Beiträge von Martha

    Liebe Pedi,

    ich komme gerade vom Einkaufen und muss ganz laut Lachen, als ich Deine Erkenntnisse lese. (Liebevolles Lachen!)

    Mir gehts genauso, CoAbhängig sagt mir ja schon länger was, aber das es auch EKAs gibt und was das sind, keine Ahnung bis vor 4 TAGEN!!!!!!!!!

    Ich mss mal eben andere Dinge erledigen und melde mich später wieder.

    Auf uns........wir schaffen das, gemeinsam sind wir stark :)

    Herzlichst Martha

    Hallo engelchen,

    super dass Du durchhälst, weiter so!

    ich hätte noch einen Tipp für Dich, was hälst Du davon, Dir eine neue Handynummer zu besorgen? Als ich mich von meinem Ex trennte, bekam ich "zufälligerweise" nach 5 Tagen eine neue Handynummer, da ich meinen Anbieter gewechselt habe. Alle haben die neue Nummer, nur er nicht und das finde ich total entspannend. Eine SMS ist schnell und leicht geschrieben und Du weißt nie, in welchen Zustand der andere gerade ist. So kommt nichts und Du brauchst nicht darüber nach zu denken, ob und was Du antwortest, finde ich super!

    Und wenn er wirklich was will, kann er tags anrufen oder mailen, so einfach ist das :)

    Bleib ganz stark, Dir einen schönen Abend, Herzlichst Martha

    Hallo Uschi,

    schön, von Dir zu hören, ja Du läufst noch rund :-)))

    Ich habe die Nacht etwas schlecht geschlafen, da Deine Geschichte mich sehr an meine erinnert und alles von den letzten 5 Jahren wieder hoch kommt. Muss wohl noch mal verarbeitet werden und mir tut es gut, dass alles immer wieder vor Augen gehalten zu bekommen, damit ich ja keinen Rückfall bekomme.

    Ich denke, es ist ein ganz wichtiger Punkt, dass Dir bewusst wird, was der Alkohol bereits aus Dir macht... Er macht uns unfrei, abhängig und den ganzen Tag schwirrt er uns durch den Kopf.

    Ich meine, in dem Moment, wo wir das akzeptieren und anerkennen sind wir in der Lage etwas zu verändern, wenn wir es möchten :)

    Liebe Grüße ins Schneechaos, Martha

    Hallo Engelchen,

    ich stimme Malincas EMail zu 100 % zu.

    Und was Du zu ihm gesagt hast, war genau das Richtige, ja und nun versuch das durchzuziehen und nicht wieder weich zu werden, auch ich weiß wie schwer das ist. Der Film hört sonst nicht auf. Er weiß nicht was er tut, da er fremdgesteuert vom Alkohol ist, aber Du bist klar im Kopf (mit Liebeskummer, ja), doch möchtest Du so weiter leben?

    Er wird nichts ändern, wenn Du immer wieder da bist und das weiß er ganz genau! Mir hilft es, immer wieder auch mal bei den Threads der trocknen AA´S zu schauen, wie sie getickt haben. Sie sagen alle das Gleiche und es können sich nicht 1000de von "Trocknen" etwas ausdenken, oder :-)?

    Bitte sei lieb zu Dir, schütze und wertschätze Dich und lass es nicht zu, dass Jemand Dich so behandelt, auch aus Respekt vor Dir. Denk an Deine Würde.

    Und wenn Du das Gefühl hast, weich zu werden, schreib Dir hier die Finger wund, ruf eine Freundin an, mach irgendwas, bloß meld Dich nicht bei ihm.

    Ganz viel Kraft und liebe Grüße Martha

    Hi Pedi,

    super dass Du den Schritt in die Gruppe gemacht und Dich dann auch noch dort wohl gefühlt hast.

    Wenn ich Deine Dinge in den letzten 10 Tagen verfolge bin ich wirklich beeindruckt. Du kannst stolz auf Dich sein. Ich lese Willen, Offenheit, Ehrlichkeit und Mitgefühl und das scheint Dir eine unheimliche Energie zu geben weiter zu gehen.

