Beiträge von Martha

    Hallo Honey,

    wenn es so bei Dir angekommen ist, dass Du Dich gegen die Realität wehrst, so war das nicht meine Absicht.

    Es ist meine Strategie, mich damit abzufinden, wenn ich Situationen nicht gut finde und nichts ändern kann; dass wollte ich damit zum Ausdruck bringen.

    Liebe Grüsse Martha

    P.S. ich finde diesen Thread sehr interessant und Danke für die Offenheit von Euch allen. Für mich hat die Frage nichts mit CoVerhalten zu tun, sondern eher mit ehrlichem Interesse.

    Hallo Honey,

    ich stimme Dir total zu. Ich mache es mir jedoch nur noch schwerer wenn ich mich tagtäglich gegen die Realität wehre. Es ist als würde ich mich mit Gott anlegen, und das verbraucht doch eigentlich nur Energie für nichts und mir gehts dadurch nicht besser.

    Anerkennen was ist, auch wenns weh tut....

    LG Martha

    Hallo Regisseur,

    ich finde das ganz klasse wie Du Dich beschreibst. Ich kann mir diese Kopfgeschichte von Dir so vorstellen, und die Anderen können sich den Mund fusselig reden, dass Du Vertrauen in Dich selber haben kannst und können Dir noch so viel Vertrauen entgegen bringen, doch es nützt Dir nichts. Und Du weisst es im Kopf doch Dein Gefühl darunter ist ein völlig anderes.

    Dieses Gefühl, vertrauen in sich zu haben kann jeder nur für sich selber bekommen und das ist ein langer Weg.

    Glaub nur nicht, dass ich da schon angekommen bin, bei mir ist es auch noch oft nur im Kopf, es wird aber Schritt für Schritt besser, ein Weg, der sich lohnt :)

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Honey,

    ich werd jetzt noch ein bisschen ketzerischer. Wer sagt denn, dass unser Leben besser ist? Wer sagt denn, dass ein Leben ohne Alkohol besser oder schöner ist? Für mich ist es das, doch für den anderen vielleicht nicht und das gilt es zu akzeptieren. Der eine wohnt gern in der Stadt, der andere im Landhaus, der eine mag Plüsch, der nächste mag Shabby Chic und so trinkt der eine und der andere nicht. Doch möchte ich mich davon trennen mir anzumassen, dass mein Leben besser ist.

    LG Martha

    Hallo Ihr,

    @ Lieber Kaleu
    wenn Regisseur schreibt, dass er Angst hat, sich selbst zu vertrauen, und er sich nur wirklich fallen lassen kann, wenn er meint, alles unter Kontrolle zu haben, dann ist das so. Es ist ihm aus meiner Sicht nicht damit geholfen, zu sagen, es sei ein Irrglauben. Ich weiss, was Du damit meinst, doch ich glaube, dass bringt nicht weiter. Du bist mit Deiner Aussage im Kopf und es mag auch der Wahrheit entsprechen, doch das Gefühl darunter ist halt ein anderes und darum gehts.

    Zumindest habe ich Deine Aussage so interpretiert.

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Honey.

    ich möchte Dir als Angehörige widersprechen, Du schreibst "wir" und davon möchte ich mich distanzieren.

    Ich möchte meinem Partner nicht das Leben so angenehm wie möglich machen, damit er sieht, wie schön die andere Seite ist.

    Was Du schreibst ist für mich CoDenken ;)

    Ich möchte eine harmonische Partnerschaft auf Augenhöhe ohne Abhängigkeiten in der sich jeder frei entwickeln kann und man ein gemeinsames WIR schafft.

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Monty,

    na dass sind ja Neuigkeiten, die Du schreibst. Also dass Du bei einer SHG auf Aurora und Dante stösst, dass ist ja unglaublich, Sachen gibts :)

    Zu der Situation mit Deinem Mann kann ich gar nichts sagen. Es steht mir absolut nicht zu, dass in irgendeiner Form zu bewerten oder zu verurteilen.

    Wichtig finde ich, dass Du ganz wachsam bleibst, lieber mehr Skepsis als weniger. Genau hin zu gucken und zu wissen, wo Deine Grenzen sind und sie auch zu stecken.

