hallo ihr lieben.ihr habt ja recht, mein kopf weiß das... ich danke euch von ganzem herzrn, dass ihr mir heute abend beigestanden habt... es hat mir wirklich gut getan und geholfen, die dinge klarer zu sehen. er ist übrigens gekommen, nüchten. und hat meine sorge nicht verstehen können. hab keine szene gemacht, nur gesagt, dass ich angst hatte. er hat es nicht kommentiert. aber ihr alle und dafür danke ich euch nochmal. fühle mich jetzt wie nach einem marathon, das ganze adrenalin ist aus meinem blut.
es geht wirklich nicht mehr darum,ob er trocken bleibt, oder? sondern darum, wie ich damit und mit mir umgehe...diesem ständigen kontroll denken.ich bin wirklich verrückt geworden. und nochmal danke, kann esgar nicht oft genug sagen..
Beiträge von Fliegender Stern
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mir ist noch was eingefallen. auf die frage, wie ich mich sehe. und wieder dervergleich von der zeit vor ihm, früher, auch als ich single war, ja wie soll ich sagen.ich war glücklich in meinem leben. ich war glücklich mit mir alleine.und natürlich meinem sohn. also ich meine das so, dass ich mir selbst genügt habe um glücklich zu sein. mich haben ganz banale dinge glücklich gemacht, den Rasen mähen, Tatort im TV schauen,morgens zeitung lesen, im sommer ins schwimmbad gehnauch alleine. ja egal was ich gemacht habe, ob alleine,mit meinem sohn, oder freunden: ich war zufrieden und im reinen mit mir. und seit ich ihn kenne, gibt es diesen zustand nicht mehr.
hab ihn ja in seiner nassen phase kennengelernt und das ich damals nicht schon das weite gesucht habe bleibt die frage. dann gab es zwei trennungen meinerseits, er hat mich immer wieder rumgekriegt mit versprechungen des nicht mehr trinkens. einmal sechs monate geschafft, dann warer allein weg, eine woche und ist genau wieder in sein altes trink verhalten gefallen. weil ich nicht dabei war. und deswegen fällt es mir ja so schwer ihn alleine zu lassen. wurde schlimm wie nie zuvor, aber wieder hat er es geschafft mich voll zu säuseln. jetzt trocken seit august o9. geht in therapie.und sieht alles ganz easy...er wird niiiie wieder trinken...glaubt mir, ich hab schon soviel über mich ergehen lassen in der nassen zeit, dass ich mich auch heute dafür hasse, schäme, ekle vor mir selber..weil ich mir so fremd geworden bin. aber ich dachte und denke, ich mußihn retten und ihm zeigen wie toll das leben ohne sein kann..
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und liebe ossi... ich habe deinen beitrag gelesen, von wegen selbstmord.. wie gehtes DIR denn?? und ja,ich glaube ich weiß schon, dass ihr recht habt von wegen trennung, aber ich hab solche angst davor. vor dem entgültigen.. weil das müßte es sein,dieses ewige hin und her hatten wir schon zweimal seitwir uns kennen... das macht einen fertig. ich kann so schwer entscheidungen treffen.. bzw. dann die konsequenzen tragen.
und ich bin auch in behandlung wegen meinem kontroll verhalten und ich dachte eigentlich, dass esein klein bißchen besser geworden ist. der abend heut, belehrt mich eines besseren...
bin so froh hier zu schreiben und eure tröstenden und z.T. wachrüttelnden antworten zu lesen.. -
hallo dorothea und all ihr anderen. du meinst wohl ich bin hysterisch, weil ich es Notruf genannt habe... für mich istes einer und ja ich bin hysterisch. ich sehe mich im moment schwach, willenlos, hässlich, ekelhaft, klammernd, hysterisch, alles kontrollieren wollen, aufgelöst, zitternd, der situation machtlos ausgeliefert, meinen wahnsinnigen gefühlen machtlos ausgeliefert, ihm ausgeliefert, abhängig von seinem verhalten.
ich war früher vor ihm: willenstark, hatte mein leben trotz vieler schiksalschläge ( scheidung, früher krebstod meines geliebten vaters, bei mir mögliche ms diagnose, magersucht) ganz gut gemeistert. war fröhlich, beliebt und hab mich nie unterkriegen lassen vom leben. jetzt wo ich schreibe denke ich, wo ist dieser mensch hingegangen? wann ist erverschwunden? meine freunde sahen mich als lebensbejahenden, positiven menschen, der weiß, was ihm gut tut...
