipfelte später darin, dass ich zu Einladungen bzw. Feiern (selbst zu guten Freunden) nur noch angetrunken gehen konnte, ohne Ängste zu bekommen. Diese Ängste bestanden aus Zittern und Schweißausbrüchen.
    Heute weiß ich dank diesem Forum, dass Alkohol die Sache nur verschlimmert.

    Danke für das Zuhören, Bis bald Andreas

    Hallo Synthia,

    Wie geht es dir heute?
    Mit der angesprochenen Müdigkeit war es bei mir anders als bei dir. Wenn ich am Abend trank schlief ich schnell ein und wachte Nachts gegen 2:00 Uhr auf und schaute bis zum Morgen fern. An Wochenenden war die Sache noch extremer.
    Jetzt kann ich vor 24:00 Uhr nicht schlafen und danach nur unruhig mit vielen Träumen, was ich vorher kaum kannte.
    Weiterhin kann ich mich auch nicht mehr erinnern, wann ich das letzte mal so viele Tage (es sind nur vier!!!) nüchtern war.
    Das merkliche vernachlässigen des Arbeitsplatzes war auch einer der Gründe warum ich sagte STOPP.
    Sehr geholfen hat mir, dass ich mich einem engen Familienmitglied anvertraut habe.

    Bis bald Andreas

    PS: Viel Glück bei deiner Jobsuche.

    Ein Hallo und ein Dank noch mal an alle die mir so viel Unterstützung geben!!!

    Wie bereits in meinem ersten Beitrag geschrieben ist es sehr wichtig für mich hier von den Erfahrungen anderer zu Lernen, um damit kommende schwierige Situationen zu meistern.
    Sitzte zur Zeit vor meinem Rechner mit einer Flasche Wasser neben mir, sonst sah das Getränk anders aus. Man was habe ich in den letzten Tagen für Wasser ges... äh getrunken.
    Eine Frage hätte ich: Wann ist der Körper eigentlich richtig entgiftet?

    Bis bald Andreas

    PS: Wann ist eigentlich die nächste Meisterschaft in "Im Bett rumwälzen, Schwitzen, Frösteln, Bett- bzw. Nachtwäsche wechseln"? Ich habe garantiert Gewinnchancen.
    OK mal im Ernst, wie lange dauert diese Phase noch an? Danke für eure Antworten.

    Hallo Inseläffchen,

    auch von mir Glückwunsch zu deinem 12. trockenen Tag und danke für deine nette Begrüßung.
    Ein wenig Angst macht mir das kommende und die darauf folgenden Wochenenden, da ich noch letzteres und die davor im Rausch verbrachte. In der Woche hat man die Arbeit zur Ablenkung und die Zeit bis zum Abend ist nicht so lang. Ich lass es auf mich zukommen und versuche mich andersweitig zu beschäftigen.
    Viel Kraft beim troken werden wünsche ich dir.

    Bis bald Andreas

    Hallo Teufelchen, rose1412, Synthia

    Vielen Dank für eure positiven Reaktionen auf meinen ersten Eitrag hier.
    Das mit dem Schwitzen in der Nacht bzw. Frösteln kenn ich nur zu gut.
    Hinzu kommt, dass ich nicht einschlafen kann. Aber zum Glück habe ich diese Woche Spätschicht und brauch erst gegen 9:30 auf Arbeit zu sein.
    Das mit dem Vorschlag uns gemeinsam zu unterstützen finde ich gut.
    So nun muß ich aber noch ein bischen arbeiten.

    Bis bald Andreas