Beiträge von Martha

    Liebe Elke,

    als Rolle der Agierenden stelle ich mir z. B. vor, dass Du erst mal schaust, was brauchst DU und wenn Du schreibst, dass Du zur Zeit gar nicht in Kommunikation sein möchtest das zu akzeptieren und Dir das zu erlauben und dann auch dementsprechend für Dich sorgst. Wenn es z. B. um emotionale Dinge geht, Du Dir auch den Raum für Dich nimmst und ihm mitteilst, dass Du momentan zu verletzt bist um darüber sprechen zu können. Wenn er rum blafft Du vielleicht einfach den Raum verlässt, ohne weiter darauf einzugehen.

    Es ist schön zu lesen, dass Ihr momentan keine Streits habt. Ich denke Ihr seid beide jetzt in der Phase, wo Ihr merkt, es wird ernst und das macht traurig und ich denke, ihm geht es genauso wie Dir. Er geht bloß anders damit um - manchmal auch mit Fröhlichkeit - doch dass was Du schreibst ist Deine Interpretation seines Verhaltens. Ob er dass wirklich so meint, dass weißt Du nicht :-). Du würdest Dich anders verhalten und er verhält sich so. Das gilt es erstmal zu akzeptieren und wenn es Dich so verletzt, dann sag ihm doch einfach ganz ehrlich, was sein Verhalten bei Dir auslöst und mit Dir macht.

    Noch ein Satz, der mir ins Auge springt von Dir:
    Habe ich nicht ein Recht darauf, dass man mir mit etwas Wehmut nachschaut, dass man mich ein wenig vermisst?

    Ja, dass ist ein normales Bedürfnis, und auch ein ganz ganz alter Wunsch von früher und ich denke, dass hier der eigentliche Schmerz ist.........

    Ich finde, Du machst das alles schon sehr prima!

    Fühl Dich ganz doll gedrückt, Martha

    Hallo Kira,

    also, ich würde sagen, Ihr habt beide ein Thema, da ich seinen Alkoholkonsum als schon sehr hoch einstufe, doch Du kannst halt erst einmal nur bei Dir gucken.

    Also was Deine Mutter Dir da mit auf den Weg gegeben hat, ist ja gar nicht schlecht, in einer Beziehung ist es aber auch wichtig, sich auf den anderen einzulassen zu können, finde ich. Bei dem Thema Alkohol in einer Beziehung wirds allerdings schwierig.

    Ich finde es sehr interessant, dass Du alles unter Kontrolle haben mußt um Dich dann frei zu fühlen, bzw. unabhängig. Bei mir ist es z.B. das Gegenteil. Kann ich mich daraus befreien, alles unter Kontrolle haben zu müssen, dann fühle ich mich frei... :)

    Brauchst Du die Kontrolle wirklich um Dich unabhängig zu fühlen?

    LG Martha

    Hallo Kira,

    wichtig bei Gesprächen ist es, dass man klar bei sich ist und bleibt. Und dafür muß man seinen eigenen Kopf sortieren. Wie soll der andere mich verstehen, wenn ich selber nicht weiß, was in mir gerade los ist ;)

    Vielleicht fühlst Du Dich unsicher, wenn er trinkt, weil Du die Situation eben nicht mehr unter Kontrolle hast, was passiert. Ich denke das hat etwas mit Deinem Bedürfnis nach Sicherheit zu tun.

    Ich lese aber auch zwei Sachen. Die verständliche Sorge um ihn. Doch letztendlich liegt sein Leben in seiner Verantwortung und darauf hast Du bedingt Einfluss.

    Also wirklich mehr den Fokus auf Dich setzen, was macht die Situation mit mir.

    Und das hat glaube ich ganz viel mit Kontrolle bzw. Kontrollverlust zu tun. Wofür brauchst Du z.B. die Kontrolle?

    LG Martha

    Hallo Kira,

    das kann ich verstehen...

    Trotzdem würde ich Dich gerne noch mal einladen zu gucken, was es mit DIR macht. Du bist in Deiner Antwort bei ihm, was es mit ihm macht, Du fühlst Dich für ihn verantwortlich und sorgst Dich um ihn, alles okay......

    Aber wie fühlst DU Dich? Was genau macht es mit Dir.