inzwischen verstehen sie mich nicht mehr und finden, dass dieser mann mich total verändert hat, negativ. er würde an mir wachsen, weil ich ihn seit zwei jahren unterstütze, wo ich nur kann, alles ertragen hab, was er mir angetan hat. und ich, sagen sie, würde an ihm zerbrechen.... und das es eigentlich jetzt gar keine rolle mehr spielen würde, ob er es schafft trocken zu bleiben,sondern vielmehr darum, was er alles aus mir gemacht hat und wie ich ( wie jetzt bei diesem notfall::) völlig außer kontrolle reagiere... Ich staune über meine eigenen worte...tausend dank für eure lieben helfenden worte.. und ich lasse mich gerne drücken.. -
ich weiß, dass sie recht haben. du auch... aber ich schaff es nicht. hab angst vor der zeit danach..und dasich es bereue.und ich lebe in der hoffnung, dass alles gut wird und daser es schafft.im moment ist die hoffnung tot.... danke für s zuhören und schnelle antworten.tut gut..
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meine freundinnen könnengar nicht mehr verstehen, dass ich überhaupt noch mit ihm zusammen bin. ich langsam auch nicht. sie würden mir schon zuhören....sagen aber immer das gleiche.trennen.der mann tut dir nicht gut. zuviel passiert usw.und sie haben recht...
wie will ermir wieder helfen vertrauen zu ihm aufzubauen, wenn er nicht an dieses handy geht.versteh das nicht.
kann nicht raus, kann mein kind nicht alleine lassen. -
ich kann nicht an mich denken. warum bin ich mit ihm zusammen wenn mich dasalles so fertig macht?? warum schaffe ich nicht loszulassen? ich wollte dieses gefohl vun seinem verhalten abhängig zu sein nie wieder... würdet ihr an meiner stelle nicht auch so fühlen??
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Du meinst er will in ruhe trinken? wenn er ohne alk alleine sein will ist dasja okay, aber dann kann er doch ans handy gehen und mir das sagen oder?? dasist nicht fair oder?
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weil ich ihm nicht mehr traue. weil wir streit hatten. weil ich ihn nicht erreiche und er weiß wie ich das hasse. danke für die schnelle antwort. was soll ich nur tun? er weiß genau, wie ich angst davor habe. warum geht er nicht an dasverdammte handy...
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bitte helft mir, ich drehe durch. das ist ein notfall. hatte die letzten tage zoff mit meinem freund. jetzt ist er schon den ganzen tag weg und müßte eigentlich schon langst wieder zu hause sein.ister aber nicht.auf m handy erreiche ich ihn wieder malnicht. wie früher. oh gott. hab solche angst dass er wieder trinkt wegen streit. kann fast nicht schreiben weil meine hände so zittern ich hab solche angts. werde wahnsinnig.. bitte bitte schreibt mir irgendjemand was....
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bitte helft mir, ich drehe durch. das ist ein notfall. hatte die letzten tage zoff mit meinem freund. jetzt ist er schon den ganzen tag weg und müßte eigentlich schon langst wieder zu hause sein.ister aber nicht.auf m handy erreiche ich ihn wieder malnicht. wie früher. oh gott. hab solche angst dass er wieder trinkt wegen streit. kann fast nicht schreiben weil meine hände so zittern ich hab solche angts. werde wahnsinnig.. bitte bitte schreibt mir irgendjemand was....
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Hallo ihr alle....
Ich hab mal eine Frage an euch. Also mein Partner trinkt jetzt seit august 09 nix mehr und er geht alle zwei wochen zu einem therapeuten. ich auch, zu nem anderen wegen meiner co abh.
Jedenfalls wollte ich wissen, ob ihr in ähnlichen situationen seit, also gemeinsam therapie und, jetzt kommt die frage, ob ihr mit euren partnern über die inhalte und themen der therapie redet?
