Beiträge von Martha

    Hallo Bluebird,

    da steckst Du in einer wirklich misslichen Lage :(

    Sich mit einem nassen Alkoholiker zu unterhalten ist mehr als sinnlos, solange er nichts verändern will. Alle anderen sind schuld an seiner Misere nur er hat damit nichts zu tun.
    Ja und ich kann verstehen, dass Du ihm schreiben möchtest, wie es Dir damit geht, doch auch das wird ihn nicht erreichen. Er lebt da irgendwo in seinem Paraleluniversum und er will einfach saufen - seine erste Liebe ist der Alk - das ist die bittere Realität.

    Sich in ständiger Abgrenzung zu übern zieht einem sämtliche Energien, das siehst Du ja selber, oder?

    Was hindert Dich daran, ihm eine Tasche zu packen und ihm vor die Tür zu stellen? Vorallem wenn er des Nachts da rumrandaliert...Natürlich kannst Du das WE wegfahren, doch wenn Du wiederkommst wird sich wahrscheinlich nichts ändern und Du hängst in seinem Kreislauf.

    Ich wünsche Dir allen Mut der Welt, in die total Abgrenzung zu kommen. Aus Erfahrung weiss ich dass sich vorher nichts ändern wird. Es verlängert nur das Leid.

    LG Martha

    Hallo Joanne,

    mir kommt es so vor als würde Dein Mann nichts trinkt, weil es eben besser ist oder weil er sonst seine Familie verliert, doch nach einer tiefen innerlich gelebten Überzeugung hört es sich nicht an, wenn ich das mal so sagen darf. Und auch nicht nach trocken. Er trinkt zwar nichts doch ist das nasses Denken.

    Na klar können ihm jetzt alle kein Alkohol hinstellen, doch wenn er trinken will, wird er es woanders tun. In seinem Kopf scheint das ja ganz fest verankert zu sein, dass er wieder trinken will, das kann morgen sein oder erst in einem halben Jahr. Doch solange noch solche Sprüche kommen, wird auch der Tag x kommen.

    Tja, und die grosse Frage ist, was machst Du dann? Pass bitte auf Dich auf :)

    Ich wünsche Dir ein frohes Osterfest :)

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Circe,

    also das was Du schreibst hört sich aus meiner Sicht sehr klar und stimmig an. Es ist alles sachlich gesagt worden und nun kann Dein Partner in die Handlung gehen oder es lassen.

    Finde ich gut, dass ihr so offen gesprochen habt und finde ich gut, dass jeder jetzt mal für sich in der Distanz guckt, was Sache ist.

    Bin ja mal gespannt, wie das weitergeht :)

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Anfi,

    herzlich Willkommen in unserem Forum.

    Dein Mann ist alkoholkrank und da kannst DU leider gar nichts dran ändern. Hört sich auch nicht so an, als würde er aufhören wollen zu trinken, oder?

    Kaufst Du ihm den Alkohol, verheimlichst Du seine Sucht nach Aussen? Wissen die Eltern Bescheid? Wie geht´s den Kindern damit?

    LG Martha

    Hallo Dana,

    ich glaube nicht, dass es ihn zum Nachdenken bringt, es wird eher das Gegenteil passieren.

    Wenn es Dir mehr weh, als gut tut, warum willst Du Dich für ihn aufopfern? Es mag sein dass es schwer ist, eine Sucht alleine zu bekämpfen, doch meinst Du nicht, dass er sich auch selbst Hilfe suchen könnte, wenn er sie möchte?

    Dana, ich weiss das sind provozierende Fragen und direkte Antworten. Ich kenne all diese Gedanken hoch und runter und sie führen zu NICHTS! Wenn er saufen will, will er saufen und da kannst Du noch so viele Briefe schreiben und Gespräche suchen.

    Das einzige was hilft: Rückzug und nichts mehr sagen und tun.

    LG Martha

    Hallo Sahrah,

    Zitat

    Ich sehe es irgendwie als riesen Veränderung für uns dass jeder sich mal auf sich konzentriert und seine Sachen löst, also nciht mehr auf dem anderen ablegt.

    Trau da mal Deiner Wahrnehmung, hört sich gut an. Heisst ja nicht, dass Ende für immer sein muss, doch jetzt ist einfach Schluss mit diesen Spielchen....

