Beiträge von Bruce

    Hi Erik,

    So... mit erst einmal sich alles anhören, drüber nachdenken, sehen, in wie fern mir das eine oder andere was gesagt wurde mir nützlich sein könnte... daraus wird dann erst mal nichts?

    Ich finde hier wurden Dir schon eine Menge guter Beiträge geliefert, aber Du hältst dich viel zu sehr an Dingen auf, die für deine Trockenheit nicht im Vordergrund stehen sollen.

    Beruhige dich, nimm's erst mal als gegeben hin, das Dir hier niemand was böses will, und dann schreib frei von der Leber weg, was Dir zu deiner Situation durch den Kopf geht.

    Und dann sieh aber auch alles, was Du als Antworten bekommst, als Hilfe an.

    Gruß, Bruce

    Hi Jasmin.

    War ja auch mein Punkt, irgendwie. Das "Du bist Du und nicht Uwe" war allerdings denk ich mal in erster Linie für etwas anderes gemeint, und nicht als Rechtfertigung dafür, erst mal nichts verändern zu müssen.

    Hinweise dieser Art sind im übrigen immer nur gut gemeint. Machen kannst Du nacher eh so wie Du's für richtig hältst, aber je eher Du Dir Gedanken um diese Dinge machst, desto besser?

    LG, Bruce

    Hallo Jasmin,

    Herzlich Willkommen hier im Forum.

    Wenn Du Uwe's Beitrag als Beispiel für den Fortlauf deiner weiteren Abstinenz nehmen möchtest, müsstest Du dich dann nicht auch an das hier halten?

    Zitat

    Ehe ich dies allerdings so für mich gelten lassen konnte, hatte ich vor vier Jahren erst einmal ca. zwanzig Wochen Abstand zum Beruf (Entzug > drei Wochen Pause > Entwöhnungstherapie).

    Ich mein ja nur.

    LG, Bruce

    Hi Erik,

    Ich seh die Sache ja recht simple, aber mit

    Zitat

    Ich war bei einem wichtigen Treffen (Umstände egal, hauptsache unvermeidbar)

    nimmst Du einem natürlich schon vorher den Wind aus die Segel.

    Du hast festgestellt, dass die Gesellschaft von trinkenden Menschen um dich herum eine Art Sehnsuchtsgefühl in Dir auslöst, und Du fängst an den Umstand, dich nicht daran beteiligen zu können, zu bedauern.

    Daran wirst Du wahrscheinlich nichts ändern können. Also wäre es vielleicht angebracht darüber nachzudenken, wie Du den Umstand ändern könntest, unbedingt bei solchen Treffen präsent sein zu müssen.

    Für mich selber weiß ich, wenn es um meine Trockenheit geht, muss ich nichts tun, was diese gefährden könnte.

    Gruß, Bruce

    Hallo Dennis,

    Ich lese immer wieder gerne von Dir, und freue mich, dass Du auf einem guten Weg zu sein scheinst. Du hast den Ernst der Lage erkannt, und die notwendigen Schritte unternommen.

    Zitat

    Dann kann es endlich losgehen!

    Das ist super, aber auf die eine Art hat es ja schon längst begonnen, nicht wahr? Diese Zeit jetzt gerade in unheimlich wichtig, und ich hoffe, dass Du guter Dinge bleibst, und dich weiterhin reichlich um dich kümmerst.

    Alles Gute wünsche ich Dir.

    Gruß, Bruce

    Hallo,

    Ich komme nicht umhin, in der Bezeichnung "Alki" eine Beleidigung zu sehen, oder zumindest eine Art der Herablassung. Aber das geht vielleicht mehr in die Richtung "Politische Korrektheit".

    Zum Thema "Teufelchen" bin ich letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass ich dies nicht als eine externe Stimme sehe, sondern als Teil von mir Selbst. Denn am Ende bin ich nur für mich selbst verantwortlich.

    Gruß, Bruce

    Hi CW,

    Freut mich, das Du heute bei der Suchtberatung warst, und die Dinge in Angriff nehmen willst.

    Ist es okay, wenn ich dich mal frage, was denn gestern so los war? Die ganzen Wochen klang das so, als wäre dein Termin am Montag dem 30.

    LG Bruce

    Hi Boehmi,

    Ich bin fast sicher, dein Leben jetzt ist schon um einiges besser als vorher. Jetzt gilt es halt, nicht mehr so viel Gewicht auf das zu legen, was die anderen machen, und was für tolle Sachen sie möglicherweise erleben, sondern jetzt gilt es, sein eigenes Leben wieder positiv umzugestalten, neue Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln, und auch ein neues soziales Umfeld zu schaffen. Eines, in dem die feuchtfröhlich feiernden Menschen halt nicht mehr vorkommen.

