Beiträge von Billy170

    Hallo Petra,

    Zitat

    Diese Situation macht mich nervlich kaputt, ich kann einfach nicht mehr. Ich ertrage diesen Anblick nicht mehr, das widert mich total an

    Das war ein Satz aus dem ersten Post in diesem Thread


    Zitat

    Ihr seht also, ich habe für mich einen Weg gefunden, um das ganze halbwegs erträglich für mich zu machen!

    Dieser Satz stammt aus Deinem letzten Beitrag...es liegen nur ein paar Tage dazwischen.

    Du solltest verstehen, wenn die Teilnehmer aus diesem Forum Deine Verzweiflung, die Deinem ersten Beitrag zu entnehmen ist, ernst nehmen und entsprechende Ratschläge geben.
    Du hast schliesslich um Rat gebeten, obwohl dieser manchmal auch weh tun kann.

    Wenn Du nun schreibst, dass Du einen Weg gefunden hast und mit der Situation, so wie sie jetzt ist, glücklich bist, dann ist das für Dich persönlich (und nur darum geht es!!) doch eine gute Sache!!

    Bei mir hat es auch einige Jahre gedauert, bis ich die Konsequenzen ziehen konnte...und dieses Wechselbad der Gefühle und das "Ausharrenwollen" ist mir sehr gut in Erinnerung. Leider hatte ich dieses Forum erst nach meiner Trennung entdeckt, vlt. hätte ich sonst früher meinen Weg gehen können.
    Aber wie heisst es so schön..."kein Schaden ohne Nutzen"...das wünsche ich Dir auch :)

    Sei herzlichst gegrüßt von

    Billy

    Hallo Petra!

    zur Frage mit der Zwangseinweisung folgende Anmerkung: Wenn er sein eigenes Leben gefährdet, kannst Du ihn zwangseinweisen lassen...allerdings entscheidet nach 24 ein Gericht, ob diese Einweisung aufgehoben wird...das ist in der Regel der Fall.
    An Deiner Situation wird sich dadurch langfristig nichts ändern...es sei denn. Du nutzt die kurze Zeit, um Ihm alle seine Sachen "vor die Tür" zu stellen...das dürfte aber auch nicht rechtlich einwandfrei sein, da es ja auch seine Wohnung ist.

    Ich kann zu Deiner Situation spontan nur eines sagen: Wenn Du nichts tust, ändert sich nichts! Auch wenn Du "im Recht" bist...es hilft Dir in dieser Situation nicht, da Dein Ex da anderer Auffassung ist.

    Suche Dir eine neue Wohnung und ziehe einen klaren Schlussstrich!!!
    Das kann ich Dir nur raten!!!

    Herzlichst

    Billy

    Hallo, Ihr alle!:D

    In den letzten drei Wochen ist doch so einiges passiert.
    Ich konnte endlich einen Schlussstrich unter meine Beziehung mit meinem Ex-Freund ziehen, indem ich jetzt wirklich alle meine Sachen aus unserer gemeinsamen Wohnung abgeholt habe.
    Erst jetzt gelingt es mir, mich so langsam nicht mehr für ihn verantwortlich zu fühlen...das Geld, welches er von mir haben wollte, habe ich ihm nicht gegeben.
    Es war schwierig für mich, so hart bleiben zu müssen, aber ich habe es geschafft!!

    Seit meinem endgültigen Auszug haben wir nun keinerlei (!) Kontakt mehr gehabt, und ich merke, dass mir das gut tut.
    Ich weiss (bzw. ich kann es mir denken), dass es ihm nicht gut geht. Aber er muss nun selbst entscheiden, ob und wie er sich helfen lässt.
    Er tut mir als Mensch wirklich von Herzen leid, aber ich mache drei Kreuze, dass ich es geschafft habe, die Beziehung zu ihm zu beenden.

    Mir selbst geht es in den letzten Wochen sehr gut, aber ich glaube es bedarf noch ein wenig der "emotionalen Aufarbeitung" der Geschehnisse der letzten Jahre.
    Wenn ich diese lange Zeit unseres Zusammenlebens jetzt einfach unter den Tisch kehren würde, wäre das falsch und würde auch nicht meinem Wesen entsprechen.
    Obwohl ich zur Zeit wirklich keinen Gedanken an mein "altes" Leben verschwende. Es gehört aber zu mir...und ich kann es ja nicht ungeschehen machen!

