Beiträge von Martha

    Hallo p-sp.

    was hälst Du davon, bei den AlAnon (Hilfe für Angehörige von Alkoholikern) oder der Suchtberatung anzurufen und Dir dort Hilfe und Unterstützung zu holen? Telefonnummern findest Du bestimmt im Internet.

    Dass Du Deine Eltern nicht informieren möchtest kann ich einerseits verstehen, doch wen versuchst Du damit zu schützen? Wirklich Deinen Bruder?

    Du bist eine sehr junge Frau und die Verantwortung, die Du Dir aufbürdest ist sehr groß, zu groß. Ich kann verstehen, dass Du Angst um Deinen Bruder hast, doch bist Du nicht für ihn verantwortlich, Du bist nicht seine Mutter - Du bist seine Schwester.

    Grüße Martha

    Liebe Smilla,

    eigentlich wollte ich meinen Computer gerade ausschalten und bin dann auf Dein Thread gestoßen. Ich bin ganz tief berührt, wenn ich Deine Zeilen lese.

    Kannst Du Dir vorstellen, dass wenn Deine Mutter nüchtern und klar im Kopf wäre, nichts lieber täte, als ihre kleine Smilla in den Arm zu nehmen und ihr eigens Verhalten zutiefst bedauern würde?

    Einen ganz lieben Gruß und gute Nacht, Martha

    Liebe Pedi,

    danke für Deine Zeilen und willkommen im Club, auch wenn der Anlass ein schönerer sein könnte, nee und Du bist nicht alleine :-). Ich bin mal eben zu Dir ins Threat gerutscht.

    Vorhin habe ich schon bei Dir gelesen und hab gedacht, ich fass es nicht, was Dir passiert. Ich merke, wie mir die Worte fehlen. Ich kann mir Deine Ratlosigkeit und Hilflosigkeit regelrecht vorstellen, wahrscheinlich wirst Du auch total fassungslos sein, oder?

    Tja, was tun? Ich denke Du weißt was zu tun ist......... Ich schließe mich Gesches Worten an.

    Mir kommt es vor, als sei es eine echte Probe von OBEN, was anderes fällt mir dazu gar nicht ein.

    Mein Mitgefühl und ganz viel Mut Dich abzugrenzen.

    Liebe Grüße Martha

    Hallo Questor,

    ich habe eben Deine Geschichte durch gelesen und ich kann dieses Gefühlschaos, was in Dir herrscht absolut nachvollziehen und verstehen.

    Ich möchte Dir meine persönliche Sichtweise zur CoAbhängigkeit zukommen lassen:

    Ich tue mich schwer damit mir zu sagen ich bin CoAbhängig, genauso wie ich mich schwer damit tue zu sagen, ich sei süchtig. Ich katapultiere mich selber in eine Schublade und es lässt mir keinen Handlungsspielraum mehrund macht mich unfrei. Für mich ist es einfacher zu sagen, ein Teil von mir ist CoAbhängig oder ein Teil ist süchtig, aber ich bin "Viele":-) Meinem CoAnteil habe ich den Namen Martha gegeben und mit dem bin ich hier in diesem Forum :-))

    Außerdem gibt es glaube ich auch verschieden Stufen der CoAbhängigkeit, wenn man das so sagen kann. Mein Freund wollte z.B. mit mir zusammen ziehen, wollte Kinder mit mir haben und das war bei seinem Alkoholkonsum für mich immer ein ganz klares NEIN. Auch habe ich keinen Stoff versteckt oder die Sucht nach außen verheimlicht. Ich habe leider viel zu spät den Mund sachlich mit Konsequenz geöffnet.

    Wenn ich Deine Zeilen lese, entnehme ich Ihnen, dass Du seit ca. 6 Wochen massiv mit dem Thema Alkoholismus konfrontiert wirst. Dass Du nicht weißt, wie Du handeln sollst finde ich normal, insbesondere bei 2 Kindern. Du mußt das ja selber erst mal begreifen, was gerade abläuft, oder ?