    Gruß, Bruce

    Hi Schneeweißchen,

    Zitat

    schlag mich bitte nicht, ich weiß, dass viele ganz anders eingestellt sind und anders denken: ja, ich weiß wie es weiter gehen wird. es wird so bleiben wie es ist. und ich sehe keine gründe an etwas zu arbeiten, denn mir fehlt es an nichts, im gegenteil! ich bin aus langeweile gestern meine lesezeichen durchgegangen, nur so bin ich hier wieder gelandet...

    Da ist die Gefahr groß, den übermäßigen Konsum von bis vor 2 1/2 Monaten bald vollends zu vergessen, und zu verharmlosen. "Bei mir ist das nicht so schlimm," kommt dann vielleicht auch bald, anders als die anderen bist Du ja schon mal. Obwohl:

    Zitat

    letztens auf der autobahn habe ich unerwartet an alkohol gedacht. mein notfallkoffer war und ist mein kopf. "ein einziger schluck, und du bist dort, wo du nicht wieder hin willst. tu es, aber lebe dann auch mit den kosequenzen!" ein lächeln und das thema war vom tisch.

    Zugegeben, ich mache das in solchen Situationen auch nicht viel anders. Obwohl mir einige deiner Worte etwas Unbehagen bereiten, sehe ich doch so einige Gemeinsamkeiten. Das Lächeln zum Schluss spar ich mir allerdings. Und das Thema ist nie ganz vom Tisch.

    Was soll daran verkehrt sein, wenn man sich regelmässig mit seiner Sucht auseinandersetzt? Auf diese Weise bleibt der Notfallkoffer Kopf zumindest immer gewappnet.

    Gruß, Bruce

    Hi Chaoswoman,

    Das freut mich zu hören, dass sich bei Dir eine gewisse Entspannung einstellt. Du klingst auch gut, es ist gut, dass Du was für dich tust.

    Es ist allerdings auch in diesen Zeiten des Wohlseins sehr wahrscheinlich, dass Du den ursprünglichen (eigenen) Wunsch, deinen Arbeitsplatz zu wechseln, aus den Augen verlieren könntest, da die Notwendigkeit dafür vielleicht nicht mehr als ganz so eng gesehen wird, denn es geht Dir ja gut momentan.

    Ich schreibe Dir dies nur, weil ich das aus Zeiten der ersten nüchternen Wochen und Monate noch sehr gut kenne, man fühlt sich fast geradezu unheimlich gut im Gegensatz zu früher, und ist so dann wenn's hart kommt vielleicht nicht mehr gewappnet für die Zeit, wo man eventuell wieder runterkommt, oder wenn man - was noch viel schlimmer ist - die eigene Sucht nicht mehr als solches wahrnehmen könnte.

    Ich will Dir die momentane Freude nicht nehmen. Ich kann sie verstehen. Aber es lohnt sich immer vor Augen zu halten, das dies kein Sprint ist, sondern ein Marathon, und man gerade jetzt alles tun sollte, um diesen guten Zustand zu bewahren.

    Das Du einen Termin bei der Suchtberatungsstelle hast, ist jedenfalls schon mal super!

    Ich wünsche dir alles Gute, und immer dran bleiben.

    Gruß, Bruce

    Hallo Chaoswoman,

    Ich les hier immer was von Kneipe hier, Kneipe da...

    Seit ich mit dem Trinken aufgehört habe, hat mich keine Kneipe mehr von innen gesehen. Du allerdings arbeitest sogar in einer.

    Jetzt hast Du ja selber schon das Vorhaben eines Berufswechsels angesprochen, hast Du da schon was konkretes in Aussicht?

    So, wie Du deine momentane Situation beschreibst, hat ja der Alkohol einen permanenten Platz in deinem Tagesablauf, ganz gleich, ob Du in der Lage bist, ihm permanent zu widerstehen, oder nicht.

    Ich habe für mich selber erst dann einen Chance gesehen, nachdem ich ein paar wesentliche Dinge in meinem Leben veränderte, und den Alkohol, egal in welcher Form, vollständig aus meinem Leben verbannte.

    Lies soviel es geht in diesem Forum, mir hat es sehr geholfen.

    Alles Gute, Bruce

    Hi Henderson,

    Auch wenn es vielleicht etwas schwer ist zu Anfang, so könntest Du ja zumindest versuchen das Forum dafür zu nutzen, einige Wegweiser für einen gesunden trockenen Weg zu kommen, indem Du dich austauschst, auf Fragen eingehst, und nicht jeden "Zeigefinger" gleich so persönlich nimmst.