    Ich glaube, ich sollte mal daran arbeiten, alles etwas "leichter" zu nehmen...ein bisschen gesunder Egoismus hat ja noch keinem geschadet :D

    Aus den ganzen Geschehnissen habe ich gelernt, dass ein Trennung "auf Raten" wenig bringt. Weder demjenigen, der die Trennung vollzieht, noch dem Partner.
    Ein klarer Schlussstrich ist zwar hart, aber effektiver als ein halbes Jahr noch herumzudümpeln, so wie ich das gemacht habe...!

    Seid alle lieb gegrüßt von

    Billy

    Hallo, Ihr Lieben!

    Seit langer Zeit habe ich nichts mehr von mir hören lassen…habe im Co-Forum nur regel-mäßig gelesen.
    Mir geht es immer noch sehr gut, ich bin überglücklich mit meinem neuen Partner.
    Leider sind da immer noch die Anrufe von meinem Ex…der zwischenzeitlich zwar (wie er sagt) realisiert hat, dass es für uns keinen Neuanfang geben wird, der aber immer noch den Kontakt sucht.
    Dabei geht es (natürlich) um Geld, welches ich ihm leihen soll. Es wäre keine Summe, für die ich mich in langjährige Schulden stürzen müsste…es würde schmerzen, aber ich war ge-neigt, ihm das Geld zu geben. Nur um Ruhe zu haben.
    Mein Verstands sagt aber, dass das der falsche Weg ist…meine Familie sagt das auch.
    Ich möchte endlich einen Schlussstrich ziehen und mich auf mich und mein neues Leben konzentrieren, aber es gelingt einfach nicht, solange er sich noch bei mir meldet und um Hil-fe „schreit“.
    Das, was ich (unbewusst) während der ganzen Jahre unserer Beziehung gemacht habe, wird mir nun sozusagen zum „Verhängnis“: Alles geregelt, ihm am PC geholfen, wenn er Probleme hatte, mal eben kurz 50 € ausgeliehen, weil Konto am Limit, daran gedacht, die Mülltonne rauszustellen, gewaschen, gebügelt, Geburtstagsgeschenke für Freunde und Fa-milie ausgedacht, überlegt, was es zum Essen gibt, versucht, ihn aktiv zum Schreiben von Bewerbungen zu motivieren…und nebenbei voll berufstätig und mit dem Wunsch, in einer harmonischen Beziehung zu leben.
    Das war ein langer Satz, aber er trifft den Kern.
    Und jetzt hab’ ich den Salat und soll weiterhin als Problemlöser dienen…!
    Ich merke, dass ich noch immer diejenige bin, die ihm sagen soll (sagt?), was er machen soll.
    Langsam sollte ich damit wirklich mal aufhören…aber an dieser inneren „Härte“ fehlt es mir manchmal. Obwohl ich wirklich der Meinung bin, mich in der Zwischenzeit besser abgrenzen zu können als noch vor drei Monaten!

    Ich glaube, ich werde ihm das Geld nicht geben…das wird sonst wirklich ein Schrecken ohne Ende und er wird immer wieder jammern, dass ich ihm helfen soll!!

    Danke fürs „Zulesen“ :D ; und eine schöne stressfreie Zeit für Euch alle!!!

    Herzlichst

    Billy :D

    Hallo Prof,
    hallo alle anderen!

    Zitat

    "co-vehalten im forum = versuch jemand anderen "trocken zu schreiben"

    Sorry, falls hier der Eindruck entsteht, dass ich "therapieren" möchte!
    Das ist nicht meine Absicht. Wirklich nicht.
    Mein Beitrag ist gestern als seeehr spontane Reaktion entstanden.

    Ich bin wohl nicht so weit, Ratschläge erteilen zu können, darum ordnet meinen Beitrag einfach unter der Überschrift "...spontane Gedanken zu Uschis Beitrag!" ab!!
    In Zukunft werde ich Ratschläge besser unterlassen. Sorry dafür!