    Wenn er trinkt fühle ich mich......... und was brauchst Du? Welches Bedürfnis ist von Dir nicht erfüllt?

    LG Martha

    Hallo Kira,

    erstmal willkommen hier im Forum.

    Zwei Dinge, die mir auffallen

    1. ich lese das Wort " gewinnen", dass Du z.B. erst eine Diskussion gewonnen hast.

    Fühlst Du Dich ihm gegenüber klein und unterlegen und Dir ist Augenhöhe und Gleichberechtigung in einer Beziehung wichtig, stimmt das?

    2. Wenn er trinkt, wie fühlst DU Dich dann, was macht es mit DIR?
    Bist Du z. B. wütend und ärgerlich oder geht es eher in die Richtung, dass Du Dich unsicher oder auch ohnmächtig fühlst?

    Nur mal meine Gedanken, die mir beim Lesen Deiner Zeilen kamen....

    Liebe Grüße Martha

    Guten Morgen liebe Elke,

    ich bin an einem Satz von Dir hängen geblieben:

    Elke: Aber wenn er mir blöd kommt, dann komme ich ihm auch blöd. Wie er in den Wald hineinruft, so rufe ich raus.

    Ich würde Dich ja gerne einladen, es mal andersrum für Dich zu formulieren, wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du das Steuer für Dich in die Hand nimmst? Wie ICH in den Wald rufe?

    Verstehe mich nicht falsch, dass ich Deine Haltung nicht verstehen kann oder Dich kritisieren möchte, überhaupt nicht. Doch dass Du beginnst in die Rolle des Agierenden zu gehen und nicht in die Rolle des Reagierenden? Wie fühlt sich das für Dich an?

    Sei gedrückt und gegrüßt Martha

    Lieber Matthias,

    ich möchte Dich ermutigen, Deine Geschichte weiter zu schreiben. Ich mag Deine Art, wie Du schreibst und und lese es sehr gerne, was Du erlebt hast und bewundere auch Deinen Mut, uns daran teil haben zu lassen.

    Als ich mich gestern durch Deinen Thread gelesen habe, kamen auch Gedanken in mir hoch, in wie weit Du auch ganz persönliche Dinge bei anderen antriggerst, wie Du schreibst. Die gar nichts mit Dir zu tun haben - vielleicht kannst Du sie einfach beim Anderen lassen. Du bist Du und darfst so sein :) Wenns ums Namen oder Orte geht, kannste Dir vielleicht einfach neue erfinden??????

    Bitte weiter schreiben!!!!!!

    Ganz liebe Grüße, Martha

    Lieber Flister,

    ich bin ja auch schon vor 5 Jahren angefangen loszulaufen und es darf dann irgendwann auch mal Früchte tragen :)

    Es ist etwas sehr beliebtes, was wir Menschen tun. Wir machen etwas, über das wir uns eigentlich freuen und sofort kommt der Innere Kritiker und macht uns selber wieder klein. Ich kenne das auch und es macht mir mittlerweile einen diebischen Spass, meinen eigenen Inneren Kritiker mal zur Ruhe zu bringen, als auch andere auf ihn aufmerksam zu machen....

    Ich erlaube mir zu sein wie ich bin und mute mich dem Anderen zu ;) und wenn es bei dem anderen etwas auslöst ist das seine Geschichte, für die ich nicht verantwortlich bin!

    LG Martha

    Lieber Fliegender Stern,

    das ist doch super Deine kleine Schritte, und ich würde Dich jetzt einladen, mal zu gucken, wie es sich für Dich anfühlt, wenn Du Dich dafür einfach feierst und wertschätzt, statt zu denken, dass Du einen Knall hättest, oder wir das von Dir denken könnten ;) Ist doch total egal, was wir denken oder nicht, wichtig ist, dass DU mit Deinen Schritten glücklich und zufrieden bist!!!!

    Sei gedrückt, Martha

    Lieber Matthias,

    wie fühlt es sich wohl für Dich an, dass das Deine Kinder erleben mußten? Ich nehm Dich mal ganz doll in den Arm und gut, dass Du es aufgeschrieben hast, dann ist es raus.... ganz mutig von Dir, ich kann mir vorstellen, was es Dich für eine Überwindung gekostet hat und wie weh dass auch tut. Schön, dass Du um Unterstützung gebeten hast, und um Umarmungen gebeten hast um das nieder zu schreiben.

