Beiträge von k3n

    Hi Lefty,

    im grünen Bereich sicher in Bezug auf Alk-Konsum. Den trink ich nicht mehr und ich habe auch keinerlei RF Gedanken. Diese gestatte ich mir auch nicht.

    Und dadurch kann ich jetzt klipp und klar und vor allem nüchtern die Probleme angehen, die eben noch nicht im grünen Bereich sind. Davon gibt es wie bei Jedem anderen auch eine Menge.

    LG K3n

    Danke für Dein Post Mieken,

    das mit der Gesundung kann ich für mich nicht ganz so sehen, ich habe meine Suchtkrankheit bis an mein Lebensende in mir. Ich habe aber die Macht nun zu entscheiden, ob ich die Medizin dagegen nehme, nämlich keinen Alk!
    Vergleichbar mit einem Diabetiker, der Insulin nehmen muß um Leben zu könne, so nehme ich keinen Alk um Leben zu können. Das Gute meines Weges ist, daß er immer schöner und unbeschwerter werden wird.

    Mir geht es einfach nur gut!

    LG K3n

    Hallo Dagmar, Hallo Nemesis,

    ich antworte direkt mal in meinem Thread auf die Diskussion in Blauwuschels Thread.

    Ja Dagmar, Deine Ansicht teile ich. Auf Fragen meines Mannes antworte ich gerne und ausführlich. Viele seiner Fragen drehen sich um meine SHG und um virtuelle Foren. Ich sage ihm, daß ich auf der Suche nach meinen Trinkgründen bin um Rückfällen vorbeugen zu können, ich will schließlich nicht mehr trinken müssen. Er ist der Meinung, na ja, mal ein Glas oder so ist doch ok, NEIN ist es nicht ist dann meine Antwort.

    Er trifft für sich selbst die Entscheidung weiter zu trinken, somit muß ich von dem Gedanken loslassen, ihn bekehren zu wollen. Er sieht ja, daß es mir besser geht, daß ich jünger wirke, bessere Laune habe, Ziele habe und Bestätigung bekomme.

    Und Nemesis, das bedeutet im Umkehrschluß nicht, daß ich ihn nicht mehr lieben würde. Das tu ich. Allerdings bin ich mir wichtiger, ich muß mich schützen um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen. Ich liebe ihn, aber nicht um jeden Preis!

    Fakt ist in meiner Beziehung, daß er nun eine neue Frau kennenlernt, und damit umgehen muß.
    Es klingt vielleicht hart, aber ich habe festgestellt, daß ich eher Konsequenzen ziehen würde, als wieder zu saufen.

    LG K3n

    Guten Morgen Zusammen,

    heute steht "Alltag" an, ich fühle mich gut und freue mich mit klarem Kopf und ausgeschlafen wach geworden zu sein.
    Ich freue mich, daß meine Tage OHNE so schön geworden sind, war ne Menge Arbeit, hat sich aber allemal rentiert.
    Nun starte ich gut gelaunt in den Tag. :wink:

    LG K3n

    Hi Susi,

    eigentlich kein besonderer Grund, Du schriebst davon, daß er mit seinen Eltern wohl recht viel unternimmt, so habe ich gedacht, wohne er wohl noch daheim. Virtuell manchmal ein wenig schwierig alles richtig zu verstehen.
    Weißt Du, ich las mal irgendwo sinngemäß "Es hat gar keinen Sinn die Sorgen im Alk ersäufen zu wollen - denn die Biester können schwimmen und vermehren sich sogar".
    Wie bist Du zum Alk gekommen?

    LG K3n

    Hi Susi,

    ich bin ja neu hier und habe natürlich nicht alle Beiträge lesen können. Mich würde interessieren, wie lange Du mit Deinem Freund schon zusammen bist? Wohnt er wohl noch daheim?

    LG K3n

    Hallo Zusammen,

    ich habe einen guten Tag nun hinter mir und ich bin zufrieden. Ich habe auch heute nichts getrunken und es fehlte mir auch nicht. Morgen ist meine wöchentliche SHG, in dieser Gruppe bin ich seit der 1. Woche meiner Abstinenz. Es bahnen sich Freundschaften an, die mir gut tun.
    So freue ich mich schon darauf.

    Einen schönen Abend noch
    LG K3n

    Hi Lefty,

    Depressionen?
    Nein, denn ich trauere nicht vergangenen Zeiten nach, ich akzeptiere meine Vergangenheit als das was sie für mich ist, Teil meiner Persönlichkeit.

    Langeweile?
    Nein, denn wenn die Augen richtig offen sind, erlebe ich immer wieder Schönes. Langeweile ist für mich Ausdruck innerer Unruhe, die hätte ich, wenn ich nicht zu 100% mit meinem Ziel im Einklang bin.

