Ich mag keine Langeweile. Wenn ich Langeweile habe, dann grübel ich immer zu viel und kann mich nicht vor Gedanken schützen, die ich eigentlich loswerden will. Kennt ihr das?
Im Moment habe ich langeweile. Könnte zwar lernen, aber dazu habe ich momentan keinen Antrieb.
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Beiträge von LaChela
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Mein Vater iat auch auf seinen Führerschein angewiesen wegen der Arbeit und TROTZDEM ist er letztens gefahren, als er getrunken hatte. Ich vermute einfach mal, dass einem Alkoholiker das in dem Moment egal ist. Ich habe ihn angeschrien, weil ich so sauer auf ihn war, denn er hat schließlich viele andere gefährdet, nicht nur sich selbst.
Unter anderem habe ich mir gewünscht, und es ihm auch gesagt, dass er vor nen Baum gefahren wäre. Ich glaube, das hat ihn ganzschön getroffen und seitdem ist er nicht mehr gefahren, aber wer weiß, wie lange der Schock anhält...Das Schlimme daran ist, dass ich meinen Wunsch nicht wirklich bereue. Ich denke manchmal wirklich, dass alles besser wäre, wenn er nicht mehr da wäre, oder wenn meine Eltern sich scheiden lassen würden.
Keine Streitereien mehr, niemand mehr zu Hause, den man "verstecken" muss, keine leeren Bierflaschen mehr, die irgendwo hinter Möbeln versteckt stehen...
WARUM KANN ER SICH NICHT ENDLICH ÄNDERN???
WARUM MERKT ER NICHT WIE SEHR ER UNSERE FAMILIE ZERSTÖRT?
WARUM WOLLEN MEINE ELTERN; DASS WIR ALLEN EINE HEILE WELT VORSPIELEN?
Ich hab keine Lust mehr dazu. Ich will mich nicht mehr mit diesen Fragen beschäftigen. Und auch wenn ich so glücklich sein will, sind sie immer da. -
EEEEEEEEEndlich Wochenende
Habe heute Physik geschrieben und es war der HORROR!!! Ich hasse Physik, aber es war die einzige Naturwissenschaft, die noch so einigermaßen ok ist. Hoffentlich hab ich 5 Punkte!! Will jetzt so kurz vor dem Abi keinen Fehlkurs kassieren. Und dafür habe ich mir die ganze letzte Woche durch Lernen zerstört-.-
Nächste Woche schreibe ich dann noch Spanisch und Erziehungswissenschaften. Das kann nur besser werden

Toni montana:
Hey, das mit dem Ausflug kenne ich auch! Jetzt weiß ich wenigstens woher die schlechte Laune und die daraus resultierende schlechte Stimmung kommt
Danke, dass du uns auch mal die andere Sichtweise erläuterst!Ich sitze übrigens wieder mal in meinem Zimmer und höre Musik. Mir war gar nicht bewusst, was ich mir da entgehen lasse, wenn ich immer nur im "stillen Kämmerlein" sitze ohne jegliche Geräusche

Ich bin froh, dass ich nicht mehr kontrollieren muss! Weiß nichtmal, ob ein Kasten Bier im Keller steht. Gut, das Verlangen runterzugehen und nachzuschauen bleibt, aber ich werde da nicht hinegehen. Das wäre defintiv ein Schritt zurück... und trotzdem der Entschluss braucht ganzschön viel Selbstdisziplin.
Meine Gefühle zu meinem Vater haben sich in letzter Zeit auch geändert. Habe ich früher immer Wut, Angst, teilweise Hass und Trauer empfunden, so bin ich momentan stumpf. Es ist einfacher so, aber ich frage mich, ob das tatsächlich gut ist und ob es so bleibt. Er ist mir nicht gleichgültig, aber ich ignoriere ihn die meiste Zeit oder gehe ihm aus dem Weg. In seiner Gegegnwart fühle ich mich unwohl, behalte immer sozusagen einen Fluchtweg im Auge und sehe zu, dass ich schnellstmöglich wieder verschwinden kann. Das verunsichert mich.
Ich habe Angst ihn darauf anzusprechen, dass ich studieren möchte und dass die dualen Studiengänge, für die ich mich bewerbe nur ein Kompromiss sind. Wenn ich keinen dualen Studiengang mache, dann wird es teuer. Ich würde zwar BAFOEG bekommen, aber davon kann ich unmöglich leben. Mein Traum ist Lehramt! Aber das würde fünf Jahre unbezahltes Studium bedeuten
Ich werde mich einfach noch für ein paar Stipendien bewerben und hoffen, dass es irgendwie klappt.LG
LaChela -
Hallo zusammen

