Beiträge von pedi1970

    Liebe Marina,

    Weihnachten ist, finde ich, immer eine Gelegenheit, wo viele Emotionen nochkommen... zumal gerade in dieser Zeit in den Familien meist auf "heile Welt" gemacht wird.... Zusammenkommen, Friede, Freude, Eierkuchen.

    Du hast so viel geschafft für Dich in der letzten Zeit, so dass ich Dir viel Kraft und Zeit für Dich an den Weihnachtstagen wünsche. Geniesse Deinen Baum - ich hab keinen.... das Weihnachtsgesteck, was mir mein letzter kurzzeitiger "Freund" (der Alkoholiker, der lieber kontrolliert weitertrinken wollte als mit mir zusammen zu sein) habe ich heute morgen feierlich in den Müll befördert.

    Zu Deiner Schwester möchte ich Dir noch etwas sagen: bitte bedenke, dass sie genau wie Du das "Opfer" Eurer Eltern ist... sie wird ebenso ihre Probleme damit haben, genau wie ihre Kinder nun auch.. sie muss auch ihre Gefühlswelt sortiren.... vielleicht könnt Ihr einen Weg finden, über die Vergangenheit zu reden.

    Das wünsche ich Dir von ganzem Herzen.
    Frohe Weihnachten für Dich!

    LG.. Pedi

    Ho Ho Ho Hooooo!

    Wollte Euch kurz berichten, dass ich gestern wieder bei Al-Anon war. Die Angehörigen und AAs waren zusammen, da wir noch für 1 Std. eine kleine Weihnachtsfeier mit Keksen, Tee usw. gemacht haben.

    Das Schönste ist, dass ich dort willkommen bin; die haben sich alle gefreut, dass ich wieder da war. Das gab mir ein gutes Gefühl.

    Ich werde es mir jetzt so einrichten, dass ich b.a.w. jeden Dienstag dort hin gehen werde. Kann es Euch nur empfehlen. Der Austausch unter Menschen, die einen verstehen und die Sorgen und Probleme nachvollziehen können, ist, finde ich, sehr wichtig und hilfreich.

    Alles Liebe und schöne Weihnachtstage für Euch... Pedi

    Hallo Grazia,

    habe gerade Deinen Thread gefunden; Du hattest mir so lieb in meinen geschrieben, so dass ich Dir auch ein paar Worte mitgeben möchte.

    Wenn die Seele leidet, gibt uns der Körper irgendwann Zeichen, dass wir etwas ändern müssen. Deine Zitteranfälle etc. sind da eine sehr deutliche Sprache.

    Wie hast Du mir geschrieben: Wir müssen es wollen!
    Welche Möglichkeiten hast Du, entweder Deinen Mann an die Luft zu setzen oder zu gehen? Wenn es "nur" die Kraft ist, die Dir fehlt, um ihn rauszuwerfen: was muss noch alles passieren, bis Du Deine Kräfte freimachst und mobilisierst? Je fertiger Du körperlich wirst, um so schwieriger wird es für Dich.....
    Wer kann Dir helfen? Freunde? Familie? Gibt es noch eine Behörde/ Frauenhaus/ Anlaufstellen/ nochmal Dein Anwalt, ich weiß es nicht, es muss doch Hilfe in solchen Notsituationen geben. Allein sind wir mit sowas überfordert....
    Vielleicht kann Dein pflegebedürftiger Sohn vorübergehend woanders untergebracht werden, bis Du alles geregelt hast?

    Ich wünsche Dir alles Gute... berichte weiter, wenn Dir danach ist.

    LG.. Pedi

    Hallo Martha,

    vor gar nicht all zu langer Zeit war es mir wichtig, was andere über mich denken und solche Sprüche, wie sie eben immer mal vorkommen, haben meist dazu geführt, dass ich den "Fehler" bei mir gesucht habe und dachte, ich hab mich falsch verhalten oder so...
    Nun ist damit Schluss... ich nehme mir vor, das nicht persönlich zu nehmen und deren Problem auch bei ihnen zu lassen; so bin ich (hoffentlich) vor Verletzungen geschützt. Vielleicht ist dies wieder ein kleiner Schritt in Richtung "alte Muster auflösen"..?!

    Danke fürs Philosophieren! :lol: VLG....


