Lieber Kaleu,
Danke für Deine liebe Rückmeldung, schön, wenn meine Worte die für Dich Richtigen sind. Ich fühle mich ja seit ich hier bin, sehr verbunden mit Dir und könnte fast unter jeden Post einen Haken von mir setzen - ja genau, seh ich auch so wie Kaleu.
Du hast mich in einem Moment, wo ich durchhing so toll abgeholt und das werde ich Dir nicht vergessen und Dein Geschriebenes ist auch immer noch in meinem Kopf. (Manfred und Matthias übrigens auch
)
Mir gehts momentan ganz gut. Ich habe mir vor 2 Wochen den Fuss gebrochen, was mich nochmal richtig auf mich zurück geworfen hat. Die ersten Tage waren schlimm, weil ich mich in der Verlangsamung üben musste, plus, dass ich auf einmal um Unterstützung und Hilfe in meinem Umfeld bitten musste, was mir ja sehr schwer fällt - ich schaff ja alles alleine ;-). Seit 10 Tagen geht es mir gut damit. Ich habe angefangen, meinen Zustand, sowohl körperlich als auch seelisch voll anzunehmen. In meinem Leben läuft EIGENTLICH alles super. Da sind allerdings zwei Dinge, die gar nicht nach meinen Vorstellungen laufen: Beziehung (wie bei Dir) und Job (bin selbstständig und merke die Wirtschaftskrise - Existenzangst) und ich spüre, wenn ich meinen Fokus darauf setze, bin ich total frustriert und so versuche ich meinen Fokus auf die Dinge zu lenken, die Postiv sind und dann fühle ich auch, wie ich sofort in eine andere Energie komme.
Ich übe mich also täglich nach unserem Motto: sich vertrauensvoll auf den Prozess des Lebens einzulassen und das alles seinen Sinn hat, auch wenn ich ihn nicht immer sehe
Zumindest kommt auch mein Optimismus wieder hoch. Bin ich eigentlich schon immer ein Mensch gewesen, dessen Glas halb voll war und nicht halb leer und auf diesem Wege bin ich wieder, was mir gut tut.
Ich finde es ganz grossartig, dass Du in Deiner momentanen Situation nichts trinkst, und wenn ich Dir doch einen kleinen Vorschlag machen darf - dafür kannst Du Dich feiern!
Schau, dass Du den Tag irgendwie hinkriegst, erlaub Dich ruhig auch mal die Tränen, das befreit ungemein, auch wenn`s weh tut.
Also nochmal ein einfühlender Drücker, Martha 