Hab im Moment enorm viel Stress, das ist wirklich nicht schön
. Aaaaber Besserung ist zum Glück in Sicht.
Hab in so stressigen Phasen immer das Gefühl nur so vor mich hinzuleben, nichts bewusst wahrzunehmen und nur ein Ziel vor Augen zu haben.
Das hat mich in der Vergangenheit glaube ich aber auch das ein oder andere Mal vor unerwünschten Gefühlen geschützt. Kennt ihr das?
Ich bin in den letzten Tagen 12 Stunden täglich mit Schule, Hausaufgaben und co. beschäftigt gewesen. Früher mochte ich Stress immer, denn solange ich keine Zeit zum Nachdenken hatte, war alles gut.Wünsche euch einen schönen Nachmittag!
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Hey Hanabi
schön, dass du dich mal wieder meldest!Also erstmal möchte ich sagen, dass ich verstehen kann, dass du dir wieder Hoffnung machst, dass dein Vater lernt mit Alkohol umzugehen. Ich mache mir die Hoffnung auch immer wieder. Aber nachdem, was ich in der letzten Zeit von dir gelesen habe, kommt es mir eher wie eine Wiederholung dessen vor, was vor ca. 2 Wochen (weiß jetzt gerade nicht exakt wie lange) passiert ist. Damals hast du berichtet, dass dein Vater nichts mehr trinken will. Das hat er ja auch eine Zeit lang getan, bis eben zum 09.09. und dann hat er doch wieder angefangen zu trinken. Meiner Meinung nach hat das nichts mit "normalem Alkoholkonsum" zu tun. Aber vielleicht irre ich mich ja auch, bin bei diesem Thema sehr sensibel.
Na ja, wie auch immer... Was mir auffällt ist, dass deine Gedanken immer darum zu kreisen scheinen, wie viel Bier dein Vater denn nun trinkt und anscheinend zählst du auch immer mit.
Vielleicht hilft es dir, mal zu ignorieren wie viel dein Vater trinkt und nicht mehr zu kontrollieren. ich weiß, dass das schwer ist, ich hab es bis vor kurzem auch immer getan. Aber seitdem ich es nicht mehr tue geht es mir besser. Ich bin viel fröhlicher als sonst und gestern hat mir eine Lehrerin sogar gesagt, dass ich mich in den letzten Wochen stark verbessert habe.
Also verwende deine Kraft nicht für die Kontrolle, sondern für etwas, das dir gut tut
Ach ja, und du solltest es auch mal so sehen: Wenn dein vater nun wirklich abhängig ist (was du momentan ja nicht weißt?), dann kannst du sowieso nichts für ihn tun, wenn er nicht will. Also was bringt dann das Kontrollieren? (Ich bin ein sehr rationaler Mensch und diese Überlegung hat mich vor ein paar Wochen überzeugt
)Ich wünsche dir nur das Beste=)
LaChela -
Danke Caro!
Es macht mich ein wenig stolz das zu lesen!Mittlerweile kann ich übrigens ganz ohne schlechtes Gewissen hier schreiben und fühle mich gut dabei! Ja, das Schreiben hier ist eine große Hilfe für mich. Ich habe gemerkt, dass ich nicht die einzige "Komische" bin, das gibt mir das Gefühl nicht allein zu sein
.Habe mich hier vor ein paar Monaten aus purer Verzweiflung angemeldet, weil ich ursprünglich hilfe für meinen Vater wollte. Die habe ich zwar nicht bekommen, dafür aber jede Menge Hilfe für MICH. Und jetzt geht es mir ein wenig besser. Ich habe mich in den letzten Monaten sehr mit mir selbst auseinandergesetzt, habe Fehler erkannt. Jetzt muss ich versuchen, diese Fehler nicht wieder zu begehen, bzw. weiterzubegehen. Dabei helft ihr mir sehr.
Obwohl es mit meinem Vater momentan eher bergab geht, geht es mit mir bergauf. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Klingt aber auch sehr egoistisch, finde ich.
Und wenn es mir doch wieder schlecht geht, schreibe ich hier und mir gehts besser. Das ist das allerbeste
Liebe Grüße!
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Hallo=)
Ich war heute shoppen! Bin ganz alleine hingefahren und hatte so alle Zeit der Welt und niemand musste sich für mich gedulden. Das war schön=) War auch ziemlich erfolgreich. Hab eine neue Jeans, ein Top (wenn ich das nächste Mal Salsa tanzen gehe
), eine Bluse und eine Winterjacke gefunden. So, jetzt bin ich zwar ein paar Euro ärmer, aber dafür hab ich gute Laune. Und durch Zufall hab ich auch noch einen Tanzpartner für den Salsakurs gefunden
.Die gute Laune habe ich mir auch nicht von meinem Vater zerstören lassen, der ziemlich betrunken vor dem Fernseher lag als ich nach Hause kam. Natürlich hat es mir einen Stich versetzt ihn wieder so zu sehen, aber dann hab ich mir gedacht, dass ich meine gute Laune noch ein bisschen erhalten möchte und bin sofort in mein Zimmer.
Ich glaube, langsam beginnt mein eigenes Leben!
(Auch wenn es immer noch schwerfällt...)
Mir ist übrigens mal aufgefallen, wie sehr meine Gedanken von IHM kontrolliert werden. Das tut er zwar nicht bewusst, aber es ist so. Ich bin wirklich co-abhängig. Seltsam, dass es sowas überhaupt gibt...
Na ja, habe da ein Beispiel: Ich sitze in meinem Zimmer und mache Hausaufgaben oder lese. Fernsehen oder Musik hören tue ich nicht, da ich dann nicht mehr hören kann, was unten geschieht. Ich erkenne das geräusch zu 100%, wenn eine Bierflasche geöffnet wird und das, obwohl es im Keller passiert und ich im ersten Stock sitze. Meistens zähle ich dann mit, wie oft ich dieses Geräusch wahrnehme, rechne dann aus, wie viel er bereits getrunken hat, wobei ich noch eine gewisse Menge an Spirituosen dazu addiere. Mir war das nie bewusst. es ist mir erst vor kurzem aufgefallen, dass etwas daran nicht normal sein könnte
.Heute habe ich Musik gehört
und die Tür dabei geschlossen
.Liebe und fröhliche Grüße von
LaChela -
Vielleicht kommt er heute noch nach Hause, vielleicht aber auch nicht. Ich weiß es nicht und eigentlich sollte es mir egal sein, aber es ist mir nicht egal! Ganz und gar nicht
. Ich bin heute traurig, es ist eine tief sitzende Traurigkeit, so wie Trauer. Würde ein paar Dinge gerne verdrängen, aber kann es gerade nicht.Es ist zu viel. Zu viel zum Nachdenken, zu viel, um alles aufzuschreiben. Es sind Sorgen, Ängste, Befürchtungen gemischt mit Trauer und Verzweiflung.
Morgen ist Wochenende. Ich muss lernen, aber auch noch ein paar Bewerbungen fertigstellen (bald bin ich Meister darin
), aber ich möchte auch gerne irgendwas schönes machen. Ich glaub, ich gehe shoppen. Hab ich schon eeewig nicht mehr gemacht und durch meinen Brötchenback-job kann ich mir das auch ruhig mal erlauben. Und ich komme garantiert auf andere Gedanken.LG,
LaChelaund Hanabi? Sag mir bescheid, wenn du hinter einen Punkt einen Haken machen kannst

