ah, ok! *brettvormknopfabnehm*
Dass ich ein erwachsenes Kind einer Alkoholikerin bin war mir natürlich schon klar. Und dass sich viele meiner Verhaltensmuster darauf zurückführen lassen auch. Und das ich da nur Eine von Vielen bin und das nix besonderes ist auch (daher die Namensgebung). Und trotzdem überrascht mich die Unmenge an Anderen, die so viele Ähnlichkeiten mit meinen Charakterzügen aufweisen nun doch ganz ungeheuerlich, bin richtig verblüfft.
Und noch was: dass man etwas daran ändern kann/will/soll. Ich hab es eigentlich immer als gegeben angenommen, mich damit arrangiert. Ein höchst interessantes Thema, das wird mir noch viel zu denken geben.
Parallelen, die ich entdecken konnte:
- unbedingt die Unabhängigkeit bewahren
- Nähe nur bedingt zulassen
- Verantwortung übernehmen
- daran gewohnt sein, mehr als andere zu übernehmen (und damit sich übernehmen)
- Gefühllosigkeit, Unsensibilität, Abgebrühtheit. Spreche Dinge oft sehr direkt an und bin dann verwundert, wenn ich jemanden damit verletze.
- Dicke Schutzmauern ("Du kannst mir garnicht weh tun, Ätsch!")
- Kontrollfreak
- Harmoniebedürfnis, Diskussionen ja gern, Streit nein (dann verschwinde ich sofort)
Was ich noch nicht entdecken konnte (hab aber nur die ersten 6 Seiten gelesen), vielleicht ja auch bezeichnend ist?
- unbedingte Wahrheitsliebe, kann mit Heimlichtuereien oder Unausgesprochenem absolut nicht umgehen. Macht mich ganz unrund.
Trifft garnicht zu:
- Autoaggression
- Angst vor dem Tod (weder eigenen noch anderen)