    Vielleicht guckst Du mal, ob DIR der Kontakt gut tut, nicht dass er Dich so komplett aus der Bahn wirft und Du von Dir weg treibst, dass ist leicht die Gefahr finde ich.

    Ich finde es grossartig, dass Du das so offen schreibst, die ehrlichen Steinböcke ;)

    Pass ganz gut auf Dich auf, herzlichst Martha

    Guten Morgen Regisseur,

    ich meinte mit meiner Frage Folgendes:

    Also wenn ich jemanden liebe, dann ist es mein Wunsch, mit ihm zusammen glücklich zu sein. Ist er mit jemanden anderen glücklich, dann wurmt und fuxt mich dass, ich könnte aber nicht behaupten, dass ich mich wirklich darüber freue.

    Ist es ein ExPartner zu dem kein Gefühl mehr da ist, dann freue mich auch für ihn, wenn er mit jemanden Anderen glücklich ist.

    Wenn ich mich darüber freue, dass mein Partner, den ich eigentlich liebe, mit jemanden Anderen glücklich ist, gäbe es für mich dafür 2 Erklärungen:

    1. ich habe wirklich die Grösse, dass ich hier los lassen kann
    2. ich fühle mich nicht genug, ich reiche dem Anderen sowieso nicht. Ich verstecke also mein mangelndes Selbstwertgefühl hinter einer vermeintlichen Grösse.

    Verstehst Du was ich meine? So würde ICH das interpretieren, es kann sein, dass es bei Dir völlig anders ist, deshalb meine Frage.


    @Hallo Linde,
    Ich betrachte mir meine Dinge fast nur noch im Hier und Jetzt. Ich habe die Feststellung gemacht, dass der Schmerz der Gleiche ist, ob heute oder damals. Ich muss nicht mehr in die Vergangenheit gucken. Da ist zwar der Ursprung, ja, doch damit ist mein Schmerz leider auch nicht transformiert und immer noch der Gleiche.

    Ja und natürlich sind es alte Gefühle, sie werden heute durch bestimmte Situationen wieder ausgelöst. Mir hilft es nicht zu sagen, der Schmerz ist alt, dadurch wird er nicht besser oder anders. Es geht für mich darum, diesen Schmerz heute zu durchfühlen und mich zu bedauern und dann beginnt er sich zu transformieren.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Regisseur,

    ich hab da mal so´ne Verständnisfrage:

    Du schreibst, dass Du verliebt bist in Deine Freundin. Dann schreibst Du, dass wenn sie mit einem Anderen glücklich ist, Du Dich für sie freuen würdest, auch wenn es von Deiner Seite mit Trauer verbunden ist..............

    Also so eine Aussage habe ich von einem Mann selten gehört.

    Normalerweise kämpft man doch als Mann um eine Frau, wenn man sie liebt, oder? Und ist es wirklich wahr, dass Du Dich für sie freuen würdest, wenn sie an der Seite eines Anderen glücklich ist? Kann es sein, dass hinter diesem Denken etwas ganz anderes steckt?

    Viele Grüsse Martha

    Liebe Nici,

    das ist doch ein schöner Titel für Deine Thread.

    Nein, es muss nicht so lange dauern, kann auch schneller gehen, jeder ist unterschiedlich und ist ja auch die Frage, wie tief gehe ich da wirklich in mich rein.

    Ich wollte auch immer alles von heute auf morgen regeln, ich bin ein super ungeduldiger Mensch. Immer wieder hörte ich, dass es alles sein Zeit braucht, wollte ich auch nicht hören - "bei mir geht das schneller und anders."

    Heute sehe ich, dass vieles wirklich seine Zeit braucht und seit ich das einfach annehme und mir selber diesen Druck raus nehme, geht es mir besser.

    Manchmal ist das so, dass wir durch unseren ganzen Schlamm gehen müssen und dann geht es uns nicht gut. Und je mehr wir uns dagegen sträuben, desto anstrengender wird es. Es ist, als würden wir uns gegen die Realität wehren. Wenn es regnet dann regnet es. Und je mehr ich mir wünsche dass die Sonne scheint, desto frustrierter werde ich - es regnet nun mal, das ist die Realität.

