Beiträge von HansHa
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Hallo,
na das ist doch mal ein Umgang mit der trockenen Sucht. Da können sich alle , ich eingeschlossen, eine Scheibe abschneiden.
Schönen Tag noch
H.
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Hallo,
so lange der noch Alkohol trinkt, würde der von mir nicht mal nen Fetzen vom Führerschein sehen. Anscheinend besteht ja ein Alkoholproblem, sonst wäre er nicht das 2. Mal erwischt worden. D. h. ja auch, dass die Anzahl der Alkoholfahrten bei denen der nicht "erwischt" wurde, relativ hoch sein muss.
Zu der Frage: Durch Blutentnahme mit den entsprechenden Testverfahren lässt sich mindestens 1/4 Jahr zurück genau auf Tag und Stunde nachweisen, ob Alkohol und wie viel getrunken wurde.
Schönen Sonntag noch
H.
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Zitat von Jelinka
Aber wir wissen doch alle, was gemeint ist, oder????
Hallo,ich neige dazu, mich ein wenig flapsig auszudrücken (in Berlin geboren und da geblieben). Mein Therapeut war (ist) der Meinung, dass es wichtig ist, dass ich mich korrekt ausdrücke, weil das Einfluss auf das Unterbewusstsein - Suchtgedächtnis hat. Also versuche ich das, zumindestens beim Schreiben, auch zu befolgen, was nicht immer ganz gelingt.
Schönes Restwochenende
H.
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Zitat von Polly13
Wen soll ich bitten mit mir einzukaufen?
Mein Mann ist im Büro, meine Tochter ebenfalls...
Meine Nachbarin, die mit ihren 3 Kinder genug um die Ohren hat?
Hallo Polly13,das ist ein typischer Fehler, den ich bei meinen vergeblichen Versuchen trocken zu werden auch immer gemacht habe. Da geht es darum Prioritäten zu setzen und ich muss mich entscheiden. Ist die Wimperntusche so wichtig, dass ich dafür meine Trockenheit auf das Spiel setze? Was ist wichtiger? Warum begebe ich mich in Gefahr? Ist da das Suchtgedächtnis aktiv?
Schönes Wochenende
H.
PS:
Zitat von WaldliebendeDiese Frage von mir können natürlich auch andere Ex.....beantworten.
Hallo Waldliebende,nur mal so zur Klarstellung. Ich bin und bleibe Alkoholiker und habe es geschafft, dass ich mein Suchtmittel nicht mehr brauche. Ex... kann ich nie wieder in meinem Leben werden - höchstens extrocken................
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Hallo murmeltier,
hier ist das so, dass man sich in so einem Notfall auf der Entgiftungsstation melden kann. Dort wird man dann ohne Probleme zur Krisenintervention aufgenommen. Ich kenne mehrere, die schon davon Gebrauch gemacht haben. Die waren nachher immer froh darüber.
Besonders wenn Schlaftabletten herhalten müssen. Da ist für mich der Rückfall eigentlich schon da.
Ich hoffe Du packst das.Alles Gute
H.
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Hallo Xenia,
ich würde auf die Vereinbarung hin weisen. Je früher um so besser. Und ich würde aufpassen, wohin sich meine Prioritäten verschieben und ob sich da nicht schon das Suchtgedächtnis einschleicht - mit der Ausrede vor mir selbst, dass es ja die Chefin bestimmt hat.
Meine Oma hat immer gesagt: "Es wird Dir schon keiner den Kopf abreissen."
Was kann denn schon passieren, wenn das Thema angesprochen wird?Schönen Abend noch
H.
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Hallo,
grundsätzlich meide ich sämtliche Gelegenheiten, wo Andere Alkohol trinken. Einen Kompromiss kann ich machen, wenn ich Essen gehe und das eindeutig der einzige Grund zum Betreten eines Restaurants ist. Da stören mich inzwischen auch die "Trinker" an den Nebentischen nicht mehr. Aber das passiert ja auch nicht so oft und in den ersten Jahren meiner Trockenheit war das ein absolutes NoGo.
Neulich bin ich zufällig in eine Geburtstagsfeier geraten und habe mich überreden lassen, mich kurz zu setzen und einen Kaffee zu trinken. Es hat aber nicht lange gedauert bis die Pullen über den Tisch kreisten. Mir wurde nichts angeboten, aber mir ist dieser Zustand so auf den Keks gegangen, dass ich nicht mal den Kaffee ausgetrunken habe und verschwunden bin. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein trockener Alkoholiker in so einer Atmosphäre wohl fühlen kann, es sei denn, da braut sich was zusammen im Hinterkopf.Schönen Tag noch
H.