    Irgendwer (ich glaube, es war der "Alte Fritz") hat mal gesagt: "Ein jeder soll nach seiner Fasson selig werden...!" Das ist jetzt bitte NICHT als Ironie zu verstehen!

    In diesem Sinne, einen schönen Tag an alle!

    Billy

    Hallo, liebe Uschi!

    Der Schauer, der mir über den Rücken lief bezog sich eher auf das "déja-vu", welches ich beim lesen Deines Beitrages hatte. Es ging dabei nicht darum, dass Du für Deinen Mann einen Tee kochst!
    Nichts desto trotz wird er bei diesem Verhalten von Dir (was im ersten Moment total normal ist...) immer wieder das Gefühl bekommen, dass er sich in gewisser Hinsicht auf Dich verlassen kann!
    Ich erlebe zur Zeit gerade eine ähnliche Situation...bin zwar längst ausgezogen, aber werde ständig um Hilfe in den verschiedensten Lebenslagen gefragt...erstmal dachte ich mir nichts dabei, nun habe ich aber beschlossen, nicht mehr zu helfen...er muss halt selbst lernen, wie man ein Hemd bügelt.
    Aber es wird mir schwer fallen...unendlich schwer, weil er mir so leid tut. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich in der Zwischenzeit das Handy abstellen kann, damit er mich nicht immer "zuheult".

    Lass ihn fallen, er muss spüren, dass nur er alleine sich aus dem Sumpf heraus ziehen kann. Er darf nicht darauf hoffen, dass Du ihm hilfst. Auch wenn es nur (eigentlich selbstverständliche) Kleinigkeiten sind.
    Er muss zu der Erkenntnis gelangen, dass er etwas ändern muss.

    Und nun bitte ich Dich darum, mal ganz ganz ehrlich zu Dir selbst zu sein und zu überprüfen, ob Du wirklich immer "leichten Herzens" ich Deine Wohnung kommst und das es Dir egal ist, ob er voll ist oder nicht!
    Das kann meiner Meinung nach nicht sein!
    Das heisst ja nicht, dass Du jetzt sofort ausziehen sollst...das Tempo bestimmst Du...aber überlege Dir, ob da nicht auch ein bisschen "Schönreden" dabei ist (entschuldige das Wort, aber mir fiel nichts treffendes ein...)

    Alles liebe für Dich...einen entspannten Abend und viel Spass mit Schrödi...!

    Herzlichst

    Billy

    Hallo liebe Uschi!

    Als regelmässige Mitleserin in Deinem Thread bin ich dieser Tage auch ganz erschrocken gewesen, wie sehr Du durch die Ereignisse wieder heruntergezogen wurdest.
    Da ich selbst auch tief im Sumpf der Co-Abhängigkeit stecke, weiss ich auch gar nicht, ob ich Dir etwas raten kann oder darf...aber beim lesen Deines letztes Beitrages ist mir ein Schauer über den Rücken gelaufen.

    Bitte bitte mach Dir klar, dass Du Dir nichts Gutes tust, wenn Du so weiter machst wie bisher. Mal gibt es Saufexzesse, mal macht er "Entzug", welcher exakt bis zum nächsten Exzess dauert.
    Du wirst immer wieder Ängste ausstehen...was ist los, wenn ich nach Hause komme...wenn er alleine weg geht, wird er etwas trinken, wenn ja, wie viel.
    Liebe Uschi, das macht Dich über kurz oder lang kaputt!!!

    Denke an Dich und werde Dir darüber im Klaren, dass Dein Mann noch nicht an einem Punkt befindet, an dem er eine Entscheidung für sich treffen will.

    So hart es klingt, aber lass ihn fallen!!

    Ich habe diese Zeilen nicht gerne geschrieben und hoffe, Du bist mir nicht böse, dass ich meine ehrliche Meinung schreibe!

    Alles Liebe für Dich und eine gute Entscheidung wünscht

    Billy

    Hallo Kathie,

    Deine Zeilen gehören zu denjenigen in diesen ganzen Forumsbeiträgen, die ich auch mit meinem Namen unterschreiben könnte...zumindest was das Verhältnis und das Gefühl zu meinem Ex-Partner angeht.