Ist das sinnvoll? Wir machen das, na ja aber mancmal zweifle ich, ob das gut ist. Denn ich muß mich als sehr zurückhalten.. will mich einmischen, meine kommentare abgeben, die je nach tagesverfassung nicht immer nett sind, weil ich noch so viel wut in mir habe und angst vor rückfall.... ich muß mich als so beherrschen in nicht mit vorwürfen zu bombardieren und ich weiß, daß sollman nicht.
Und außerdem denke ich immer, der hat noch gar nicht den grund seiner trinkerei gesagt... also der grund, den ich für richtig finde und erkannt habe, er sieht das ja anders. mein partner denkt irgendwie, sein therapeut wird ihn schon " reparieren". Hab irgendwie das gefühl er reflektiert sich nicht. er denkt, er trinkt einfach nix mehr. basta. ist doch ganz easy. therapie macht er eh mir zuliebe. vielleicht denkt ihr, ich sollte doch froh sein, dass er überhaupthingeht und nicht alles kritisieren.. stimmt schon.
ja und wenn ich von meiner stunde erzähle, von meiner kontrollsucht, ängsten, wut über das was er gemacht hat, dann versteht er das garnicht, wie ich so empfindlich fühlen kann.. er trinkt doch nix mehr, was will ich denn noch???? fragt er mich. und irgendwie gibt mir das das gefühl der schnallt gar nix?
Ganz liebe grüße an alle.Danke, dass es euch gibt. fliegender stern -
Hallo Doro und ihr alle..
Habe erst heute Zeit dir zu antworten und mich für deinen beitrag zu bedanken... Mein Nick Name ist mir einfach so eingefallen, hat keine weitere Bedeutung fürmich. Aber freut mich, wenn er dir gefällt. Ja und du hast dich dann tatsächlich getrennt als du das heimliche Trinken bemerkt hast?? Das hab ich ja auch ganz klar gesagt zu ihm, noch ein Tropfen und ich werde kommentarlos aus seinem Leben verschwinden oder besser er aus meinem. Würde keine Entschuldigung mehr hören wollen.. Und ich würde bestimmt sofort merken, wenn er trinken würde. Hoffe ich zumindest. Du hast schon recht mit dem Hier und Jetzt...ich übe täglich. Und dieses Forum hilft wirklich, man könnte Stunden hier verbringen. Ganz liebe Grüße... -
hallo Ossi. Ich habe jetzt ganz betroffen deine ganze Geschichte gelesen und ich muß sagen: Wow wie du das alles meisterst. So konsequent. Obwohl du so leidest.. Ich glaube er merkt einfach, dass ihm das Wasser bis zum Hals steht und er dich verliert...Wobei ich es auch bißchen gefährlich finde hier persönlich meine meinung zu äußern, denn ihr seid ja völlig fremde menschen,mit ihrereigenen Geschichte. Da ist es nicht leicht Ratschläge zu geben. Aber moralische Unterstützung! Ich konnte mich so gut in dich hineinversetzten als du geschrieben hast, wie du die Geräusche in der nacht mit Panik verfolgt hast. Auch ich habe das erlebt und möchte es nie wieder.. Mein Freund war so sturz besoffen, dass er fast alles umgeschmissen hat. Sogar meine Katze ist vor ihm geflüchtet in mein bett. Und ich hatte solche angst und fühlte mich machtlos.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du geschrieben, dass du jahrelang angst vor einem Rückfall hattest...? Heißt das er war schon mal trocken und ist rückfällig geworden? Deswegen auch dieserVertrauensbruch den du empfindest? Ohne dich zu kennen, kann ich nur eines sagen: Du kannst sehr, sehr stolz auf dich sein! Ich hätte mir für mich auch diesen Mut und diese Durchhaltekraft gewünscht. Hut ab. Geht es dir denn heute ein bißchen besser? Ganz liebe Grüße aus der Ferne.. Fliegender Stern -
Hallo Diandra. Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Hier bekommt man wirklich das Gefühl nicht alleine zu sein, dass ist schön. Mein Verstand sagt mir das schon auch.... aber mein Gefühl wehrt sich dagegen, hab s einfach nicht im Griff.