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Hey Hanabi!
Ich hoffe dir geht es wieder ein wenig besser!
Ich kann dir nachempfinden, denn ich war mal in einer ähnlichen Situation. Mein Vater hat auch viele Probleme, unter Anderem hatte er eine sehr schwere Kindheit, aber redet eben auch nicht darüber. Nur leider besteht kein Vertrauen (mehr) zwischen meinem Vater und mir und deshalb können wir auch nicht reden.
Ich wünsche dir, dass du mit deinem Vater, wenn er nüchtern ist, ganz in Ruhe reden kannst und dass sich die ganze Situation zu Hause bei dir ein Bisschen entspannt.
LG,
laChela -
Hallo zusammen=)
Erstmal was Erfreuliches: Habe 13 Punkte in der Klausur
Meine Beste Klausur bisher in Englisch
.So, und jetzt zu etwas weniger Erfreulichem. Gestern hatte mein Vater den Arzttermin, von dem ich hier berichtet habe, aber er ist nicht hingegangen. Hab ich mir ja schon fast vorher gedacht, dass das so kommt, aber ich Trottel hatte natürlich wiedereinmal die Hoffnung, dass alles gut wird. Er hat mir gesagt, dass er den Termin ja ganz vergessen hätte und dass sein Problem ja auch nicht so dringend sei

