Beiträge von Alexander

    ... mit 2,69 Promille und dann hast Du zumindest selber noch das Gefühl, dass Du einen Wagen lenken kannst.

    Ich kenne von meiner Entgiftung einige Leute, die haben es zwar noch auf deutlich höhere Werte gebracht, aber Du solltest Dich definitiv auf eine Entgiftung mit anschliessender Therapie vorbereiten.

    Alleine schaffst Du es nicht mehr, die Strukturen sind wie man Deinem Beitrag entnehmen kann schon zu festgefahren.

    Ich würde Dir auch anraten keinen "kalten Entzug" zu machen. Das kann gerade bei Deinen sonstigen Krankheiten ziemlich in die Hose gehen.

    ... habe mich irgendwie dazu hinreissen lassen aus dem Nähkästchen zu plaudern was Gastwirte usw. anbetrifft. Ich wollte ihm aber nur vor Augen führen, dass es mir damals nicht anders ging und ich auch immer 1000 Gründe gefunden habe, warum ich doch noch normal bin...

    Ich habe aber auch geschrieben, dass man natürlich selber am Konsum schuld ist, wenn es vielleicht auch etwas zu kurz geraten ist.

    Ich denke er ist an einem Punkt wo er ins Grübel gekommen ist. In Wahrheit wird es schon zu spät sein, den Spieß nochmal umzudrehen. Ich war damals in einer ähnlichen Lage, als ich zur Suchtberatung gegangen bin. Ich dachte auch, der sagt mir jetzt das ist normal. Als ich von meinen zahlreichen Filmrissen erzählt habe, die mind. einmal wöchentlich vorgekommen sind. Teilweise auch ganz kurze Filmrisse, dass man fast alles noch weiss, aber nicht mehr wie man ins Bett gekommen ist. Also auf alle Fälle hat der Therapeut gesagt, dass es dann schon zu spät ist um zu einem "normalen" Trinkverhalten zurückzukehren. Geglaubt habe ich es genau 6 Monate lang.

    Danach wollte ich die Beweislage neu testen und bin in kurzen Abständen gleich mehrfach wieder auf die Schnauze gefallen. Was mich am Ende zur Entgiftung, Therapie und nun hierher verschlagen hat.

    mit Deinem Arbeitgeber hast Du ja ein Beispiel erlebt, wie man sich als AG gegenüber Suchtkranken auf keinen Fall verhalten sollte. Auch ansonsten würde ich am liebsten sagen "ist das eine arme..." wenn man das so alles liest. Da besserst Du Dich sozusagen vom Saulus zum Paulus und verlierst trotzdem fast alles.

    Überleg aber mal, was Dir noch alles bevorstehen kann. Auch für viele andere trockene Alkoholiker ist es oft nicht einfach. Die Familie kann gerade dann zerbrechen, weil der trockene Alkoholiker plötzlich ganz andere Ansichten hat als früher. Es gibt viele Möglichkeiten.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit Deinen Kindern!

    ... bis auf Kleinigkeiten grösstenteils genauso. Nur, dass ich ein riesiges schlechtes Gewissen hinterher hatte und 3 Tage nicht ansprechbar war. Aus einem kleinen Umtrunk um die Ecke wurde eine samstagabendliche Rundreise durch sämtliche Kneipen im Umkreis, wobei mir bei der 3. Station schon gesagt wurde ich sähe furchtbar aus, ich mich aber noch super gefühlt habe und noch für allen Blödsinn zu haben gewesen wäre. Danach natürlich die neverending-Story. Irgendwann morgens um 6 bei jemandem völlig wildfremden oder den man nur vom Sehen kennt auf der Couch sitzen und noch nicht genug haben, aber nichts mehr runterkriegen. Pfui Teufel wenn ich drandenke.... Dann klingelt das Telefon, meine Frau ist dran und ich sag dann noch in die Richtung sie sei ein Spielverderber, jetzt wo man einmal die Sau rauslässt.

    Nee, danke sowas will ich wirklich nicht mehr haben, da bin ich mir sicher.