    Ich bin nicht in einer AlAnon Gruppe gewesen. Ich bin 1 mal bei einem offenen Meeting der AA´s und deren Angehörigen gewesen, was ich sehr hilfreich fand. Mir hat es die Auge geöffnet, von trocknen Alkis zu hören, wie sie sich in ihrem nassen Kopf durchs Leben "gelogen" haben. Dass war eigentlich das Schwierigste für mich in meiner Klarheit zu begreifen, wie Alkohol verändern und verdrehen kann.

    Ich habe mir einen Therapeuten gesucht, weil es in meiner Beziehung zu vielen Verletzungen gekommen ist und ich eine Wahnsinnswut hatte. Ja, und ich denke um der Ursache auf die Spur zu kommen, kommen wir nicht drumrum manchmal auch weit zurück zu gehen....

    Nun wünsche ich Dir einen schönen Abend oder Morgen

    Liebe Grüße Martha

    Liebes engelchen,

    ja, ich denke ein erster Schritt wäre, sich selber einzugestehen, hier ist etwas nicht in Ordnung mit meinem Verhalten. Sich zu fragen, was veranlasst mich dazu, in einer Beziehung zu verweilen, in der es mir nicht gut geht, in der ich mehr leide als mich freue. Was steht mir im Wege, dass ich nicht gehe? Schwierig ist es zusätzlich, wenn Gefühle mit im Spiel sind.

    Und es hat auch seinen Grund, dass es uns so schwer fällt, sich aus der Beziehung zu lösen. Ich denke unser Verstand weiß genau, dass wir gehen sollten, doch ein Teil in uns kriegt das nicht hin.

    Diesen Teil in mir anzugucken, der sich immer wieder verletzten lässt, das hat mir geholfen Klarheit für mich zu bekommen und mich von alten Mustern und Verhaltensweisen langsam zu verabschieden.

    Und mach Dich selber bitte nicht so nieder :-))

    Liebe Grüße Martha

    Liebes engelchen,

    ja, ich denke ein erster Schritt wäre, sich selber einzugestehen, hier ist etwas nicht in Ordnung mit meinem Verhalten. Sich zu fragen, was veranlasst mich dazu, in einer Beziehung zu verweilen, in der es mir nicht gut geht, in der ich mehr leide als mich freue. Was steht mir im Wege, dass ich nicht gehe? Schwierig ist es zusätzlich, wenn Gefühle mit im Spiel sind.

    Und es hat auch seinen Grund, dass es uns so schwer fällt, sich aus der Beziehung zu lösen. Ich denke unser Verstand weiß genau, dass wir gehen sollten, doch ein Teil in uns kriegt das nicht hin.

    Diesen Teil in mir anzugucken, der sich immer wieder verletzten lässt, das hat mir geholfen Klarheit für mich zu bekommen und mich von alten Mustern und Verhaltensweisen langsam zu verabschieden.

    Und mach Dich selber bitte nicht so nieder :-))

    Liebe Grüße Martha

    Hallo Engelchen,

    Du musst gar nichts, Du kannst und Du darfst.

    Ich denke, es geht weniger darum, Dich von ihm zu trennen um ihn zu finden, die Rechnung wird nicht aufgehen. Wichtig ist die eigene Erkenntis, das dieses Leben Dir so wie es jetzt ist nicht gut tut und dass nur Du etwas daran ändern kannst, kein anderer.

    Liebe Grüße Martha

    Hallo Engelchen,

    Du musst gar nichts, Du kannst und Du darfst.

    Ich denke, es geht weniger darum, Dich von ihm zu trennen um ihn zu finden, die Rechnung wird nicht aufgehen. Wichtig ist die eigene Erkenntis, das dieses Leben Dir so wie es jetzt ist nicht gut tut und dass nur Du etwas daran ändern kannst, kein anderer.

    Liebe Grüße Martha