Beiträge von Martha

    Lieber Frank,

    ich gratuliere Dir zu einem Vierteljahr Trockenheit, super!

    ich lese immer sehr gerne, was Du schreibst und es fühlt sich gut und beständig an, wie Du Deinen Weg beschreitest. Ich wünsche Dir, dass das so anhält und Du weiter so geradeaus marschierst.

    Mittlerweile finde ich es nicht mehr so wichtig, mit wem ich mich hier austausche, also ob Co oder Alkoholiker. Wichtig ist doch, dass wir ein destruktives Leben geführt haben und versuchen wollen, diesem Kreislauf zu entrinnen. Das heisst, wir müssen uns von etwas altem verabschieden, es konsequent stehen lassen, "nur so wird nen Schuh draus", wie Kaleu sagen würde ;)

    Ich profitiere von jedem, der eine neue Richtung einschlägt und bin immer wieder fasziniert, wie jeder es auf seine Art macht.. Hier im "Alkoholikerbereich" finde ich es oft sehr viel klarer und konsequenter, wie die Wege beschritten werden. Ob es etwas damit zutun hat, dass der Rückfall fatalere Folgen hat? ........

    Ich hoffe, Du hast Deine Zahn OP gut überstanden - schön kühlen, heilt schneller :)

    Dir einen schönen Tag, liebe Grüsse Martha

    Hallo Honey,

    ja es ist schwer, alles umzusetzen, was man sich vornimmt, da stimme ich Dir zu.

    Ich kann Dir nicht sagen, was für ein Kontakt für Dich gut ist, da ich auch nicht weiss, wie Eure aktuelle Lage ist,ausserdem darfst auch Du es lernen in Deine eigene Verantwortung zu gehen ;)
    Wichtig finde ich, bei allen Aussagen die Du machst und bei allen Abgrenzungen diese auch konsequent durchzuführen, damit der andere Dich ernst nehmen kann, was Du doch bestimmt möchtest oder?

    Manchmal ist eine totale Kontaktsperre nötig, damit der andere begreift, es ist ernst. Und manchmal kommt man nicht drumrum, dass der andere sich verletzt fühlt, dass ist dann seine Baustelle.

    Gruß Martha

    Hallo Honey,

    manchmal hilft es nicht, Dinge nicht klar und deutlich auszusprechen, auch wenn sie dem Anderen weh tun. Für den anderen ist es eine Wahrheit, die er nicht gerne hören will, es kann aber auch eine Hilfe sein.

    Ja, Du hast ein Problem mit seinem Alkholkonsum und das ist auch in Ordnung. Tja, und wenn er weiter oder wieder trinken will und in seiner Wohnung verrückt wird, das ist dann so, vielleicht wacht er dadurch ja auf. Du bist nicht dafür verantwortlich. Wenn er wirklich etwas ändern möchte kannst Du ihm gerne Deine Hilfe und Unterstützung anbieten, ansonsten nicht.

    Ich würde ihm sagen, dass Du mit seinem Alkohol nicht mehr leben möchtest, dass es Dich kaputt macht, dass Du Deine Lebendigkeit und Fröhlichkeit wieder erlangen möchtest und und und.

    Wie Du Dir am besten selber hilfst? Schau doch mal in Dich, was DU willst, was DIR wichtig ist, was DEINE Bedürfnisse sind und was DU brauchst, das wäre ein erster Schritt.

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Claudia,

    Danke für Deine Antworten.

    Was ich mir von Dir wünschen würde?

    Dass Du mehr auf Dich schaust und versuchst Deinen Partner aussen vor zu lassen und dass Du klar den Wunsch und Willen äusserst, dass Du für Dich ein freies und unabhängiges führen möchtest. Erwartungen habe ich nicht an Dich, um Gottes willen, Claudia, allein die Fragestellung an uns könnte Dir zu denken geben ;)

    Momentan spüre ich Ärger und Verunsicherung bei Dir, was auch okay ist, doch vielleicht ergibt sich dadurch auch eine Klarheit in Dir.