    Sag mal, sprichst Du mit Deinen Kindern darüber, was sie erlebt haben? Ist es möglich bei der Vergangenheit in den Dialog zu gehen? Wenn Dir die Frage zu privat ist, beantworte sie bitte nicht.

    Herzliche Grüße Martha

    Lieber Manfred,

    schön, das Du Marshall weiter empfiehlst, das gefällt mir, nun sind wir schon zu zweit?
    Es freut mich, dass Du eine gute Sitzung hattest und Vertrauen zu Deinem Therapeuten hast.

    Ich habe natürlich bei Dir schon gelesen. Ich brauche immer etwas mehr Zeit , um bei Dir zu antworten, dass geht immer so n bisschen tiefer und mir ist Ruhe und Konzentration wichtig, die mir abends oft fehlt.....da reichts dann nur noch für ein paar aufrüttelnde oder aufmunternden Sätze :)

    Dir ganz liebe Grüße,Martha

    Ja MOnty, dass dauert, ich weiss.......

    Lieber Flister, ich krieg das mit den Zitaten auch nicht hin.
    Du hast folgendes bei Sinnesrausch geschrieben


    Wir haben dennoch an sie geglaubt und gehofft auf ein gemeinsame gesunde Zukunft......

    Aber wir wurden eines Besseren belehrt.
    Und das ist das, was mir am meisten weh tut.....

    ICh wollt und habe mit ihm gekämpft, aber ich habe alleine gekämpft, wie ich viel zu spät merkte.....


    Genau hier liegt Deine Wunde und Dein Schmerz und wenn Du beginnst das zu bedauern und zu fühlen, dann kann Heilung beginnen.

    LG Martha

    Liebe FLISTER,

    Flister: er hasst mich jetzt!!!!!!!!!

    und was ist mit DIr :-)?. Du brauchst ihn allerdings nicht zu hassen

    Flister: Ich hoffe, dass ich recht behalte

    Hier geht es nicht um Rechthaberei ;-). Da ist aus meiner Sicht noch viel zu viel Macht und Rache im Spiel, und wenn sich das legt, dann gehts bergauf... Wenn es Dir egal ist, wenn er Dich ansimst und wenn Du müde drüber lächelst und kein Herzklopfen mehr bekommst, dann hast Du es geschafft....

    LG Martha

    Liebe gesche,

    es ist schön zu lesen, was Du schreibst... es hörtsich ausgeglichen an.

    Ich mein dieses kalte Wetter ist ja auch wirklich eine Herausforderung fürs alleine sein, da jagt man ja keinen Hund vor die Tür ;)

    Ganz liebe Grüße Martha

    Lieber Fliegender Stern

    es ist nicht, so dass ich Dich nicht verstehe. Es ist eher die Sorge um Dich :) . Und was hier vielleicht als hart gemeinte Worte teilweise rüber kommt ist eher ein wach rütteln an Dich, so nach dem Motto: Schätzchen, bitte steig aus diesem Film aus! Dass kennen wir und führt zu nichts. Alles was von ich von Deinem XY gelesen habe, ist haarsträubend und geht gar nicht!

    Wenn es Samstag wirklich als Hirnwäsche für Dich diente, dann war es gut und feier Dich dafür. Es würde mich aber auch nicht wundern, wenn Du spätestens in 2 Wochen wieder SMS Attacken mit ihm machst....

    Also fass es bitte als Sorge und wachrütteln an Dich auf, okay?

    Sei gedrückt, Martha

    Lieber Fliegender Stern

    Diandra spricht mir komplett aus der Seele, mit dem was sie Dir schreibt und ich hätte es nicht besser in Worte kleiden können. Ich habe dem nichts hinzuzufügen.

    Du hast Dir wahrscheinlich nichts sehnlicher gewünscht, als eine echte Verbindung zu diesem Mann zu haben und jetzt zerbröselt dieses Kartenhaus und ich glaube, um diesen Schmerz der Trauer nicht fühlen zu wollen, beginnen wir, solche Aktionen zu machen. Sie bringen uns aber null weiter. Letzendlich verletzten wir uns nur selber damit, oder?

    Ganz liebe Grüße Martha