    Therapeuten haben ja nun auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und ich frage mich manchmal, in wie weit sie auch ihren eigenen Geschichten auf ihre Klienten projektieren. Im Nachhinein betrachtet habe ich auch so manch Ratschlag eines Therapeuten bekommen, der für mich nicht gut war.

    Oft spürt man selber sehr gut, wo der Weg lang geht und man lässt sich leider zu schnell aus dem Fahrwasser bringen und manipulieren....

    LG Martha

    Hallo Sahra,

    ich finde den Ratschlag Deiner Therapeutin bedenklich und kann den nicht teilen. Ist sie ein Therapeutin, die auf Sucht und CoAbhängigkeit spezialisiert ist? Sorry, hier gelten etwas andere Gesetzte als bei Normalos....

    Natürlich kannst Du Rücksicht auf ihn nehmen, weil sein Verhalten typisch für einen trocken Werdenden ist, doch wo bleibst Du bei der Geschichte?

    Ich würde mich zurück ziehen. Ihn ernst nehmen, wenn er Schluss macht, auch wenn er in einer ambivalenten Phase ist, weil ich keine Lust hätte, zu seinem Spielball zu werden. Ich würde versuchen mein Leben zu leben, so wie er sein Leben lebt und vielleicht begegnet ihr Euch ja neu wieder ...

    LG Martha

    Hallo Dana,

    Zitat

    Ihm schreiben wenn er es irgendwann einsieht, dass eine Therapie von Nöten is muss er den ersten Schritt machen


    Meinst Du nicht, dass er das selber wissen wird, er ist 32 und doch kein kleines Kind, oder?

    Zitat

    und ich werde ihm dann zumindest helfen von seinem Weg nicht abzukommen, wenn auch nicht als Partnerin.


    wofür brauchst DU das?

    Zitat

    Nur ihn wirklich fallen lassen kann ich irgendwie nicht.


    Warum nicht? Bist Du für sein Leben verantwortlich? Er hat sich entschieden zu trinken.

    Zitat

    Nur ich denke er wird schon sauer genug sein wenn er erfährt das ich mit dem Freund geredet bzw geschrieben habe

    .
    Dann lass ihn doch sauer sein, sein Problem!

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Kludi,

    mit einem Trinkenden zusammen zu sein, der Rückfälle hat, auch wenn er den Wunsch hat trocken zu werden, ist mit ganz ganz Vertrauen verbunden.

    Guck, ob Du das leisten kannst. Letztendlich ist es immer wieder ein Russisches Roulette und nur Du kannst die Entscheidung für Dich treffen ob Du mit dieser Unsicherheit leben kannst.

    LG Martha

    Hallo Dana,

    ich kann Deine Traurigkeit verstehen, doch hat Dein Freund Dir auch etwas sehr gutes mit auf den Weg gegeben

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    ich solle mich um mein leben kümmern und an mich denken.


    Du bist noch so jung, verlier Dich nicht in einer Beziehung mit einem Trinkenden....

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Dana,

    willkommen hier im Forum.

    Dana, Du hast Deinen Freund nicht im Stich gelassen. Er hat ein Alkoholproblem und nicht Du. Er ist für sich verantwortlich und nicht Du für ihn. Red Dir da bitte nichts ein und fühl Dich bitte weder verantwortlich noch schuldig.

    Ich würde mit den Eltern nicht in den Dialog gehen. Kannst ja mal die ExFreundin ansprechen, ob ihr das Thema Alkohol mit ihm auch bekannt war. Wenn ja, würde ich an Deiner Stelle das Weite suchen.

    LG Martha

    Hallo Harry,

    dieses denk an Dich ist ja gut und schön, aber nicht auf Kosten anderer, oder? Vielleicht ist sie ja schon immer so egoisitsch gewesen oder hat die Therapie nicht verstanden. Ich kenne keinen Menschen, der eine Therapie macht und währenddessen oder danach so über seine Familie redet und so mit ihr umgeht.

    Spannend ist die Frage, warum Du das mit Dir machen lässt ;)

    Ja dann verhalt Dich doch mal wie ein Prinz - Tür zu und so nicht mit Dir! Was steht dem im Wege?

