Hi Matthias,
Starke Raucher wirken auf mich schon manchmal recht gestresst, wenn sie nicht rauchen. ![]()
Der zweite Punkt kommt zwar erst sehr spezifisch daher, ist aber in Wirklichkeit doch sehr allgemein gehalten, finde ich.
Gruß, Bruce
Hi Matthias,
Starke Raucher wirken auf mich schon manchmal recht gestresst, wenn sie nicht rauchen. ![]()
Der zweite Punkt kommt zwar erst sehr spezifisch daher, ist aber in Wirklichkeit doch sehr allgemein gehalten, finde ich.
Gruß, Bruce
Hi schnuffig,
Nö, die Tür ist nicht für immer zu, und erreichen kann man mich eigentlich immer, aber ich warte auch nicht.
Mir war aber auch von Anfang an klar gewesen, dass einige vielleicht für immer verschwinden würden, aber wahrscheinlich sehen sie meine Abwesenheit ähnlich.
Ob noch welche wiederkommen, die Frage steht auch bei mir noch offen, aber solange das gemeinsame Trinken wichtiger ist als alles andere, sehe ich da keine Sonne.
Es gibt aber auch bei mir zum Glück noch ein paar Menschen, bei denen hat sich so gut wie gar nichts verändert, da auch vorher schon die Freundschaft ohne Alkohol gelebt wurde.
Es tut mir leid, dass Du das gerade mitmachen musstest. Wie gesagt, ich war zwar enttäuscht, aber letztlich liegt das Problem in diesem Fall eher bei den anderen. Ist einfach so.
Gruß, Bruce
Hi schnuffig,
Zornig nein, keinesfalls. Nur etwas enttäuscht, weil ich wie gesagt so etwas von dieser Person nicht erwartet hätte. Ich reagiere eigentlich gar nicht darauf, sondern ziehe mich nur zurück.
Nettes Zusammensein ist für ihn halt ohne Alkohol undenkbar, und das ist zwar falsch, und sehr destruktiv gedacht, aber ich darf mich da auch gerne an meine eigene Vergangenheit erinnern, in der ich ja genauso gedacht hatte.
Zorn wäre also nur gegen diese Art zu denken, genauso gut könnte ich ja Wut gegen mich selbst empfinden, dass ich früher einmal so war wie ich war, und das versuche ich ja nun mal auch so gut es geht zu vermeiden.
Was ich auch immer mehr versuche zu vermeiden, ist dann die Diskussion mit diesen Leuten, weil es nach 10 Sekunden Interesse für meine gute Entscheidung meistens sehr schnell nur um ihr eigenes Trinkverhalten geht, und versucht wird, von mir eine Art Absolution dafür zu bekommen.
Gruß, Bruce
Hey schnuffig,
Ich habe da auch gerade heute morgen noch drüber nachgedacht. Eine Person, von der ich das vorher nicht gedacht hätte, ist jetzt immer noch ein wenig sauer, wenn er mich sieht, aber auch wohl hauptsächlich sauer, weil das in erster Linie sein Problem ist, und ich ihm dabei nicht weiterhelfen kann.
Erst war es Unglaube, dann war es Augenrollen, dann ließ er mich sein Unverständnis durch dumme Witzchen spüren. Jetzt haben wir nur noch das Nötigste miteinander zu tun.
Und wegen der Couch heute beneide ich dich jetzt einfach mal.
Gruß, Bruce
Hi c2h5oh,
...und herzlich Willkommen im Forum.
In der Regel bin ich immer mehr als skeptisch (gelinde ausgedrückt), wenn jemand von einer "Dekodierung" ihres Suchtgedächtnisses spricht, aber aufgrund deiner besonderen Umstände muss ich ausnahmsweise zugestehen, dass das vielleicht tatsächlich diesmal klappen könnte.
Ansonsten bin ich auf den weiteren Austausch sehr gespannt, und bin sicher, dass sich trotz der Unterschiede auch eine Menge Gemeinsamkeiten finden werden.
LG, Bruce
Hi Zusammen,
War schon mal in Frankreich, lebe in Deutschland, und beide Szenarien klingen für mich eher nach Ausnahmen. Aber vielleicht haben wir auch einfach nur eine andere Altersgruppe im Kopf, wenn wir von "Kids" sprechen.
Gruß, Bruce
Grüß Dich, Georg,
Und Herzlich Willkommen nachträglich. Ich finde das im Prinzip alles sehr gut, was Du bisher für dich auf die Beine gestellt hast, und werde dich jetzt auch nicht zutexten, aber eines sprang mir doch ins Auge, da ich dieses schon öfters gelesen habe:
ZitatJeder hat seinen individuellen Weg. Und ich bin gerade dabei, den MEINIGEN zu finden.
