Beiträge von Schmetterlingsfee

    Hallo lawyer,

    in diesem Forum wird leider immer sehr schnell die Trennungskeule geschwunden.

    Solche Beiträge wie von BC haben mich am Anfang hier ganz schön abgeschreckt.

    Aber zum Glück gibt es noch andere Teilnehmer, die auch noch andere Sichtweisen haben.

    Eine Trennung ist einfach der letzte Schritt. Das entscheidet man nicht einfach aus einer Wut oder Enttäuschung heraus.

    LG
    Schm

    Hallo Rhein,

    du hast wahrscheinlich recht. Den absoluten Tiefpunkt habe ich noch nicht erreicht.

    Wirklich viel getrunken hat er, als er versucht hat, das Rauchen aufzuhören. Das nennt man wohl Suchtverschiebung. Von da an war es mir endgültig zu viel. Aber ich war gerade schwanger, und ich hatte nicht die Kraft Grenzen zu setzen.

    Jetzt nehme ich nicht mehr alles hin. Er bemüht sich immer mal wieder, eine zeitlang trocken zu bleiben, aber so die richtige Einsicht und der Wille ein trockenes Leben zu führen fehlt.

    Wir drehen uns im Kreise.

    Danke für den Austausch.

    LG
    Schm

    Hallo Julia,

    bei uns ist heute Feiertag und der Beginn eines langen Wochenendes.

    Wird der Alkohol fließen oder wird er sich zusammenreißen?

    Warum habe ich nicht viel früher erkannt, das Alkohol ein Problem ist?

    Macht Liebe wirklich sooo blind?

    Mir fallen etliche Situationen ein, die unakzeptabel waren. Warum bin ich nicht gegangen, als wir noch kein Kind hatten?

    Würde ich mich in einer neuen Beziehung "gesünder" verhalten?

    Gut, das ich endlich aufgewacht bin, und ich die Stituation nicht mehr akzeptiere, so wie sie ist.

    LG
    Schm

    Hallo LotteMotte,

    da Alkohol gesellschaftlich so akzeptiert ist, finde ich es auch schwierig das Problem "im richtigen Leben" anzusprechen.

    Unter einem Alkoholiker stellt man sich dann gleich den Penner unter der Brücke vor.

    Ich möchte auch kein Mitleid oder die "guten Ratschläge" ernten.

    Gut finde ich die Kampange "Kenn dein Limit". Werde mich mal auf den Seiten durchlesen.

    LG
    Schm

    Ich bin froh, das Weihnachten und der Jahreswechsel überstanden sind.

    Es war ganz ok. Nicht alkoholfrei von seiner Seite, aber gemäßigt.

    Seid ich meinen Unmut über sein Trinkverhalten deutlich mache, ist es etwas besser.

    Für 2012 habe ich mir vorgenommen, Freundschaften mehr zu pflegen oder neue aufzubauen. Vielleicht finde ich dann mal jemanden, mit dem ich über das Problem "Alkohol" reden kann.

    Wünsche allen Forumsteinehmern ein gesundes und entspanndes 2012, dass wir an unseren Problemen arbeiten und vorankommen.

    LG
    Schm

    Hallo lawyer,

    ich habe deinen Tread gelesen.

    Gut, dass du dich bei der Rechtsanwältin informiert hast, um vor Überraschungen sicher zu sein.

    Es wird auch schwierig den Umgang mit dem Kind zu regeln.

    Ich arbeite zur Zeit Teilzeit, damit komme ich wahrscheinlich nicht allein zurecht. Werde mich erstmal um eine Erhöhung meiner Stundenzahl kümmern.

    Wieviel weis denn dein näheres Umfeld? Ich habe Probleme damit, offen darüber zu sprechen.

    Lieben Gruß

    Schm

    07.01.2011 habe ich diesen Tread eröffnet.

    Also vor fast einem Jahr.

    Sein wichtigster Saufkumpel hat inzwischen eine Therapie gemacht und ist seitdem trocken. Das hat ihm wohl zu denken gegeben.

    Gesundheitliche Probleme sind aufgetaucht, weswegen er seinen Alkoholkonsum reduziert an. Angetrunken ist er aber trotzdem manchmal, was ich gar nicht akzeptieren kann.

    Aber nun zu mir :)

    Ich fühle mich gestärkt. Ich habe einige Bücher gelesen zum Thema Alkoholismus und verstehe nun einiges besser.

    Jetzt ist die Weihnachtszeit natürlich eine sehr sensible Zeit. Wenn es nochmal so schlimm wird, wie es schon war, dann ist das unser letztes gemeinsames Weihnachten. Das Maß ist voll.

    Liebe Grüße
    Schm

    Hallo Moonglow,

    einen wichtigen Schritt hast du schon getan. Du hast hingesehen, und erkannt, dass er ein Alkoholproblem hat.

    Ich habe lange Zeit die Augen zugemacht, und gedacht, dass wird irgendwann besser. Wird es aber nicht.

    Sag ihm, dass du nicht die Verantwortung für sein Problem übernehmen kannst und dass er sich geeignete Hilfe suchen muss. Hausarzt, Suchtberatungsstelle, Selbsthilfegruppe, eben Leute die nicht so nah dran sind wie du, und die sich mit der Krankheit auskennen.