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Zitat von kommal
Offenbar bist Du Dir über Deine Ziele im Klaren und dazu gratuliere ich Dir!
Hallo Britta,das hört sich für mich auch so an. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das ein schwerer Weg ist und ich wünsche Dir, dass Du in der Lage sein wirst, das durchzuziehen. Bei mir steht nach 5 Jahren ein zufriedenes und manchmal auch glückliches Leben.
Schönen Tag noch
H.
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Zitat von kommal
Und wenn Dein Mann in Deinem Beisein trinkt: Verlass den Raum und geh spazieren...
Hallo,das kann natürlich nicht die endgültige Lösung sein, wenn ich in dem Bewusstsein spazieren gehe, dass in "meiner sicheren Burg" gesoffen wird. Als ich aufgehört habe zu trinken, musste ich Schnitte in meinem Leben machen. Aus der Erfahrung vieler halbherziger Versuche und auf den Ratschlag von Profis und anderer Betroffener ist mir aufgegangen, dass es nicht reicht mit dem Trinken aufzuhören. Ich muss mein Leben ändern. Dazu hat z. B. gehört, dass ich meinen Job und mein nasses Umfeld mit allen Konsequenzen aufgegeben habe. Ich bin zur Entgiftung, stationären Therapie und Nachsorge gegangen. Als ich die Entgiftungsstation verlassen durfte, habe ich mir sofort eine Selbsthilfegruppe gesucht. Da gehe ich heute noch jede Woche hin.
Was ich eigentlich damit sagen will, ist, dass ich mir darüber klar geworden bin, dass meine Trockenheit die oberste Priorität besitzt. Dem wird ALLES, wirklich ALLES untergeordnet, was ich sonst, wenn ich trinken würde, auch vergessen könnte. Also muss ich Mittel und Wege finden dies umzusetzen und auch vermeintlich schmerzhafte Schnitte machen.Rauschmittelfreie Wohnung !
Rauschmittelfreie Beziehung !
Rauschmittelfreie Freunde !
Schönen Tag noch
H.
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@ EinNeuer:
Hallo,
genau Deine Art zu denken war es, die auch mich jahrelang davon abgehalten hat, trocken zu werden und wirklich anzuerkennen, dass ich ein Süchtiger bin. Erst als ich daran was geändert habe, ist es mir gelungen, trocken zu werden.
Schönen Tag noch
H.
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Hallo,
seit ich "richtig" trocken bin, war ich noch nie der Meinung auf etwas verzichten zu müssen. Im Unterschied zu den Trinkpausen, die ich gemacht habe, dort war immer der Verzicht präsent.
Schönen Tag noch
H.
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Zitat von dagmar007
Das Umfeld - Angehörige wie wir - geben doch durch alle die Gespräche noch mehr Gründe um Trinken zu müssen, jedes dieser Gespräche ist Belastung und Stress! Es ist Kritik - es ist unschön und es ist etwas, dass die Betroffenen ganz sicher noch nicht wahrhaben wollen (hätten sie nämlich bereits den offenen Blick, so würden sie ja etwas ändern).
Wir als Co drohen uns selber viel zu wichtig zu nehmen und zu meinen "wegen uns" könne man/frau sich ändern. Und selber machen wir das noch am wenigsten ... bleiben nämlich in unserer Sucht zum Partner, in den unterstützenden Aktionen und den Versuchen den anderen zu "erleuchten".
Hallo,
ich glaube diese Art zu denken hat einen großen Anteil daran, dass jemand zum Co wird. Durch das Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse und das Ausgleichen der Defizite des Süchtigen, werden diese Menschen vereinnahmt.
Aber zurück zum Ursprungsthema:
Ich habe schon über Jahre gemerkt, dass etwas mit mir nicht in Ordnung ist. Irgend wo ist da wohl noch eine Ebene über (unter) dem Suchtgedächtnis, wo dieses Gefühle her kommt. Ich habe dann die "normalen" und auch schon oft beschriebenen Versuche unternommen, Trinkpausen gemacht, versucht den Konsum einzuschränken. Ich habe dann den Versuch gemacht aus dem Kneipenumfeld heraus zu kommen. Dafür habe ich dann angefangen zu Hause zu saufen. Und viele Versuche mehr. Aber das ist alles, als wenn man versucht ein windschiefes Haus durch Verputzen von einigen Stellen zu retten. Letztendlich hat nur der Abriss geholfen.Schönen Tag noch
H.