. Also doch null Einsicht. Dafür ist genügend Bier und anderes vorrätig. Anscheinend wird er sich nie bessern. Das sollte ich langsam mal begreifen, aber es fällt unendlich schwer. Es ist, als würde ich ihm dabei zusehen sich langsam umzubringen und nicht einzuschreiten. Das tut weh.
Ich bin traurig und will endlich glücklich sein! Aber leider ist das Glück immer nur von kurzer Dauer.
Ich möchte mir einfach mal alles, was mich traurig macht, von der Seele schreiben, um vielleicht Manches abhaken zu können.
1) Es tut weh einzusehen, dass mein Vater krank ist
2)Es tut weh, dass es nichts gibt, was in meiner Macht steht, um ihm
zu helfen, bzw. ihn zu heilen.
3) Es tut weh seinen körperlichen wie auch geistigen Verfall
zu beobachten.
4)Es tut weh meine ganze Familie darunter leiden zu sehen.
5)Es tut weh, dass ich ihm nicht vertrauen kann.
6)Es tut weh, dass er nicht merkt, was mit ihm los ist, obwohl wir
anderen es sehen
7)Es tut weh von Freunden zu hören, was sie mit ihrem
Vater unternehmen.
8)Es tut weh diese Ungewissheit zu ertragen wie viel er schon
getrunken hat.
9)Es tut weh anderen eine heile Welt vorzuspielen.
10) Es tut weh zu sehen, wie mein Vater sich gegenüber meiner Mutter
in der Öffentlichkeit verhält.und nun meine Wünsche/Ziele für die Zukunft
1) Ich möchte nicht mehr ständig daran denken müssen, wieviel er
wohl gerade trinkt.
2) Ich möchte auch mal unbeschwert zu einer Familienfeier gehen können.
3) Ich wünsche mir stark genug zu sein, mich von ihm zu lösen
und eigenständig zu werden.
4) Auch wenn es mir im Moment noch sehr weit weg erscheint: ich
würde gerne irgendwann eine Familie gründen und meinen
Kindern eine gute Mutter sein.
5) Und vor allem das ist mir wichtig: Ich möchte STARK sein! Aber
ich wünsche mir auch Menschen bei denen ich schwach sein darf. Denen ich bedingungslos vertrauen kann.Das war's erstmal. Es ist seltsam mich selbst mit Allem so direkt zu konfrontieren, aber ich möchte mit diesem Chaos in mir drin abschließen.
LG,
LaChela -
Hallo zusammen=)
Mein Vater hat heute tatsächlich seinen Arzt angerufen und einen Termin vereinbart
. Bin ja mal sehr gespannt, was jetzt als nächstes geschieht. Morgen geht er dorthin. Ich wünsche mir so sehr, dass er eine Therapie machen kann und es ihm und uns allen dann endlich besser geht. Aber ich habe auch Angst, dass nach der Therapie alles wieder von vorne losgeht. Ich mache mir, glaube ich, schon viel zu viele Hoffnungen, dabei möchte ich das gar nicht
. Sonst ist die Enttäuschung hinterher so groß
. Ich habe mir in letzter Zeit eine sehr große emotionale Distanz zu meinem Vater aufgebaut, gehe ihm immer aus dem Weg, ignoriere ihn. Einerseits ist das gut, aber andererseits wird da der Vertrauensbruch endgültig bemerkbar. Und andererseits bin ich doch immer noch sehr emotional an ihn gebunden, sonst würde ich mir kaum diese ganzen Gedanken hier machen... Es ist verwirrend, aber mir geht es doch besser als noch vor ein paar Monaten (als ich anfing hier zu schreiben).
Hab mich heute auf jeden Fall schonmal hier bei den Alkoholikern umgesehen und bin dabei auch auf das Thema Essen gestoßen. Finde es erstaunlich wie genau man darauf achten muss, was man isst. Also, dass in Balsamico und Ketchup z. B. geringe Mengen Alkohol vorhanden sind. Lernt man so etwas in einer Klinik?So, die Klausur heute war supi
Es ist selten, dass ich sowas direkt danach sage, aber es hat einfach alles gepasst 
Und jetzt hätte ich sie gerne schon wieder 

