Beiträge von Martha

    Hallo Julchen,

    ich denke, in dem Moment, wo Du Dich wertschätzt, wie Du bist und selbstsicher für Dich bist, dann bist Du erstens mit Dir auf Augenhöhe und dann wird es sich für Dich auch gar nicht mehr so fremd und falsch anfühlen, wenn Du eine dementsprechende Begegnung hast.

    Die andere Variante wird sich für Dich eher fremd anfühlen, also eben nicht auf Augenhöhe mit jemandem zu sein.

    Und das ist der erste Schritt in dieser Richtung, dass es sich mit Dir alleine gut und richtig anfühlt :)

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Spacy,

    kannst Du das beschreiben, was Deine grösste Angst ist? Ist es Dein Sohn, dem Du die Mutter entziehst? Dass Du mit der Situation überfordert bist, dass Du das alleine nicht schaffst?

    Ich denke auch, dass es Euch nur besser gehen kann, wenn Du diesen Schritt gehst. Für mich ist es hilfreich geworden, genau zu spüren, was mir Angst macht und dann kann ich konkreter gucken und auch handeln.

    Bist Du berufstätig, bzw. so berufstätig, dass Du die Möglichkeit hast, für Deinen Sohn zu sorgen?

    Wie gesagt, nur Mut, es kann nur besser werden, auch wenn Du zur Zeit den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst :) und Du bist nicht alleine. In dem Moment, wo Du beginnst hinzugucken und Dich zu öffnen, stehen Dir auf einmal mehr Hilfen zur Seite als Du vielleicht denkst.

    Ich bin gespannt, was sich bei Dir tut....

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Spacy,

    willkommen auch von mir hier im Forum.

    ich möchte mich meinen Vorgängern anschliessen und Dir wünschen, dass Du den Mut aufbringst, mit Deinem Sohn zu gehen.

    Dieser Zustand, den Du beschreibst ist weder für Dich noch für Deinen Sohn tragbar.

    Das Jugendamt ist denke ich genau die richtige Anlaufstelle für Dich. Je früher desto besser.

    Viele Grüsse Martha

    Hallo Julchen,

    ich muss etwas schmunzeln (liebevoll) über Deine Gedanken, was ist denn eine "richtige" Beziehung?

    Ich denke in einer Beziehung auf Augenhöhe, wo sich zwei Menschen mit Respekt und Wertschätzung begegnen läuft das alles Hand in Hand und automatisch.

    Wichtig ist zu lernen, dass man auch nehmen darf und nicht nur geben und machen muss, um anerkannt zu werden :)

    Liebe Grüsse Martha

    Lieber Kaleu

    :shock:' also allmählich finde ich das alles etwas gespenstisch, fahren wir oft auf einer ähnlichen Energiewelle? Dein Erlebnis heute schwingt immer noch in mir

    und....

    ich habe eben mit meinem Sohn einen herrlich entspannten Abend mit Pizza und einem Film auf dem Sofa gehabt....war mir nach.....sonst machen wir das nur am WE.... Sohnemann war natürlich begeistert :)

    Kaleu, mach alles, was Dir gut tut (ausser trinken natürlich), Hauptsache Dir gehts wieder besser!

    Mal gucken, was als nächstes kommt, wir haben hier ja nun schon so einige Krisen virtuell gemeistert.

    Schlaf ganz gut und entspannt, Herzlichst Martha

    Lieber Kaleu,

    es freut mich für Dich , dass Du Dich endlich von ihr gehört und wert geschätzt fühlst, wie Du es immer wolltest. Vielleicht war es auch das, dass Du nicht loslassen konntest.......

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deinen Frieden mit Dir und ihr finden wirst, auch bei aller Wehmut, die mitschwingt.

    Spontan musste ich an den Film Casablanca denken :)

    Dir liebe Grüsse, Martha

    Lieber kaleu,

    mich berühren Deine Zeilen gerade sehr......... Das ist wirklich Grösse Deine Einstellung.