    Wenn Du mit dieser Energie weiter so machst, wird hoffentlich bald ganz viel Leichtigkeit und Freude in Dein Leben Einzug halten :)

    Herzlichst Martha

    Hallo Uschi,

    ich kann diese Wut so verstehen, ich habe in meiner schlimmsten Aktion meinen Freund mit 3 rohen Eiern beschmissen!!!!!!!!! Hatte er aber auch echt verdient :)

    Trotzdem war ich tief erschrocken über mich. Heute sehe ich die Wut anders und kann sie anders lenken. Ich betrachte sie als meine persönliche Alarmleuchte: hier ist ein Bedürfnis bei mir, welches absolut nicht erfüllt ist. Also einen Schritt zurück, weg von dem Anderen - in mich gehen und gucken: wie ich mich gerade fühle und was ich brauche.

    Hinter meiner Wut steckte tiefe Trauer und Ohnmacht nichts tun zu können, genauso wie Du es beschreibst. Mir tut es gut in das Gefühl zu gehen und die Tränen laufen zu lassen, das hat etwas Befreiendes auch wenn es schmerzt und ich bin mit mir verbunden.

    Ja der Alkohol ist ein Dämon, er zieht uns alle in seinen Bann. Da ist keine Verbundenheit und kein Kontakt mehr zum Anderen, was wir uns so gerne wünschen und das frustriert ohne Ende.

    Doch nur jeder Einzelne von uns kann dem ein Ende setzen. Mein Leidensdruck mußte auch ziemlich hoch sein, bis ich endlich sachlich den Mund aufgemacht habe (ohne Wut, ohne Vorwürfe) und gegangen bin.

    Dir trotzdem einen schönen Abend, LG Martha

    Hallo Uschi,

    oh ich kenne diese Wut... ich kenne das alles...

    Da Zeug kontrolliert leider nicht nur ihn, sondern auch Dich (auch wenn Du es nicht trinkst). Er will es nicht schnallen oder kann es nicht schnallen, egal...doch Du schnallst es glaube ich und vielleicht macht Dich das auch wütend, oder?

    Diese Ohnmacht ist schlimm....

    Liebe Grüße auf die Insel Martha

    Mir fällt noch etwas ein... Vielleicht hilft Dir der Gedanke, dass Du Deine Mutter aus dem Gedanken heraus loslässt, weil Du sie soooo liebst und dass Du ihr damit ein Geschenk machst. Ob sie in Deinem Loslassen ein Geschenk sehen kann , das liegt an ihr.

    Es gibt ein schönes Chinesisches Sprichwort:

    Was Du liebst, lass frei.
    Kommt es zurück,
    gehört es Dir -für immer.

    Hallo Rabbit,

    oh ja die Hoffnung, dass der andere sein Verhalten überdenkt.....Ich denke, sie fangen damit erst an, wenn ihnen wirklich das Wasser bis zum Halse steht und dafür können wir schon etwas tun.... Indem wir nichts mehr tun! und vielleicht kommen sie dann an ihren Tiefpunkt und erwachen daraus weil sie merken, dass all ihre Lieben ihnen den Rücken zukehren und sie immer einsamer werden. Eine Garantie ist das allerdings nicht.

    Mir hat eine Frau vor einem Jahr gesagt: " wenn Du Deinen Partner wirklich liebst, dann lass ihn da stehen wo er ist. Kümmer Dich nicht mehr um ihn, Du unterstützt nur seine Sucht, mit allem was Du tust, solange Du an seiner Seite bist" "
    Ich habe lange gebraucht um zu verstehen, was sie damit gemeint hat und habe es vor 4 Wochen in die Tat umgesetzt. Ich weiß wie steinig dieser Weg ist und mit wieviel Schmerz er
    auch verbunden ist.

    Ich würde Deiner Mutter schon klar zu verstehen geben, was Du über Ihren Alkoholismus denkst, und auch, was er mit Dir macht. Du Dich aber schützen möchtest und solange sie weiter trinken möchte, würdest Du z. B. den Kontakt zu ihr abbrechen. Wichtig ist, dass Du dass was Du machst und sagst auch einhalten kannst und hier liegt natürlich ein große Schwierigkeit, weil Deine Gefühle mit im Spiel sind.