Er weiß nicht mal so genau im Detail, wie sehr ich darunter leide. Im Moment scheint auch alles sehr glücklich bei uns, weil wir wie unter einer Käseglocke leben, isoliert von all den bösen versuchungen da draussen. Wenn nur im Fernsehen eine Bierwerbung kommt werde ich panisch und denke, oh Gott, das würd er jetzt bestimmt auch gern trinken.... Sowieso geht er mir zu liebe in Therapie, weil sonst unsre Beziehung von mir aus beendet gewesen wäre. Er selbst ist sich IMMER NOCH NICHT bewußt, dass er Alkoholiker ist.
Er macht esfür mich, nicht für sich. das funktioniert doch nicht oder??Und jetzt hab ich hier Beiträge gelesen, von den Alk s, nicht den Co,s , dass das Trocken sein und die Therapie erstder Anfang seien... das schwierige und lebenslang begleitende sei der psychische Entzug un d die ständige Eigenkontrolle, ein Leben lang.
Das bedeutet also, esläßt einen nie ganz los.
Und was bedeutet das für mich? Dann wird es auch mich nie ganz loslassen??? Werde ich immer in Mißtrauen und Angst leben?
Natürlich könnte ich sagen, nein, so will ich nicht leben und ich trenne mich, so wie ich es hier von vielen mutigen Menschen gelesen habe, aber wie gesagt, ich liebe diesen Mann und somit muß ich versuchen irgendwie damit klar zu kommen...Auch ich bin in der gleichen beratungsstelle wie er, jedoch bei einem anderen Therapeuten und natürlich wegen meinem Thema. Aber mich müßte da mal jemand sehen.... Ständig rede ich über ihn,über seine Therapie, Fortschritte, Gesprochenes.. Am liebsten würd ich ALLES wissen über seine Gespräche. Mein therapeut lenkt mich dann immer wieder ganz nett zu dem eigentlichen Problem,nämlich mich....
Bald haben wir einen termin gemeinsam und ich bin schon sehr nervös deswegen...
Ich klammere mich so an diese Therapeuten, würde sie am liebsten schütteln, dass sie mir Antworten, Sicherheiten, Zuversicht geben, dass er nicht mehr trinkt. Können sie nicht, ist mir schon klar....
Merke auch, dass ich mich an dieses Forum " klammere", um Antworten, Hoffnung oder auch Klarheit zu bekommen.
Ich bin mir wirklich so fremd geworden und manchmal ekel ich mich selber an..
Liebe Grüße an alle dadraußen... -
Hallo ihr alle....
Bin neu hier, meine Geschichte steht im Vorstellungsbereich, kopieren kann ich leider nicht. Es tut so gut, hier eureBeiträge zu lesen und gleichzeitig muß ich weinen... Über meine Naivität, inder ich mal wieder lebe...
Ich bin zu einem Mensch geworden, der mir fremd ist und den ich nicht mag.... Ich hab kein eigenes Leben mehr. Meine BEdürfnissse laß ich nicht mehr zu. Ständig zerbreche ich mir seinen Kopf, nicht meinen. Angst ist mein ständiger Begleiter.. Kann ich ihm wieder vertrauen? Wie lange schafft er es diesmal? Ist er stark genug, vor allen, WENN ICH NICHT DABEI BIN!!!! Und das glaube ich einfach nicht und das ist auch das, was mich wahnsinnig macht. Ich kann nicht ständig auf ihn aufpasssen. Kann nicht alles und immer kontrollieren. Aber genau daraus besteht im Moment mein Leben. Ich kann und will nicht alles mit ihm zusammen unternehmen. ich möchte auch mal wieder etwas alleine unternehmen.
Aber könnt ihr mir glauben, dass ich genau das fast nicht schaffe? Dass es mich riesen Kraft und Überwindung kostet, ALLEINE z.B. auszugehen?? Weil und so denke ich, weil dann könnt er es ja auch machen und ich bin nicht dabei und dann wird er bestimmt wieder trinken....
Das macht mich wahnsinnig und so kann keine Beziehung funktionieren.Für ihn ist jetzt alles so selbstverständlich, dass er niiie wieder trinken wird, aber das hab ich ALLES schon mal gehört. Viellleicht fragt ihr euch, warum ich überhaupt dann wieder bei ihm bin... Weil ich ihn liebe, trotz allem.
Wenn ich meinen Beitrag hier lese, hört sich das sehr jammernd an und das beschämt mich ziemlich. Aber wo soll ich jammern, wenn nicht hier. Ich will nicht immer stark sein.
Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand antwortet. Lg an alle