Beiträge von Martha

    Fliegender Stern!!!!!!!

    Das ist ja der Hammer..... habe oft an Dich gedacht wie es Dir wohl geht und nun ein Lebenszeichen von Dir, wie schön... Habe gerade mit meinen "Mitbewohnern" (Hausgemeinschaft) im Garten gesessen und Lagefeuer gemacht, komme rein, überflieg mal eben das Forum und da bist DU!

    Bitte schreib von Dir, wie es Dir geht und was Du machst........

    Ganz fette Grüsse :-), Martha

    Guten Morgen Nici,

    ist es nicht ein ganz normales Bedürfnis Aufmerksamkeit haben zu wollen? Ich denke, alle Menschen brauchen das. Der eine mehr, der andere weniger. Leiden durch Aufopferung ist eine Strategie, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, Eine Freundin von mir ist z. B. ständig krank. Ich sehe sie ca. alle 5 Tage und ich kann 100% davon ausgehen,wenn sie in meine Tür kommt, wird sie irgendetwas Neues haben ;) - es ist ihre Form , Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

    Es ist doch schon super, das Dir bewusst wird, welches Bedürfnis Du Dir eigentlich versuchst zu erfüllen, durch den "Aschenputtelkomplex" und jetzt könntest Du gucken, ob es auch andere Strategien gibt, Dir Dein Bedürfnis zu erfüllen.

    Auch ich kenne da Thema Aufmerksamkeit haben zu wollen und beginne dann genau hinzuschauen, wo fühle ich mich jetzt nicht gesehen, was brauche ich. Manchmal sage ich direkt mein Anliegen und bitte den Anderen mir Aufmerksamkeit zu geben. Wie z.B. bei der Renovierung. Ich frage z.B. meine Schwester ob sie kommen kann um es sich anzugucken.

    Weisst Du, was ich meine?

    Könntest ja hier mal in die Runde fragen, wie die anderen sich das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit erfüllen. Ist bestimmt spannend :)

    Dir einen schönen Tag.

    Liebe Grüsse Martha

    :lol:

    Junges Gemüse ist immer gut............. meine Devise ist es schon länger, dass es doch viel sinnvoller ist, wenn sich ältere Frauen und jüngere Männer zu zusammen tun, da die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen höher ist, als von Männern, so können beide gemeinsam alt werden ('8)'
    XY war 5 Jahre jünger als ich.....

    Ist die Frage, ob Du Bock auf so´ne alte Schachtel hast......:lol:

    ich muss jetzt Spachteln............ bis später Martha

    Lieber Kaleu,

    schön, dass Du diese Erfahrung machen durftest. Und ich denke, es gibt Menschen, die wirklich an einem interessiert sind. Hartmut und Karsten habe das sehr schön bestätigt (Danke Euch beiden fürs Bewusst machen bei mir). Um so schmerzlicher ist es wahrscheinlich, dass einem dadurch auch bewusst wird, das es auch andere Menschen gibt, die dazu nicht in der Lage sind. Bei Dir ist es Deine EX Freundin, bei mir XY.

    Ich sehe meine Aufgabe darin, in Zukunft einfach genauer hinzuschauen, wer meint es ehrlich, wer ist menschlich und das auch gleichzeitig annehmen zu können.

    Auch wenn dieses Forum "nur" virtuell ist, so sind alle Dinge die ich Dir und anderen schreibe ehrlich und vom Herzen gemeint. Eine Verbindung der anderen Art, die ich momentan aber auch gar nicht missen möchte. Hier kann ich mit Dingen sein, die mein Umfeld so bedingt verstehen und nachvollziehen kann.

    Danke für Deine Worte die Du mir geschrieben hast, ich antworte Dir heute abend, jetzt darf ich weiter aufräumen. Gleich kommt Sohnemann und der kann das Chaos auch nicht mehr sehen ,-)

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Monty,

    denk an Dich......... bin im Renovierungsstress und heute ist nicht mein Tag. Ist mir trotzdem wichtig, Dir einen Gruss da zu lassen und das ich Deine Angst und Sorgen verstehen kann.

