Hallo,
mein Heilig Abend war einfach nur schön, obwohl es dieses Jahr anders war, weil meine Familie zur Zeit untereinander zerstritten ist, also waren wir nur ein paar Leute, aber war trotzdem schön.
Mit XY habe ich noch nie ein Weihnachten zusammen gefeiert, Weihnachten 2007 war er im Knast, 2008 waren wir zu der Zeit getrennt, 2009 auch getrennt zur der Zeit, 2010 wollten wir wenigstens den späten Abend zusammen sein, weil meine Familie sowieso nix mit ihm zu tun haben wollte. Naja, also war es was das angeht nichts neues für mich und wenn ich das so schreibe merke ich schon wieder wie krank die ganze Story war, andauernd hab ich mich getrennt und mich in andere Beziehungen gestürzt und bin dann doch wieder zurück, bis es nicht mehr ging und dann das ganze wieder von vorne, immer bin ich freiwillig wieder in diese kranke Beziehung zurück und hab gedacht es muß doch zu schaffen sein. 3 Jahre meines Lebens hat mich der Spaß gekostet, wenn ich mal die Trennungen und die Zeit die er im Gefängnis war abziehe davon, bleibt ja eigentlich nicht mehr viel an Zeit die wir zusammen hatten und trotzdem war es für mich fast unmöglich ihn ganz und gar gehen zu lassen. Verrückt, wie ich mich in diese Sache verfahren habe und keinen richtigen Ausweg gefunden habe, obwohl die Lösung so einfach gewesen währe. Aber meine Gefühle haben da nicht mitgespielt. Und immer wieder hab ich so viel für ihn gegeben, im nachhinein fühlt es sich wie eine große Verarschung an. Was war ich für ihn? Jemand, der immer für ihn da war wenn er mich gebraucht hat, wo es ihm gut ging, er hat nur genommen, ich weiß gar nicht was er mir gegeben hat!!! Er hat mir die größten Luftschlösser gebaut an die ich geglaubt habe und er konnte so überzeugend sein wenn er mir erzählte das wir beide für immer zusammen sein werden und er mich über alles liebt. Und trotzdem war ich immer auf mich alleine gestellt und habe das alles mitgemacht, weil ich ihn wirklich geliebt habe und an ihn geglaubt habe. Und an uns....
Ich weiß nicht wieso sich das alles so entwikelt hat und wieso ich so an ihm festgehalten habe. Ich hoffe nur, das mir das niewieder passieren wird, weder mit XY noch mit jemand anderen.
Hm, am Jahresende kommen immer diese Rückblicke und seid drei Jahren denke ich: Zum Glück ist dieses Jahr vorbei, das nächste muß besser werden, dieses Jahr war auch wieder das totale Chaos, absolute Achterbahn, aber auch wenn es teilweise einfach nur Nervenzerreißend war hat es sich sogesehen im nachhinein gelohnt, weil sich meine Einstellung XY gegenüber entlich mal verändert hat und ich anders denke und auch entlich bereit bin loszulassen, das hat mir die male davor als ich getrennt war gefehlt, es war immernoch zu viel Hoffnung in mir dazu das ich ihn hätte aufgeben können.
Gestern bin ich an jemanden vorbeigefahren den ich nur von hinten gesehen habe, er saß XY ganz schön ähnlich, ich weiß nicht ob er es war, ich habe in diesem Moment nur einen Stich in der Magengegend gespührt und eine Sekunde später war er nicht mehr wichtig, es tut gut entlich loslassen zu können und zu wollen, irgendwie befreit das. Abhänigkeit egal von was oder wem, ist einfach nur schrecklich, dieses Gefühl, ohne einen Menschen oder einem bestimmten Stoff nicht leben zu können, es zu begreifen und sich da rauß zu Kämpfen, es zu wollen und nicht wieder zurückzufallen und sich selbst nicht zu verlieren, ich hab das noch nie so gespührt und verstanden wie in den letzten Jahren.
Ja, das geht mir heute so durch den Kopf....ganz schön viel und noch viel mehr....
Ich wünsch allen noch schöne Feiertage liebe Grüße empty