Beiträge von Martha

    Guten Morgen Monty,

    für mich war es das Schwierigste mit den Verletzungen die geschehen sind umzugehen. Letztes Jahr hatten XY uns ein halbes Jahr nicht gesehen und sind da wieder zusammen gekommen. Zwischen uns standen all die Verletzungen, auch von seiner Seite. Wir haben versucht, das in die Ecke zu stellen, was jedoch nicht klappte. Es waren nachher kleinste Auslöser die die alten Wunden immer wieder aufgerissen haben.

    Ich hätte ganz ganz viel Einfühlung von dem Anderen gebraucht um zu verzeihen, ins Reine zu kommen und wieder Vertrauen zu haben. Er bestimmt genauso. Das ist eine wahnsinns Arbeit. Du musst sehr klar in Deiner Präsenz sein, bereit sein Dir den Frust und den Schmerz des Anderen anzuhören ohne wieder auszuflippen etc. Das ist zu schaffen, dazu müssen bloss beide bereit sein und es wirklich wollen.

    Selbst heute kommen diese Verletzungen immer wieder stückchenweise hoch und ganz ehrlich, ich wäre auch heute noch nicht in der Lage, XY neutral zu begegnen.

    Ich hoffe Du hattest eine gute Zeit in Deiner SHG, Dir einen schönen Tag :)

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Melanie,

    ich stimme Dir zu, dass es in Bezug auf XY purer Selbstschutz ist. Es gibt bestimmt andere Männer, ohne Frage. Ich merke einfach nur, wie wichtig es ist, meine Geschichte mal wirklich aufzuarbeiten damit ich eben nicht wieder so einen Pflegefall an der Backe habe ;-). Ist ja die nächste Frage, ändert sich mein Beuteschema oder neige ich einfach dazu, Männern zu begegnen, die Halt in mir suchen und ich es lernen muss, mich viel klarer abzugrenzen?

    Will jetzt aber nicht Monty´s Thread vollschreiben..

    Lieben Gruss Martha

    Guten Morgen Monty,

    ja was will man überhaupt? Ich dachte immer sehr genau zu wissen was ich wollte und was mich glücklich macht. Jetzt wo ich seit einem halben Jahr alleine bin merke ich, wie gut, wenn auch nicht immer einfach, diese Zeit für mich ist. Jeder Mann oder jede Beziehung würde mich momentan von mir weg treiben. In dieser Stille die um mich herum ist, lande ich bei mir.

    Es ist schön im Garten rum zu wühlen, die Gedanken kommen und gehen zu lassen. Zu erkennen, wie oft habe ich eigentlich immer das Gleiche gemacht... ;)

    Dieses Aufarbeiten würde ich in einer Zweisamkeit gar nicht hin kriegen, das wird mir sehr bewusst. Würde XY an meiner Seite sein, würde ich wieder nur unter Strom stehen, da sich alles wieder nur um seinen Alkohol für mich drehen würde. Nee, will ich nicht mehr.

    Mir wird von Tag zu Tag klarer, was mir wichtig ist und was ich will, dass wird mir aber auch wirklich nur bewusst, weil ich mich ganz bewusst zurück gezogen haben und in mich gekehrt bin, ohne viel Ablenkung im Aussen.

    Dir ganz liebe Grüsse Martha

    Ja Sandra, es geht auch anders, aber dafür muss der trinkende Partner in die 100% Eigenverantwortung gehen und aufhören zu trinken, und zwar nicht nur so´n bisschen sondern ganz konsequent!

    Lies doch mal, zu Deiner Information, bei den trockenen Alkoholikern, wie die das machen.....

    LG Martha

    Hallo Monty,

    wie geht es Dir? Irgendwie habe ich etwas den Faden verloren, bei der Geschichte mit Deinem Mann, der SHG etc. , was eigentlich jetzt mit Dir ist......

    Ich hoffe DIR geht es gut und Du kümmerst Dich ganz fein nur um DICH ;)

    Liebe Grüsse und Gute Nacht, Martha

    Hallo Sandra,

    willkommen hier im Forum.

    Du bist nicht Schuld, wenn er endgültig abstürzen sollte. Manchmal kann es die grösste Hilfe sein, den anderen einfach stehen zu lassen, nicht aus Hass sondern aus Liebe. Er kann dann ja in Bewegung kommen, wenn er möchte, viele brauchen es ganz dicke.