    Akzeptiere ich, dass es regnet, bin ich nicht mehr im Widerstand, sondern im Fluss und dann gehts wieder weiter :)

    Viele Grüsse Martha

    Guten Morgen Nici,

    dass Du Dich im Disklang befindest kann ich nur zu gut nach empfinden. Mein Gott, was kommt da jetzt auch alles hoch bei Dir, da sieht man irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

    In meinen persönlichen Aufräumphasen komme ich auch schlecht zur Ruhe und schlafe nicht so gut. Weisst Du, Kopf- und Seelenarbeit ist die anstrengenste Arbeit überhaupt und das muss ja auch alles verarbeitet werden, was da so hoch kommt und da bietet sich nun mal die Nacht, wenn Ruhe einkehrt, an.

    Ausserdem befindest Du Dich schon in einer Umbruchphase, Du weisst, da kommt irgendetwas Neues, Du weisst aber nicht was und wie es wird und das macht unsicher und wir Menschen lieben nun mal unsere Sicherheit.

    Ja Fragen über Fragen....doch wenn Du die nicht hättest, hättest Du auch keine Impuls, nach Antworten zu suchen, oder?

    Ich vergleiche das persönliche Aufräumen mit Zwiebeln schälen, unter jeder Schicht liegt wieder etwas anderes und das dauert, wirklich, das geht nicht von heute auf morgen. Ich habe damit vor 5 Jahren angefangen und bin heute noch erstaunt, was da alles in der Tiefe schlummert. Ich mache die Erfahrung, das es mit der Zeit einfacher wird. Das Vertrauen in einen selber wächst und Du wirst mit der Zeit klarer um was es tatsächlich geht.

    Vielleicht erlaubst Du Dir jetzt einfach mal diesen "Disklang" (schöner Ausdruck übrigens :) ) in Dir und wehrst Dich nicht. Das ist jetzt einfach so.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüsse Martha

    Liebe Skye,

    Danke für Deine offenen Zeilen. Ohne den Thread jetzt weiter vollquatschen zu wollen, so ist es ein Satz für mich, der mich wirklich weiter gebracht hat.

    "Wir erkennen Bekanntes in unserem Gegenüber, Dinge die wir von uns selbst auf die ein oder andere Art kennen und verwechseln das mit Wissen, das wir über den anderen zu haben glauben. "

    Ich würde ihn allerdings etwas anders formulieren:

    Wir erkennen Bekanntes in unserem Gegenüber, Dinge die wir in uns nicht wahr nehmen, aber im anderen sehen - Projektion.

    Schöne Pfingsten, Viele Grüsse Martha

    Hallo Regiesseur,

    Danke für Deine Antwort, nun will ich mich auch noch mal melden, war den ganzen Tag unterwegs.

    Mit Deiner Zusammenfassung hast Du es ziemlich auf den Punkt gebracht.

    Schöne Frage, wie er behandelt werden möchte. Ich glaube er weiss es selber nicht. Komme ich ihm zu dicht, weicht er irgendwann, wenns drauf ankommt, aus. (Bei uns ging es um Themen wie zusammenziehen, heiraten, also nicht um Urlaubspläne......... und von seiner Seite angestossen!) Dann höre ich, ich soll ihm doch einfach die Tür vor der Nase zuknallen und sagen, er sei ein A...ch, mache ich das passt es ihm auch nicht........

    Er hat das schon gesehen, das er ein Chaot ist, wie er selber von sich sagte, doch dabei hat er es eben auch belassen. Ich hätte gerne von ihm hören wollen, das er bereit ist, aktiv etwas an seinem ambivalenten Verhalten verändern zu wollen. Das wollte er nicht. Tja und nun sitzt er als Opfer in seiner Küche, haut sich ein rein und Martha ist ja sooooooooo böse :-)!

    Ich würde mich für Dich freuen, wenn Du es schaffst aus Deinem Kreislauf auszusteigen.

    Die ein schönes Pfingstfest, LG Martha

    Guten morgen Ihr,

    nun kommt es doch wieder alles hoch ......

    Also ich kann Euch mal ein schönes Beispiel von Nähe Distanz geben.