    Wenn Du schreibst, dass eine Trennung erst den Partner aufrütteln kann, bist Du bei ihm! Und warum ist eine Trennung momentan unpassend? Wann ist der richtige Augenblick für Dich, wovon machst Du das abhängig?

    Weisst Du Therapien sind wichtig, und es ist auch gut, zu AlAnon zu gehen, auch hier im Forum zu schreiben, doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man auch in die Aktion gehen muss, so schwer es einem auch fällt. Doch solange Du etwas mit ihm machst und eine schöne Freizeit mit ihm verbringst drehst Du Dich im Kreis und es wird sich nichts ändern.

    Ich möchte Dich nicht ärgern, vielleicht ist es gut dass Dich unsere Fragen aus der Reserve holen, sie dienen lediglich zum Aufwachen und Hingucken.

    Wie speedy schreibt - gehen musst Du selbst - und wenn Du möchtest unterstützen wir Dich dabei.

    Viele Grüsse Martha

    Liebe Skihasel,

    Danke für Deine ausführliche Antwort.

    Ja und ich gebe ehrlich zu, dass ich dem Braten nicht traue. Meine eigenen Erfahrungen und der Erfahrungsaustausch hier lassen mich immer wieder die Realität sehen.

    Ist es nicht fast nebensächlich ob er Alkoholiker ist oder nicht? Was ändert es für Dich, wenn Du die Sicherheit hast, dass er Alkoholiker ist? Brauchst Du die Bestätigung, dass Dein Verhalten und Deine Gedanken richtig sind? Fakt ist doch, dass Dich sein Trinkerhalten stört und das darf es auch. Entscheidend ist doch, dass DICH sein Alkoholverhalten nervt, weil es Deinen inneren Frieden stört. Und hier darfst Du auch Dich ernst und wichtig nehmen. Wo die Toleranzgrenze von andern Menschen liegt ist dabei piep egal. DU bist wichtig, DU willst das nicht.

    Meinst Du, Du kannst auf Dauer damit leben, dass er zuhause nichts trinkt, hält er sich wirklich daran, und wie fühlt es sich für Dich an wenn Du weg gehst und er alleine zuhause bleibt? Gehst Du entspannt weg und hast Vertrauen?

    Dass Ding ist ja, dass Du den ganzen Tag in einer Kontrollfunktion bist und Dir Gedanken über sein Alkoholkonsum machst, oder? Ich habe mit meinem Partner nicht zusammen gewohnt. Wenn wir uns verabredet haben, war mein erster Gedanke, na, hat er was getrunken, wieviel hat er getrunken etc. Mich hat das auf die Dauer wahnsinnig gemacht. Heinrich hat das mal sehr schön formuliert: "Das was der Andere trinkt hat der Angehörige im Kopf", ich stimme dem voll zu.

    Skihasel, all Deine Fragen und Gedanken kenne ich. Ich möchte Dich in keinster Hinsicht ärgern oder entmutigen und mich würde es mehr als freuen, wenn ihr das anders schafft, bloss meine Erfahrungen haben mich etwas anders gelehrt.

    Ich bin ein totaler Optimist, bloss bei Alkohol bin ich sehr sehr vorsichtig geworden und da klingeln bei mir alle Alarmglocken.

    Nun wünsche ich Dir einen schönen Tag, freue mich von Dir zu hören.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Skihasel,

    na da hoffe ich ja für Dich, dass dieser Zustand und der Frieden anhält und Du wieder in die Entspannung kommst.

    Zu Deiner Antwort auf meine Frage:

    Zu einer harmonischen Partnerschaft gehören immer zwei. Es ist nicht meine alleinige Aufgabe, für die Harmonie zu sorgen.

    Meinst Du wirklich, dass es DEINE Aufgabe ist, Deinem Partner klar zu machen, dass sein Umgang mit dem Alkohol nicht in Ordnung ist? Ohne Frage ist es wichtig, den Partner darauf aufmerksam zu machen, doch die die Einsicht und der Wunsch es verändern zu wollen muss in ihn selber wachsen. Du bist nicht für sein Trinkverhalten verantwortlich.

    Und wenn er weiter trinken sollte, dann hat er es nicht geschafft ;-).