    Auch wenn Du sein Fels bist, so bist Du nicht für ihn verantwortlich :) Gehen und was bewegen muss er und zwar weil ER es will und weil er sich wichtig ist und nicht für Dich. Und wenn ihm wirklich daran gelegen ist, aufzuhören mit dem Trinken, kann er glaube ich von heute auf morgen freiwillig ins Krankenhaus gehen, oder?

    Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg......

    Pass gut auf Dich auf.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Susanni,

    die Realität ist ja auch , dass Du ein Problem hast und nicht er :)

    Ich hatte mal eine Diskussion mit XY wo es um seinen Alkohol ging und ich ihm sagte, das ICH damit ein Problem hätte - als Antwort kam Folgendes:
    "Wenn Du Martha damit ein Problem hast, okay - ich will aber kein Problem haben. Und wie schaffe ich mir das Problem von der Backe? Indem ich dich verlasse!"

    So einfach ist das. Klare Aussage, die ich zu akzeptieren habe, oder?

    Liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Mina,

    ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    ich bin erschrocken, wenn ich lese, wie Dein Freund Dich beschimpft und behandelt. Dafür gibt es keine Entschuldigung, auch nicht wenn er betrunken war, das geht gar nicht, finde ich.

    Du bist eine schwangere Frau, in Dir wächst ein Leben heran und ein Mensch, der Dich so behandelt, der hat weder Respekt vor dem Leben noch vor Frauen.

    Ja, es ist wahrlich eine beschi..... Zeit um alleine zu sein, doch was willst Du mit einem Mann und Vater, der schon in der Schwangerschaft so ausfallend wird? Wie wird es sein, wenn das Baby auf der Welt ist? Da brauchst Du alle Kraft, um für Dein Kind da zu sein und nicht noch so´n Pflegefall an Deiner Seite.

    Ja, vielleicht wacht er auf, wenn Du gehst, doch wäre für Dich viel förderlicher, wenn dieser Gedanke an zweiter Stelle stehen würde. Zuerst bist DU und das Baby wichtig.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut Deinen Weg alleine zu gehen.

    Liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen pesamentos,

    ein herzliches Willkommen her im Forum auch von mir.

    Ich kenne es, dass ich mir erhoffte, von Eltern oder Freunden Unterstützung zu bekommen, was das Trinkverhalten von XY anging. Es gab von meiner Seite Gespräche mit seinen Eltern, die aber nicht darauf verzichten wollten, mit ihrem Sohn zu trinken: "man sieht sich doch so selten, und da möchte man doch feiern und keinen Stress......"

    Es ist oft ein Wunschdenken, dass andere einfühlend in den anderen sind, ohne dass er eine Ansage machen muss.

    Für mich war das echt unbegreiflich. Eine Familie die lustig mit ihm weiter trinkt, ein "Freundeskreis", der weiss, dass er zuviel trinkt und trotzdem mit ihm weiter trinkt. Eine Bekannte von ihm, selbst im Suchtbereich arbeitend, trinkt auch heute noch lustig weiter mit ihm.........

    Es gab auch Zeiten, da habe ich nichts mehr getrunken. Aber nicht weil ich es so wollte, sondern dachte ihm damit zu unterstützen, sein Wunsch war es aber nicht ;)

    Heute sehe ich das anders. Es ist der Zuständigkeitsbereich des Trinkenden, wenn er sein Leben verändern möchte. Dafür kann nur er alleine etwas tun. Nur er kann entscheiden, sich ein alkoholfreies Umfeld zu schaffen. Und wenn die Eltern oder Freunde trinken, kann nur ER einen Bogen um sie aus eigener Erkenntnis machen oder sie bitten in seiner Gegenwart nicht zu trinken, wenn er sie sehen möchte.

    Mich hat es sehr unterstützt, bei den trocknen Alkoholikern zu lesen. Da wurde mir erst wirklich klar, dass ICH gar nichts machen kann, solange der andere nicht wirklich will.

    Und wenn er etwas ändern möchte kann ich ihn unterstützen, wenn ich darum gebeten werde, doch der Anstoss muss von ihm kommen.

    Das sind meine Erfahrungen.

    Viele Grüsse Martha

    Hallo Andrea,

    für mich ist die eigentliche "the Work" immer eine Theorie geblieben. Ich habe damit nicht gut arbeiten können. Im Dialog mit einer Person die das coacht könnte ich es mir eher vorstellen. Als Selbsttherapie finde ich es ungeeignet. Zum Augen öffnen und hingucken super.

    LG Martha

    Hallo Andrea,

    auch ein herzliches Willkommen von mir hier im Forum.

