Beiträge von Martha

    Hallo DFR,

    willkommen hier bei uns im Forum :)

    Ohne Frage ist es wichtig, grundsätzlich zufrieden zu sein, um trocken zu bleiben. Doch ist es auch ein Trugschluss zu meinen, dass man Dauerzufrieden sein kann, dass geht aus meiner Sicht nicht. Wir sind Menschen mit Höhen und Tiefen. So finde ich es viel erstrebenswerter auch Zeiten der Unzufriedenheit mit sich aushalten zu können, da sie nun mal zum Leben dazu gehören.

    Lieben Gruss Martha

    Hallo CoAbhängige,

    willkommen im Forum .

    Wenn Dein Mann trocken ist, warum kümmert er sich nicht selber um seine Trockenheit und fragt wie er Suchtdruck vorbeugen kann. Das ist ja ziemlich Co was Du machst, oder ;) ?

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Zoolander,

    welch gute Idee Deiner Frau :-), diese Idee habe ich auch noch nicht gehört ..... Obwohl es bestimmt keinen Spass macht, Dir den "fetten" Teil anzuschauen :oops::roll: Ich hoffe, die DVD wird im Schrank verstauben und das alleinige Wissen über ihr Dasein wird Dir reichen......

    Schön, wenn Du zu ins in die Villa kommst :D

    Dir einen schönen Abend, LG Martha

    Hallo Of, wie peinlich ist das denn :roll:

    Danke, dass Du mich darauf hinweist, das hab ich total überlesen ... meine Augen werden abends so schlecht 8)

    Damit hat sich mein Post natürlich erledigt.

    LG Martha

    Hallo Mary Lou,

    willkommen in unserem Forum :)

    Zitat

    Heute hatte ich keinen guten Tag und ich habe viel über Alkohol nachgedacht.

    Ich habe wieder gemerkt, dass das ein Tag wäre an dem ich früher getrunken hätte.

    Morgen werde ich nicht zu meinem Schwager gehen, Grillfest, Alkohol, nix für mich.....

    Wenn Du momentan das Gefühl hast, dass es Dir nicht so gut geht und Du viel an Alkohol denkst, dann würde ich es vermeiden, morgen auf eine Grillparty zu gehen, auf der es Alkohol gibt - es könnte Dein Suchtgedächtnis aktivieren und Du hast schneller den Wein oder das Bier in der Hand, als Du gucken kannst :roll: . Besonders am Anfang der Trockenheit halte ich die Risikominimierung für sehr wichtig - insbesondere, wenn es Dir nicht gut geht.

    Pass auf Dich auf :)

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Sven,

    das ist wohl ein Missverständnis. Ich habe das kontrolliert in Anführungszeichen gesetzt. Das Quartalstrinken gaukelt einem vor, kontrolliert trinken zu können, da auch längere Trinkpausen eingehalten werden können. Der Quartalssäufer guckt primär auf die Trinkpause, die er einhalten kann und nicht auf den Kontrollverlust beim Ansetzten des ersten Glases.... Das macht dieses Trinken so perfide.

    LG Martha

    Lieber Franky,

    erstmal Danke für Deine Offenheit.

    Soweit ich das in Erinnerung habe, bist Du Quartalssäufer, oder? Aus meiner Sicht eine sehr perfide Form der Sucht: der Quartalsäufer schafft es problemlos über einen längeren Zeitraum nicht zu trinken und das weiss das Suchtgedächtnis ganz genau. Es ist noch "kontrolliertes" Trinken, wenn man das so ausdrücken möchte, weil ja nicht über Jahre täglich gesoffen werden muss.

    Seit ich hier bin, lese ich nun das dritte Mal, dass Du getrunken hast. Kann es sein, dass es eine Strategie Deines Suchtgedächtisses ist? Du trinkst für einen längeren Zeitraum nichts, kriegst das auch gut hin und schlägst dann irgendwann für 2 Tage gnadenlos zu. Dann hörst Du wieder auf und nach einem gewissen Zeitraum trinkst Du wieder. Das ist Quartalssaufen. Und wenn ich Dich in den letzten 2 Jahren hier lese hat sich an dem Mechanismus des Quartalssäufers doch wenig geändert, ausser das die Trinkphasen kürzer und die Pausen länger sind, oder?