    Liebe Grazia,

    Den Spruch Deines Therapeuten könnte ich mir auch glatt einrahmen! Es stimmt - wir müssen es wollen. Das zählt, und vielleicht ergibt sich das Wie manchmal von ganz alleine, wenn unsere innere Bereitschaft da ist.
    Dein Beitrag macht mir Mut, dass es möglich ist, eine normale, für beide Seiten glückliche Beziehung zu führen. Danke dafür!
    Wieder nehmen lernen, das muss ich auch. Ich fühle mich oft schuldig, wenn ich was bekomme -was auch immer- obwohl mein Verstand weiß, dass das totaler Quatsch ist! Aber ich habe mich schon oft in Glücksmomenten dabei ertappt. Dies zu erkennen und sich bewußt zu machen, ist hoffentlich der erste Schritt zur Heilung.

    Habt einen schönen Abend! Let it snow! 8)

    LG... Pedi

    P.S. Freue mich weiter auf Eure Beiträge! Hab schon soooo viel von Euch lernen dürfen!

    Liebe Marina,

    Kisten packen mit Erinnerungen ist auch ein schönes Trauerritual. Und auch in einer solchen Situation, unter diesen schweren familiären Bedingungen, wie Du sie erlebt hast, ist Trauern richtig und wichtig.

    Ich habe schon öfter von solchen Phänomenen, wie Du sie mit der ausgepusteten Kerze beschreibst, gehört. Es gibt eben doch noch andere Dinge zwischen Himmel und Erde....
    Du schreibst ""ist ja gut, Papa, ich geh ja schon wieder" - das klingt, als würdest Du ihm es schon wieder recht machen wollen.... oder?! Wenn es Dein Wunsch ist und es Dir hilft, seine Grabstelle zu besuchen, dann tu das! Vielleicht wollte er Dir auch ein Zeichen geben, dass Du Deine Aufmerksamkeit nun auf Dich lenken darfst und sollst?
    Was auch immer er möchte, achte auf Dein Gefühl, damit es Dir mit dem, was Du tust, gut geht.

    Die Kraft für den Neuanfang trägst Du schon in Dir. Du hast schon so viel geschafft! Sei stolz auf Dich! :wink:

    Bis zum nächsten Mal!

    LG.. Pedi

    Liebe Martha,

    ja, mich plagen viele Selbstzweifel und Unsicherheit. Eben weil ich nicht weiß, ob ich je ein normales Gefühlsleben werde führen können.

    Aber ich will mich dem ganzen Schmerz stellen, denn nur so kann ich Dinge in mir verändern. Und ich habe inzwischen gelernt, Hilfe von außen anzunehmen. Das sind vielleicht doch ganz gute Voraussetzungen. :wink:

    In den letzten Tagen, seit mich dieses Thema in Beschlag nimmt, fällt mir auf, dass einige Männer in meiner Umgebung "fies" zu mir sind und mir öfter blöde Sprüche reindrücken (Kollegen oder Bekannte). Vielleicht haben sie das vorher auch gemacht und es ist mir nur nicht aufgefallen?! Die wollen mich nur ein bißchen necken, denk ich, und meinen es nicht böse, aber mich verletzt es nur. Ich ziehe mich dann noch mehr zurück, antworte aber mit einer passenden Bemerkung, dass mir das gerade nicht gepaßt hat.
    Vielleicht spüren die auch, dass sich bei mir was verändert? Keine Ahnung... - aber darum kann ich mich auch jetzt nicht kümmern, hab genug mit mir selbst zu tun. Aber es ist schon interessant zu beobachten, weil ja unser Umfeld immer in Resonanz mit uns geht.

    Ich werde weiter berichten. Schönen Wintertag Euch!

    Danke für den Ghandi-Spruch, der ist toll, schreib ich mir gleich auf!

    LG... Pedi

    Hallo Xena,

    ich weiß nicht, ob "vererbt" der richtige Ausdruck ist, aber sicher hat Deine Tochter ebenso emotionalen Schaden genommen, wie Du es auch getan hast. Du hast bestimmte Verhaltensweisen in Deiner Kindheit gelernt, die Du an Deine Tochter weitergegeben hast - dafür kann Dir niemand einen Vorwurf machen, auch Du selbst nicht.