.
LG und einen schönen Abend!
LaChela -
Hallo zusammen=)
Ich war Freitag auf dem Geburtstag und es war sogar ganz nett. Habe viele alte Bekannte wiedergesehen. Und meine Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Mein Vater hat auf dem Geburtstag nur Wasser getrunken
Ich glaube, das hat er noch nie gemacht!!! UND das Beste kommt erst noch: Er hat eeeeendlich eingesehen, dass er zu viel trinkt und ein ernsthaftes Problem hat! Heute morgen beim Frühstück hat er uns gesagt, dass er zum Arzt gehen will und einen Entzug machen möchte. Das hätte ich NIE gedacht!!! Ich hoffe nur so sehr, dass sich dieser Vorsatz auch hält. Habe jetzt wirklich die Hoffnung, dass es vielleicht besser werden könnte, aber ich möchte mich nicht freuen, weil ich viel zu viel Angst vor der Enttäuschung habe
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Ich hätte ihm diese Einsicht nicht zugetraut und jetzt traue ich es ihm nicht zu, dass er ernst macht und aufhört, vielleicht täusche ich mich ja schon wieder, wer weiß?!Und dann habe ich noch etwas sehr sehr unerfreuliches mitbekommen. Als ich zur Toilette gehen wollte, kam meine Cousine mir total zugedröhnt entgegen. Keine Ahnung, was sie genommen hat, aber "nur" betrunken ist sie nicht gewesen, da bin ich mir ganz sicher. Hab mich so erschreckt. Mir ist immer noch schlecht, wenn ich jetzt daran denke
. Wir waren früher beste Freundinnen, bis wir dann in unterschiedlichen Cliquen waren und uns ein wenig aus den Augen verloren. Aber trotzdem, sie so zu sehen, tat schon weh
! Und jetzt fühle ich mich wieder verantwortlich und möchte etwas tun, aber weiß auch gleichtzeitig, dass ich wahrscheinlich machtlos bin. Es kommt mir so vor, als würde meine ganze Familie nur aus Abhängigen bestehen und ich hab echt keine Lust mehr mich damit zu beschäftigen. es macht mich einfach nur fertig
.
Und dann kommt mir manchmal der Gedanke, dass ich mich auch mal gerne betäuben würde, nur um den ganzen Sch**ß hier zu vergessen. ABER DAS WERDE ICH NICHT. Ich weiß, was das ganze Zeug aus Menschen macht und ich weiß, dass es keine Erleichterun bringt, sondern tausende von Problemen. Mal abgesehen davon, habe ich viel zu viel Angst die Kontrolle über mich zu verlieren.Ich höre jetzt lieber mal auf und konzentriere mich auf etwas Schönes, so wie die Englischklausur morgen


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LG und noch einen schönen Sonntag
LaChela -
Ich weiß, dass ihr mich jetzt gleich steinigen werdet und ich weiß auch, dass meine Entscheidung wahrscheinlich nicht die richtige ist.
Ich gehe heute Abend zu dem Geburtstag, aber nicht zusammen mit meiner Familie. Eine alte Bekannte kommt mich gleich abholen. Hab sie schon ewig nicht mehr gesehen und wir wollen uns zunächst noch ein Bisschen unterhalten und dann gemeinsam zum Geburtstag fahren. Ich werde dann auch wieder mit ihr zurückfahren. Bin also nicht auf meine Familie angewiesen und kann abhauen, wenn irgendetwas ist. Das erscheint mir als vernünftiger Kompromiss, denn meine Eltern hatten ja für mich zugesagt und folglich hatte der Kollege auch Essen für mich mitbestellt. Das hätte er sich ja sonst auch sparen können.
Ich werde versuchen möglichst viel Abstand zu halten und Spaß zu haben. Ewig kann ich gemeinsame Feste ja auch nicht meiden.
Werde euch dann später berichten, wie es war.Hanabi : Alkohol war auf Platz 4?? Wow, wenn man mal bedenkt wie viele Drogen existieren, die hier in Deutschland illegal sind!
Gotti : Oh ja, ich kenne auch viele solcher Leute, die sich mal um ihren eigenen Konsum kümmern sollten, statt ständig mit dem Finger auf Andere zu zeigen! Unter meinen Onkeln und Tanten vermute ich auch einige Alkoholiker, aber wenn mein Vater dann zuviel trinkt, wird über ihn gelacht!