    Woran würdest Du erkennen, dass Du trocken bist? Und wie kannst Du es schaffen, diesen Mechanismus des Quartalssaufens auf Dauer oder für immer zu durchbrechen?

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Lacrima,

    :) genauso funktioniert das Spiel. Ihr habt ein schönes Wochenende gehabt, er hat nichts getrunken und auch zugegeben, dass er zuviel trinkt. Du schöpfst Hoffnung und bist erstmal ruhig gestellt. Er denkt sich: vielleicht ist doch alles gar nicht so wild, ich kann ja für einen gewissen Zeitraum nichts trinken - bin also nicht alkoholkrank, weil ein Alkoholiker ist ja nur der ist, der jeden Tag trinken muss und auf der Parkbank sitzt. Alkoholiker lieben den Vergleich mit anderen die schlimmer trinken als sie selber, nur um sich ihre eigene Sucht nicht angucken zu müssen, das ist der Selbstbetrug in der Sucht.

    Bis zum nächsten Besäufnis ;-). Es würde mich sehr wunderen, wenn es anders wäre...

    Ich schreib Dir das nicht, um Dich zu ärgern oder rechthaberisch zu sein - es sind eigene Erfahrungen von mir und 1000 anderen.....

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Lacrima,


    Zitat

    das diejenigen die sich getrennt haben einen langen harten kampf gekämpft haben. doch genau wie frühling bin ich noch nicht bereit aufzugeben.


    Als ich aufgehört habe zu kämpfen, da bewegte sich etwas und das hat für mich auch nichts mit aufgeben zu tun.


    Zitat

    lieber mit hingebung gekämpft und mit ehre verloren als es nicht versucht zu haben


    Ich würd das anders sagen: lieber mit Hingebung und Ehre aufzuhören zu kämpfen, als einen Kampf zu führen, den Du immer verlieren wirst (gegen den Alkohol wirst DU immer verlieren)

    Du steckst aus meiner Sicht noch mitten im Kampf, oder? Oft denke ich, dass der Angehörige genauso kapitulieren muss, wie der Trinkende. Matthias hat das gut beschrieben, wie es funktioniert :-).

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Lacrima,

    es ist ja auch in Ordnung, dass Du hoffst, dass er aufhört zu trinken, darfst Du ja auch. Ich fand das auch nicht witzig, dass XY getrunken hat, doch war mir mein Leben irgendwann wichtiger. Wenn Du wirklich was bewegen willst, dann lass von all den Dingen ohne Groll los, akzeptiere die Situation so wie sie ist und gehe Deinen Weg, auch wenn es steinig ist - es lohnt sich :)

    LG Martha

    Hallo Lacrima,

    Zitat

    ob er durch die änderung meines verhaltens merkt das sich was ändern muss.

    ich werde wohl erstmal abwarten wie sich das auf ihn auswirkt.

    obs wirklich was bringt werden wir sehen.


    Wenn ich Dich lese habe ich nicht das Gefühl, als würdest Dein Verhalten aus Überzeugung für Dich ändern, sondern um ihn zu bewegen, doch endlich aufzuhören zu saufen. Das ist ein absolut klassisches CO Verhalten. Du willst ihm immer noch helfen - er muss doch endlich einsichtig werden........

    Ich kann das verstehen und ich war auch der Meinung, dass das so funktioniert - tut es aber nicht. Du beginnst aus dem Kreislauf auszusteigen, wenn DU aus tiefsten Herzen DEIN Leben lebst, weil DU Dir wichtig bist. Vielleicht wird er einsichtig, vielleicht auch nicht. Versuche Dich davon unabhängig und frei zu machen. Ich habe aufgehört auf XY zu gucken und NUR auf mich geguckt. Bei uns hat es dann ein gutes Jahr gebraucht (mit Kontaktsperre) bis XY sich für ein trocknes Leben entschieden hat das ist aber eher eine Ausnahme - also versprich Dir nicht zu viel.