Ich habe auch mal so gedacht, aber erst als ich mich wirklich genau an diejenigen gehalten habe, die schon Jahre lang zufrieden trocken waren, hat es bei mir geklappt. Ich musste keinen Weg für mich neu erfinden, da ihn schon etliche vor mir gegangen waren. Und irgendwann ist dieser Weg dann zu meinem Weg geworden. Ich musste aber auch lernen zu akzeptieren, dass ich halt nicht notwendigerweise derjenige war, der am Besten wusste, was gut für mich ist.
Alles Gute Dir, Bruce
Hi Mark,
Das ist interessant. Mir kam das eher so vor, als wäre dem Schreiber schon seit langem bewusst, wie schrecklich sinnlos diese gemeinsamen "gesitteten" Besäufnisse doch waren und sind.
Dass das alles an einem früheren Zeitpunkt mal als toll empfunden wurde, ist ja klar, aber nüchtern betrachtet ist es natürlich nur noch absurd, da die Empfindungen nicht alle echt sind, und langfristige Schäden mit sich ziehen können.
Fraglich ist nur, warum er immer noch freiwillig diese Gesellschaft aufsucht, wenn unterm Strich so eine gemeinsame Verachtung dabei zu sein scheint.
Gruß, Bruce
Hi,
Oh Mann, ein wirklich toller Artikel...
Ich kannte Stuckrad-Barre eigentlich nur noch als den arroganten Talk-Gast von früher, aber für diese Worte würde ich ihn doch glatt in den Arm nehmen wollen.
Gruß, Bruce
Hallo Uwe,
Das klingt doch gut. Mir fiel schon ein wenig auf, dass Du dich ein wenig zurückhieltest in letzter Zeit, aber es freut mich zu erfahren, dass dies mit gesundem Optimismus und neugewonnener Motivation verbunden zu sein scheint. Das lässt hoffen.
Gruß, Bruce
Hallo miezekatze,
Er noch nass, das ist eigentlich alles, was momentan zählt.
Da ist es völlig gleich, wie heute die Sicht der Dinge sein mag, morgen könnte auf einmal wieder ein plausibler Grund für's Trinken auftauchen, und dann ist alles andere auf einmal eh so was von egal, vor allem die Einwände Aussenstehender.
Hier wird auch der Kneipenbesuch, und der "Genuss" von ein paar Bieren dort als normaler Umgang mit der Krankheit angesehen. Ich wünschte, ich könnte sagen, er hat einfach nur keine Ahnung, aber in Wirklichkeit hat er ja noch nicht mal angefangen.
Gruß, Bruce
Hallo miezekatze,
Was Du machen sollst, ist selber darüber entscheiden, was am besten für dich ist.
Aber wenn die Frage darauf hinausläuft, ob Du wieder zu einem nassen Alkoholiker zurückziehen würdest, und dann vor den selben Problemen stehen wirst wie vorher, dann ist die Antwort doch wohl ziemlich offensichtlich.
Alles Gute Dir, Gruß Bruce
Hey schnuffig,
Gut das Du wieder da bist. Ich kann das irgendwie nachvollziehen, was Du über die Suchtverlagerung sagst, auch wenn das Wort glaube ich gar nicht mal unbedingt immer zutreffen muss. Aber das wirst Du wohl selber am besten entscheiden können.
Hast Du inzwischen denn wieder Pinsel oder Hammer in die Hand genommen? Du klingst meistens ausgeglichener, wenn Du etwas erschaffst.
Schönen Gruß, Bruce
Hi Matthias,
Das ist tatsächlich sehr rührend.
Gruß, Bruce
Hallo,
Naja, bei aller Fairness, hier wurde ja ein etwas unkonventioneller Weg eingeschlagen, der dann auch dementsprechend kritisiert wurde. Da kommt dann leicht ein "Alle gegen einen"-Gefühl auf, auch wenn es nicht so gewollt ist. Jeden Falls entnehme ich den letzten Postings eine immer geringer werdende Lust, diesen Dialog weiterzuführen.
Trotz allem sende ich Dir hiermit einen schönen Gruß, Beagle!
Bruce
Hallo Hans,
Da es ja immer sehr ersichtlich war, wie wichtig Dir dieses Jahr ist, auch von mir meine aller herzlichen Glückwünsche zu einem Jahr trockenes Leben.
Bleib immer auf diesem Kurs.