LG und ein schönes Wochenende
LaChela -
danke Caro, danke Gotti.
Ich muss zugeben, dass ihr (wiedereinmal) recht habt. Ich sollte nicht zu dem Geburtstag gehen. Und doch hab ich (auch wiedereinmal) ein schelchtes Gewissen nicht zu gehen. Immerhin habe ich zugesagt und dann der Gedanke, dass mein Bruder dort "allein" ist. Ich weißnicht mehr wer, aber einmal hat mir jemand geschrieben, ich solle Verantwortung zurückgeben. Das ist genau der Punkt, den ich nicht überwinden kann.
Stimmt, ich sollte was mit Freunden machen, aber ausgerechnet dieses Wochenende sind die Meisten irgendwo anders unterwegs. Und mich bei jemand zu Hause treffen, möchte ich nicht. Kann dieses "Hach-was sind wir doch eine glückliche Familie" nicht ertragen. So kommt es mir jedenfalls immer vor.Und dann muss ich noch etwas total Peinliches loswerden. Hab letztens mitten im Unterricht angefangen zu heulen, als wir (indirekt) über Alkoholismus geredet haben und die Lehrerin meinte: "Warum ist er (die Figur einer Kurzgeschichte) denn Alkoholiker?" und jemand hat geantwortet: "Na, weil er verzweifelt ist.". Die Antwort der Lehrerin: "Genau, denn er ist kein Alkoholiker, weil ihm der Alkohol so gut schmeckt!". Ich weiß nicht warum, aber diese Diskussion hat mich total fertig gemacht. Hab die Stunde danach aber erst angefangen zu heulen und hab mich erst zwei Stunden später wieder gefangen


Und dann auch noch die Einstellung vieler meiner Mitschüler, die einen Alkoholiker so porträtiert haben: Ein Penner, der unter der Brücke lebt und nie einen Schulabschluss gemacht hat und somit in ihren Augen dumm ist.
Ich könnte dagegen halten: Einen Menschen, Familienvater, Abitur, abgeschlossenes Studium an der Universität, sogar ein Doktortitel, überdurchschnittliche Karriere- würde mich mal interessieren, was die anderen dann denken? Oder ob sie mich auslachen?!
Tja, aber so siehts in Wirklichkeit aus. ich wollte es ja auch nicht glauben!
Wünsche euch noch einen schönen Abend! -
Ich habe Angst. Vor Freitag. Meine ganze Familie ist bei einem Arbeitskollegen meines Vaters zum 60. Geburtstag eingeladen und ich habe Angst, dass mein Vater sich "danebenbenimmt". Wenn ich an die letzten Feiern denke, wird mir ganz schlecht. Ich möchte das nicht nochmal erleben!!! Möchte nicht wieder einen Asthmaanfall deshalb haben. Möchte nicht nochmal sein "Rückwärtsgegessenes" im Haus riechen, möchte nicht dabei zusehen wie er sich betrinkt und möchte noch weniger von allen angestarrt werden. Und jetzt? Klar, zu Hause bleiben wäre eine Möglichkeit, aber ich weiß, dass ich mir dann den ganzen Abend Gedanken machen werde und ich werde ja auch sehen in welchem Zustand er nach Hause kommt. Es scheint also ausweglos. Da muss ich dann wohl irgendwie durch.
HILFE! -
Hallo=)
Nachdem Überschwang von gestern ist nun wieder Normalität eingekehrt.
Bin ein Bisschen traurig heute und das nur, weil ich mich immer so schnell verunsichern lasse. Ein falscher Blick, ein falsches Wort von jemand und ich weiß nicht mehr wie ich mich verhalten soll, oder ich bin sofort geknickt - so wie heute eben
Eigentlich ist das ganze aber halb so schlimm und jetzt da ich es aufgeschrieben habe, kann ich schon fast drüber lächeln
.
Morgen ist ein doofer Tag. Hab keine Lust auf Schule und nachmittags dann auch noch zum Arzt
Ohh, ich merke gerade, ich beschwer mich über ganz alltägliche Dinge. Das finde ich schön
. Hab im Moment kein Gefühlschaos, sondern bin einfach nur im Stress... das ist deutlich angenehmer! Aber ich hab ja momentan auch sturmfrei, das heißt psychisch gesehen entfällt ein "großer Stressfaktor" schonmal
LG
LaChela -
puuuuuuuuuuh