    Ich wünsche Dir alle Kraft, aus dieser Suchtspirale auszusteigen. Je früher desto besser. Solange Dein Partner sich nicht für ein trockenes Leben entscheidet wirst Du an seiner Seite langsam aber sicher elendig zu Grunde gehen. Das ist leider so :roll:

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Die Frau,

    Zitat

    Aber auch hier hilft es nicht vorwurfsvoll zu fragen, ob die Beziehung glücklich ist, und unterschwellig zu suggerieren, was man denkt und von anderen kennt. Dass empfinden auch die Co's als Angriff ihrer Sicht, und verteidigen diese, sogar oft ungerechtfertigt.

    Ich antworte Dir mal mal in diesem Thread auf Deine Aussage, falls Du damit mich meinst ;) Also wenn Du einen Vorwurf aus meiner Frage liesst, ob die Beziehung glücklich ist, so war das nicht meine Absicht. Es war eine ernst gestellte Frage.

    Ich habe 5 Jahre in einer Beziehung mit einem Alkoholiker gelebt. Ich habe nicht mit XY zusammen gewohnt und wir haben auch keine Kinder zusammen doch selbst die Variante ging an meine Grenzen und hat keinen Spass gemacht. Ich kenne sie alle die Spielchen die da ablaufen in einer Suchtbeziehung.

    Für mich war die entscheidende Frage um da raus zu kommen: macht mich diese Beziehung glücklich? Warum tue ich mir das an, in so einer destruktiven Beziehung zu verweilen? Ich habe mich vor 2 Jahren in aller Konsequenz von XY getrennt, mich begonnen wertzuschätzen und respektvoll mit mit umzugehen. Ich habe mich nicht getrennt, damit XY endlich die Augen geöffnet werden oder ihn unter Druck zu setzen. Ich habe mich getrennt, weil ich es mir wert war :) XY hat übrigens nach 1,5 Jahren aufgehört zu trinken und seitdem geht auch wieder was, aber das nur am Rande.

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Lacrima,

    solange Dein Mann so trinkt wie jetzt macht die Beziehung doch kein Spass oder? Solange er nicht begreift dass er alkoholkrank ist und ein trocknes Leben führen möchte, wird sich NICHTS bei ihm und auch bei Euch ändern. So kannst Du Dich nur fragen, wie lange Du das mitmachen willst und ob das Deine Vorstellung von einer Beziehung ist - Interessant wäre auch die Frage, warum Du es zulässt, Dich so demütigen zu lassen. Hat irgendein Mensch das Recht, so mit Dir umzugehen?

    Wenn Du fragst, was Du ändern musst würde ich sagen: arbeite an Deinem eigenen Selbstwertgefühl und gehe respektvoll mit Dir um :) Das ist meist mit einer grösseren Innenschau verbunden. Je mehr Du das tust, desto mehr wird Dir klar, dass Du irgendwann nur noch aus der Beziehung gehen kannst solange er trinkt. Kein Mensch mit einem gesunden Selbstwertgefühl lässt so mit sich umgehen. (Nee und helfen kannst Du ihm nicht und zur Besinnung kriegst Du ihn auch nicht, wenn er keine Einsicht hat - das ist so sicher wie das amen in der Kirche)

    Ich kenne KEINE Beziehung, wenn einer trinkt, die harmonisch ist, funktioniert und Spass macht. Du wärst die Erste die neben einen nassen Alkoholiker glücklich und zufrieden ist und das wird wahrscheinlich Deine Vorstellung einer Beziehung sein - also das Du in ihr glücklich und zufrieden bist, oder ;-)?

    Lieben Gruss Martha

    Hallo drybabe,

    ein gute Frage, nächste Frage 8)

    ich lass Dir mal meine Wahrnehmung da

    1. Das Forum orientiert sich besonders bei den Alkoholikern an den Grundbausteinen. Diese Grundsteine werden immer wieder in Frage gestellt und ausdiskutiert. Jemand der im geschlossenen Bereich ist, hat sich bewusst auf die Grundbauteine eingelassen und diskutiert sie nicht immer wieder aus und geht ganz anders damit um.

    2. Hier kann nicht offen geschrieben werden und es wird immer wieder editiert oder darauf hin gewesen. Das stösst auf Widerstand und manche scheinen sich in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt zu fühlen.