    LG Martha

    Hallo Harry,

    dass Du Dir überhaupt Gedanken darüber machst sie scheinbar wieder in Eure Wohnung zu lassen erstaunt mich, bei dem was sie von sich gibt. Ich finde ihre Äusserungen respekt- und geschmacklos. Und es es wäre mir piep egal, ob ein Rückfall bei ihr vorprogrammiert wäre - hier geht es um Dich und Deine Kinder. Auch das hat etwas mit eigener Wertschätzung zu tun: So lasse ich nicht mit mir umgehen, hier ist meine Grenze - such Dir eine andere Bleibe, bis Du Deine eigene Wohnung hast.

    Das mit der Arbeitsstelle kann ich nicht beurteilen. Doch wenn Deine Firma so sch...ist, warum sucht sie sich nicht eine andere Firma, warum muss es DEine sein?

    Für mich hört sich das schon fast nach Schikane an, was Deine Frau macht und da würde ich an Deiner Stelle echt Deine Tür zu machen. So geht man doch nicht mit seinen Mitmenschen um und mit seiner Familie schon gar nicht - Alkohol hin oder her.

    LG Martha

    Hallo Harry,

    Zitat

    Sie will sich eine Wohnung suchen will aber bis sie eine hat hier bei uns wohnen.
    Sie will ihre Arbeitsstelle in meiner Firma ab nächster Woche wieder antreten.

    Was willst Du? Ist es für Dich in Ordnung, dass sie so lange bei Euch wohnt?
    Ist es für Dich tragbar, dass sie in Deiner Firma arbeitet?

    LG Martha

    Hallo Artara,

    das hört sich gut an, wie Dein Mann in Bewegung kommt und ich kann mir vorstellen, dass Dich das freut :)

    Vielleicht schaust Du mal, ob Du unabhängig von ihm auch zur AlAnon Gruppe gehst, falls er sich doch entschliesst, nicht zu den AA´s zu gehen. Auch als Zeichen: ich mache es für mich auch ohne Dich.

    Je weniger Druck Du auf ihn ausübst und ihn seinen Weg gehen lässt, desto besser. Das ist nicht einfach , aber machbar ...

    Ich drück Euch die Daumen.

    LG Martha

    Hallo Artara,

    mensch da bist Du ja richtig in Bewegung gekommen... auch wenns nicht einfach und mit viel Tränen verbunden ist, super.

    Ganz wichtig finde ich, dass Du bei dem bleibst, was Du sagst - also Konsequenz. Nur so wirst Du ernst genommen. Und DEin Mann spürt, dass Du nicht nur leere Drohungen aussprichst.

    Hat Dich Dein Mann darum gebeten, für ihn im Netz zu recherchieren, wie man vom Alk loskommt? Ich würd versuchen ihn machen zu lassen. Weniger Hilfe ist hier mehr Hilfe. So hat er de Möglichkeit in seine Verantwortung zu kommen, das kann dauern, aber auch ganz schnell gehen....

    LG Martha

    Hallo JaToMa,

    mir scheint es so, als macht ihr all diese Aktionen, um ihn zum Nachdenken zu bewegen, damit er aufhört zu trinken und dann wäre die logische Konsequenz, ihn von allem auszuschliessen.

    Ist er denn tags betrunken? Möchtet Du ihn gerne mit am Tisch haben?

    Für wen machst Du diese Aktionen, weil sein Alkohol Dich stört und DEin Leben beeinträchtigt und Du damit nicht leben kannst oder willst oder weil Du meinst, dass Dein Schwiegervater aufhören muss zu trinken?

    LG Martha

    Guten Morgen Artama,

    willkommen in unseren Forum.

    Da hängst Du ja in einer verzwickten Situation :roll:

    Und wie Du schon schreibst, im Prinzip kannst Du gar nichts machen. Gesprochen scheint ihr zu haben, er weiss, wie Dich sein Alkoholkonsum stört und Du weisst, dass er weiter trinken will....

    Im Prinzip kannst Du nur für Dich gucken, was Du aushalten kannst, wo Deine Schmerzgrenze ist und gegebenenfalls in die Handlung gehen und eventuell wirklich nur gehen. Vielleicht ändert er dann etwas, wenn er merkt, dass seine Trinkerei ernsthafte Konsequenzen für sein Leben hat, darauf würde ich allerdings nicht spekulieren...

    LG Martha