    So nun will ich an den Herd :)

    Dir viel Kraft und Mut, LG Martha

    Hallo Rabbit,

    wenn Du es schaffst, würde ich gar nichts tun. Natürlich bist Du traurig, die Frage ist nur, ob das bei ihr überhaupt ankommt. Was Du von Deiner Mutter beschreibst, hört sich an, als sei sie ziemlich verwirrt.

    Und was wünscht Du Dir als Reaktion von ihr, wenn Du ihr schreibst, dass Du traurig bist, dass sie nicht gekommen ist? Und was denkst Du, wird dieser Wunsch in Erfüllung gehen?

    Ich stimme Linde zu, dass Abgrenzung ganz wichtig für Dich ist, damit Du nicht weiter verletzt wirst. Ich weiß wie schwierig das ist und wie weh das tut und Du wünscht Dir eigentlich etwas ganz anderes, doch manchmal ist es wirklich die beste Strategie sich selber zu schützen - Abstand und Abgrenzung.

    LG Martha

    Hi Pedi,

    diese 3 Sätze habe ich gestern gefunden und ich wollte sie gerne mit Dir teilen :-), weil ich sie so passend finde. (Be mir hängen sie schon am Kühlschrank!)

    Es hilft mir nicht, so zu tun, als wäre ich jemand, der ich nicht bin.


    Ich erreiche mehr, wenn ich ganz ich selbst sein kann.


    Wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, ändere ich mich.


    Eine schönen Sonntag abend auch für Dich, Herzlichst Martha

    Liebe Pedi

    schön von Dir zu hören, ich habe mir jetzt einen Tee gekocht und schreib Dir ein paar Zeilen als Gleichgesinnte :)

    Den Zustand den Du beschreibst kenne ich nur als zu gut. Und dann diese ganzen Bücher, die sich bei mir getürmt haben, ich könnte eine Bücherei aufmachen... Doch haben sie mich teilweise auch sehr verwirrt. Auf eimal taten sich in mir so viel Baustellen auf; ich fühlte mich immer verkehrter, wußte nicht mehr wo ich anfangen und aufhören sollte. Meine positiven Seiten habe ich kaum noch wahr genommen und ich hatte schlimme depressive Phasen für mich.

    Schließlich landete ein Buch von Marshall B. Rosenberg in meinen Händen "Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation" und es war für mich, als würden sich Türen öffnen. Das erste Mal hatte ich etwas in der Hand, was mir geholfen hat, mich zu finden, ein "Handwerkszeug" mit dem ich etwas für mich tun kann.

    In der Gewaltfreien Kommunikation geht es darum, dass unser ganzes Leben darauf ausgerichtet ist, dass wir Bedürfnisse haben und diese erfüllt bekommen wollen. Werden Bedürfnisse nicht erfüllt, werden wir z.B. wütend. ärgerlich, traurig etc.. Oft wissen wir aber nicht, was gerade unser Bedürfnis ist, welches nicht erfüllt ist und weswegen wir z.B. traurig sind. Mittels GFK kann man das sehr schön lernen in sich zu schauen, bei sich zu bleiben und mit sich in Frieden zu kommen.Vielleicht hast Du schon mal von der "Giraffen - und Wolfssprache" gehört, wie es auch genannt wird :)

    Ich praktiziere GFK jetzt seit ca. 9 Monaten und es ist mir ein täglicher Begleiter geworden. Ich möchte sagen, dass mir die GFK sehr dabei hilft, aus meinen alten Strukturen zu kommen, Schritt für Schritt und dafür bin ich unendlich dankbar. Ich habe dadurch gelernt, an meine Gefühle und Bedürfnisse zu kommen, von denen ich komplett abgespalten war und ich lerne es, mich nicht mehr schlecht zu machen.

    Zu diesen Thema gibt es diverse Bücher und ich kann Dir die "Gewaltfrei Kommunikation" nur ans Herz legen.

    So Pedi, nun höre ich auf sonst ist Dein ganzer Thread voll :-).........

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonnabend, lass es Dir gut gehen, bis ganz bald

    Herzlichst Martha

    Liebe Pedi,

    ich lese ja immer gerne, was Du schreibst und kommentierst und ich finde es sehr schön und auch mutig, wie offen Du bist. Ich wertschätze es sehr, wenn sich Menschen zeigen, wie sie sind und was sie denken :)

    Ich lese aus Deinen Zeilen ein großes Bedürfnis, Dich aufzuräumen, Dich zu reflektieren und zu verstehen,oder? Ja und da kommen Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten hoch. Alles möchte erst mal wieder neu geordnet werden.

