Beiträge von frau

    hey markus!

    du weißt doch, es gibt keine dummen fragen .

    ich finde es gut das du hier antwortest. wie du schreibst -zur richtigen zeit-

    manchmal denke ich auch." was mußt du hier noch schreiben. es ist alles schon gesagt TAUSENDFACH.

    vieleicht hilft es aber ja doch dem ein oder anderen
    die augen zu öffnen.

    fühl dich gequetscht

    hallo @ all !

    ilcicaso`mann könnte z.b. wenn es ihm ernst ist, sie auch mitnehmen zu diesem arzttermin.
    oder er könnte zum arzt sagen, das seine frau auch infos braucht und sie ihn anruft.

    bei uns kam mein mann gleich nach dem arztbesuch mit dem termin zur entgiftung nach hause.

    es ist schwer jemanden zu sagen ab wann er seinen partner trauen kann.

    mein erfahrung ist wirklich die, das du einen nassen alkoholiker nie und unter keinen umständen trauen kannst.
    es fängt erst an sich zu wandeln wenn der alkoholiker aktiv wird und ergebnisse vorzeigen kann.

    das bestätigt sich auch immer wieder in unserem bekanntenkreis.

    im moment wieder aktuell, deshalb bin ich auch etwas vergräzt auf alkis und auch auf co`s.

    ich hab´s wieder mal gefressen :twisted: ein nasser alkoholiker muss lügen um seine sucht aufrecht erhalten zu können.

    hallo ilcicaso!

    hey, du kannst evtl anfangen zu staunen, wenn er
    wirklich beim arzt war und auch tatsächlich über
    seinen alk.konsum gesprochen hat.

    du kannst aber auch damit rechnen, das er dir das blaue vom himmel verspricht und dir die hucke voll lügt.

    sei auf alles gefasst und lass kein hintertürchen offen.

    ich bin auch gespannt was dabei rauskommt.

    hallo ilcicaso!

    warst du denn schon bei der suchtberatung?

    ich hoffe du nimmst es mir nicht übel, aber du suchst gründe um an deiner situation nichts zu ändern.

    zuerst war es der neffe, der erst ausziehen mußte.
    nun ist es dein beruf der vorrang hat.

    glaub mir, du wirst immer wieder einen vorwand finden um euer leiden zu verlängern.

    denk mal drüber nach!

    Hallo dina!

    nun kann ich weiterschreiben. vorhin war der pc überfordert und die buchstaben hackten.
    meine signatur habe ich jetzt auch richtig voreinander.


    mein mann hatte oft mit arbeitslosigkeit zu kämpfen.

    seit zwei monaten hat er nun eine arbeit die nichts mit seiner vorherigen zu tun hat.
    das hat uns nochmal ein großes stück nach vorne
    gebracht.
    wir haben jetzt ein geregeltes familienleben und mein mann ist sehr zufrieden mit seiner arbeit.

    das gesundwerden ist ein langer prozess für alle familienangehörigen denn auch unsere kinder haben in der nassen zeit sehr gelitten.

    ich wünsche dir das du bald die kraft hast dein leben für dich und deinen sohn zu verändern.
    jeder weitere tag ist ein tag leiden.
    du wirst es merken. es kann nur besser werden
    viel kraft für dich und pack es bald an.

    hallo ilcicaso!

    habe erst nun zeit zum antworten gefunden.

    mein mann hat im fruhjahr 06 sechs wochen qualifzierte entgiftung und dann anfang 07 eine langzeittherapie (14 wochen) gemacht.

    seit juli 06 besuche ich regelmäßig eine angehörigen gruppe die mir viel bringt.

    im september 06 hatte mein mann einen rückfall. es war zwar "nur" eine halbe Flasche hochprozentiges aber ich konnte gott sei dank sofort reagieren
    dieser rückfall zeigte meinem mann, dass er sich hoffnungslos überschätzt hatte.
    wir nutzten ab da die paargespräche und er die therapie in der suchtberatung.
    es führte auch dazu das er in die l.z. ging.

    im moment geht es uns recht gut.

    hallo ette !

    gehört zwar nicht zum thema alkohol, aber tut vieleicht der seele gut. :lol:


    eduard mörike

    Im Nebel ruhet noch die Welt,

    Noch träumen Wald und Wiesen:

    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,

    den blauen Himmel unverstellt,

    Herbstkräftig die gedämpfte Welt,

    Im warmen Golde fließen.


    passt im übertragenen sinn auch auf den schleier der co-abhängigkeit.