    Fühl Dich gedückt, Martha

    Lieber Kaleu,

    eigentlich wollte ich Dir gestern noch antworten, doch ist das Renovieren ein etwas grösseres Projekt geworden, als ich dachte...... :(

    Ich kann das sehr verstehen, was Du beschreibst. Ich merke es gerade beim Renovieren, wie blöde es ist, allein zu sein. Was mir fehlt, ist das Teilen der Freude, der Austausch. Ich erfreue mich so sehr an meinem Raum und der Farbgestaltung, das sieht soooooo cool aus.... und jetzt hätte ich gerne jemanden, mit dem ich das gemeinsam feiern kann......" Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt " sagte schon Laotse

    Mein Kater kommt gerade von seinem Tagesausflug rein, na immerhin ;-), doch der will nur fressen und gekrault werden und dann wieder los - Mäuse jagen :)

    Ja alleine sein müssen, fühlt sich anders an, als alleine sein wollen. Auf der anderen Seite denke ich, war es nicht auch meine Wahl, so wie es jetzt ist? Ich hätte ja diesen Zirkus auch weiter mitmachen können. Doch habe ich mich ganz bewusst entschieden NEIN zu sagen, ich musste es nicht.

    Wenn ich da hin schaue wird es wieder leichter für mich, da ich das Gefühl habe, gut für mich gesorgt zu haben.

    Ich weiss, blöder Ratschlag, der Dir wahrscheinlich wenig weiter hilft.........ich würde Dir jetzt gerne Empathie geben, für Dein Befinden, doch habe ich ja gesehen, wo das hier hinführt........... Ich denke, es gibt kein grösseres Geschenk, was Du einem Menschen geben kannst, als ihm Einfühlung für seine Befinden zu geben.

    So, nun ab auf mein Matratzenlager, Gute Nacht, Martha

    Lieber kaleu,

    Streichpause und was lese ich da :(

    Sag mal, was hälst Du davon, das nächste mal ganz klar DEIN Bedürfnis nach Ruhe und alleine sein und Entspannung zu äussern, sowohl vor Deinem Sohn, als auch vor der Mutter Deines Sohnes, vielleicht auch, dass Du Dich darauf eingestellt hättest.

    Auch wenn es eine Absprache ist, so ist es ehrlicher zu sagen, dass DU Zeit für Dich brauchst. Auch als Mutter darf ich meinem Sohn gegenüber äussern, dass ich jetzt Zeit für mich brauche, ohne ihn!
    Könntest ja auch eine Bitte äußern, ob er zu seiner Mutter gehen könne, weil Du Zeit für Dich brauchst.

    Ich könnte mir vorstellen, dass wenn er Deine Not und Deine Ehrlichkeit wahrnimmt, er durchaus bereit wäre zur Mutter zu gehen.

    Alleinerziehend ist wirklich eine Herausforderung und man kann auch nicht immer stark und präsent sein, sind doch auch "nur Menschen"........

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Schnurzpiepe,

    tja sind es Lügen? Manches bestimmt und auch denke ich, dass viele Alkoholiker eine eigene Wahrnehmung haben, die nicht unbedingt der Realität entspricht. Bei einem Bekannten von mir, mir einem massiven Alkoholproblem, fällt mir immer wieder auf, das er in einer totalen Illusion lebt. Ich denke, wenn er diese Illusion nicht mehr hätte, die ihm Zuversicht gibt, müsste er sich eigentlich umbringen, da er mittlerweile fast alles verloren hat (Arbeit, Familie, Auto Geld.......) und trotzdem noch lachend durch die Weltgeschichte gondelt....

    Da werden Dinge schön, geredet, die sind nicht schön und das kommt mit einer inneren Überzeugung und Eloquenz rüber, dass ich immer wieder aufs Neue verblüfft bin.

    Ich denke, für den Alkoholiker sind es weniger Lügen, es ist seine eigene Wahrnehmung.