    Hier ein paar Gedanken von mir, ich hoffe, es ist Dir recht.

    Pedi, was ist normal??????????? Wer legt das fest?
    "Es gibt einen Ort zwischen Richtig und Falsch und dort treffen wir uns".

    Ich finde das Wichtigste in solchen eigenen "Aufräumphasen" damit aufzuhören, sich selber zu pathalogisieren oder selbst zu bezweifeln. Weisst Du, alles was wir in unserem Leben tun, tun wir, um ein Bedürfnis in uns zu erfüllen. Manchmal ist es uns mit unseren Strategien, die wir gewählt haben, nicht gelungen unsere Bedürfnis zu erfüllen und wenn wir das bedauern und uns selbst verzeihen, haben wir die Möglichkeit, es das nächste Mal anders zu machen.

    Ich habe noch Gedanken zur "CoAbhängigkeit
    Ich tue mich schwer damit mir zu sagen ich bin CoAbhängig. Ich katapultiere mich selber in eine Schublade und es lässt mir keinen Handlungsspielraum, ich fühle mich unfrei und mir Entwicklung und Wachstum ganz wichtig. Für mich ist es einfacher zu sagen, ein Teil von mir ist CoAbhängig.....ich bin VIELE. Meinem CoAnteil habe ich übrigens den Namen Martha gegeben und mit dem bin ich hier in diesem Forum :-).

    Außerdem hat mein helfender Anteil nicht nur schlechte Seiten, nein ganz und gar nicht. Es ist doch eine sehr schöne Eigenschaft, für andere da zu sein, Mitgefühl zu haben und Empathiefähig zu sein. Wichtig ist nur, dass ich mir genau überlege, wem ich meine Energie gebe....

    Ach ja, diese körperlichen Themen habe ich nicht, da kann ich nicht mitreden....

    Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Martha

    Liebe Uschi,

    wenn ich Deine Zeilen lese, dann erkenne ich mich in vielem wieder.... mindestens 4 Jahre diese eigene Schönrednerei, sorry wenn ich das so hart sage. Doch ich wußte auch, wenn ich wirklich hingucke und SEHE, dann liegt Veränderung an, insbesondere auch bei mir und das hat mir Angst gemacht und mich solange ausharren lassen.

    Fakt ist, bei uns dreht sich im Kopf fast alles nur noch im SEINE Trinkerei (Heinrich beschreibt es wunderbar), von sofern hat für mich der Alkohol auf eine andere Art doch genauso die Macht über mich , oder sehe ich das falsch? Und macht Dich das glücklich?

    Für mich war es so, MICH hat sein Alkoholkonsum gestört, ICH habe darunter gelitten und ICH fühlte mich in meinem Leben eingeschränkt. Es gibt 3 Zuständigkeitsbereiche auf dieser Welt:

    1. mein eigener Zuständigkeitsbereich
    2. der Zuständigkeitsbereich des Anderen
    3. der "göttliche" Zuständigkeitsbereich, sprich Naturkatastrophen, Wetter etc.

    Auf welchen Zuständigkeitsbereich habe ich Einfluss? :)

    Herzliche Grüße Martha

    Hallo Uschi,

    ich verfolge gerade mal Deinen Thread und ich stimme Hartmut zu .

    Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass wir es als Angehörige lange nicht wahr haben wollen, dass unsere Partner wirklich alkoholkrank sind. Ob kontrolliert oder Spiegeltrinker, egal....Auch ich habe mir das immer wieder schön geredet. " Ach, heute hat er mal nur 2 Bier getrunken, geht doch" und wenn ich da keinen Bock mehr drauf habe, dann ziehe ich mich zurück und kümmer mich um mich.

    Ich glaube, dass ist unsere Aufwachphase als Angehörige, die wir als erstes lernen und akzeptieren dürfen. "Mein Partner ist alkoholkrank"! Das ist die Realität. Und vielleicht wollen wir uns das lange nicht eingestehen, weil wir wissen, dass das Konsequenzen auf unser Leben haben wird und wir uns bewegen müssen....