    Du hast einen wahnsinnigen Schritt gemacht, da kannst Du stolz drauf sein.
    Zum einen die Erkenntnis, das Du keine Schuld an seiner Sauferei hast, zum anderen Dein klarer Wille, ein neues Leben aufzubauen.

    Geniesse das Leben, das sich Dir auftut, strahle den Optimismus, den ich in Deinem Post spüre auch nach aussen aus. Dann wirst Du auch keine Probleme haben, in diesen Zeiten einen neuen Job zu bekommen.

    Viele liebe Grüße

    Billy

    Hallo, Ihr Lileben... :D

    Wollte Euch doch nur mal die neuesten Neuigkeiten mitteilen..:!
    Ich bin immer noch seeeeehr glücklich mit meinem neuen Partner...er kennt in der Zwischenzeit auch meine Geschichte und er hat wunderbar reagiert!
    Im Augenblick ist es für mich fast nicht nachzuvollziehen, dass ich für meinen Ex-Partner etwas empfunden habe, was meiner dertzeitigen Gemütsverfassung entspricht.
    Aber das muss mal etwas gewesen sein...!

    Ich bin zwischenzeitlich der Meinung, dass ich ihn über meine neue Beziehung informieren muss.
    Zum einen kapiert er dann vielleich, dass es wirklich kein "Zurück" mehr gibt (obwohl ich ihm das schon mehrfach mitgeteilt habe), zum anderen kann er dann vielleicht anfangen, loszulassen.
    Es macht mir leider etwas Angst, wie er reagieren wird...ich kann ihn nicht einschätzen, ob er sich wirklich etwas antun würde...im Zusammenhang mit unserer Trennung hat er mal so etwas erwähnt, passiert ist natürlich nichts, aber ich mache mir dann schon Gedanken.
    Ich werde jetzt schnellstens alle meine restlichen Sachen (Bücher, CDs, ein bisschen Geschirr) aus unserer Wohnung hohlen, ich weiss nicht, wohin damit, aber dann bleibt es halt in Kisten im Keller.
    Meine neue Wohnung wird erst im Febr. renoviert sein...

    Seid alle lieb gegrüßt von

    Billy

    Hallo Elke, pedi und alle anderen...!

    Ich bin heute seeehr glücklich, weil ich mich neu verliebt habe und (was das Wichtigste dabei ist) diese Liebe erwiedert wird.
    Wir kennen uns noch nicht sehr lange und ich hoffe und bete, dass er keine "Leichen im Keller" hat...oder vlt. auch ein Alkoholproblem!
    Aber er ist ein sehr empathischer Mensch und ich habe gerade ganz fürchterliche Schmetterlinge im Bauch!
    Mein Gefühl sagt mir, dass es gut ist!

    Meine Ex-Partner weiss noch nichts von alledem...und ich weiß auch nocht nicht, ob ich es ihm überhaupt sagen werde...
    Fertig wird er damit bestimmt nicht, aber darauf nehme ich keine Rücksicht!

    Eine neue Beziehung war von meiner Seite überhaupt noch nicht geplant, aber die Tatsache, dass ich sie eingegangen bin, beweist mir, dass ich mit der Beziehung zu meinem Ex-Freund nicht erst seit meinem Auszug abgeschlossen habe, sondern schon viel früher.
    Ich verliebe mich nämlich nicht so einfach, und Treue ist für mich in einer Partnerschaft das oberste Gebot...ohne Kompromisse!!!

    Allen von Euch, die am Punkt einer Trennung stehen oder diese hinter sich haben möchte ich sagen, dass es eine Leben nach einer "nassen" Beziehung geben kann...
    Es ist schwer, sich überhaupt auf einen anderen Menschen einzulassen, aber...manchmal kann es gut gehen!

    Als Tageslosung habe ich mir heute einen Spruch von Eckard v. Hirschhausen ausgesucht (von der CD kenne ich diesen Spruch, vlt. hat ihn ja auch ein anderer "erfunden")

    "Mal bist Du die Taube, mal bist Du das Denkmal!"