    Viele Grüsse Martha

    Guten Morgen Waldliebende,

    als ich Dein Posting gelesen habe, haben sich mir die Nackenhaare gesträubt und ich war am Überlegen, Dir meine Gedanken dazu schreibe. Ich habe mich für ja entschieden.

    Wenn ich lese, dass Du schreibst : "ich werde ihn bremsen, wenn er mit Raki und Ouzo übertreiben sollte. Noch hört er auf mich. " Frage ich mich, ob es Dir Spass macht, Deinen Partner so zu kontrollieren und zu erziehen? Mal ganz provokant gefragt, bist Du seine Mutter oder Frau?

    Gleichzeitig kommen Erinnerungen hoch an gemeinsame Urlaube mit XY. Gingen wir mittags in ein Cafe, fragte ich mich schon vorher: " na wird er Bier oder Wasser trinken?" Machte ich was alleine oder er, ging mir nur durch den Kopf, na kommt er mit Fahne zurück? Gingen wir abends weg, zählte ich seine Biere oder Weine.. Oh man, war das anstrengend. Den ganzen Tag ging mir dieser Sch... Alkohol durch den Kopf. Wir haben uns teilweise so deswegen gestritten, dass ich heulend im Bett lag. Wir waren an wirklich wunderschönen Plätzen auf dieser Welt, deren Schönheit ich an manchen Tagen nicht mehr wahr nehmen konnte, durch diesen ständigen Alkohol als Begleiter.

    Ich bin so froh, dass ich das nicht mehr mitmachen muss und ich hoffe, dass Du einen entspannteren Urlaub verleben kannst.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Nici,

    hm, da muss ich überlegen....... Doch ich denke, ich weiss was mich glücklich macht. Ich habe da sogar sehr konkrete Vorstellungen. Manchmal denke ich, sie sind zu konkret, so dass ich gar nicht erkenne, dass mich andere Dinge auch glücklich machen können, weisst Du was ich meine?

    Mach Dir doch mal ne Liste, was Dir wichtig ist und was Dich zufrieden macht, egal ob jetzt umsetzbar oder nicht, vielleicht kommst Du Dir und Deinen Bedürfnissen so eher auf die Spur..

    LG Martha

    Guten Morgen Nici,

    warum ist das Quatsch, was Du schreibst? Das geht Dir nun mal gerade durch den Kopf :)

    Ich kenne es auch, dass ich manchmal Schwierigkeiten habe, Dinge zu ende zu bringen. Da bin ich z.B. im Garten am Wühlen, gehe rein, sehe das noch aufgeräumt werden kann und es könnte durchaus sein, dass ich dann drinnen weiter räume, obwohl e draussen noch nicht fertig ist :) Ich übe mich dann darin, Dinge ganz bewusst zu ende zu bringen, auch diesen Schweinehund in mir zu überwinden. Habe ich das geschafft, merke ich, wie gut es mir dann geht. Meine Strategie.

    Liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Fini,

    ich kann Deine Sorgen und Ängste bezüglich der Kinder verstehen. Tatsache ist jedoch, dass der Vater trinkt und das ist nicht Deine Schuld und Deine Verantwortung. Und um sie und Dich zu schützen ziehst Du aus. Ich würde den Kindern ganz klar sagen, wie es ist. Der Papa ist krank und das hat nichts mit den Kindern zu tun, die sind nicht Schuld. Kannst ihnen ja auch etwas von der Krankheit des Alkoholismus erzählten, wie es auch Dich belastet. Ich denke, Fragen werden von alleine kommen und die kannst Du ihnen ja ganz sachlich beantworten. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es ganz erleichternd für die Kinder sein kann darüber zu sprechen, die Kinder bekommen ja viel mehr mit, als wir denken.

    Ich denke, egal wie richtig oder falsch Du ausziehst, die Kinder werden traurig sein, aber es könnte auch ein Erleichterung für sie sein, dass weisst Du nicht. Wenn ich Dich richtig lese, hast Du mit Deinen Kindern noch gar nicht über die Problematik Alkohol in Eurer Familie gesprochen, oder?