    Zu der Sache mit dem Griechen. Wenn Du mutig bist, kannst Du ja mal ohne Geld dort reingehen. Dann wirst Du sehen, ob der immer noch freundlich zu Euch ist. Ich bin ja nicht böse gegenüber Gastwirten eingestellt, habe auch ein paar wirklich nette Gastwirte kennengelernt die auch mal einen nach Hause schicken oder ein Taxi rufen und zwar bevor es zuviel wird. Prinzipiell wird Dir aber keiner die absolute Wahrheit sagen. Ich habe noch von keinem gehört, dass man nichts mehr trinken soll. Die sagen alle, trink doch mal weniger, oder das gestern Abend war doch halb so schlimm. Diesbezüglich habe ich wirklich keinen kennengelernt der einem schonungslos die Wahrheit sagt. Aber man ist ja auch selber schuld am eigenen Zustand. Und ziemlich ungemütlich werden sie wenn jemand kein Geld mehr hat um seine Droge zu bezahlen (Ausnahme Stammkneipe).

    Du schreibst die Dinge würden nicht verstanden werden, wenn Du sie nicht erzählst.

    Da drängen sich mir zwei Sachen auf:

    1. die Dinge sind verrückt oder total abnormal, also traust Du Dich nicht zu erzählen was da passiert

    oder

    2. bei Euch sind die Familienstrukturen so durcheinander, dass z. B. durch gegenseitige Mitwisserschaft Verpflichtungen entstehen (ist nur ein Beispiel), so dass sich irgendwann keiner aus der Familie mehr was zu sagen traut.

    Ich denke beides sind sehr schlechte Aussichten für ein geordnetes Familienleben. Hier sollte sozusagen reiner Tisch gemacht werden. Ansonsten reitet ihr Euch alle zusammen immer tiefer rein und versucht auch die Verfehlungen des Alkoholkranken zu decken.

    Ist aber alles natürlich hier leichter geschrieben als getan. Vielleicht irgendwo mit dem ersten Schritt den Hebel ansetzen. Z. b. offen in der Familie u. vielleicht auch gegenüber den unmittelbaren Nachbarn ansprechen, dass wenn der Vater oder die Mutter betrunken ist. Das wird schon was helfen, auch wenn ihr Euch bisher vielleicht schämt, wenn dies passiert.

    kannst Du manchmal in die Tonne klopfen.

    Da gibts schwerkranke Alkoholiker, die trinken Unmengen und haben nur geringfügig erhöhte Werte und andere die "geringe Mengen" zu sich genommen haben, haben Werte in Deinem Bereich.

    Konzentriere Dich auf die Erkrankung an sich!

    Das Erröten hat meiner Meinung nach mit dem Blutdruck zu tun. Ich habe sowas öfter selber schon gehabt, gerade in Zusammenhang mit Alkoholkonsum. Häufig kammen schweissnasse Hände und leichte Atemprobleme hinzu. Dies trat sowohl nach dem Warmtrinken (2-3 halbe Bier) vor eine Party als auch beim Ausnüchtern gelegentlich auf. Problematisch ist, dass das wirklich gefährlich sein kann, wenn der Blutdruck zu hoch ansteigt.

    Sei froh, dass Du Dich so früh hier meldest, obwohl Du meiner Ansicht nach schon ein Alkoholproblem hast und wahrscheinlich auch nicht mehr unbedenklich weitertrinken solltest.

    Somit kannst Du Fehler vermeiden, die andere erst bemerkten, als es schon zu spät war.

    .. vom Vater der Gebrüder MC Court.

    Welcher ziemlich vom Alkohol gezeichnet gesagt hatte:

    "Ich bin kein Alkoholiker, ich trinke keinen Spiritus..."

    Er meinte damit, dass jemand bei einem AA-Meeting gesagt hätte er hätte mal Spiritus getrunken, weil nichts anderes verfügbar war.

    Ich meine damit, wer nicht zugeben will, dass er ein Alkoholproblem hat wird immer eine Ausrede finden. So wie Dein Mann z. B. sagt, dass er nicht jeden Tag trinkt....

    Leidest Du unter Deinem Alkoholkonsum?

    Hast Du körperliche Entzugserscheinungen?