    Ich wünsch' uns allen, dass wir wunderschöne Tauben sind... :P

    In diesem Sinne einen schönen Restsonntag von

    Billy

    Hallo, liebe Pedi...!

    Du hast ja bei mir auch schon ein paar Zeilen geschrieben...jetzt mische ich mich mal bei Dir ein :D

    Deine Sehnsucht nach Zweisamkeit und einer PArtnerschaft kommt mir so bekannt vor...in Deinen Worten erkenne ich mich absolut wieder.

    Bei mir ist es so, dass ich die Zweisamkeit auch schon vermisst habe, als unsere Beziehung noch nicht beendet war.
    Ich habe gemerkt, dass zwischen uns kein "Zusammengehörigkeitsgefühl" (ein schönes Wort...) mehr war. Dieses blinde Vertrauen, das eine funktionierende Partnerschaft (in meinen Augen) ausmacht...das war mit der Zeit völlig abhanden gekommen.
    Das hat mein Ex-Partner natürlich anders gesehen...er reduzierte Gefühle auf das Wort mit den drei Buchstaben und dem "x" am Ende 8)8)

    Irgendwann wird es einen Neuanfang für Dich geben...es ist doch normal, dass Du jetzt im Gefühlschaos steckst.
    Auf der einen Seite bist Du froh, dass Du einen für Dich sehr wichtigen Schritt gemacht hast, auf der anderen Seite wird Dir ein wenig mulmig wegen der Konsequenzen. Das Du eben alleine wohnen wirst, ohne eine Schulter zum anlehnen...aber hattest Du die in der letzten Zeit noch???

    Setz Dich bitte nicht unter Druck, alle Ratschläge sofort zu Deiner Zufriedenheit umzusetzen...das braucht alle seine Zeit!

    ...eigentlich sehe ich mich noch gar nicht in der Position, hier im Forum Ratschläge zu geben...fühle mich noch als richtiger "Frischling"
    :lol:

    Aber Du bist auch so eine fleissige Schreiberin...da bin ich mal über meinen Schatten gesprungen!

    Sei lieb gegrüßt von Billy

    Hallo, Ihr Lieben!

    Geht es Euch auch so, bzw. ist es Euch auch so ergangen, dass ihr Euch bei Gesprächen mit Eurem Partner / Partnerin immer so im Kreis gedreht habt...?
    Immer und immer wieder haben wir uns gegenseitig Vorwürfe "an den Kopf" geschmissen....und es waren immer die gleichen...!

    Und mich hat immer aufgeregt, wenn er nicht versteht bzw. verstand, dass er mir mit seiner Sauferei so weh tut...dass ich sehr verletzt war (und noch bin), weil ich seine Trinkerei als so eine Art "Betrug" an unserer Beziehung gesehen habe.
    Für mich ist das so ein grosses Problem gewesen und er hat das gar nicht so gesehen. Dementsprechend "überrascht" war er, als ich dann tatsächlich ausgezogen bin.
    Die Tränen, die er jetzt vergießt, sind bei mir in den letzten Jahren schon geflossen...und es hat ihn nicht gestört.

    In der Zwischenzeit weiss ich nun, dass er all diese Punkte erst begreifen kann, wenn er sein Problem erkennt und daran arbeitet, es zu lösen.
    Aber so lange er nicht versteht, dass ich "wegen ein Paar Flaschen Bier" unsere Beziehung beendet habe, so lange realisiert er nicht, dass er die Finger vom Alkohol lassen muss!
    So ein Teufelszeug...

    Ich bin froh, dass ich hier einfach mal so meine Gedanken aufschreiben kann...ohne weitere Verpflichtung!!

    Ach so...ein "Gute-Nacht-Spruch" fehlt noch:

    Es macht keinen Sinn, wenn wir uns vorwerfen, nicht früher gehandelt zu haben. Wir haben gehandelt, und nur das ist wichtig!!

    Bis bald

    Billy :oops:

    War heute mit einem netten Mann in Kino...und es war sehr nett, mit ihm zu plaudern und zu sehen, dass man mit seinem Gegenüber noch über ganz alltägliche Dinge reden kann.
    Zwanglos, komplikationslos, problemlos!