    schönen sonntag und liebe grüße frau

    hallo dina!

    ja wieso tust du noch nichts?


    kann es etwa sein, das du deinen persöhnlichen tiefpunkt noch nicht erreicht hast?
    bist du noch leidensfähiger? kann es noch schlimmer werden?

    wann bist du am punkt wo es wirklich nicht weiter geht?

    stelle dir doch die nächste zeit mit deinem mann einmal vor. willst du das wirklich aushalten?

    willst du deinem sohn zumuten sich mit bauklötzen gegen die stimmung wehren zu müssen?
    du kannst sicher sein das er weit mehr mitbekommt als ihr denkt.

    ich möchte dir mit diesen fragen nicht zu nahe treten aber wenn du nicht handelst wird es keiner tun.

    es wird sich nichts ändern wenn du es nicht änderst.
    du verlängerst euer leiden und du verlängerst auch die suchterkrankung deines mannes.

    stell ihm ein ultimatum bis wann er gehandelt haben muss.

    lege dir einen notplan zurecht wenn er agressiv wird.

    spiele es gedanklich immer wieder durch bis du dir sicher bist.

    lass dich nicht auf diskussionen und streitereien ein wenn er getrunken hat.
    du weißt daß das zu nichts führt.

    du bist nicht ohnmächtig, du kannst handeln.

    ich wünsche dir viel kraft und stärke. fühl dich gedrückt.

    liebe grüße frau
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    wir tun es nicht weil es schwer ist
    sondern es ist schwer weil wir es nicht tun

    hallo dina!

    es ist schon mal gut, das du dich nicht mehr ganz so ohnmächtig fühlst.

    währe nicht die kinderbetreuung ein guter punkt um eine konsquenz umzusetzen?

    vieleicht kannst du jemanden finden der einmal die woche, wenn du arbeiten musst, auf deinen sohn aufpasst. ( eltern, bekannte, nachbarn, kindermädchen)

    deinem mann machst du z.b. die klare ansage:" wenn du alkohol trikst kann ich dich nicht alleine mit dem kind lassen, also wird in der zeit jemand kommen damit du nicht mit dem kind alleine bist:.

    er merkt damit, das es dir ernst ist und das du bereit bist konsequenzen zu ziehen.

    einsehen wird er es eh nicht. er sieht ja auch andere dinge nicht ein.

    es geht ja auch darum, das du in ruhe arbeiten gehen kannst, abstand hast und mal andere gedanken in deinen kopf bekommst.

    keine auseinandersetzung- du handelst.

    konequenz heißt ja nicht gleich trennung. es sind viele kleine konsequenzen im alltag die uns auch weiterbringen.


    liebe grüße und viel kraft frau

    hallo dina!

    ich wollte nochmal was loswerden im bezug auf kinderbetreung von nassen alkoholikern.

    bei google habe ich zwar nichts zu hilflosen personen gefunden aber nach meinem verständniss
    sind alkoholisierte personen sowie auch kinder hilflose personen.

    es wird also eine hilflose person in obhut einer anderen hilflosen person gelassen.

    wenn ein alkoholsiertes elternteil sein kind aus dem kindergarten abholt ,dürfen die erzieher das kind eigentlich nicht in dessen obhut lassen.

    wird in der praxis leider kaum umgesetzt oder vieleicht ist es auch zu wenig bekannt.


    in der nassen zeit meines mannes war ich leider noch nicht so offen um mit der erzieherin unserer kleinen darüber zu sprechen.
    hinterher sagte sie sie hätten wohl was vermutet ober sich nicht getraut es offen anzusprechen.
    sie wollten mich nicht verletzen.

    meine familie und ich haben wohl in der nassen zeit meines mannes heerscharen von schutzengeln in anspruch genommen und es ist ein wunder das nichts ernsthftes passiert ist.

    heute könnte ich mein verhalten von damals nicht mit meinem gewissen vereinbaren.

    also weitehin viel kraft für deinen weg und liebe grüße
    frau

    hallo dina!

    hey, toll. du hast eine weiteren kleinen schritt gemacht. noch einen schritt- der termin und noch eine schritt-du gehst hin. prima immer schritt für schritt.
    es kann wirklich nur besser werden wenn du dich auf den weg machst.

    es stimmt wenn du der wahrheit ins auge siehst mußt du handeln aber es lohnt sich. du fängst wieder an zu leben.
    das leben kann so schön sein, viel schöner als du es dir einreden kannst.