    Manchmal wundert man sich, wie sich für Türen öffnen, wenn die Heimlichtuerei ein Ende hat und die Karten offen auf dem Tisch liegen...

    Viele Grüsse Martha

    Liebe Sandra,

    ich denke Du hast alles gesagt, was zu sagen ist. Ich würde jetzt gar nichts mehr tun. Nicht ans Telefon gehen, nicht die Tür öffnen, auf keine EMails antworten, wenn welche kommen. Irgendwann wird er es kapieren, dass Du es ernst meinst.

    Handy abschalten und raus gehen?

    Liebe Grüsse Martha

    Lieber Spacy,

    es würde mich sehr für Euch freuen, wenn ihr durch diese Dialogform eine Verbindung zueinander schaffen könnt und ich einen kleine Beitrag dazu leisten kann. Würde mich sehr über ein Rückmeldung freuen.

    Wenn ich Dir noch einen Tipp geben darf: Oft haben Kinder Angst oder sind traurig, vielleicht auch für uns nicht unbedingt nachvollziehbar und sie darin einfach ernst zu nehmen und zu hören. Ihnen also nicht zu sagen, dass sie keine Angst haben brauchen, oder traurig sein müssen, weil alles gut wird. Dass kann man später machen, jetzt ist das in ihnen lebendig und wenn sie sich ausreichend angenommen, geborgen und gehört fühlen, sind sie auch in der Lage sich eine andere Sichtweise anzuhören. Das sind meine Erfahrungen, ich bin kein Pädagoge, nur Mama :)

    Liebe Kati, Du kannst Deinen Kindern doch heute auch noch Einfühlung geben, auch wenn sie gross sind. Wirkt Wunder :)

    Liebe Grüsse Martha

    Lieber Matthias,

    das mit der Osteoporose Deiner Gutesten tut mir wirklich leid :( Ich denke es ist ein Anfangsschock diese Diagnose, man kann aber damit leben lernen, je nachdem, was man sich alles zutraut und wie "ängstlich" man ist. Da sind die Menschen ja sehr unterschiedlich. Meine Grossmutter hatte auch schwere Osteoporose und sie hat damit gut gelebt und versucht, sich dadurch nicht unterkriegen zu lassen., was ihr gelungen ist. Sie war allerdings auch eine durch und durch preussische Frau ;-).

    Liebe Grüsse an Dich und Deine Guteste, Martha

    Liebe Melanie,

    Danke für Deine liebe Rückmeldung.

    Schau mal, Du machst doch sogar ganz positive Erfahrungen damit, wie es sich anfühlt, wenn Du vertraust und etwas einfach laufen lässt. Klar ist das ungewohnt, weil eben nicht bekannt und nicht aus Deiner Macht und Kontrolle entstanden ist.

    Je mehr Du solche Situationen erlebst, desto mehr Vertrauen wirst Du bekommen, dass es auch anders geht. Und wenn die Kontrolle wieder kommt und Dich ausbremst, kannst ja mal versuchen dahin zu gucken, wo es Dir gelungen ist, Dich einfach einzulassen auf den Prozess.

    Und wie das ist zu angenehm? Muss denn alles unangenehm und erkämpft sein, was mich zufrieden macht ;-)?

    Meine Devise momentan: einfach JA sagen, ohne mich dabei gehen zu lassen.

    Liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Spacy,

    wenn ich die Situation mit Deinem Sohn lese, kommen alte Erinnerungen in mir hoch. Mein Sohn muss in dem Alter Deines Sohnes gewesen sein. Wenn es ihm nicht gut ging hat er sich in eine Ecke verkrümelt und nichts mehr gesagt. Ich stand völlig verzweifelt in dieser Situation und fragte mich, wie krieg ich nur Zugang zu ihm und kann ihm helfen? Irgendwann setze ich mich einfach neben ihn und wir begannen unser daraus entwickeltes "Ja Nein Spiel", was so ging:

    Es basierte darauf, dass ich ihm Angebote gemacht habe, was mit ihm los sein könnte und er brauchte nur mit den Schultern zu zucken, den Kopf schütteln oder Nicken. Und wenn er nickte habe ich tiefer nachgehakt.

