Liebe Pedi,
ich lese ja immer gerne, was Du schreibst und kommentierst und ich finde es sehr schön und auch mutig, wie offen Du bist. Ich wertschätze es sehr, wenn sich Menschen zeigen, wie sie sind und was sie denken 
Ich lese aus Deinen Zeilen ein großes Bedürfnis, Dich aufzuräumen, Dich zu reflektieren und zu verstehen,oder? Ja und da kommen Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten hoch. Alles möchte erst mal wieder neu geordnet werden.
Hier ein paar Gedanken von mir, ich hoffe, es ist Dir recht.
Pedi, was ist normal??????????? Wer legt das fest?
"Es gibt einen Ort zwischen Richtig und Falsch und dort treffen wir uns".
Ich finde das Wichtigste in solchen eigenen "Aufräumphasen" damit aufzuhören, sich selber zu pathalogisieren oder selbst zu bezweifeln. Weisst Du, alles was wir in unserem Leben tun, tun wir, um ein Bedürfnis in uns zu erfüllen. Manchmal ist es uns mit unseren Strategien, die wir gewählt haben, nicht gelungen unsere Bedürfnis zu erfüllen und wenn wir das bedauern und uns selbst verzeihen, haben wir die Möglichkeit, es das nächste Mal anders zu machen.
Ich habe noch Gedanken zur "CoAbhängigkeit
Ich tue mich schwer damit mir zu sagen ich bin CoAbhängig. Ich katapultiere mich selber in eine Schublade und es lässt mir keinen Handlungsspielraum, ich fühle mich unfrei und mir Entwicklung und Wachstum ganz wichtig. Für mich ist es einfacher zu sagen, ein Teil von mir ist CoAbhängig.....ich bin VIELE. Meinem CoAnteil habe ich übrigens den Namen Martha gegeben und mit dem bin ich hier in diesem Forum :-).
Außerdem hat mein helfender Anteil nicht nur schlechte Seiten, nein ganz und gar nicht. Es ist doch eine sehr schöne Eigenschaft, für andere da zu sein, Mitgefühl zu haben und Empathiefähig zu sein. Wichtig ist nur, dass ich mir genau überlege, wem ich meine Energie gebe....
Ach ja, diese körperlichen Themen habe ich nicht, da kann ich nicht mitreden....
Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Martha