    das mit dem schämen ist so eine sache.
    ich habe mich lange gegen hilfe von außen gesträubt.
    ich wollte kein mittleid und ich wollte nicht zugeben,das ich mein leben nicht im griff habe.
    " ich bekomme das schon hin. ich brauche keine hilfe. uns geht es gut"
    eine grandiose lebenslüge.

    erst gestern abend sprach ich mit meinem mann über das nicht weiter verstecken und lügen müssen wegen seiner sucht.
    es gibt eine person in meinem entfernten bekanntenkreis von der ich nicht möchte das sie von der suchterkrankung meines mannes erfährt.
    er sagte wörtlich " ich verstehe dich nicht. du hast nichts damit zu tun. recht hat er. es ist seine suchterkrankung nicht meine.


    DU HAST NICHTS DAMIT ZU TUN


    liebe grüße und ich drück dir fest die daumen
    frau

    hallo dina und emma !

    einen nassen alkoholiker vom lügen abzubringen ist wie zu einem kind mit windpocken zu sagen: " hör auf überall pusteln zu bekommen".

    ES GEHT NICHT!!!!

    alkoholsucht ist eine !!!!!!!!! KRANKHEIT!!!!!!!!!

    ein nasser alkoholiker muss lügen um seine sucht aufrecht erhalten zu können.

    er ist genauso in seiner sucht gefangen wie ihr in eurer co-abhängigkeit.

    meistens geht es nur mit hilfe von außen.

    bei einem gebrochenen bein geht doch auch jeder zum arzt.

    wenn ihr aus dem hamsterrad aussteigt wird das rad irgendwann aufhören sich zu drehen und der im hamsterrad verbleibende denkt früher oder später" hey, was mache ich hier überhaupt? oder er wird sich eben aleine weiterquählen um das rad weiter in gang zu halten.

    dina vieleicht überlegst du mal warum du nicht zur suchtberatung möchtest?
    überleg es für dich oder wenn du magst kannst du es auch schreiben.

    liebe grüße frau

    hallo ilcicaso!

    das habe ich auch gedacht. es ist hundertprozentig so wie klaro es schreibt und es sind genau diese
    dinge wo eine shg dir helfen kann.

    ich habe diesen schritt damals auch lange hinausgezögert und bin dann auch nur gegangen, weil mir die klink wo mein mann entgiftet hat, es mir dringend ans herz gelegt hatte.

    ich war wohl ziemlich fertig und habe mich selber nicht mehr richtig wahrgenommen.

    es war nur noch ein irgentwie funktionieren und froh sein wenn der tag um war ohne das etwas passiert war.

    wichtig ist, das du dich in bewegung setzt um für dich und dein kind etwas zu verbessern
    mach kleine schritte. damit kommst du auch weiter.

    es ist auch richtig, das du dir genau überlegst welche schritte du machen möchtest damit du dann auch wirklich dahinterstehst.

    es ist dein weg und du bestimmst das tempo aber auf diesem weg wird dir hilfe angeboten und du ersparst dir einiges wenn du jede hilfe annimmst die du bekommen kannst.

    ich drück dir dolle die daumen, das es für dich gut wird

    liebe grüße frau

    hallo ilcicaso !

    eine große hilfe in dieser situation ist es sicher wenn du dich mal bei der suchtberatung in deiner umgebung erkundigst.

    für mich war und ist es ein segen, das ich eine blau kreuz angehörigengruppe besuche.

    ich wünschte nur ich hätte sie schon vor dem entzug meines mannes gehabt. es hätte mir einiges erspart weil ich dann in vielen situationen anders reagiert hätte.

    ein bischen sehr oft hätte aber es ist wie es ist.

    vieleicht bekommst du es ja hin das du anstatt zu meckern klare ansagen machst.
    -zb ich gehe zur suchtberatung weil ich mit deinem alk-konsum nicht klarkomme oder
    ich möchte das du nicht im schlafzimmer schläfst, weil du alkohol getrunken hast oder
    ich lade keinen besuch ein weil du betrunken bist usw so in der art.

    fang bloß nicht an dich zu rechtfertigen oder was zu erklären. das bringt nichts.

    ich wünsche dir auf jeden fall sehr viel kraft.

    liebe grüße frau

    hallo paulinchen!

    herzlich willkommen!

    mit der frage der co-abhängigkeit habe ich mich auch lange rumgeschlagen. nun ist es mir leztendlich egal. ich habe zu der nassen zeit meines mannes so reagiert wie ich es nur konnte und dabei sicher auch fehler gemacht. dann ist es auch egal ob du wegen der umstände so reagiert hast oder aus dir selbst.