    Schämst Du Dich anderen Leuten gegenüber aufgrund Deines Alkoholkonsums?

    Bist Du aufgrund Deines Alkoholkonsums schonmal in eine peinliche Situation gekommen, die nüchtern unmöglich oder zu vermeiden gewesen wäre?

    Du kannst ja schon mal anfangen mit ja zu antworten...

    Hallo kahla,

    da musst Du klare Schluss-Striche ziehen. Du bist alkoholkrank also kannst Du nicht mit einem bisschen Alkohol im Haushalt leben. Das muss alles weg, gerade wenn Du öfter alleine bist und die anderen Dir noch vertrauen, was Deinen Konsum anbetrifft wirst Du die Gelegenheiten die sich dann bieten auch ausnutzen.

    Du kannst m. E. auch nicht mit anderen so locker zusammensitzen, wenn die einen Wein trinken. Irgendwann wirst Du auch wieder ein Glas mittrinken.

    Wichtig ist, dass Du Dich in ärztliche Behandlung begibst. Du hast jetzt noch die Chance grösseren Schaden von Dir und Deiner Familie abzuwenden. Ich hoffe für Dich, dass Dir Dein Freundeskreis weitestgehend erhalten bleibt, kann man aber nicht garantieren, wenn die Freunde das Zusammensein vom Wein abhängig machen.

    Auch Dein Mann muss einsehen, dass der Alkohol Dir mehr schadet als nützt.

    Mach doch wenigstens mal einen Termin bei einer Suchtberatungsstelle. Du wirst dort nicht gefressen werden!

    Alles Gute für Dich!

    Ich hab auch vom 06.10.06 bis 20.10.06 meine Entgiftung gemacht und dann anschliessend 6 Wochen Therapie in der Tagesklinik.

    Ich habe schon während der Entgiftung wieder mit dem Laufen angefangen. Habe ich zwar nie richtig aufgehört, aber alkoholisiert läuft es sich schlecht. Man braucht dazu einen eisernen Willen und viel Training. So dass man wenn man wie ich ein Ziel hat, nämlich den Mannheim-Marathon am 19.05.2007 hart dran bleiben muss, sonst wird das nix.

    Ich bin dieses Wochenende schonmal einen Halbmarathon gelaufen und dann mal sehen ob das in knapp 10 Tagen klappt... Trainiert habe ich genug, jetzt kommt nur noch der Feinschliff.

    Vielleicht wäre das auch was für Dich. Das Laufen bringt auch wenn man es gewissenhaft betreibt eine neue Lebenseinstellung mit sich und kann in jedem Alter noch betrieben werden. Ärztliche Voruntersuchung ist natürlich die Voraussetzung.

    Zudem könntest Du Dich hier einem Lauftreff anschliessen und so auch nüchtern nette Leute kennenlernen, mit denen Du was unternehmen kannst.

    In Läuferkreisen ist das Trinken von Alkohol und das Rauchen nicht so sehr beliebt. Das Rauchen momentan noch zu meinem Leidwesen, obwohl ich das auch aufgeben möchte...

    Vor meiner Therapie und auch noch währenddessen habe ich genauso gedacht wie Du. Ich bin ja ganz in Ordnung, so wie ich bin und will nur keinen Alkohol mehr trinken, weil der mich genau dahin gebracht hat, wo ich jetzt bin.

    Diese "Geschichten" keinen Alkohol mehr im Haus, nicht mehr in Kneipen oder auf Feste zu gehen habe ich von vielen anderen Alkoholikern (die trotzdem Rückfälle gebaut hatten) als erfolgreiche Strategie eben keinen Rückfall zu kriegen erzählt bekommen.

    Und ich muss sagen, ich dachte auch das wäre nicht so wichtig. Aber mittlerweile lebe ich fast unbewusst genau danach. Ich habe in der Woche bestimmt 5 Std. in meiner Stammkneipe zugebracht und seit ich trocken bin habe ich keinen Fuss mehr reingesetzt. Ich wollte zwar schon öfter hingehen um mal einen Kaffee zu trinken, aber ich denke mir dann immer was bringt mir das?