    Es ist wichtig, denke ich, dass Du Dir in erster Linie Hilfe für Dich holst, in Form einer SHG, Therapie, Forum hier. Kannst Du mit Deiner Tochter offen reden? Dann tu das, vielleicht schließt sie sich Dir an und läßt sich helfen. Bringt ihren Freund woanders unter, denn indem Ihr ihn unterstützt, fördert Ihr paradoxerweise seinen Alkoholmissbrauch.

    Les Dich hier durchs Forum, da wird Dir sicher vieles klar werden, und lass uns weiter an Deinen Gedanken teilhaben.

    Hoffe, das hilft Dir schon mal weiter! Sicher kommen noch viele Beiträge hinzu!

    Liebe Grüße... Pedi

    Hallo Funny!

    Wie geht´s Dir heute?

    Schließe mich den anderen an mit Nächstenliebe usw.... gerade an Weihnachten ist die Hoch-Zeit für emotionale Erpressung.. das kenne ich auch.

    Du schreibst verständlicherweise von Deiner Angst vor Weihnachten... (das haben ja schon viele, die in nicht-problembehafteten Familien leben.... Streß pur....) Wie möchtest Du denn gern Weihnachten verbringen? Und was spricht dagegen, die Feiertage nicht so zu verbringen, wie Du es gern möchtest? Wem bist Du verpflichtet?

    LG... Pedi

    Hallo Alice!

    Danke für Deine Geschichte.

    Gefühlsmäßig steckst Du sicher in einem Dilemma, denn es ist schwer mit anzusehen, wie es mit einem trinkenden Elternteil auf und ab geht. Und wir EKAs fühlen uns schuldig... allerdings völlig zu unrecht.

    Du kannst Deiner Mutter in dieser Situation nicht helfen, weswegen ich Dir dringend raten möchte, Deinen Weg (ins Ausland) zu gehen. Es wird eher so sein, dass wenn Du bleibst, sie erst recht keinen Grund haben wird, aufhören zu trinken. Paradox, ist aber so. Lese mal das Buch "Familienkrankheit Alkoholismus - im Sog der Abhängigkeit", das wird Dir eine große Hilfe sein.

    Zudem ist es auch die Entscheidung Deiner Mutter, was sie aus den Besuchen in der SHG macht. Wenn sie dort nicht über ihre wahren Gefühle sprechen will, kannst Du es nicht ändern! Es ist ihre Verantwortung! Und auch Dein Vater als Co-Abhängiger ist nur für sich selbst verantwortlich. Du nicht und niemand sonst.

    Vielleicht tun Dir die 7 Monate Ausland gut, um Abstand zu gewinnen und Dir über Dich und Deine Gefühle klar zu werden. Vielleicht gibt es Dir die Chance für einen Neuanfang. Unterschätze nicht, was das Aufwachsen in einem Alkoholikerhaushalt mit Dir gemacht hat.. beim Lesen hier wird es Dir sicher immer deutlicher werden... und hole Dir Hilfe für DICH. Denk nicht drüber nach, ob psychologische Unterstützung Deinen Eltern hilft... das ist ihre Aufgabe. Für alle anderen kannst Du nichts tun.

    Alles Liebe... Pedi

    Hallo Martha,

    danke Für Deine Rückmeldung - das tut sooooo gut!

    Obwohl ich innerlich immer noch ziemlich durcheinander bin und ich das Gefühl habe, nichts ist mehr so wie vorher... plötzlich haben alle meine Probleme einen Namen: Co-Abhängigkeit, Erwachsenes Kind eines Alkoholikers... Begriffe, die ich vor der Anmeldung hier im Forum nicht mal kannte.

    Ich achte jetzt immer darauf, all die Ratschläge, die ich so fleißig schreibe, auch für mich selbst anzuwenden, anstatt von mir abzulenken. Das klappt ganz gut, wenn ich mich anstrenge.

    Ich merke auch, dass es mir recht leicht fällt, hier immer gut gemeinte Ratschläge zu erteilen... na ja, davon leben wir ja auch in diesem Forum, dass wir uns austauschen. Aber ich muß aufpassen, dass ich dadurch nicht von meiner Spur abkomme und mich nicht zu sehr ablenken lasse von meinen Problemen. Geht Euch das auch so?