    vom alk kommt dein freund natürlich nur runter wenn er konsequent keinen trinkt. ohne hintertürchen.
    am besten ist meiner meinung eine langzeittherapie. die einsicht, das er hilfe braucht kann aber dauern.

    für mich ist der regelmäßige besuch einer angehörigen gruppe ( ohne betroffene ) sehr hilfreich. ich habe die gruppe allerdings erst nach dem trocken werden meines mannes aufgesucht.
    es wäre mir wohl einiges erspart geblieben wenn ich sie schon vorher gehabt hätte.

    es ist wichtig das du selber, und natürlich auch dein sohn ,dabei am besten durchkommst.

    vieleicht ist es für dich eine möglichkeit ihm klarzumachen, das du ihn nur nüchtern sehen möchtest das heißt sobald er anfängt zu trinken gehst du bzw bittest ihn die wohnung zu verlassen.
    das ist dein gutes recht!!
    vorwürfe und drohungen bringen garnichts.

    wenn du drohst ihn zu verlassen mußt du dir selber glauben das du es auch so meinst, sonst glaubt er dir natürlich auch nicht.

    abhängige sind prima in der lage dem parter weißzumachen das mit ihm etwas nicht stimmt.
    es dauerte bei mir ein bischen, bis ich meinen eigenen wahrnehmungen wieder vertraut habe.

    bei einer suchtberatungstelle bekommst du bestimmt adressen wo du hilfe suchen kannst. natürlich findest du auch hier im forum viele hilfreiche beiträge.

    viel kraft und liebe wünsche von frau

    Hallo Blandi!

    es war sicher vorauszusehen, das es nicht ohne rückschläge ablaufen würde.
    währe es nicht noch eine möglichkeit für euch, wenn du ihr deutlich sagst, das sie möglichst schnell
    eine therapie beantragen soll. also nägel mit köpfen machen. damit meine ich nicht einmal die woche ambulant, sondern mindestens für 3 monate in eine fachklinik.
    da für dich klar ist, das du dich mit alkohol onehin von ihr trennen wirst wird sie sich ja vieleicht auf eine stationäre therapie einlassen können.
    wie es dann weitergehen wird für dich kannst du ja immer noch entscheiden.

    ich wünsche dir auf jeden fall sehr viel kraft

    liebe grüße frau

    hallo ihr lieben im forum!

    wollte mich mal melden und kurz berichten und natürlich habe ich wieder ein paar fragen.

    also...mein mann ist nun seit einigen wochen wieder zuhause. er hat die umstellung von der fachklinik nach hause recht gut gemeistert obwohl er auch in ein "therapieloch" oder was auch immer? gefallen ist.
    er hat sogar arbeit gefunden. im bewerbungsgespräch hat er gesagt das er gerade einen entzug gemacht hat und alkoholiker ist. sie wollten ihn trozdem :wink:
    so gesehen sind wir auf einem guten weg und es geht bergauf.

    ich selber schwanke immer noch zwischen anspannung und entspannung.
    ich habe also mein mittelmaß noch nicht gefunden.
    auch habe ich noch nicht so viel für mich getan (ich wüßte auch nicht so recht was?) ist auch schwer das im alltagsstress noch unterzubringen.
    nun soviel dazu.

    seit ein paar tagen ist mein mann wieder recht rastlos und ich habe glaube ich eine mißtrauensphase?
    ich weiß nicht wie ich das richtig erklären soll.
    es ist mir ja auch klar das nicht alles von heute auf morgen 100% ig sein kann.
    es sind so kleine marotten die er vorm entzug hatte und die nun wiederkommen. wir können auch darüber reden aber so richtig dann doch nicht. eigentlich ist er dann genervt von meinen befürchtungen.

    er ist auch unglaublich aktiv im garten usw als wenn er alles aufholen müßte was in der trinkerzeit liegengeblieben ist. eigentlich freue ich mich ja das er die arbeit nun sieht und auch was tun will aber es schwenkt schon wieder in eine extreme richtung.
    dazu kommt nun auch wieder schlafmangel und schweißausbrüche.

    sind das nun noch körperliche reaktionen auf den entzug und wenn ja wie lange kann es dauer bis der körper sich richtig erholt hat.?????

    ich weiß auch nicht recht wie ich damit umgehen soll.
    vieleicht habt ihr ja noch einen tipp oder könnt mir sagen ob das normal ist oder nicht?

    herzlichen dank und liebe grüße frau