    Und natürlich gibt es hier eine Mitte. Sie zu finden ist kinderleicht, aber mit so einer Anti-Haltung stelle ich mir das auch schwer vor.

    Gruß, Bruce.

    Hallo SLF,

    Mein Vorschlag wäre ja erstmal, so viel wie möglich hier im Forum zu lesen. Du wirst auf etliche threads stoßen, die ähnliche Probleme behandeln, und wirst erstaunt sein, wie oft Du Antworten finden wirst, die die des Therapeuten ähneln.

    Fakt ist nun mal, dass, wenn Du, wie ich herauslese, Musik auf Feiern und Veranstaltungen spielst, es mit einer Dauerhaften Abstinenz tatsächlich sehr schwierig werden könnte.

    Ich kann momentan über deine Situation nur mutmaßen, aber es wäre schon sinnvoll, allen Möglichkeiten offen gegenüberzustehen. Die Rückfallquote ist immens hoch, und es soll ja diesmal unbedingt klappen, wenn ich dich richtig verstehe. Ein Berufswechsel kann auch ohne Arge und temporäre Arbeitslosigkeit vonstatten gehen.

    Und nochmal: Lies dich hier mal ein bisschen im Forum durch, mir hat's sehr geholfen.

    Alles Gute, Bruce

    Hallo Poster,

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du damit Recht behältst. Allerdings schadet es nie, sich immer vor Augen zu halten, wo man herkommt. Viele der hier diskutierten Rückfälle sind leider auch das Resultat von einem trügerischen Gefühl der Sicherheit.

    Ich denke aber auch, dass das viele Lesen hier einen nicht unerheblichen Teil dazu beiträgt, dass Du dich regelmäßig mit dem Thema auseinandersetzt. So geht es mir jedenfalls.

    Gruß, Bruce

    Hi Marco,

    Das hört sich ja nicht so toll an.

    Ich kann Dir nur das Eine raten, das mir selber sehr weiter geholfen hat: Überlege Dir gut, was es ist, was Du richtig gerne tust, und konzentriere dich voll und ganz nur auf diese eine Sache. Was das genau ist, kannst nur Du selbst wissen, aber ich bin sicher, da gibt es etwas, das Dir völlig unabhängig vom Alkoholkonsum Spaß und Freude bereitet.

    Wichtig ist jedenfalls, das aus dem "aushalten" schnell eine Tätigkeit zum Vorschein kommt, auf die Du dich im Vorfeld schon freuen kannst, und dem Tag einen neuen Sinn verschafft.

    Vielleicht etwas unbeholfen ausgedrückt von mir, aber ich hoffe es hilft etwas weiter.

    Gruß, Bruce

    Hallo,

    Nein, langfristige abschreckende Wirkung haben die Todesfälle von Prominenten durch Drogen & Alkohol glaube ich auch nicht. Der Schock sitzt ja nur kurzfristig, was bleibt ist dann das Lebenswerk, und die Bewunderung der Talente. Schlimmstenfalls ja auch die Bewunderung der Exzesse.

    Zitat uwe.rothaemel:

    Zitat

    Angst und Abschreckung hat mir nicht den Weg aus der Krise gezeigt – es waren eher die Anregungen von Menschen, die trotz aller Widrigkeiten, wieder zu leben begonnen haben, welche mir geholfen haben.

    Deswegen glaube ich auch eher an die positive Wirkung derjenigen, die ihren Weg aus dem Suff finden. Aber das ist dann meistens keine Schlagzeile wert, denn der Prozess dauert halt lang, und ist für den Zeitungsleser ja auch irgendwie etwas zu langweilig.

    Gruß, Bruce

    Hi,

    Die Fakten stehen doch heute erst fest (und haben wahrscheinlich auch schon alle gelesen). Die Verfasserin des zitierten Beitrags hielt sich ja theoretisch an die Fakten, die Eltern haben das damals wirklich vermutet. (So richtig glauben wollte ich es allerdings da schon nicht.)

    Gruß, Bruce

    Morgen.

    Länger als'n paar Sekunden, hm?

    Ich halte viel davon, so offen wie möglich damit umzugehen, und habe bisher auch noch kein Problem damit gehabt, zu sagen "Ich trinke nicht." Was darüber hinausläuft, hängt aber bis jetzt für mich trotzdem noch sehr viel von dem "ob er's wissen will" ab.

    Gruß, Bruce