habe die letzte nacht komplett durchgetanzt

und war soooo glücklich 


bin um 7 ins bett und um 14 uhr wieder aufgestanden und hatte immer noch ein rest-adrenalin (nein, kein alkohol, keinen schluck) im blut. das tolle ist, dass adrenalin keinen kater hinterlässt
war bei einer latino-party, wo nur salsa, bachata und son kram getanzt wurde. soooo toll
wurde zum ersten mal in meinem leben von nem unbekanntem zu tanzen aufgefordert und das obwohl ich mitten in einer gruppe von freunden getanzt habe. er hätte auch meine beste freundin (die wirklich unglaublich hübsch ist) oder jedes andere mädchen fragen können, aber er hat MICH gefragt
und er sah sogar gut aus 

das war uuuunglaublich
überschwängliche grüße von
LaChela
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Hallo zusammen=)
Erstmal Danke für eure Bestätigung das richtige getan zu haben. Hatte zwischenzeitlich so ein schlechtes Gewissen, hab mich nichtmal getraut hier vorbeizuschauen
.In meiner Familie ist es so, dass meine Eltern immer sagen: "Das darfst du aber keinem erzählen." So, jetzt habe ich es doch getan. Hab völlig missachtet was meine Eltern wohl denken würden.
Aber ganz ehrlich, so wirklich geplant hatte ich es nicht meiner besten Freundin alles zu erzählen, aber als ich erst einmal angefangen hatte zu reden, da hat sich alles verselbstständigt
.Aber jetzt denke ich mir: "Endlich ist es raus". Es war wie ein Druck, ein Knoten, der immer weiter angechwollen ist, bis ich es nicht mehr ertragen habe. Ich fühle nich jetzt komisch. Mir fehlen die Worte um das zu beschreiben.
Ja, Dani, du hast Recht, es tut gut zu wissen, dass ich nun jemanden habe, mit dem ich reden kann.
LG,
LaChela -
Hallo zusammen=)
Heute ists passiert! Nachdem ich gestern einen nicht sehr schönen Vorfall mit meinem Vater miterleben musste und die ganze Nacht deswegen nicht geschlafen habe, war ich heute morgen so fertig, dass ich nicht mehr konnte.
habe mich einer freundin anvertraut. ich habs nicht mehr geschafft das ganze hier für mich zu behalten. habe geschätzte 2 stunden geheult, mit dem erfolg, dass es mir nachher zuerst noch schlechter ging. meine freundin meinte, dass sie mich verstehen kann. hab ihr gesagt, dass ich nicht glaube, dass ein außenstehender weiß wie sowas ist. und sie meinte, dass das stimmt. ABER: ihr vater ist selbst trockener alkoholiker
wow. ich glaube, da hab ich mit der richtigen person gesprochen! es tat doch gut im realen leben mit jemandem zu sprechen, der einen versteht. und jetzt weiß ich, dass ich immer mit ihr reden kann und endlich habe ich eine barriere durchbrochen!! das tut sehr gut!!habe aber trotzdem schon wieder das schlechte gewissen meine familie zu "verraten". dieses miese gefühl will nicht verschwinden...
LG,
LaChela -
hey hanabi=)
Du kannst das Alkproblem deines Vaters nicht in den Griff bekommen, das kann nur er! Es hat auch bei mir länger gedauert bis ich das eingesehen hab!
Hab übrigens auch nen jüngeren Bruder=)
Nein, ehrlich meine Situation ist echt nicht schlimmer als deine! Eher kommt sie mir ähnlich vor. Auch mein Vater arbeitet "ganz normal". Aber abends da geht er eben heimlich mal eben was trinken.
Ich möchte dir deine Hoffnung nicht nehmen, aber ich weiß genau was du jetzt denkst: Vielleicht wird doch alles gut. Er trinkt ja heute nicht so viel, also hatb er auch kein Problem.
Aber das stimmt nicht!!!
Versuche du für dich Abstand zu gewinnen, an dem, was du schreibst, mekre ich wie du kontriollierst. Genauso wie ich.Ich wünsche Dir ganz vie Kraft!!
LG, LaChela