    3. Im Offenen Bereich werden Rückmeldungen die gegeben werden viel öfter als persönlicher Angriff gelesen oder auch als Angriff geschrieben. Und statt einfach zurück zu treten wird fröhlich und hingebungsvoll weiter geschossen, bis nix mehr geht.

    4. Im offenen Bereich habe ich manchmal das Gefühl, als diene diese Platform den Menschen als Kampfarena um ihren persönlichen Frust irgendwo zu lassen und wenn es in Machtspielen mit Betroffenen ausgetragen wird.

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Dafina,

    willkommen hier im Forum.

    Zitat

    ich weiss ich muss was an mir ändern, aber ich kann nicht.


    Mit dieser Einstellung wird es aus meiner Sicht sehr schwierig sein, etwas zu verändern. Du MUSS gar nichts und der Mensch ist nicht zur Sklaverei geschaffen ;-).

    Was hindert Dich daran, dass Du nichts verändern kannst?

    Und wie fühlt es sich für Dich an, wenn Du Dir sagst: "Ich WILL etwas verändern".

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Erik,

    ich ertappe mich in diesem Forum immer wieder gerne, mit welchen Ohren ich Posts empfange. Es sind die Ohren, die Vorwürfe hören -darauf sind sie bravourös im Laufe meines Lebens trainiert worden ;-). So habe ich begonnen, mit anderen Ohren Posts zu hören. Ich versuche die Worte und Formulierungen ausser acht zu lassen und einfach zu hören, welche eigentliche Botschaft hinterm dem steht, was der andere mir schreibt. Was mir auch hilft, wenn ich mich angegriffen fühle, mich zurück zu ziehen und mir zu sagen: "Nimm Dir Zeit! Was passiert da gerade in mir?" statt sofort in die Rechtfertigung und Verteidigung zu gehen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass kein Mensch mir und Dir im Forum etwas Böses möchte. Doch sind wir hier keine Kommunikationsspezialisten und Sprache kann sehr rauh und gewaltvoll sein..... Vielleicht kannst Du dahin schauen, dass jeder der Dir etwas schreibt, Dir helfen möchte.

    Ich habe das Gefühl, als sei Dir Deine Trockenheit jetzt sehr wichtig ist, doch dass Du gleichzeitig auch Deinen selbstbestimmten Weg finden möchtest. Besonders am Anfang kann die vermeintliche Selbstbestimmung und Individualität auch das suchtgesteuerte Hirn sein und kannst Du es für Dich unterscheiden, wer da jetzt bei Dir am Ruder sitzt? Ist es die Selbstbestimmung oder die Sucht, die einfach nur trinken will?

    Lieben Gruss Martha

    Hallo Erik,

    es ist nichts dagegen einzuwenden, mit dem Alkohol auf Konfrontation zu gehen. Die einen machen es, die anderen nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden... ABER, dass würde ich allerdings erst ganz ganz vorsichtig nach einem Jahr stabiler Trockenheit machen und da auch immer nach Deiner Tagesstimmung gucken. Grundvorraussetzung dafür ist, dass Du total ehrlich zu Dir selber bist und Dich einschätzen kannst. Solange dass nicht gegeben ist, wäre es mir zu wackelig.

    Ich würde Dir gerne auch noch eine andere Rückmeldung geben. Das hast Du zu Beginn Deines TB´s geschrieben.

    Zitat

    Ich weiß, dass es mit Alk nicht geht und lese eben jetzt all die Antworten und (unbeliebten) Kommentare von damals mit anderen Augen!


    Wie anders lesen Deine Augen dieses Mal und was hat sich in Deinen Reaktionen auf das Geschriebene an Dich bei Dir verändert?

    LG Martha

    Hallo Hartmut,

    Zitat

    Zitat:
    es ist doch gut, wenn Du die Session für Dich gestern als Erfahrung verbuchen kannst
    versteh ich nicht ganz was daran gut ist.

    Diese Erfahrungen auf Konfrontation , hat Eric "mit" in den letzten Rückfall geführt .

    Es gibt bei mir Situationen im Leben, die zwei Seiten haben. Ich habe es mir angewöhnt, dahin zu gucken, was auch für positive Aspekte in "Fehlern" für mich waren, um es das nächste Mal anders zu machen. Aber das ist meine Herangehensweise ;)

    LG Martha