    Einsamkeit?
    Die suche ich manchmal, eigentlich immer dann, wenn ich mich und meine Gedanken wieder in Einklang mit meinem Ziel bringe. Und wirklich einsam ist kein Mensch auf der Welt.

    Sinnfragen?
    Stelle ich mir oft, aber positive! Für mich ist es sehr wichtig, mich selbst zu reflektieren und zu überlegen, was war Positiv an dem Erlebten. Sinnfragen machen für mich dann keinen Sinn, wenn sie sich ausschließlich um Dinge drehen, die ich eh nicht beeinflussen kann. Diese Dinge durchdenke ich, bewerte sie und lasse sie dann dort liegen, wo sie hingehören, am Wegesrand.

    Einfach ausgedrückt, wenn ich merke, daß ich meinen Hintern bewegen muß um weiterzukommen, bewege ich ihn! Mir geht es gut dabei.

    LG K3n

    Hi Lefty,


    mein Klick fühlte sich befreiend an. Noch heute.

    Ich würde ihn so umschreiben:

    Ich habe akzeptiert, daß ich eigenverantwortlich für mein Leben bin und mit den Möglichkeiten, die ich habe (das waren sehr viel mehr, als ich unter Alk-Dunst zu sehen bereit war) meine Zukunft gestalten kann - und will.

    Ich nahm dem Alk die Macht über mein Handeln und ich bin nun auf dem Weg Schritt für Schritt die Dinge zu regeln, die ich mit Alk wegspülen wollte. Vor allem habe ich in mich reingehört und bin ehrlich mit mir umgegangen, so konnte ich nasses Denken ablegen.

    Ich habe aufgehört darauf zu warten, daß sich Änderungen in meinem Leben einstellen, ich ändere jetzt!!!!!

    Liebe Grüße
    K3n

    Hallo und guten Morgen Jutta,

    auch Du bist auf dem richtigen Weg. Wir sind vielleicht ein paar Schritte weiter, aber unser Weg ist ein gemeinsamer Weg zum Ziel, daß wir sicher bis zum Lebensende verfolgen werden. OHNE ein lebenswertes Leben zu gestalten.

    Der Weg gestaltet sich auch für mich jeden Tag neu, die Richtung kann man grob einschlagen, doch wenn ich offen mit mir selbst umgehe, ehrlich zu mich selbst bin, wird sich der Weg bei jedem neuen Schritt neu zeigen. Der Weg entsteht durch viele kleine Schritte und ich las bei dir raus, daß Du auch mit Dir ehrlich umgehen willst. Dies ist ein ganz wichtiger Schritt für Dich, denn damit wächst Du und kannst Dir selbst jeden Tag mehr tauen.

    Wenn bei mir mal üble Laune aufkommen will oder Dinge geschehen, die ich nicht sofort akzeptieren kann, denke ich immer zuert an: Wie geht es mir dabei. Wenn es mir dabei nicht gut geht, muß ich NEIN sagen, wenn ich etwas nicht beeinflussen kann, muß ich es AKZEPTIEREN. Ich muß aber auch sehen, wenn mir etwas SCHÖNES passiert, und das können sehr viele Kleinigkeiten sein, die zusammen ein schönes Bild ergeben, daß ich dann DANKE sage.

    Ich werde jeden Tag zufriedener mit mir selbst und der Abstand zu Alk wird jeden Tag größer. Ich vertraue mir und mir geht es gut.

    Ach ja, Gegenwind ist immer mal gegeben, aber im Suff wird daraus leicht ein Orkan, den du nicht mehr im Griff haben kannst.

    Behalte die Sonne im Herzen und ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    Liebe Grüße
    K3n

    Hi Lefty,

    was meinst du mit "Gedanken an Arbeit, Freunde, Freundin, Gemeinschaft...." ?

    Ich bin neu in diesem Forum und ich kann Dir nicht ganz folgen, kannst Du vielleicht ein wenig mehr von Dir schreiben?

    LG K3n

    Hi Weißbär,

    eine gesunde Struktur in den Tag zu bekommen ist auch für mich ganz wichtig. Ich verbrachte ja unendlich viele Stunden in der Kneipe und dem Verhalten mußte sich alles unterordnen. Ich habe mittlerweile meine "gesunde" Struktur gefunden, ich habe mich aber immer hinterfragt, tut mir das gut was ich mache, oder belastet es mich.
    Ich achte aber sehr darauf für mich Zeit zu haben.