    LG.. Pedi

    Liebe Marina,

    danke für Deine Geschichte, dass Du sie hier mit uns teilst. Ehrlich gesagt, kamen mir beim Lesen die Tränen, und ich schicke Dir all mein Mitgefühl für das, was Du durchleiden musstest.

    Du hast nie die Möglichkeit gehabt, richtig Kind zu sein, und mußtest schon früh eine ganz andere Rolle einnehmen. Vom Trauma des Missbrauchs mal ganz abgesehen. Das braucht sicher ganz viel Zeit, Kraft und Mut, sich all diesen Verletzungen zu stellen. Ich hoffe, dass Deine Therapie Dir eine gute Hilfe ist. Und auch unser Forum und/oder eine SHG.
    Ich glaube, es ist wichtig zu erkennen, dass wir auf jeden Fall auf Hilfe angewiesen sind und es nicht allein schaffen können. Aber müssen wir auch nicht; wir sind es wert, Hilfe zu bekommen und anzunehmen!

    Das Thema "Trauer" kommt zusätzlich noch hinzu. Da Gefühle in Eurer Familie stets unterdrückt wurden, gehört die Trauer sicher mit dazu.
    Trauer ist auch bei mir angesagt, und ich habe im Internet hier Hilfe gefunden (da ich nicht weiß, ob ich hier Links einfügen darf, umschreib ich es): TRAUERpunktORG. Du kannst Dich dort ja mal umsehen, es gibt dort auch extra Foren usw. Sehr empfehlenswert.

    Freu mich, wenn Du uns weiter schreibst.

    Alles Liebe für Dich... Pedi

    Hallo Marina & Ihr alle,

    ich lasse es mir durch den Kopf gehen mit der Therapie.. im Moment ist das alles so viel.. ich habe das Gefühl, es gibt mein Leben vor und nach der Erkenntnis, was mit mir los ist; Stichtag ist der Tag, als ich mich hier angemeldet und erkannt habe, welche Auswirkungen es auf mich (bzw. uns alle) hatte, als Kind eines Alkoholikers aufzuwachsen. Nichts ist mehr so, wie es war bei mir.

    Wenn ich über meine ganzen vergangenen Beziehungen nachdenke, wundert es mich nun nicht mehr, warum die alle nicht gehalten haben. Ich bin immer wieder in die gleiche "Falle" getappt aufgrund meiner emotionalen Muster. Glücklicherweise war meist ich diejenige, die die Beziehung beendet hatte, da ich ja spürte, dass ich unglücklich war. Nur etwas zu ändern, dazu war ich nicht in der Lage.

    Und wenn ich das so alles lese, frage ich mich, ob ich je in der Lage sein werde, eine "normale" (ja ja.. was ist normal?! Ihr wißt, was ich meine..) Beziehung mit einem normalen, gesunden Mann zu führen. Das ist es, was ich mir wünsche. Irgendwo hier hat jemand von Euch so schön geschrieben "wir sind ein liebenswertes Mängelexemplar"... hihi.. das trifft´s wohl! Ob die Mängel bleiben?! Ich weiß es nicht....

    Ich lauf jetzt mit anderen Augen durch die Welt, und stelle fest, dass ein Mann, der "normal" wirkt (zumindest nach meinem Gefühl), mir regelrecht angst macht... Angst, dass so jemand mich doch gar nicht lieben könnte, weil ich nichts zu bieten habe... daran habe ich wohl noch sehr zu arbeiten. Das fand ich übrigens ganz interessant in der Alkoholiker-Gruppe von Al-Anon, wo ich diese Woche war: dort hat mir niemand Angst gemacht, ich hab mich in Gesellschaft dieser Männer total wohl gefühlt, wohl weil es alles so vertraut war.....

    Obwohl ich mich sehr einsam fühle, mir jemand zum Kuscheln und Reden fehlt, ziehe ich mich ziemlich zurück. Ich glaube, es ist z.Zt. wichtig für mich, allein zu sein, um in Ruhe nachdenken zu können, ohne Ablenkung. Alles andere läßt mich nur wieder in alte Muster zurück fallen.

    So, wieder ein Stückchen beim Schreiben verarbeitet. Danke für´s Lesen.
    Schönen Wintertag Euch... hier schneit´s! :wink:

    LG.. Pedi

    Hallo Rivanna,

    hast Du denn Unterstützung für Dich? Jemanden zum reden, austauschen? Das finde ich auch wichtig, um zu sich zu kommen, sich wieder lieben und achten zu lernen... solch schwierige Probleme schaffen wir nicht allein...