    Liebe Grüße Martha

    Hallo Petra

    ich kam mit dem Buch vom Inneren Kind auch nicht zurecht. Ich denke, es ist ein Prozess, für den man wirklich professionelle Hilfe braucht. Mir fällt gerade ein anders Buch ein, was ich persönlich sehr spannend und aufklärend zu dem Thema fand.

    Arno Wittemann und Mathias Hütter "Die Intelligenz der Psyche" Wie wir ihrer verborgenen Ordnung auf die Spur kommen.

    Es geht um die Arbeit mit dem "Inneren Team", falls Dir das was sagt, und es ist toll erklärt.

    Kannst Dir ja mal die Rezensionen bei ama... anschauen, ob es etwas für Dich ist.

    Liebe Grüße Martha

    Hallo Suleika,

    schön das Du da bist, sei willkommen!

    Ich kann es sehr gut verstehen, dass Du Dir Sorgen um Deinen Vater und auch um Deine Mutter machst, berechtigte Sorgen. Und Du möchtest bestimmt, dass es Deinen Eltern gut geht, sie kraftvoll und gesund sind, oder?

    Ja, sie haben ein Problem, ein gemeinsames Problem - DEREN Problem.

    Du bist deren Tochter, Du bist weder verantwortlich für Deinen Vater, noch für Deine Mutter - sie sind groß, erwachsen und können für sich selber sorgen, oder auch nicht. Du bist auch nicht die Zuhörfreundin Deiner Mutter, Du bist ihre Tochter - SIE ist die Große und Du bist die Kleine.

    Zumindest ist es nicht DEINE Aufgabe, Ihnen zu helfen. Ja, es ist wichtig sie auf das Alkoholthema anzusprechen- es nicht zu verharmlosen. Doch etwas tun und ändern können nur Deine Eltern.

    Mein Vater hat auch getrunken, nie schlimm für mich, da ich nicht bei ihm lebte und es kontrolliert war. Später wurde er Herzkrank - auf seinen Rotwein wollte er trotzdem nicht verzichten, auch wenn er dafür kürzer lebte. Ich konnte das akzeptiere, er ist ein erwachsener Mann, für sich verantwortlich. Es steht mir nicht zu, ihm Ratschläge zu erteilen.

    Ich hoffe ich trete Dir nicht zu nahe mit meiner Antwort.

    Liebe Grüße Martha

    Hallo Pedi,

    ich rutsch mal wieder in Deinen Thread bezüglich Deiner Frage nach Erfahrung mit Selbsthilfegruppen.

    Ich bin einmal bei einem offenen Meeting der AA´s und deren Angehörigen gewesen, was ich sehr interessant fand. Ich musste nichts sagen, durfte dabei sein. Ich fand die Form der Kommunikation sehr interessant. Jeder durfte mit dem, was gerade lebendig in ihm ist sein, alle hören emphatisch zu, Ratschläge gibt es keine. Jeder bleibt bei sich und seinen Erfahrungen.

    Für mich war das Aufarbeiten meiner Dinge in therapeutischen Einzelsitzungen wichtig, ich brauchte diesen geschützten Raum für mich.

    Ich hoffe, Du kannst mit meiner Antwort etwas anfangen.

    Wie geht es Dir heute?

    Liebe Grüße Martha

    Hallo Petra,

    nimm Dir Zeit ...

    Unsere Inneren Kinder haben oft sehr schmerzliche Erfahrungen machen müssen - sie wollen aber nicht mehr verletzt werden, ihre Angst ist sehr groß und sie sind meist hilf -und schutzlos.

    Im Laufe unseres Lebens haben wir uns als Überlebensstrategie Beschützer davor gestellt, die ganz, ganz wichtig sind. Sie wollen einfach das Innere Kind vor weiteren Verletzungen schützen.

    Vielleicht versucht Du erst mal ganz behutsam mit Deinem Beschützer in Kontakt zu kommen.

    Kannst Du etwas damit anfangen?

    Ich denke, es ist sehr gut, dass Du das mit therapeutischer Begleitung machst.

    Liebe Grüße Martha