Hallo Xenica,
Für mich war dies mit eines der wichtigsten Schritte. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt war ich einfach nur ewig am verhandeln gewesen mit dem Alkohol, jetzt mal eine Weile nicht mehr trinken, dann wieder eine Weile mehr, aber immer schön viel Raum gelassen für die Möglichkeit, sich heute Abend mal wieder zu betäuben. So hätte das auch noch ewig weiter gehen können, bis die Situation irgendwann total aus dem Ruder gelaufen wäre.
Schließlich sagte ich dann, okay, ich kann einfach nicht mehr verhandeln, ich kann schon lange nicht mehr "kämpfen", also kapituliere ich vorbehaltlos. Falls es tatsächlich so etwas wie einen Kampf gegeben hat, gebe ich dem Alkohol gerne seinen Sieg. Gratulation.
Aber seitdem existiert Alkohol auch einfach nicht mehr als Option in meinem Leben. Der Gedanke "vielleicht könnte ich doch irgendwann mal wieder..." wird sofort im Keim erstickt, weil ich kapituliert habe. Ich kämpfe nicht mehr, und ich verhandel nicht mehr, und wo keine Arena mehr ist, kann der Alk auch nicht mehr als Sieger hervorgehen.
Gruß, Bruce