Gruß, Bruce
Hallo Miezekatze,
Ich nehme mal an, Du beziehst dich darauf, dass in den Augen vieler eine längere trockene Zeit im Nachhinein lediglich als eine "Trinkpause" herab gestuft werden kann, ganz gleich, wie ernst und aufrichtig die Motivation vorerst zu sein schien, oder auch tatsächlich war.
Ob nun im 24 Stunden-Takt, oder als Entscheidung für das restliche Leben, dass bleibt jedem selber überlassen, aber wenn die noch so erfolgreiche Abstinenz mit gelegentlichen Verzichtsgedanken unterwandert ist, dann ist Vorsicht geboten.
Für mich war die Zufriedenheit mit den Ergebnissen dieser Entscheidung sehr wichtig. Es kam nicht darauf an, was ich hinter mir ließ, sondern was ich von nun an gewinnen würde. Würde ich hin und wieder mit dem Gedanken spielen, an einem unbestimmten Zeitpunkt später eventuell doch wieder dieses berüchtigte "Gläschen" zu mir nehmen zu können, müsste ich mir eingestehen, noch nasse Gedanken zu haben.
Ich weiß jetzt nicht, in wie weit Du den genauen Wortlaut wiedergegeben hast, aber ein "Ich 'darf' jetzt nur noch antialkoholisches trinken" käme mir als Gedanke so auch nicht in den Sinn. Ich darf alles mögliche. Zum Glück darf ich aber auch für den Rest meiner Zeit hier ein völlig alkoholfreies Leben führen.
Es ist eine gute Frage, danke.
Gruß, Bruce
Hi Blue,
Das ist ein sehr interessantes Thema, und auch etwas, was mich jetzt schon länger beschäftigt.
Manchmal bin ich fast schon von mir selbst entsetzt, wie wenig ich doch vertraue. Und die Erfahrungen sprechen dann auch leider für sich, dass ich in vielen Fällen auch einfach nicht vertrauen kann. Versuche ich aber, wie in dem von Dir besuchten Vortrag angesprochen, Situationen zu klären, und aktiv etwas an den Umständen zu verbessern, stosse ich in der Regel fast immer auf Desinteresse oder gar noch mehr Widerstand.
"Es erfordert von beiden Seiten das Interesse zur Aktivität," sagst Du in diesem Fall ja selbst. Ich musste ein paar Mal zu viel die Erfahrung machen, dass das Interesse an einer Verbesserung der Kommunikation miteinander beim Gegenüber nicht ausreichend vorhanden war. Und was resultiert daraus? Gleichgültigkeit.
Mir geht die Gleichgültigkeit um mich herum in letzter Zeit immer mehr auf die Nerven, unter anderem auch, weil sie ansteckend sein kann.
Nur so meine Gedanken dazu, und alles auf mich selbst bezogen.
LG, Bruce
Hallo Herr Rossi,
Ich musste erst mal eine Weile über deinen Kommentar mit der "Easyness" nachdenken. Das ich immer etwas positives aus dem Leben ziehe, habe ich so noch nicht gesehen, aber da könnte indirekt sogar was dran sein.
Den ganzen hick-hack zur Zeit trage ich zwar hauptsächlich mit mir alleine aus, und ich bin weiß Gott kein glücklicher Mensch momentan, aber es gibt dennoch Dinge, die mich glücklich machen, und so beschäftige ich mich dann wann immer es geht lieber mit diesen Dingen.
Wir wissen doch selber am besten, wie wir unser Leben lebenswert machen können. Und darum ging es mir glaube ich auch, gerade in den ersten Monaten. Wie lebenswert unser Leben ohne Alkohol ist.
Gruß, Bruce
Hallo Herr Rossi,
Was für ein gut gewählter Nickname, denn die Erinnerungen an eine beliebte und fast in Vergessenheit geratene Kindheitsserie machen sofort gute Laune!
Du schreibst:
ZitatEin Teil meines Gehirns sagt:"Trink eine Dose Bier, dann geht das weg"- der andere sagt:"Lass es sein, sonst liegst du wieder in der Ecke!!".
Das ist zwar ein guter und wichtiger Grund, aber mir hat noch zusätzlich am meisten geholfen, mich ständig darauf zu besinnen, wie angenehm und zufrieden es sich völlig ohne Alkohol leben lässt. Da brauchte ich auch nicht mehr mein Gehirn auszutricksen, da der Focus immer bei den Vorzügen blieb.
Das ist auch Teil meiner eigenen Selbsthilfe gewesen.
LG, Bruce