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Zitat von Martha66
Der Alkoholiker trinkt nicht, weil er ein Alkoholiker ist, sondern weil er versucht, sich ein Bedürfnis damit zu erfüllen, oder? Verbindung, Gemeinschaft, Kontakt etc.
Hallo,das kann ich gar nicht so richtig glauben und da liegt für mich auch der Denkfehler. Ich als zufriedener, trockener Alkoholiker bin es geworden, weil ich gegen meine Bedürfnisse gehandelt habe.
Schönen Tag noch
H.
PS: Ich werde mich mal mit dem geschlossenen Bereich beschäftigen und im offenen erst mal weniger Zeit investieren.
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Hallo,
Zitat von Martha66@ Hansa: wir sind es leider gewohnt, in fast allen Aussagen einen Angriff oder ein Kritik rauszuhören. Ich habe keinen angegriffen. Ich habe lediglich MEIN Befinden kund getan und mir eine Rückkopplung gewünscht......mehr nicht.
wer jeden Satz als persönlichen Angriff wertet, ist ja wohl selber Schuld. Um das zu wissen, benötige ich keine "Weltanschauung". Und mir ist niemand bekannt der auf diesem oder ähnlichem Weg dauerhaft trocken geblieben ist. Ich wüsste auch nicht, wie ich zufrieden werden sollte, wenn ich meinen geistigen Horizont auf eine Weltanschauung oder einen bestimmten Menschen fixiert hätte. Geht mir dann nicht etwas verloren?Zitat von ManfredIm Kern geht es bei der GFK darum, wie man sein Leben, seine Beziehungen in Übereinstimmung mit seinen Werten, seinen Gefühlen und Bedürfnissen gestalten kann.
Und das trifft dann auch auf trockene Süchtige zu, die damit zu tun haben das normale Leben, Fühlen und Denken zu lernen? Ist das nicht wieder mal zu viel des "Guten"?Schönen Tag noch
H.
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Zitat von Martha66
Hallo Linde,
ich habe durch einige Beiträge von mir an Dich versucht ein Verbindung zu Dir aufzubauen, Du hast darauf nicht reagiert. Mich hat das traurig gemacht, da mir Echtheit und Verbindung wichtig sind.
Wenn ich Deine Fragen lese, lese ich eine gewisse Provokation und auch Ärger was es mir schwer macht Dir zu antworten, da mir echtes Interesse und Verbindung wichtig ist.
Wie fühlt sich das für Dich an, wenn Du das liesst?
Grüsse Martha
Hallo,und dies ist kein massiver Eingriff (Angriff) in die Kommunikation eines Anderen (Unabhängig von Inhalt und Beteiligten, einfach mal als Beispiel.)?
Da wird einem Menschen, den man nicht wirklich kennt, brachial ein schlechtes Gewissen impliziert. Wenn der etwas labil ist, ist nicht abzusehen, was das für Folgen haben kann. Zusätzlich kann man den Versuch unterstellen, dadurch eine Abhängigkeit zu erzeugen.
So empfinde ich das jedenfalls und würde mich auf jeden Fall davon abgrenzen, da das für mich schon sektenartige Züge hat. "Gewaltfrei" ist dann anscheinend doch nur ein "Mäntelchen".Schönen Tag noch
H.
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Zitat von Charlie4110
Manchmal könnte ich in ihrer Gegenwart richtig agressiv werden, und möchte sie selber mit der nase auf ihren Alkoholkonsum stossen.....Geht das anderen auch so????
Hallo Charlie,so etwas sind für mich Dinge, die ich nicht ändern kann. Ich kann Andere nicht aus der Sucht zerren. Ich musste lernen bei mir zu bleiben und egoistisch (narzisstisch) in dieser Beziehung zu denken. Meine Trockenheit steht an oberster Stelle.
Schönen Tag noch
H.
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Zitat von dpqb
Und wie weit sich der Eine oder Andere abgrenzt, oder auch nicht, muss jeder für sich erstmal herausfinden.
Und auf welche Art? Mit 'nem Rückfall? Oder gibt es da noch was anderes?Solche Diskussionen kommen hier immer wieder auf. Ich muss hier noch mal betonen, dass ich das unverantwortlich finde.
Damit ist das hier für mich beendet!