    Es war ein sehr schöner Abend heute...!

    Billy

    Liebe Uschi,

    ich lese schon eine ganze Zeit in Deinem Thread und erkenne mich in Deiner "Leidensfähigkeit" wieder.

    Deine Erleichterung, wenn er (entgegen Deiner Befürchtung) nichts getrunken hat...Dein Unverständnis, dass er es doch wieder getan hat, obwohl er es doch lassen wollte bzw. alles "unter Kontrolle" hatte.

    Das habe ich alles auch so erlebt.

    Bei einer Trennung spielt natürlich das Thema Geld (neben den Emotionen) ein riesig große Rolle.
    Das war bei mir ähnlich...dabei ging es zwar "nur" um die Finanzierung einer eigenen Wohnung (Möbel, Kaution, Renovierung), aber für mich schien es ein schier unüberwindbares Problem darzustellen.
    Ich habe mich dem in ganz kleinen Schritten angenähert, bin erst mal bei Verwandschaft untergekommen...mit dem Nötigsten...um einen klaren Kopf zu bekommen.

    Ich möchte Dir jetzt gar keine Vorschläge unterbreiten, aber vielleicht gelingt es Dir mit einer Vertrauensperson eine Strategie zu entwickeln, dass Du diesen Seelenterror nicht mehr länger aushalten musst.

    Ansonsten...schreibe und heule und jammere in diesem Forum, wir haben ein offenes Ohr für Dich und Deine Sorgen!!

    Sei gegrüßt von

    Billy

    Hallo Elke,
    hallo @ all,

    ich habe mich heute mit einem Menschen fürs Kino verabredet...nicht weil ich unbedingt eine neue Beziehung möchte, sondern weil ich ihn einfach nett finde und es ein gutes Gefühl ist, mit ihm zu reden...!

    Es tut gut zu wissen, dass es vlt. auch ein neues Leben gibt, in dem wir wieder unbeschwerter agieren können.

    Optimistische Grüße:D :D:D

    Billy :D

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich wünsche allen, die meine Geschichte lesen ein frohes, gesundes und erkenntnisreiches neues Jahr!

    Ich habe nun also das sentimentale Weihnachtsfest und den Jahreswechsel gut hinter mich gebracht.
    Meinen Ex habe ich an den Weihnachtsfeiertagen mal gesehen...ich habe mich jedoch dabei ertappt, dass ich den Besuch nur ihm zuliebe gemacht habe.
    Für mich wäre es so wichtig nicht gewesen.

    Ich möchte ihn nicht mehr "bemuttern", bzw. möchte ich meine Handlungsweise nicht mehr darauf abstimmen, ob es ihm dabei gut geht oder nicht.

    In den letzten beiden Wochen habe ich oft darüber nachgedacht, wie sich meine Gefühle ihm gegenüber im Laufe der Zeit verändert haben.
    Zu Beginn unserer Beziehung stand der Alk noch nicht zwischen uns, zumindest nicht in der Art und Weise wie zuletzt...vielleicht habe ich es auch nur nicht bemerkt, wer weiss.

    Im Laufe der Jahre gab es immer Situationen, wo es mir langsam "mulmig" wurde.
    Als wir noch nicht zusammen wohnten, hatte er (tatsächlich!!) an einem Tag in der Woche seinen "Bier-Tag"...dann hat er sich ganz bewusst (weil es ja so gut schmeckt) zulaufen lassen. Wenn ich mich dann weigerte, mit ihm in diesem Zustand zu telefonieren, wurde er sauer.
    Ich mache mir heute große Vorwürfe, dass ich damals das Problem nicht erkenne konnte oder wollte.

    Im LAufe der Jahre habe ich mich immer mehr entfremdet, meine Gefühle zu meinem Exfreund waren allenfalls noch freundschaftlich...auch da ist es mir nicht gelungen, einen Schlussstrich zu ziehen.
    Vor ein paar Jahren hatte ich ein Erlebnis, welches dazu geführt hat, dass ich mein Leben gründlich überdacht habe.
    Ich dachte mir: "...wenn ich das überstanden habe, ändere ich mein Leben...!"...auch da ist es mir noch nicht wirklich gelungen, reinen Tisch zumachen.