    LG K3n

    Hallo Weißbär,

    ich sehe meine Sucht, die ich mit Alk ausgelebt habe (und nicht zu knapp), eher als Versuch meine "Sehnsucht" / mein "Suchen" nach Anerkennung und Liebe zu stillen.
    Ich spüre diese Sehnsucht auch nüchtern in mir, kämpfe dagegen nicht an, ich versuche Wege zu finden, sie zu stillen.
    Ich bin irgendwie offener für mich selbst geworden in Bezug auf meine echten Bedürfnisse und komme nun nüchtern zu Möglichkeiten und neuen Wegen, die es mir möglich machen diese Bedürfnisse zu erfüllen. OHNE!

    LG K3n

    Hallo Zusammen,

    irgendwie sehe ich es nicht so wie Eisbär, ich sehe es nicht als Kampf. Zum Kampf gehört ja ein Feind, den habe ich nicht, ich habe Alkohol mißbraucht um "irgendwas" zu erreichen.

    Ich fühle mich auf dem Weg zu mir, zu meinen Gefühlen und zu meinen Gedanken auf dem für mich richtigen Weg zu einer zufriedenen und stabilen Abstinenz. Denn die Zufriedenheit will ich erreichen um mit mir im inneren Gleichgewicht mein Leben nun eigenverantwortlich leben zu können.
    Ich habe dem Alk die Macht genommen über mich zu bestimmen, ich habe es nun selbst in Händen, eine zufriedene Zukunft zu haben.
    Mit geht es gut OHNE!

    LG K3n

    Zitat von eisbär

    Immer wenn meine Sucht wieder ziemlich stark und der Druck zum Kühlschrank zu gehen und die Flasche zu nehmen fast unerträglich wird, gehe ich in dieses Forum und lese und schreibe hier.

    Hi Eisbär(in),

    hast Du versucht mal herauszubekommen, warum Du getrunken hast, welches Gefühl hast du gesucht, als Du Trost im Alk brauchtest? Fehlt Dir das nicht vielleicht auch jetzt noch?

    In früheren Trinkpausen hatte ich immer das Gefühl, nicht Trinken zu "dürfen" sei eine Strafe für mich. Das ist vollkommen falsch, ich war eben nur auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit, die ich scheinbar schon seit früher Jugend vermißte. Ich fing an mich selbst zu verstehen und ich gewann erst dadurch einen Abstand zum Alk. Ich denke ich bin auf dem richtigen Weg, denn mit Alk werden wir ein ganzes Leben lang konfrontiert sein.

    Liebe Grüße
    K3n

    Hallo Zusammen,

    gestern Abend habe ich mit einem Freund zusammen eine neue SHG besucht und ich nahm sehr viele Gedankenanstöße mit. Ich bin auf dem richtigen Weg und ich freue mich über jeden Tag OHNE.
    Vor allem bin ich dankbar, denn es ist nicht selbstverständlich so viel Hilfe zu bekommen, wie ich sie im Moment erfahre. Ich bin in gewisser Weise auch dankbar diese Hilfe nun zu sehen und annehmen zu können. Früher dachte ich immer, eine SHG zu besuchen sei outen, nach dem Motto, was dann wohl die anderen denken. Kompletter Quark, ich fühle mich wohl und das ist mir nun wichtig.
    Einen schönen Tag und liebe Grüße
    K3n

    Hallo Rose,

    um Rückfälle bei mir zu vermeiden bin ich auf der Suche nach meinen eigentlichen Trinkgründen. Nicht nur Situationen vermeiden, die ich unter Alk liebte, sondern mich auch hinterfragen, warum habe ich diese Situationen so genossen.
    Ich bin dabei schon auf sehr viele Erkenntnisse gestoßen und ich fühle mich dadurch jeden Tag ein wenig stärker.

    LG K3n

    Hi Jacky,

    ich bin ganz neu hier im Forum und las ein wenig bei Dir.

    Ich hatte erst die Möglichkeit mit dem Trinken aufzuhören, als ich absolut ehrlich zu mir selbst wurde. Ehrlich gestand ich mir ein Alkoholikerin zu sein, suchtkrank, unheilbar. Punkt.

    Mein Mann unterstützt mich in keiner Weise, so mußte ich die ersten meiner nun 12 Wochen lernen mich von ihm abzugrenzen, da er ja noch säuft. Ich entschloß mich gleich am Anfang in eine SHG zu gehen und hatte das Glück gleich beim ersten Mal eine tolle Gruppe zu erwischen.

    Auf meiner Prioritätenliste ist TROCKEN bleiben an absolut erster Stelle. Dies ist meine Entscheidung und zu der stehe ich egal was kommt!

    Ich möchte mich Miekens Worten anschließen, komme zur Ruhe und versuche zu ergründen, was Dir gut tut und was nicht.

    LG K3n