    Ich kann Deinen Frust sehr gut verstehen. Ich habe gelesen, dass Du Dich mit Byron Katie beschäftigst. Für mich hat die Frau eine sehr wertvolle Aussage gemacht:

    Es gibt drei Zuständigkeitsbereiche
    1. Mein Zuständigkeitsbereich
    2. Der Zuständigkeitsbereich meines Gegenübers
    3. Der Göttliche Zuständigkeitsbereich (Natutkatastrophen, Wetter ect.)

    Auf welchen Zuständigkeitsbereich habe ICH Einfluss?

    ....und wenn er trinkt und weiter trinken will, wessen Zuständigkeitsbereich ist das?

    Wenn Du schreibst, dass Du weisst, dass er Dich nicht geliebt hat, wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du es auf Dich spiegelst und den Satz umdrehst: ich habe mich nicht geliebt?

    Kommt mir grad in den Sinn, weil Du Byron Katie erwähnt hast.

    Einen Partner zu brauchen um die eigene Leere zu füllen ist meist zum Scheitern verurteilt, meine Erfahrung.

    Dir hier einen guten Austausch :)

    liebe Grüsse Martha

    Hallo Kaleu, ich hoffe, das ist mal eben okay für Dich:

    Hallo Linde, auch wenn der Rest gelöscht ist, möchte ich Dir trotzdem noch antworten.

    ja für alles.... ich lese hier manchmal ganz andere sich immer wiederholenden Dinge, die vom Partner geschrieben werden........ Ich muss sie ja nicht lesen ;)

    Für mich wäre es klarer gewesen, wenn Du ganz klar eine Botschaft bzw. Ratschlag rübergebracht hättest, so nach dem Motto: was hälst Du davon, raus zu gehen, Deinen Frust dort zu lassen. Ich kann mir vorstellen, dass es gut für Dich ist. Könntest Du Dir heute frei nehmen?

    Ich fand das war so´n bisschen versteckt hinten rum, war für mich nicht greifbar, was Du genau mit Deiner Aussage sagen wolltest. Ist aber auch das, was ICH daraus gelesen habe.

    LG Martha

    Guten Morgen Spacy,

    es ist wirklich Wahnsinn, was Du erlebst, wie anstrengend und nerven aufreibend muss das sein? Du hast all meinen Respekt :)

    Ich war verblüfft zu lesen, dass das Jugendamt einwilligt, dass Euer Kind alle 3 Tage einen Wechsel zuzumuten ist. Selbst wenn beide Elternteile gesund wären, finde ich es eine enorme Belastung für ein Kind, sich alle 3 Tage umstellen zu müssen.

    Da würd ich auch noch mal nachhaken, dass hört sich nicht gut an.

    Dickes Kraftpaket an Dich, dass Du weiter so kraftvoll bleibst.

    Viele Grüsse Martha

    Guten Morgen Nici,

    das sind ja Quantensprünge die Du geleistet hast, HUT ab :) Mich freut das sehr für Dich, in welcher Beharrlichkeit Du Deinen Weg für Dich und die Kinder gehst. Das ist wirklich eine Leistung,

    Sich in solchen Situationen auch gut um die Kinder zu kümmern fand ich immer eine sehr grosse Herausforderung, da man ja selber auch anlehnungsbedürftig ist, das ist bestimmt auch sehr anstrengend, oder? Für sich zu sorgen und gleichzeitig auch die Kinder im Auge zu behalten...puh...

    Ich hoffe, Du hast jemanden, bei dem Du Dich auch mal anlehnen kannst.

    Ich drück Dir die Daumen, dass Du das alles gut schaffst, liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Regisseur,

    hab mich mal so´n bisschen bei Dir quer gelesen und bin etwas erstaunt über das Verhalten Deiner "Freundin". Wie Du das selber richtig beschreibst, kam auch bei mir rüber , dass sie mir Dir "spielt" zumindest finde ich das Verhalten sehr unklar und ambivalent.

    Wie Du selber bemerkst tut Dir das nicht gut und sie scheint Dich auch etwas in der Hand zu haben, wobei Du auf der Strecke bleibst.

    Es ist die Frage ob sie Dir weh getan hat, Du hast es auch zugelassen indem Du Kontakt mit ihr hattest, oder? Und das sie nicht wirklich will, wusstest Du auch, oder?

    Wenn ich Dir einen Rat geben darf, würde ich mich an Deiner Stelle zurück ziehen und den Kontakt abbrechen. Um Dich zu schützen und Dich nicht weiteren Verletzungen auszuliefern.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, Grüsse Martha