    Jetzt fehlen mir grad so`n bisschen die Worte, meine eigene Geschichte mischt sich ein und wenn ich Dich lese stelle ich fest, dass ich da lange noch nicht bin. Bzw. war ich da schon, aber nur im Kopf, wie mir mein Gefühl jetzt meldet.

    Mich macht das auch traurig, dass zwei Menschen, die sich eigentlich mögen und sich wertschätzen nicht die Kurve kriegen..............

    Ich wünsche Dir auch einen fabelhaften Tag und hoffe, dass es Dir tagtäglich besser geht.

    Liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Nici,

    wir Frauen neigen leicht dazu in die Rolle der Macherin in der Familie zu kommen, so werden wir gesellschaftlich ja auch erzogen ;) Um so schwieriger anders zu reagieren, insbesondere wenn es aus dem Ruder gerät. Ich glaube, dass da auch zusätzlich ein innerer Konflikt losgeht - was ist jetzt meine Rolle und auch Aufgabe als Frau und Mutter und wo darf ich aber auch ich selber sein, mich abgrenzen und nein sagen?

    Ich fand das oft sehr schwierig hier zu unterscheiden. Ich bin, trotz Berufstätigkeit auch gerne Hausfrau und Mutter, ich versorge und bemutter durchaus auch gerne. In einer "gesunden" Beziehung ist das was ganz Schönes. In einer Suchtbeziehung sind diese Attribute überhaupt nicht förderlich, ganz im Gegenteil. Ich muss hier also etwas lassen, was ich eigentlich gerne mag. Das war für mich nicht leicht. Ein immer wieder Abwägen und bewusst machen, wo ist jetzt betüddeln gut und wo passiert das Gegenteil........

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Nici,

    na das sind ja Fragen die Du da stellst ;)

    Der Mensch ist nun mal ein Individum und trotzdem können gewisse Gemeinsamkeiten auftreten.

    Ist es Dir wichtig, die Regie zu haben, brauchst Du das?

    Warum es nicht geklappt hat, warum er in diesem wichtigen Punkt nicht nachgegeben hat? Meinst Du damit, dass er weiter trinkt?

    Ihm ist das momentan wichtiger. Er ist süchtig und will oder kann das momentan nicht ändern, ob Dir das passt oder nicht. Sein Zuständigkeitsbereich und wenn es für Dich noch so unverständlich ist, Du kannst es nur akzeptieren.........

    Humor kann auch eine Schutz-Strategie sein um sich nicht mit seinen wahren Gefühlen zu verbinden, oder eben dem andern zu helfen, um sich darüber zu identifizieren.

    Nein Nici, Du musst Dich nicht ändern. So wie Du bist, bist Du okay! Jetzt hast Du die Möglichkeit, DICH kennen zu lernen, was DU willst, zu spüren was DIR wichtig ist. Und je mehr Du das weisst und je mehr Du Dich mit Dir und Deinen Werten verbindest, desto mehr wirst Du das leben können.

    Ich habe mich nicht geändert, ich bin ich geblieben. Ich weiss bloss wesentlich besser, was mir wichtig ist, was meine Bedürfnisse sind und je klarer ich mir dessen bewusst bin, desto besser kann ich es nach Aussen leben. Dazu gehörte für mich auch, mich von Dingen und Menschen zu verabschieden, die mir nicht gut taten........

    Das ist ein Prozess der dauert und ich möchte behaupten, er hält ein Leben lang an und er kann auch Spass machen, wirklich :)

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Kaleu,

    wie ist heute die Lage? Rücken wieder im Grünen Bereich? Hast Du was Ordentliches gegessen mien Jung ;-), ausser Kekse und Kuchen?

    Ja, jetzt weiss ich was Du meinst, was es so verdammt unfair für Dich macht.