    XY´s Lieblingspruch war : Ich akzeptiere kein Nein. (Damit hat er sich immer sehr brüskiert und sich in diesem verhalten gesonnt)

    Habe ich dann Ja gesagt, dann kam von ihm nichts mehr. ?????? Habe ich nachgefragt, was nun sei, kam Folgendes: "Nee, Martha jetzt will ich es nicht mehr. Das war schon immer so in meinem Leben. Wenn ich etwas haben wollte und es bekommen habe, wollte ich es nicht mehr...."

    Vor 3 Wochen sagt XY zu meiner Freundin, wenn ich ihn wirklich lieben würde, würde ich ihn anders behandeln :roll:

    Da fehlen einem dann echt die Worte. Da kannst Du irgendwann nur noch aus reinem Selbstschutz Deine Tür schliessen.


    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Monty,

    bevor ich jetzt ins Bett gehe sag ich Dir schnell gute Nacht, wünsche Dir ein schönes Pfingsfest und hoffe, dass Deine Sofas sich gut machen, sie kommen doch morgen, oder?

    Schlaf gut und liebe Grüsse Martha :)

    Hallo Lillemann,

    gerne :)

    Ach ja, hatte ich vergessen zu erwähnen: es gibt 3 Child Klassifikationen A,B,C, . C ist die schlechteste :(

    auch wenn es jetzt vielleicht super makaber klingt, bei der Diagnose und Prognose kann ich Deine Mutter verstehen.....

    Es tut mir sehr leid für Dich.

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Doro,

    ich habe noch eine kurze Bemerkung, zu dem, was Du gestern um 19.05 gepostet hast. Folgendes hast Du geschrieben: (meine Computer macht keine Zitate!, immer noch nicht...)

    Und in noch einem anderen Punkt bin ich anderer Meinung: Es ist eigentlich nicht nur sein eigenes Ding.
    Jeder Mensch hat gewisse Verantwortungen den anderen gegenüber.
    Alkoholiker ab einem gewissen Stadium neigen doch dazu, ziemlich asozial zu werden (will hier nicht pauschalieren, aber es scheint doch eine Tendenz zu sein). Die Sucht lässt sie so handeln, glaub ich.
    Gewalt, Rücksichtslosigkeit, Verantwortungslosigkeiten usw.

    Ja jeder hat in eine Beziehung eine gewisse Verantwortung . Wenn ich lese, dass sie die Sucht so handeln lässt, dann klingt dass für mich wie eine Ausrede, zumindest ziehe ich sie damit aus der Verantwortung. Jeder Alkoholiker kann von heute auf morgen aus dieser Sucht aussteigen. Wir haben genügend AA´s in Deutschland. Die sind ja auch in ihre Verantwortung gegangen, oder?

    Viele Grüsse Martha

    Hallo Skye,

    wenn ich lese was Du schreibst, dreht sich mir gerade etwas der Magen um. Das was Du beschreibst habe ich in etwa XY "vorgeworfen", das war der Grund, warum ich mein Tür geschlossen habe. Diese Verhalten war nicht auszuhalten für mich.

    Und das was Du schreibst, diese Selbsterkenntnis hätte ich gerne in 5 Jahren gehört. Statt dessen wurde versucht, mir den schwarze Peter in die Schuhe geschoben, bis heute.

    Ich merke, dass ich mich momentan nicht weiter mit dem Thema auseinander setzten kann, da kommt jetzt zu viel hoch, was ich ruhen lassen möchte.

    Letzendlich beantwortet es auch Deine Fragen, Regiesseur, die Du noch hattest.

    Schön, wenn Du für Dich entscheidest einen neuen und anderen Weg zu gehen.

    Liebe Grüsse Martha

    P.S. noch einen kleine Nachtrag.

    ich habe viel von meinem Partner gewusst, warum wieso weshalb, aus seinen eigenen Erzählungen. Er hat sich wenns knallte zurück gelehnt und nichts gemacht: "Martha, Du weisst doch wie ich bin, also behandel mich dementsprechend"........ er ist nie in die eigene Handlung gekommen und das hat mir gefehlt. Geschweige denn zu gucken, was mit mir ist.....