Liebe Elke,
als Rolle der Agierenden stelle ich mir z. B. vor, dass Du erst mal schaust, was brauchst DU und wenn Du schreibst, dass Du zur Zeit gar nicht in Kommunikation sein möchtest das zu akzeptieren und Dir das zu erlauben und dann auch dementsprechend für Dich sorgst. Wenn es z. B. um emotionale Dinge geht, Du Dir auch den Raum für Dich nimmst und ihm mitteilst, dass Du momentan zu verletzt bist um darüber sprechen zu können. Wenn er rum blafft Du vielleicht einfach den Raum verlässt, ohne weiter darauf einzugehen.
Es ist schön zu lesen, dass Ihr momentan keine Streits habt. Ich denke Ihr seid beide jetzt in der Phase, wo Ihr merkt, es wird ernst und das macht traurig und ich denke, ihm geht es genauso wie Dir. Er geht bloß anders damit um - manchmal auch mit Fröhlichkeit - doch dass was Du schreibst ist Deine Interpretation seines Verhaltens. Ob er dass wirklich so meint, dass weißt Du nicht :-). Du würdest Dich anders verhalten und er verhält sich so. Das gilt es erstmal zu akzeptieren und wenn es Dich so verletzt, dann sag ihm doch einfach ganz ehrlich, was sein Verhalten bei Dir auslöst und mit Dir macht.
Noch ein Satz, der mir ins Auge springt von Dir:
Habe ich nicht ein Recht darauf, dass man mir mit etwas Wehmut nachschaut, dass man mich ein wenig vermisst?
Ja, dass ist ein normales Bedürfnis, und auch ein ganz ganz alter Wunsch von früher und ich denke, dass hier der eigentliche Schmerz ist.........
Ich finde, Du machst das alles schon sehr prima!
Fühl Dich ganz doll gedrückt, Martha