Beiträge von Martha

    Liebe Nici,

    also Dein Bild mit der Fähre gefällt mir noch besser, als meine Warteschlange, das werde ich übernehmen, wenns Dir recht ist. Vorallem, dabei kann ich mich ja auch noch sonnen und ein Buch lesen und meine Blicke über das unendliche Meer schweifen lassen, wie cool ist das denn :lol:?

    Lieben Gruss Martha

    Liebe Monty,

    sag mal kannst Du nicht eine Kur für Dich beantragen? Ich beobachte dass schon so lange bei Dir - 1-2 Wochen krank, dann wieder arbeiten, dann wieder krank, dass ist doch Mist :(

    Und mit Nieren ist echt nicht zu spassen, dass sind lebenswichtige Organe. Ich möchte Dir keine Angst einjagen: ein Bekannter von mir liegt mit 45 Jahren seit 2 Monaten an der Dialyse und wartet auf eine Spenderniere. Pass bitte bitte auf Dich auf :)

    Dir einen schönen Tag, liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Nici,

    "Mut zur Lücke" :lol:

    Ich beschreibe diesen Zustand so, dass ich einer Warteschlange an einer Grenze zur Einreise in ein neues Land stehe, da gehts aber nicht voran und ich kann das neue Land auch noch nicht sehen und weiss auch nicht, wie es in dem Land aussieht. Ich weiss nur eins - da will ich rein :) !!!!!!

    Kommst Du mit? Solange wir warten, quatschen wir noch ein bisschen und trinken Kaffee, was meinst Du ;-)?

    Dir einen schönen Tag, liebe Grüsse Martha

    Liebe Nici,

    das was da jetzt mit Dir passiert, diese zurück gucken und Zusammenhänge zu begreifen ist sooo wichtig und dafür braucht es aus meiner Sicht diesen Abstand. Bei mir kommen heute noch Momente, wo ich kopfschüttelnd zurück gucke und sich trotz alledem Puzzelteil für Puzzleteil zusammenfügt.

    Mich ärgert das heute nicht mehr. Ich bin froh, in diesen Abstand gegangen zu sein und zu sehen. Nur daraus kann wirklich eine Veränderung eintreten.

    Dafür kann ein Kritiker auch gut sein, unsere Akteure da oben im Kopf haben immer zwei Seiten :lol:

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, LG Martha

    Liebe Joanne,

    bitte nehme meine Worte an Dich nicht persönlich, lass das mal bei mir und schreib hier bitte weiter für Dich.

    Joanne, ich kann Dir nicht helfen und Du kannst Deinem Mann nicht helfen. Deine Geschichte berührt mich sehr und ich möchte mich am liebsten ins Auto setzten, Dich einladen und weit abhauen....... Es ist aber DEINE Geschichte und Dein Leben ;-).

    Viele Grüsse Martha

    Guten Morgen Hartmut,

    um mich aus meiner krankmachenden Beziehung wirklich zu lösen, habe ich mich übrigens hier an die Grundbausteine der Alkoholiker orientiert das war mich mich eine sinnvolle Strategie, mal eben so als Rückmeldung ;-).

    Hat funktionier bis heute - bin jetzt ein Jahr XY frei!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!, das ist doch ein Grund zum Feiern :lol: , oder???

    Viele Grüsse Martha

    Hallo Joanne,

    täglich öffne ich Deinen Thread und gucke, was da bei Dir so passiert. Ich möchte Dir mitteilen, was bei MIR in Resonanz geht, dass heisst nicht, dass das der Wahrheit entspricht, das ist meine Wahrnehmung.

    Zwei Sachen werden mir bewusst. Wir können Dir schreiben, was wir wollen, es bewegt sich nichts. Aus meiner Sicht fehlt Dir die sogenannte Kapitulation, die wir Angehörigen genauso brauchen, wie der Alki. Jetzt dreh ich das mal um, wir reden und reden und reden - es landet bei Dir nicht- Nichts anders passiert bei Deinem Partner und Dir. Die tiefe, gespürte Einsicht wirklich in die Aktion zu gehen und etwas zu verändern ist bei Dir noch nicht vorhanden. Und so wie wir uns den Mund bei Dir fusselig reden, und nichts passiert, so ist es auch bei Deinem Partner. Du erwartest etwas von Deinem Partner, wozu Du selber nicht in der Lage bist.

    Die Erkenntnis, wirklich etwas verändern zu wollen, kann NUR in Dir selber wachsen.

    Ich werde mich mal aus Deinem Thread zurück ziehen, weil ich spüre, dass ich hier in alte Muster verfalle und die tun mir nicht gut, das hat nichts mit Boshaftigkeit zu tun, ein reiner Selbstschutz.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Schwarz-Weiss Denker Hartmut :)

    Kann es sein, dass Du genauso einen Ansatzpunkt in der CoAbhängkeit suchst, um der Krankheit zu entrinnen, wie beim Alkoholismus?

    Das geht aus meiner Sicht nicht. Es ist ein krankhaftes Verhalten, was nicht nur auf ein Suchtmittel zu begrenzen ist, was man einfach stehen lassen muss. Das macht die Heilung der CoAbhängigkeit so enorm schwierig.

    Ich kann mir vorstellen, dass das schwierig nachzuvollziehen ist.

    Viele Grüsse Martha

    Hallo Hartmut,

    ich habe da noch einen Nachtrag:

    Ich denke, ein grosser Unterschied ist Folgendes: Alkoholismus ist eine Sucht. CoAbhängigkeit ist aber keine Sucht, es ist ein "krankes Verhaltensmuster" und kann in ein süchtiges Verhalten kippen, muss aber nicht sein.

    Der Alkoholiker hat einen ganz klaren Ansatzpunkt, den Alkohol. Der CoAbhängige hat das nicht in der Form, dass können Partner, Freunde, Familienangehörige, aber auch Kollegen oder Nachbarn sein, oder alle zusammen ;)

    Wenn es so einfach wäre zu sagen, der Co kann sein Verhalten nicht kontrollieren und muss da raus, dann könnten wir hier ja im Forum auch als Vorraussetzung machen, wie beim Alkoholiker - der hier nur schreiben darf, wenn er trocken ist- nur wenn Du Deinen Partner stehen lässt, darfst Du hier sein, oder? Das machen wir aber nicht, weil es eben nicht geht.

    LG Martha