Und weiter gehts.....
Alsich seine Unzufriedenheit spürte, war ich noch mehr bemüht,ihm das Leben schön zu machen...
Ich schlug ihm Hobbies vor,knüpfte Kontakte in meinem Freundeskreis.
Aber immer schien in etwas ja, " Dunkles" zu umgeben, durch das ich nicht durchkam.
DAs ihn das Leben langweilte war mir auch logisch, denn außer zur Arbeit zu gehen, machte er nix! ICh machte alles, schmiß den ganzen Alltag und meine Arbeit und mein Sohn....
An den Wochenenden schlief er lange aus, um nach dem Aufstehen auf die Couch zu liegen, fern zu sehen oder Computer zu spielen.
Das würde mich auch mit der Zeit langweilen. Aber ich bin doch nciht sein Animateur?
Unternehmungen mit meinem Sohn und meiner Schwester mit Familie ...machte er so gut wie nie mit. Es schien ihm immer alles zuviel.
Er sagte oft, dass er eigentlich am liebsten mich für sich alleine hätte...ohne Familie, Freunde , sohn.
Ja und dann kam HAnnover......
Alsich ihn am ersten Abend schon nicht erreichte, wußte ich bescheid....er meldetet sich erst am nächsten Tag. Es waren sehr schwere Stunden für mcih. Fast Panik. Solche angst, dass mein schlimmster Alptraum wahr wird. Er ist war geworden. Er trank wieder. So wie früher, jeden abend im hotel...
Als er zurück kam, stritt er alles ab. Aber ich fand Kassenzettel von Tankstellen für jeden Tag jede Menge Bier. Ich machte ja seine Wäsche, folglich mußte ich in die Taschen schauen, der Idiot, hat nicht mal Spuren beseitigt....
Und dann begann eine schlimme Zeit. Ich merkte, er war in einem innerlichen Kampf: Trinken oder nicht? Zu hause trank er nicht, dass war Tabu. Aber er suchte sich Ausflüchte, gründe " draußen" zu trinken....Und das tat er...
Seine Unzufriedenheit wurde unerträglich. Er kritisierte mich, wo es nur ging. Wieder war ich die Empfindliche,strenge Frau....Eine Frau aus seiner Kultur würde niiiie somit einem Mann reden. Ich wüßte nicht, wie man Männer richtig behandelt....
Ich glaubte ihm und schluckte alles runter...
Meiner Schwester kannte unsre ganze Geschichte. Mit ihr konnte ich über meine Sorgen reden. Und das tat ich. Aber auch dass war schlecht in seinen Augen, er hatte angst, dass sie mich gegen ihn manipuliert. " Deine Schwester hat dich zur Feministin und Männerhasserin gemacht". DiesenSatz hab ich oft gehört...und wieder dachte ich, er hat recht! Ich bin vile zu leicht zu beeinflussen!!!
Ich zog mich immer mehr aus meinen sozialen Kontakten zurück. Meine freundinnen weinten um mich, sie kamen nicht mehr zu mir durch. Ich verteidigte ihn auf Gedeih und Verderb.
Ich machte nun absolut gar nichts mehr ohne ihn, ausgehen mit den Mädels, Kino, egal was, ich fand für alles gründe, nur um bei ihm bleiben zu können, in seiner Nähe, alles zu kontrollieren...Es war der Wahn. Damals merkte ich nicht, wie sehr das alles an meine Substanz ging....ICh machte weiter und weiter....
Er ging gelegentlich alleine aus..um " frische Luft zu schnappen" wie er es nannte.
Das ihr mich nicht falsch versteht,ich war noch nie eine frau, die ihren Mann nicht mal gerne alleine weg läßt. Im Gegenteil. Aber diese ständige angst ihn wiieder betrunken vorzufinden, hat mich so werden lassen...
Und er hat natürlich getrunken und wie!!
Natürlich holte ich ihn brav von der bahn ab, nachmittags!!!!! und er war so voll, dass er nicht mal gemerkt hat auszusteigen, weil er wie ein vollgesoffener Pe... in der Bahn saß.Hab svon draussen gesehen.Und dumm wie ich war,bin ich der BAhn mit dem Auto hinterher gefahren um den Armen sicher nach Hause zu bringen....
Mein Leben wurde immer unerträglicher, ja nicht lebbar. Vor allen weil ich nicht mit ihm reden konnte,ohne als Spinnerin dazustehen.
Achso,gekifft hat er zwischendrin auch, als Alternative zum Alkohol meinte er...
Dann nachts diese schon erwähnten Filmchen, Computerspiele, immer mit mir schlafen wollen...egal was er machte, es war immer extrem!!!
Mir wurde die Luft zum Atmen knapp,aber er hat meine Sorgen nicht erkannt.
Bis er eines Tages, anstatt mit uns ins Freibad zu gehen, lieber in die Stadt zum trinken ging. Er kam alkoholisiert nach...Das war der erste Moment, wo mir der Kragen geplatzt ist und ich ihn vollkommen ignorierte und zu meiner Schwester flüchtete... Er war so sauer darüber und mein Verhalten zwang ihn zum weitertrinken....Danach verwüstete er unsre wohnung, hab ich ja schon malgeschrieben.
Am nächsten Tag wieder endlich EInsicht und Bedauern von ihm. Jetzt hat er es endlich verstanden, dass Alkohol nichts für ihn ist, er hört jetzt wirklich auf. Ich solle ihm bitte bitte glauben. Das war zwei Tage vor unserem mallorca Urlaub zu zweit...Ich war innerlich tot, wußte nicht mehr ein noch aus...und so bin ich in denFlieger gen Süden gestiegen..