    Die Leute dort drin würden wohl verstehen, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, aber deswegen sind sie für mich doch alkoholisiert und so in vielem was sie tun nicht mehr ernst zu nehmen.

    Viel schlimmer früher oder später würde mich ein regelmässiges Einkehren dort dem Alkohol wieder näher bringen. Aufgerichtete Schutzmechanismen würden versagen und es käme unausweichlich der Tag näher wo ich mir wieder ein Bier bestellen würde.

    Auch wenn man den Alkohol im Haus hat, ist es eben so, dass man nicht erst zur Tankstelle/Supermarkt gehen muss um sich welchen zu besorgen. Also müsste ich erstmal im Geldbeutel kramen, den Schlüssel mitnehmen, mich durch den halben Ort schleichen (weil ich dann ja ein schlechtes Gewissen hätte) um dann die Tankstelle zu betreten. Bis ich all das auf mich nehmen würde, müsste viel passieren. Aber wenn der Alkohol sowieso zu Hause steht, brauche ich mir nur ein Glas einzuschenken. Und wenn ich in der Kneipe oder auf einem Fest wäre, wo es feuchtfröhlich zugeht. Wer würde mich daran hindern selbst ein Bier zu bestellen, wo doch jeder gerade so gute Laune hat. Und selbst wenn mich jemand daran hindern möchte, z. B. meine Frau, ich könnte das in der Kneipe oder auf dem Strassenfest auch irgendwie heimlich hinkriegen....

    So ist es mir erklärt worden und irgendwie glaube ich daran und lebe auch danach, obwohl ich am Anfang die gleichen Bedenken hatte, wie Du!

    Kenne ich auch, ich bin zwar jetzt nicht genau das was man einen Quartalstrinker nennen würde, aber ich hatte zu Ende meiner Trinkphase auch immer wieder das Bedürfnis schon morgens mit dem Trinken anzufangen, was ich teilweise auch gemacht habe. Am nächsten Tag war das dann wieder weg, wenn ich Glück hatte und ich konnte 3 Wochen nüchtern bleiben.

    Ich kann Dir nur sagen, gehe zum Arzt, suche eine Beratungsstelle und leite die entsprechenden Massnahmen ein, Entgiftung/Therapie etc.

    Sonst quälst Du Dich ewig rum und das bringt nix.

    In meiner Jugendzeit habe ich öfter bei einem Verein geholfen, der einen Kinderfasching ausrichtet. Dabei ist mir schon aufgefallen, dass ziemlich viele Erwachsene, die sich über Fasching an den Rand der Grenze trinken, wo eine Entgiftung nötig wäre fast wie selbstverständlich entwededer alleine oder mit ihren Kindern auf Kinderfasching gehen und sich dort hemmungslos vollaufen lassen. So nach dem Motto: 3 Mann, 30 Schorle...

    Weil mir Fasching nicht so gefällt, bin ich nie selber hingegangen. Erst vor ein paar Jahren als ich mit meinen Kindern selber mal auf Kinderfasching gegangen bin, habe ich festgestellt, dass dort kein Alkohol mehr angeboten wird. Damals fand ich das nicht so gut, wo ich doch das ein-oder andere Bierchen gut hätte gebrauchen können...

    Heute muss ich sagen, ist das eine ganz tolle Entscheidung!

    also wenn Du nach 7 Tagen noch so starke Symptome hast, würde ich Dir alleine deswegen schon raten einen Arzt aufzusuchen.

    Auch Deine Verheimlichung im Allgemeinen "ich will anonym bleiben", treibt Dich nach dem klassischen Modell des Alkoholismus früher oder später wieder zum Stoff...

    Ich wünsche Dir alles Gute!

    ich habe so den Eindruck, wie jeder der erstmals ernsthaft sagt, ich will keinen Alkohol mehr trinken will Falk jetzt alles sofort und hier klären. Diesen Fehler dürften wir alle irgendwann mal gemacht haben.