    Alles Gute

    Schm

    Hallo Harry1

    ich musste fast lachen (wenn es nicht so tragisch wäre) als ich deinen Beitrag gelesen habe. Meine Tochter würde leider ihren Vater bevorzugen (so sind Töchter eben) ich wäre wahrscheinlich auch austauschbar ;)

    Zur Zeit geht es mir etwas besser. Ich fühle mich stärker, kann mich besser äußern, was die ganze Sch ... mit uns macht.

    Liebe Grüße

    Schm

    Natürlich schreibe ich hier über die Probleme mit "ihm". Deswegen bin ich ja in diesem Forum, um mich mit dem Problem "mein Mann ist alkoholkrank" auseinanderzusetzen.

    Was es mit unserer Familie macht. Was es mit mir macht. Um mir über meine Gefühle, mein Leben klarer zu werden. Was ich verändern kann.

    Das ich ihn nicht ändern kann, habe ich so langsam schon begriffen.

    Um das Karusell in meinem Kopf ein bisschen anzuhalten. Aber wie?

    Das ich gesundheitliche Probleme bekommen habe, zeigt ja, dass ich etwas ändern muss. Einfach die Situation aushalten und erwarten, das sich von selbst etwas ändert, geht eben nicht.

    Ich verstehe auch, dass es etwas mit meiner Persönlichkeitsstruktur zu tun hat, dass es so weit kommen konnte.

    Aber wie über den eigenen Schatten springen?

    Liebe Grüße
    Schm

    Wie schon berichtet, trinkt mein Mann ja zur Zeit keinen Alkohol. Hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen macht er eine "Trinkpause".

    Danach ist es dann wahrscheinlich wieder wie vorher. Da er ja nicht normal konsumieren kann, was er eigentlich weiß. Aber er kann sich ein Leben ohne Alkohol anscheinend nicht vorstellen :(

    Aber ich wollte ja berichten, wie es mir geht.

    Nicht so gut. Einerseits freue ich mich schon, dass er ein gewisses Problembewusstsein hát, aber es genügt einfach nicht. Sinnvoll wäre nur ein komplett trockenens Leben, aber so weit ist er "noch" nicht.

    Ich werde berichten, wie es weitergeht. Euch alles Gute.
    Schm

    Ich frage mich immer wieder, warum ich mich nicht früher am Alkohol gestört habe. Wollte ich es nicht sehen? Macht Liebe wirklich sooo blind?

    Wo bin ich falsch abgebogen? Würde es beim nächsten Mann anders werden? Ok, ein Alkoholproblem würde ich inzwischen erkennen, aber andere Probleme auch?

    Wie kann ich mir etwas Gutes tun um zu entspannen? Habe inzwischen gesundheitliche Probleme, muss also aufpassen.

    Jetzt werde ich noch ein bisschen in den anderen Foren lesen.
    LG
    Schm

    Also finanziell würde ich zurechtkommen. Ich bin berufstätig.
    Oranisatorisch und in praktischen Dingen wird es schon schwieriger.

    Emotional würde ich (noch) nicht zurechtkommen. Deshalb ist Trennung vorerst kein Thema.

    Ich arbeite erstmal daran ihm noch klarer zu Verstehen zu geben, welches Verhalten gar nicht geht und was die Konsequenzen wären.

    Aber man soll ja nicht drohen, wenn man es dann nicht durchziehen kann.

    Alles sehr schwierig.

    LG
    Schm

    Natürlich denke ich auch an Trennung.

    Mein vorherrschendes Gefühl zur Zeit ist Wut. Und es tut mir gesundheitlich auch nicht gut, wenn ich mich nicht beruhigen kann.

    Er versucht gerade für 4 Wochen gar keinen Alkohol zu trinken. Die ersten beide Tage hatte er natürlich Entzugserscheinungen. Das sollte ihm doch klar machen, dass er abhängig ist. Er will es aber nicht wahr haben, und denkt immer noch, er könne auch "normal" konsumieren. Aber das klappt natürlich nicht.

    Werde euch berichten, wie es weitergeht.
    LG
    Schm

    Hallo,

    bisher habe ich nur mitgelesen, aber jetzt möchte ich auch einmal etwas schreiben, denn der Leidensdruck bei mir wird immer größer und ich möchte (kann) so nicht mehr weitermachen.

    Ich bin seit fast 8 Jahren verheiratet, mit einem Alkoholiker und wir haben eine 6 jährige Tochter. Sie hängt sehr an ihrem Papa und das macht es nicht einfach über Trennung nachzudenken. Aber Fluchtgedanken habe ich immer öfter. Was soll ich nur tun?

    Emotional distanziere ich mich immer mehr. Gegen den Alkohol kommt man einfach nicht an. Er hat natürlich auch Sauffreunde, und dann gibt es Totalabstürze. Aber er trinkt auch allein und das jeden Tag. Wie lange soll ich das noch ertragen?

    Ich gehe schon viel meine eigenen Wege aber so richtig ausgesprochen habe ich es noch nicht, das wir weg sind, wenn sich nichts ändert. Das ist glaube ich der nächste Schritt.

    Schön, dass es dieses Forum gibt.
    LG
    Schmetterlingsfee