    LG.. Pedi

    Hallo Rabbit,

    das ist schon eine sehr belastende Situation für Dich, wenn Deine Mutti trinkt. Und es ist so schwer, sich emotional davon zu distanzieren.

    Deine Stimmungsschwankungen etc., alles, was Du so von Dir schreibst, kenne ich auch sehr gut. Ich hab nie gewußt, woher das kommt, aber seit ich mich mit der Problematik EKA beschäftige, weiß ich, dass es einfach daran liegt, wie wir als Kinder in einer Alkoholikerfamilie aufgewachsen sind.

    Ich hab das Gefühl, Du fühlst Dich sehr allein und verlassen... hier im Foum bist Du schonmal prima aufgehoben unter Gleichgesinnten. Vielleicht überlegst Du, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen? Dort kannst Du Dich direkt mit ebenfalls Betroffenen austauschen, z.B. über Al-Anon.

    Wichtig ist, dass Du zu Dir findest, Dich wertschätzen lernst mit Deinen Bedürfnissen. Für diesen Weg wünsche ich Dir alles Gute. Berichte gern weiter, wie es Dir geht.

    Liebe Grüße.. Pedi

    Hallo Spaceflowr,

    also er scheint jede Kontrolle über seinen Alkoholkonsum verloren zu haben. Zudem trinkt er in für ihn stressbehafteten Situationen. Er beschimpft Dich, kontrolliert Dich, fühlt sih von Dir kontrolliert und erinnert sich später nicht mehr daran. Er macht leere Versprechungen, was die Vermutung nahe legt, dass er selbst schon erkannt hat, dass er ein Problem hat. Das sieht schon sehr nach Alkoholismus aus...

    Das Problem ist, dass Du auch ein Problem hast, wenn Du Dich nicht distanzieren kannst. Denn so gerätst Du ganz schnell in die Co-Abhängigkeit (hier im Forum gibt es eine Liste, wo Du was darüber nachlesen kannst).

    Frage Dich, ob Du Dich wirklich so behandeln lassen willst, denn Du kannst einem Alkoholiker nicht helfen. Dieses lerne ich auch gerade, hier im Forum, aus Büchern, aus meinem ersten Besuch einer Angehörigen-SHG bei Al-Anon. Lies Dich hier mal in Ruhe durch und treffe eine Entscheidung - in DEINEM Sinne. Für DICH.

    Alles Gute.. Pedi

    Hallo Ihr Lieben!

    Ja, ich war da! *stolzguck* in der Al-Anon-Gruppe.

    Ich war etwas vor der Zeit da, von der Angehörigen-Gruppe war noch keiner anwesend. Aber der Sprecher der Alkoholiker-Gruppe hat mich dann herzlich eingeladen, doch mit in diese Gruppe zu kommen, wenn keiner mehr käme. So war´s dann auch, und er hat mich mit in die Alkoholiker-Gruppe genommen, wo schon 11 Personen im Raum saßen.
    Sie haben mich total nett empfangen, mit großem Hallo, Herzlich Willkommen, Setz Dich usw...
    Ich war dann auch mit Vorstellen dran, und als ich merkte, wie aufmerksam alle waren und wie sehr sie mich vor allem verstehen konnten, war es mit einem Mal ganz leicht für mich, zu reden. Und sie nickten alle ganz wissend! Ich fühlte mich total verstanden!
    Dann kam doch noch die Sprecherin der Angehörigen-Gruppe und hat mich "mitgenommen". Das war auch sehr schön, wir waren nur zu zweit, und auch da total viel Verständnis.

    Ich denke, dass mir das sehr viel bringen wird, nächste Woche gehe ich wieder hin.

    Hab doch ganz schön Schiss gehabt vor dem Unbekannten. Auf diesem Wege ein herzliches DANKESCHÖN an Euch, die Ihr mir alle Mut gemacht habt, hinzugehen - ohne Euch wäre ich nicht so mutig gewesen und hätte die Wichtigkeit dieser Gruppe nicht erkannt.

    Ich werde Euch weiter berichten und freu mich natürllich auch über Eure Erfahrungen in der Gruppe und was sich dadurch für Euch verändert hat.

    Alles Liebe... Pedi