Lieber Kaleu,
da waren viele Gedankenanstösse in Deinen Posts und letztendlich geht es doch mal wieder "nur" um nicht erfüllte Bedürfnisse, bei allem, was wir hier schreiben und analysieren :-).
Ich versuch mal für mich zu sortieren:
Als ich heute morgen bei Welia schrieb, dass wir bei erfüllten Bedürfnissen interessanterweise nicht in die Analyse gehen, kam noch ein anderer Gedanke dazu.
Wir bewerten unsere Gefühle....die höchste Form der menschliches Intelligenz ist es, zu beobachten ohne zu bewerten. Ein erfülltes Bedürfnis fühlt sich angenehm an, also ist es gut. Ein nicht erfülltes Bedürfnis tut weh, also ist es schlecht.
Das "gute" Gefühl will ich haben, das "Schlechte" nicht.
Würden wir es schaffen beiden Gefühlen ein gleichen Stellenwert zu geben und beide zu akzeptieren wäre es bestimmt einfacher. Und so wie ich ein angenehmes Gefühl mag, so beginne ich ein unangenehmes Gefühl zu akzeptieren und mich nicht mehr dagegen zu wehren.
ES IST.
Wenn ich z.B. mit XY in Kontakt komme löst das Schmerz in mir aus, ich will diesen Schmerz aber nicht fühlen, wehre mich und gehe in meinen Kopf.
Sitz Du vor einer Flasche Wodka, macht es etwas mit Dir, was auch immer.
Suchtgedächtnis hin oder her - es ist ein Auslöser für ein nicht erfülltes Bedürfnis.
und das ist aus meiner Sicht wichtig, dahin zu gucken, welches Bedürfnis ist hier nicht erfüllt? und dann komme ich der Sache schon näher. Ja, Vertrauen in die eigenen Gefühle und eigenen Warnsysteme.
Also raus aus dem Kopf, rein ins Gefühl
ihm Vertrauen, auch wenns weh tut.
Liebe Grüsse Martha
@ Liebe Monty, ich hatte das bei Dir gelesen mit dem Gefühl des Entzugs und das hat mich auf das Thema gebracht.