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Claudia,

    ich bin irritiert, wenn ich Deinen letzten Post lese. Noch vor 4 Tagen hast Du Folgendes geschrieben:

    Jetzt weiß ich nur wenn man sich trennt dann gibt es eine Chance,ansonsten keine.Das ist nun mal leider die einzige Chance.ICh hatte die Hoffnung es würde auch anders funktionieren.Ich bin einfach nur noch trauig,weil ich jetzt weiß das eine Trennung die einzige Lösung ist und das tut weh.
    Heute kommt eine detaillierte Aufzählung Deiner Wochenendaktivitäten mit Deinem Partner.

    Ich bin verwundert, weil mir Klarheit wichtig ist.

    Was genau wünscht Du Dir hier und von uns?

    Grüsse Martha

    Guten Morgen Kira,

    ich hoffe Du bist etwas zur Ruhe gekommen.

    wow, dass hört sich ja nach einer konsequenten Aktion an..... super, dass Du stark geblieben bist, grossartig, auch wenn es wahrscheinlich in Deinem tiefsten Inneren ganz anders aussieht.

    Mich erinnert Deine Situation an eine eine Situation die ich vor 4 Jahren mit XY hatte, dummerweise bin ich nach 10 Tagen eingeknickt, mir war damals nicht bewusst, wie wichtig es ist, wirklich hart und konsequent zu bleiben, nur dann kann sich etwas ändern.

    Und wenn Du wirklich seine grosse Liebe bist und er Dich heiraten will, dann hat er jetzt die Möglichkeit dafür etwas zu tun.

    Ich wünsche Dir aus eigener Erfahrung alle Kraft dieser Welt, konsequent zu bleiben, ich weiss wie schwer das ist, aber nur so gehts und das ist zu schaffen....

    Liebe Grüsse Martha

    manchmal muss man sich Dingen mündlich stellen........

    Ja, und Du musst für Dich entscheiden, ganz richtig und auch wichtig, und wenn Du Dich dabei wie ein Schwein fühlst....!

    Ich wünsch Dir alles Gute für heute abend und halt uns auf dem Laufenden, bin gespannt.

    LG Martha

    Hallo Kira,

    huh, was für ne Situation.......

    Ich meine, irgendwie dreht er den Spiess um und setzt Dich damit ganz schön unter Druck, indem er sein Verhalten von Dir abhängig macht.

    Wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du das Ruder für Dich in die Hand nimmst?

    Du möchtest so nicht mehr leben und bittest ihn auszuziehen. Wenn er bereit ist etwas zu ändern und das auch in die Tat umsetzt, wärst Du bereit mit ihm weiter zu gehen und ihn wieder einziehen zu lassen.

    Ja, ich glaube so würde ich es versuchen zu machen.

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Goldlocke,

    also, Dein Partner trinkt 4l Wein am Tag, nötigt Dich ihm Alkohol zu besorgen, sonst klaut er Dir Dein Geld. Er arbeitet nicht, ist schon nachittags betrunken, tut nichts in der Wohnung und bringt Dich nachts um Deinen Schlaf, oder?

    Von alleine wird der nicht gehen, warum auch, das ist ja paradiesisch bei Dir!

    Goldlocke, jeder Tag dem Du ihm dieses Leben ermöglichst, unterstützt seine Sucht, verkürzt sein Leben und hinderst ihn daran in seine Eigenverantwortung zu gehen.

    Möchtest Du meine ehrliche Meinung hören? Pack seine Sachen, setzt ihn vor Die Tür und lebe Du DEIN Leben und wenn Du möchtest, unterstützen wir Dich gerne dabei....

    Er wird sich nicht ändern und Du wirst daran kaputt gehen :(

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo nici,

    wer sagt denn, dass Du alles verkehrt machst ;-)? In solchen Situationen darf man auch durcheinander sein.

    Also ich gehe mal davon aus, dass Dein Mann nicht aufhören wird zu trinken :(

    Ich weiss ja nicht wie alt Deine Kinder sind, doch zumindest müsste Dein Mann Kindesunterhalt bezahlen. Um für Dich Klarheit zu bekommen würde ich als erstes beim Jugendamt anrufen, die müssten Dir eigentlich sagen können, was Du für finanzielle Möglichkeiten hast, bzw, wer Dir weitere Auskünfte geben kann. Vielleicht machst Du es heute noch?