    Wie haben ja sehr ähnliche Geschichten und ich frage mich oft auch nach dem Sinn und finde es sehr unfair, ist ja wie ein Liebesfilm ohne Happy End... und das bei all dem Einsatz.....:roll:

    Ob es darum geht zu erkennen, dass das Leben einem Grenzen steckt und wir erfahren dürfen, eben doch nicht alles erreichen zu können? Sich im Loslassen und WuWei (chinesisches NichtsTun, NichtHandeln) zu üben, sich vertrauensvoll dem Dao zu überlassen?
    Kennst Du das Buch von Theo Fischer " WU WEI", Die Lebenskunst des Tao? Ich könnte mir vorstellen, das es was für Dich ist.

    Ich tappe da ja auch im Dunkeln.......

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüsse Martha

    Guten Morgen Kaleu,

    ich hoffe Du hast mit Deine Rückenschmerzen einigermassen gut schlafen können und dass es Dir heute besser geht.

    Dass es Deiner Freundin vielleicht auch nicht so geht geht, habe ich deswegen geschrieben, weil ich manchmal aus Deinen Zeilen entnehme, dass Du denkst, ihr geht es wunderbar und Du seist ihr schei....egal. Ich weiss nichts über Eure Gespräche, nur kleinste Brocken, die Du hier schreibst. Doch sind es nicht auch alles Deine Interpretationen?

    (Deine Gedanken sind Deine Wirklichkeit :lol: )

    Habe ich geschrieben, dass Du willst dass es ihr schlecht geht? Also ich kann das nirgends lesen........

    Kaleu, worauf Du wirklich stolz sein kannst, dass Du in dieser Phase, in der Du Dich befindest, nichts trinkst, dafür feier Dich mal ganz ordentlich :)

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüsse Martha

    Lieber Kaleu,

    ich sehe Dich da grade etwas zusammen gesunken und alleine in Deinem Sessel sitzen und das tut so mir leid :( Wärmflasche im Rücken, was hälst Du davon?

    Vielleicht tröstet es Dich, dass momentan fast überall der Wurm drin ist. Ich kenne momentan keine Beziehung, in der irgendetwas rund läuft. Viele sind mich sich verquer, wollen alle eigentlich das selbe und kriegen es leider nicht auf die Reihe und jeder leidet auf seine Weise.........Mich tröstet das etwas.

    Ich würd Dir gerne noch mehr schreiben, doch will ich mal eben zu einer Freundin, die auch gerade Liebeskummer hat, wo wir grad beim Thema sind ;)

    Vielleicht melde ich mich später nochmal, Du bist auf jeden Fall nicht alleine und Deiner Freundin geht es vielleicht genauso besc....... wie Dir, Du weisst es nicht......

    Fühl Dich gedrückt, Martha

    Hallo Kaleu,

    das hört sich alles gar nicht gut an bei Dir, ich bedauer Dich gerade mal etwas mit. Weisst ja, dass ich diese Zustände absolut kenne - habe keine Strategie für Dich, wie Du da leichter durch kommst. Liebeskummer ist das Schlimmste was es gibt und es gibt keine Tablette dagegen :(

    Du musst diese Frau wirklich geliebt haben, wenn ich bedenke wie wenig Zeit und auch Nächte ihr miteinander verbracht habt.........

    Ich habe mal in einem Buch gelesen, man solle sich in einem Trauerprozess und bei Liebeskummer die gemeinsame Lieblingsmusik anhören und es so oft wiederholen, bis keine Tränen mehr kommen. Die Gefühle würden sich dadurch entladen und irgendwann neutral werden ......na dann...... Ich probiere diese Variante lieber nicht aus ;)

    Hoffe Du hast Deinen Einkauf noch geschafft, damit Du nicht verhungerst...

    Fühl Dich mal aus der Ferne gedrückt, von jemanden, der Dich sehr verstehen kann.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Hartmut,

    also ich brache keine Schublade, aus genannten Gründen. Bei anderen mag das anders sein, sie brauchen für sich die Schublade.