    Man kann Falk davor warnen Fehler zu begehen, die für ihn gefährlich sind, wenn er es aber nicht annehmen will, sollte man daraus keine Endlosdiskussion machen. Falk ist noch am Anfang und wird vsl. noch viele Fehler begehen, wo er hinterher selber sagt, hätte ich das bloss nicht gemacht. Man kann Falk nicht alle Steine aus dem Weg räumen, er muss auch selber mal stolpern.

    Vielleicht ist Falk wirklich einer der Zigmillionen Alkoholiker die mit dem Trinken aufhören können und trotzdem ihr Leben wie gewohnt fortführen können.

    Ich gebe nur mal zu bedenken Falk, nimm es nicht krumm nur mal ein Denkanstoss:

    Würdest Du einem Heroinabhängigen, der gerade von der Nadel weggekommen ist raten seine alten Junkie-Freunde zu besuchen?

    Würdest Du ihm nach 2 Jahren der Trockenheit raten seine ehemaligen Freunde (die immer noch an der Nadel hängen) übers Wochenende zu besuchen?

    Wenn ihn einer seiner ehemaligen Freunde wegen eines geringen Geldbetrages anschnorrt, sollte er ihm das Geld geben?

    bei uns hat letztes Jahr der Chef gewechselt. Wir hatten jahrelang einen alten, aber auch gemütlichen Chef, der so gut wie nichts betrieblich vorangetrieben hat, Hauptsache die Leistung stimmte insgesamt. Wenn das nicht der Fall war, konnte er auch mal ungemütlich werden. Auf alle Fälle war Krankheit bei ihm kein Thema, wer krank war war halt krank. Ob jetzt 2 Wochen oder 6 Wochen. Irgendwann kommt der Mitarbeiter wieder und hoffentlich kuriert er sich gut aus, usw. usf.

    Dann kam ein neuer Chef, ein junger, dynamischer Mensch, der auch ansonsten den Eindruck vermittelt hat, dass mit ihm nicht gross zu spassen ist, was persönliche Verfehlungen anbelangt. Zwei Wochen bevor ich zur Entgiftung ging, was ich damals noch nicht wusste hatte ich auch noch ein Vorstellungsgespräch bei ihm wegen der Übernahme eines anderen Sachgebietes. Ich habe gemerkt, dass er mich eigentlich nicht haben will, aber sich vom Abteilungsleiter (der mich unbedingt haben wollte) aufgrund meiner langjährigen Erfahrung hat umstimmen lassen. Als ich mich dann übers Wochenende an den Rand des Wahnsinns gesoffen habe und einen Termin zur Entgiftung beantragt habe, dachte ich der schmeisst mich jetzt raus. Vor allen Dingen, weil ich immer mal 2-3 Tage wegen zu hohem Alkoholkosums entweder durch Urlaub ab und zu mal auch durch Krankheit gefehlt habe. Zwar nicht regelmässig, aber eben schon so 3-4 mal im Jahr. Zwischendrin auch mal Montags, zur Abwechslung auch gern mal Dienstags oder Donnerstags..... Das übliche halt.

    Auf alle Fälle rufe ich meinen Abteilungsleiter an und sage ihm, dass es mir leid tut und dann meint der, der Chef wäre begeistert, dass endlich mal einer zugibt was der wahre Grund seiner Erkrankung ist und ich solle ruhig solange in der Entgiftung bleiben und auch eine Therapie anstreben. Zuerst dachte ich noch, der nimmt mich auf den Arm, aber er hat es mir in den folgenden Wochen telefonisch bestätigt. Am ersten Tag als ich im Geschäft war, hat er mich sogar besucht und mir alles Gute für die Zukunft gewünscht.

    Vielleicht hast Du auch so einen Chef!

    jetzt im Schnelldurchgang mal gelesen. Auch wenn es wahrscheinlich nichts Neues für Dich ist, muß ich doch was loswerden:

    Dein Mann scheint einer der Menschen zu sein, die erst alles verlieren müssen, bis Sie "vielleicht" mal mit dem Trinken aufhören. Dich hat er noch, also braucht er nicht mit dem Trinken aufzuhören.

    Immerhin erkennt er zumindest teilweise sein Problem. Ob Ihr beide dies aber zusammen lösen könnt?

    Ich wünsch Dir trotzdem alles Gute!