    Ein kleines Beispiel:

    Ich: Ich sehe Du bist ganz verzweifelt. Ich weiss gar nicht was mit Dir los ist und wie ich Dir helfen kann. Bist Du genervt,weil Dein Freund heute nicht angerufen hat?
    ER: kopfschütteln
    Ich: bist Du sauer, weil Du heute nicht mehr fernsehen gucken durftest?
    ER: kopf schütteln
    Ich: Hast Du Dich heute über jemanden geärgert?
    ER: Achsel zucken
    (ah nun wusste ich in welche Richtung es ging)
    Ich: Hast Du Dich über den und den geärgert?
    ER: Kopf schütteln
    Ich: war es der und der?
    ER: Kopf nicken

    etc....

    So ging das immer weiter, bis ich auf den Kern gekommen bin. Ich habe ihm einfach nur Angebote gemacht, keine Ratschläge, nichts. Manchmal konnte ich mir vorstellen, warum er traurig ist und habe mich ganz langsam ran getastet. Bin mit ganz lapidaren Situationen angefangen, von denen ich wusste, dass sie nicht das Problem sein könnten.

    Manchmal hat er auch nur noch geschwiegen und ich tappte im Dunkeln und dann fragte ich ihn auch, ob ich gehen solle oder weiter fragen. Es kam immer ein Kopf Nicken zum Bleiben und weiter fragen.

    Es hat eine ganz tiefe Verbindung zwischen uns geschaffen. Manchmal dauerte so ein Dialog eine Stunde und er hat danach weinend in meinen Armen gelegen und ich habe ihn einfach nur gehalten, bis Ruhe ein kehrte.

    Wir haben diese Form des Dialogs geliebt. Und wenn ich mal wieder nicht wusste was los war, habe ich ihn gefragt, ob wir mal wieder das JA NEIN Spiel machen wollten und dass fand er immer super. Sagt er heute auch immer wieder.

    Vielleicht ist das ein Form, wie Du einen Zugang zu Deinem Sohn finden könntest.

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Melanie,

    nun schau ich mal bei Dir vorbei, Danke für Deine Einladung :-).

    Ich denke, die Angst wird immer da sein, die kann gar nicht weg gehen und das ist auch gut so. Sie schützt einen ja auch in gewissen Situationen. Bloss wenn sie überhand nimmt und anfängt, das Leben zu regieren wird es problematisch. Meine Erfahrung ist, dass wenn ich mich gegen bestimmte Dinge, die in mir sind sperre, sie nicht haben will, kommen sie nur noch massiver in mir hoch. Lade ich sie ein, fange an sie ernst zu nehmen, sie zu akzeptieren und auch zu integrieren wird es für mich leichter.

    Die Kontrolle steht ja für etwas. Kontrolle ist für mich eine Strategie, um mir mein Bedürfnis nach Sicherheit zu erfüllen, was allerdings nicht immer aufgeht ;) Bestimmte Situationen kann ich nicht kontrollieren und hier zu lernen, auch Vertrauen in mich und das Leben zu entwickeln, wenn ich keine Kontrolle habe. Das geht auch alles ohne mich........

    Schau doch mal in Dich, wofür Du genau die Kontrolle brauchst. Welches Bedürfnis steckt bei Dir dahinter und gibt es eventuell eine andere Möglichkeit um Dir Dein dahinter liegendes Bedürfnis zu erfüllen?

    Ich komme ins Positive, wenn ich mich bedingungslos annehme, auch Eigenschaften, die mir vielleicht im Wege stehen - ich wehre mich nicht mehr, ich lasse es zu. Nach dem Motto: "Und das gehört auch zu mir :)

    Liebe Grüsse Martha