    Das einzige, was ich dann ändern konnte war, wieder etwas für mich zu un. Dinge zu tun, die mir wichtig waren, Freunde zu treffen, auch wenn er keine Lust hatte.
    Das hat mich dann mit der Zeit selbstbewusster gemacht und schliesslich habe ich wirklich den Mut gehabt, unsere gemeinsame Wohnung zu verlassen.

    Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich wirklich bis heute durchgehalten habe und mich nicht wieder habe "einlullen" lassen.

    Es geht mir besser als vor einem halben Jahr und das ist doch was!!!

    Ich wünsche uns allen eine gute Nacht und für die nächste Zeit die Erkenntnis, dass auch die längste Reise mit einem kleinen Schritt beginnt!

    Bis bald

    Billy

    Hallo an alle,
    hallo Pedi :D:D

    ...mir geht es zur Zeit recht gut...seitdem der Kontakt weniger geworden ist, grübele ich auch nicht ehr so häufig nach (da hast Du ganz Recht, Pedi!)

    Wir wollten uns eigentlich vor ein paar Tagen treffen, aber ich habe bei einem Telefonat kurz vorher bemerkt, dass er getrunken hatte...damit war das Thema für mich erledigt und das Treffen ist ins Wasser gefallen.
    Ich war aber auch nicht böse drum...!

    Wenn er anruft, um sich bei mir auszuheulen, gelingt es mir inzwischen auch, ihm zu sagen, dass nicht ich an seiner Situation Schuld bin (kein Job, keine Freunde, keiner kümmert sich, alle haben ihr eigenes Leben, usw....), sondern nur er alleine etwas ändern kann.
    Ich will nicht die Person sein, die ihm den Weg aus dem Tal zeigt, dazu fehlt mir einfach die Kraft...!
    Beim Blättern hier im Forum hat eine Frau einen Satz geschrieben, den fand ich toll (weiss leider nicht mehr, wer es war, ich hoffe, ich darf hier mal zitieren), und zwar: "Während unsere Beziehung war ich nicht alleine, aber einsam. Jetzt bin ich alleine, aber nicht mehr einsam!" (sinngemäß... :D)

    Ich wünsche uns allen einen starken Willen, unser Leben so zu gestalten, dass wir uns jeden morgen im Spiegel mit ein wenig Stolz betrachten... :D

    Euch allen eine gute Nacht (warm zudecken...es wird saukalt!!)

    Eure

    Billy

    Hallo, liebe "Foris"

    Nachdem die technischen Hindernisse aus dem Weg geräumt sind (nochmals DANKE an Karsten!!!) kann ich nun auch wieder Beiträge schreiben...!

    Seit meinem letzten Bericht ist einige Zeit vergangen und ich möchte jetzt einfach mal ein bisschen schreiben, was mich gerade so beschäftigt:

    Im Januar werde ich endlich!!! meine eigene Wohnung renovieren und dann hoffentlich bald einziehen können. Zur zeit bin ich noch bei meinen Eltern ... nichts für die Dauer, auch wenn die beiden sehr wichtige Menschen für mich sind!
    Es ist für mich eine neue Erfahrung, alles so alleine entscheiden zu können. Nicht, dass mir das schwerfällt, aber es tut gut zu wissen, das ich etwas für mich ganz alleine tue und mir keine Gedanken darüber mache, ob es meinem Partner gefällt.

    Mit meinem Ex habe ich noch Kontakt, nicht mehr so häufig wie noch vor vier Wochen...wir waren zusammen auf einem Weihnachtsmarkt, es war o.k. Er ist in der letzten Zeit immer nüchtern, wenn wir telefonieren oder uns sehen...aber das liegt daran, dass er einfach nicht genug Geld hat, in den Massen das Bier zu kaufen, wie er das noch im Sommer getan hat, bevor ich ausgezogen bin.
    Die Problematik der Co-Abhängigkeit beschäftigt mich doch sehr...ich ertappe mich dabei, wie ich meine Verhaltensweisen in der Vergangenheit und auch heute versuche zu analysieren.

