Hi Susisorglos und alle anderen!
So ein Tagebuch ist gar nicht so schlecht, das glaube ich auch.
Auch wenn ich in diesem Fall Geschehnisse aus der Vergangenheit aufschreiben müsste und nicht solche, die gerade erst passiert sind.
Ich glaube, wenn ich mich mal hinsetze und nach und nach alle Situationen aufschreiben, in denen er mich durch seine Trinkerei bzw. das Verharmlosen der Situation zu heulen gebracht hat, bin ich eine ganze Weile beschäftigt.
Im Augenblick bin ich ein bisschen unruhig, weil ich von ihm nichts höre. Wir hatten vor ein paar Tagen eine Auseinandersetzung am Telefon und er hat eine Mail mit "Selbstmordgedanken" geschrieben...ich melde mich nicht bei ihm aber das fällt mir schon nicht leicht (typisch Co.)!
Mich hat es fast ein wenig bestürzt, dass ich beim Lesen hier im Forum auf die Verhaltensweisen des Co-Alk. gestossen bin...und mich darin auch wiedererkannt habe. Vor allen Dingen dieser Drang, sich kümmern zu müssen.
Ich habe oft von der Arbeit aus bei ihm angerufen um zu hören, was er gerade macht. Oder auch um mal "vorzufühlen", was mich am Abend beim nach Hause kommen erwartet.
Ich habe Termine mit Freunden nur noch am Wochenende vereinbart, wenn ich sicher sein konnte, dass er nichts getrunken hat.
Das ich zulasse, dass der Alkohol auch mein Leben bestimmt, ist fast nicht zu begreifen.
Das will und muss ich ändern!!
Seid alle gegrüßt von
Billy ![]()