Hallo arwen,
Du hast Angst, wie es weitergehen kann, du hast Angst, diese oder jene Entscheidung zu treffen und Angst, diese nicht durchhalten zu können.
Es liegt allein in DEINER Hand, wie sich dein weiterer Lebensweg gestalten wird.
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Du führst deine Tiere, die Katzen und das Pferd an, die dir erleichtern, die jetzige Situation zu ertragen.
Wieso glaubst du, dass du diese Krücken in einer SELBSTbestimmten Zukunft brauchen wirst oder dass du diese dann nicht mehr haben kannst?
Ist es nicht absurd, eine Situation "aushalten" zu wollen mit dem Argument, das dasjenige, was dir das jetzige Verharren in einem gewissen Ausmaß ermöglicht, dann (möglicherweise) nicht mehr zur Verfügung steht?
Hast du dich über die rechtlichen Grundlagen einer Trennung insbesondere in Hinsicht auf das Haus und alle Möglichkeiten einer Lösung schon kompetent informieren lassen? Es gibt fast immer mehr als nur die eine Möglichkeit, an die gerade gedacht wird und die recht schnell als unmöglich durchzuführen abgetan wird, wenn Ängste vor dem Tätigwerden groß sind... auch wenn dazu mehrere Beratungsstellen aufgesucht werden müssen.
Gewissheiten über diesen Punkt "gemeinsames Eigentum" verscheuchen Ungewißheiten und Lähmungen. Du mußt ja alles nicht von heute auf morgen durchziehen.
Auch kleine Schritte genügen - Informationen einholen ist so ein kleiner Schritt in die richtige Richtung; das Sitzenbleiben in einem selbstgebauten Loch und Hilferufe an andere oder gar an den Alkoholkranken, dich da herauszuholen, gehören zum Zementieren einer Situation, die du vom Kopf und vom Herzen her als unerträglich empfindest.
LG oldie