    Ich sollte Euch vielleicht noch erzählen, dass mein Vater ein (seit 15 Jahren) trockener Alkoholiker ist. Meine Kindheit war von seiner Trinkerei ziemlich geprägt. Die Schritte, die ich hätte tun müssen, waren mir als Teenager damals nicht klar. Als ich dann damals meinen Partner kennen lernte, habe ich mich lange nicht getraut, ihm von der Krankheit meines Vaters zu erzählen, es war mir peinlich. Als es sich dann nicht vermeiden ließ, dass mein Freund meinen Vater auch mal in angetrunkenem Zustand erlebt hat, habe ich ihm dann alles erzählt.
    Mein Dad hat dann einen Entzug gemacht. Ich habe mich in den letzten Monaten ein paar Mal mit ihm unterhalten, was ihn letztendlich dazu veranlasst hat und ich bin ihm dankbar, dass er so offen mit mir gesprochen hat.

    Natürlich denke ich jetzt darüber nach, ob ich so ein gewisses „Männerschema“ habe…

    Jedenfalls bin ich stolz darauf, dass ich mich ein bisschen stabilisiert habe. Ich denke noch immer an meinen Ex, ertappe mich dabei, dass ich mir Gedanke um ihn mache.
    Aber ich weiß auch, dass er seine Chancen gehabt hat. Und er hat sie nicht nutzen können, weil er sein Problem nicht wahrhaben will.

    Ich möchte dieses Forum einfach mal nutzen, um aufzuschreiben, wie es mir gerade geht…vielleicht habe ich manchmal gar keine konkrete Frage! Aber ich freue mich, wenn ihr mein Geschreibsel lesen wollt und mir Eure Meinungen mitteilt…!

    Liebe Grüße an alle und eine gute Nacht (mein Notebook ist schon ganz heiß und muss jetzt ins Bettchen! )

    Billy :D

    Hallo ihr alle!

    In den letzten Tagen ist nicht sehr viel passiert, aber trotzdem denke ich oft über meine Situation nach...! Mache ich alles richtig, reagiere ich vielleicht falsch und er hat gar kein Alkoholproblem...!

    Immer und immer wieder stelle ich mir diese Fragen, das ist wirklich grauenhaft.
    In der letzten Woche habe ich mit meiner Ärztin über mein Problem gesprochen und sie hat mich auch in meiner Entscheidung bestärkt, wie übrigen alle anderen Freunde und Familie auch...das tut ja wirklich gut, aber es verhindert nicht, das ich immer wieder zweifele.

    Mein Ex hat letzte Woche einen neuen Job angefangen, er war kurzzeitig arbeitslos, und nun hat er leider nur eine halbe Stelle...nix dolles, aber er macht es trotzdem, um irgendwas zu haben.
    Das Problem ist auch, dass er mit seinem Verdienst die Wohnung nicht halten kann...und ich bin ja ausgezogen. Er ist auf gut Deutsch gesagt ohne mich total im Eimer!!!
    Jetzt kreisen die Gedanken in meinem Kopf...ist es gut, ihn so hängen zulassen??
    Aber er hat mich auch hängen gelassen, er hat jahrelang meine Bedenken und Ängste nicht ernst genommen und ich war damals total im Eimer...hat ihn auch nicht interessiert!!

    Langsam bin ich der Meinung, dass der Gang in eine "reale" SHK für mich vielleicht das Beste wäre.

    Ach menno, musste mich jetzt einfach mal ausk...! Sorry!

    Trotz allem, liebe Grüße an alle von

    Billy

    Hallo Lenchen!

    Du hast in Deinem Post den Satz geschrieben:

    Zitat

    er ist ein eigenständiger Mensch und kann mit seinem Leben machen was er will

    Das sagt eigentlich alles aus, über das, was zu tun ist.

    Du kannst ihm das Trinken nicht verbieten
    Er muss realisieren, dass er sein Leben ändern muss...weil er es will, und nicht, weil Du es ihm sagst.

    Bitte beachte, dass Du auch für DEIN Leben verantwortlich bist. Dafür solltest Du Deine Kraft einsetzen.


    Sei lieb gegrüßt von

    Billy