    LG Martha

    Liebe Claudia,

    vielleicht magst Du mal auf den Thread von "Fliegender Sterns Geschichte" auf Seite 47 gehen. Ich finde das sehr interessant und aufschlussreich, was sie dort gepostet hat und gibt Dir vielleicht eine Antwort auf Deine Frage: ich kann mir schwer vorstellen, ohne Suchtmittel Mann zu leben.

    Warum dürfen die Co´s nicht mit einem Mann zusammen ziehen und heiraten? Es geht doch nicht um entweder oder. Es geht doch darum, ein gesundes Mittelmass zu finden. ich finde es selbstverständlich, sich um einen Partner zu sorgen und auch zu kümmern, bloss wenn ich mich dabei aus den Augen verliere und es keinen Ausgleich mehr im Nehmen und Geben ist, dann hakt da was und es besteht kein Gleichgewicht mehr.

    Wenn Du fragst, was mit suchtfreien Männern ist, ob die uns nicht haben wollen, dann frage ich mal ganz provokant nach, ob Dich so ein Mann überhaupt interessieren würde, bzw, ob Du so jemanden kennen lernen würdest und an Deiner Seite aushalten könntest?

    Wie fühlt sich das tief in Deinem Inneren an: ein Mann ohne Problem, der immer für Dich da ist, bei dem Du Dich anlehnen kannst, der Dir die Sterne vom Himmel holt, Dich einfach nur liebt und Du müsstest nichts dafür tun........

    Liebe Grüsse Martha

    Halllo nici,

    willkommen hier im Forum.

    Ich habe gerade Deinen Post gelesen und kann da nicht so ganz raus lesen, was Du genau möchtest.

    Möchtest Du Dich trennen? Brauchst Du Unterstützung? Brauchst Du einen Rat für Dich? Alles nur Angebote......

    Kannst Du versuchen, das klarer zu formulieren, dann könnten vielleicht konkretere Rückmeldungen kommen.

    Liebe Grüsse Martha

    Liebe Claudia,

    ich kann Deine Traurigkeit sehr gut verstehen. Auch ich habe mich jahrelang dagegen gewehrt, dass Trennung wirklich die einzige Möglichkeit ist.

    Du kannst auf eine gesunde Beziehung hoffen, doch dafür muss bloss erstmal der Alkohol weg, vielleicht entscheidet sich ja Dein Partner für Euch, wenn Du es wirklich ernst meinst, etwas an seinem Trinkverhalten zu ändern...

    Ich habe meine Gedanken dazu heute in meinem Thread geschrieben, vielleicht magst Du es lesen.

    Nein wir müssen auch nicht ein Leben lang alleine bleiben, doch bereichert es Dein Leben, Dich tagtäglich mit dem Alkohol auseinanderzusetzen, macht das Spass? Eine Beziehung sollte Dein Leben bereichern :)

    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und sage Dir jetzt gute Nacht. Wollte gerade ins Bett und laß Deine Zeilen.

    Liebe Grüße Martha

    Hallo Skihasel,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Alles was Du schreibst, kann ich nachvollziehen. Ein Satz sticht mir allerdings ins Auge, Du schreibst:

    und zum Schluss, mir einstehen zu müssen es nicht geschafft zu haben.

    Was hast Du konkrekt nicht geschafft? Magst Du das mal genauer beschreiben?

    Liebe Grüsse Martha

    Hallo Goldlocke,

    willkommen hier im Forum :)

    Wenn ich lese, dass Dein Freund 4 l Wein am Tag trinkt, Du ihm dem Wein kaufst, weil er Dir sonst das Geld aus der Börse stehlen würde bin ich zutiefst erschrocken und erschüttert, wie Du mit Dir umgehen lässt, da mir Respekt und Wertschätzung in einer Beziehung wichtig sind.

    Was genau möchtest Du und was wünscht Du Dir hier?

    Liebe Grüsse Martha