    Wie ich schon schrieb, es gibt es aus meiner Sicht wirklich verschieden "Schweregrade" des CoVerhaltens. Ich habe meinem XY keinen Alkohol besorgt, ich habe die Sucht nach aussen nicht verheimlicht oder verharmlost, ich bin mit ihm nicht zusammen gezogen und habe keine Familie mit ihm gegründet. Obwohl ich mir oft genug anhören musste: "wenn wir erst mal Familie haben, höre ich auf zu trinken ;-). Dass alles habe ich nicht getan, weil ich den Alkohol im HIntergrund gesehen habe.

    Es gibt aber auch ganz andere Geschichten und die möchte ich absolut nicht schön reden oder verharmlosen, ganz im Gegenteil - das ist eine ernst zu nehmende "Verhaltensstörung". Ich mag es nicht, es als Krankheit zu bezeichnen, aber auch das ist bestimmt meine persönliche Einstellung.

    Ich finde schon, dass es sehr gut in diesen Thread passt :)

    Liebe Grüsse Martha

    Lieber Kaleu,

    dieser Satz hätte von mir kommen können:

    Mittlerweile fängt mir aber auch an so einiges auf den Wecker zu gehen. Primär sind wir nämlich alle Menschen, ob nun EKA, Co oder Alkoholiker. Die teilweise anhaftenden Stigmata die das mit sich bringt fangen an mir auf den Wecker zu gehen.


    Danke :) ........wenn ich mich in eine dieser Schubladen stecken würde, würde ich mich selber derartig einengen und abstempeln, dass es mir keinen Handlungsspielraum zur Veränderung geben würde. Ich betrachte mich ehrlich gesagt auch nicht als CoAbhängig. Ich habe einige Strukturen, die man als CoVerhalten betrachten kann, aber wer hat das nicht?

    Ich bin die Angehörige eines Menschen gewesen, der mehr als da Übliche getrunken hat.

    So dass musste jetzt mal raus ;)

    Hallo Diandra,

    für mich gibt es verschiedene Klassifizierungen der CoAbhängkeit.

    Bei ausgeprägter CoAbhängigkeit besteht für mich kein grosser Unterschied, was die Genesung, also das "trocken" bleiben angeht.

    Der Rückfall beim CoAbhängigen verläuft nicht tödlich und das ist vielleicht der Unterschied zu Alkoholiker, für ihn hat ein Rückfall eine ganz andere körperliche Dimensionen, was ihm sehr bewusst ist. ich lese das hier zumindest immer wieder.

    Vielleicht ist das ein Grund, warum es dem CoAbhängigen so schwer fällt, standhaft und konsequent zu bleiben....hier lauert nicht der Tod an der Ecke.........

    Viele Grüsse Martha

    Liebe Monty,

    dreh Du Deine Schleifen, wie Du sie für Dich brauchst..... Ich kann mich in vielem Diandra anschliessen. Doch gucke ich aber auch bei mir auf eine Zeit zurück, wo ich wirklich immer wieder umgeknickt bin, der Meinung war, ich würde fest auf meinen Füssen stehen und bei mir sein - und wumms bin ich wieder eingeknickt.

    Ja und heute kommen wir mit unseren klugen Ratschlägen daher, doch letztendlich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Der eine fällt 2 mal um, der nächste 20 mal.

    Es sind Erfahrungen die hier weiter gegeben werden und auch Sorge um den Anderen, dass ihm das ein oder andere erspart bleibt.

    Ich bin jemand, die schlecht auf Ratschläge gehört hat und so musste ich den Weg gehen, es am eigenen Leibe zu erfahren...blöde Hörner aber auch ;-)...das war manchmal echt hart und ich hätte mir manchen Kummer ersparen können... aber das ist meins :)

    Pass ganz gut auf Dich auf! Herzlichst Martha