Hallo Aleksa,
jetzt im Moment ist das Wort Trennung für Dich ein Schreckgespenst. Es will Dich hier auch niemand dazu überreden. Die, die sich getrennt haben (ich bin auch so eine), sind aus eigener Erkenntnis dahin gekommen. Alle auf verschiedenen Wegen. Laß´ doch einfach erst einmal den Gedanken Trennung außen vor und fang an, an Dich zu denken und etwas zu tun. Du hast doch sicherlich Vorstellungen von einer gut funktionierenden Beziehung und eigene Wünsche. Wenn nicht nimm Dir die Zeit, Dir darüber Gedanken zu machen.
Zitat von Aleksa
Er müsste doch wissen wie es ist, sein Vater ist schwerer Alkoholiker! Er hat doch mit angesehen wie das seiner Mutter zugesetzt hat.
Ein Beispiel: Mein Ex ist adoptiert. Seine leiblichen Eltern sind Alkoholiker, sein leiblicher Vater verstorben. Sein Adoptivvater ist Alkoholiker, seine Adoptivmutter hat sich nach 30 Jahren Ehe scheiden lassen, weil es gar nicht mehr ging. Das hat er seiner Adoptivmutter bis heute nicht verziehen. Er selbst hängt seit seinem 14. Lebensjahr an der Flasche. Mein Ex weiß ganz genau wie ein nasser Alkoholiker enden wird, wenn er nichts dagegen tut, er zeigt auf andere Alkoholiker mit Fingern und beschimpft sie. Denn er ist etwas Besseres und bei ihm ist alles nicht so schlimm, trotz der hohen täglichen Alkoholmenge. Er müßte es auch wissen wie es ist. Er will es aber in Bezug auf sich selbst nicht wahrhaben.
Zitat von Aleksa
Er scheint bloß nicht zu verstehen, dass mit der letzten entsorgten Flasche nicht alles ausgestanden ist.
Wie denn, die Sucht ist stärker als das Verstehen können.
Zitat von Aleksa
Ich weiß das es an der Zeit ist mich selbst ins Gebet zu nehmen, aber genau davor habe ich tierische Angst
Probier es doch einfach und laß dabei mal den Gedanken an ihn weg. Ist nicht ganz einfach, aber es geht.
Zitat von Aleksa
habe Angst eine Entscheidung zu treffen die vielleicht doch nicht richtig ist.
Du triffst täglich Entscheidungen, zur Zeit die, ihn in seiner Sucht zu unterstützen.
Ich wünsche Dir einen schönen Abend
lg inga