Beiträge von kleine biene

    Hallo TA und Ti,

    erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.
    Leider könnt Ihr nicht viel tun. Eure Eltern müssen selber einsehen dass sie ein Problem mit Alkohol haben.
    Ihr könntet versuchen mit ihnen zu sprechen, evtl. am Wochende bevor sie anfangen zu trinken. Sagt ihnen dass Ihr Euch große Sorgen um sie macht. Es ist auch gefährlich "nur" Bier zu trinken.

    Zitat von TaTi

    Bei unserer Mutter sieht das alles ein wenig anders aus. Wir würden behaupten sie trinkt aus Frust, langweile und Stress.

    Jetzt ist die Frage wielange macht sie das schon? Das war vielleicht der Auslöser. Aber mittlerweile kann es auch sein dass sie den Alkohol schon braucht.

    Sorry dass ich Euch nichts schöneres schreiben kann.

    Hallo Blizzard,

    ich freue mich für Deinen Wettkampferfolg und dafür dass Du standhaft bleibst.
    Die Leere und Traurigkeit werden sicher wieder vergehen. Du stehst ja noch am Anfang und Du wirst sicher lernen Deine Erfolge auch ohne Belohnungsbierchen genießen zu können.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

    Hallo Wata Melon,

    erstmal ein herzliches Willkommen von mir.

    Zitat von Wata Melon

    Jetzt hat sie, auf meine Nötigung, einen Termin vereinbart, versteht aber nicht was Alkohol damit zu tun haben soll.

    Warum Gespräch? Ich erhoffe mir das ihr bewusst wird das sie nicht nur an ihren Lebensgrundlagen sägt.

    Ich hoffe für Dich dass es ihr bewußt wird. Sie sägt auch auf dem Ast auf dem sie sitzt (ihrem Leben).
    Zwingen kannst Du sie zu nichts. Und wenn sie nicht einsieht dass sie ein Problem hat wird das Gespräch auch nichts bringen, leider.

    Du hast geschrieben: Die Beziehung ist im Eimer. Dann Versuche Dein Leben für Dich allein auf die Reihe zu kriegen. Etwas anderes kann ich Dir leider nicht raten.

    Hallo simi,

    Zitat von simi

    fühle mich so elendig wenn ich ihn jetzt im stich lasse , gerade jetzt wo er mich braucht .

    für was braucht er Dich? Trinken kann er allein. Er braucht Dich als Prellbock und um Dir schuld zu geben für Dinge die er nicht gebacken kriegt.

    Zitat

    eine beziehung kann man doch nicht einfach so weg schmeißen wenn da so ein problem ist gerade bei solchen sachen muß man doch für den anderen da sein .

    Nur wenn er einsieht dass er ein Problem hat und sich Hilfe sucht. Sonst bringt Deine "Hilfe" überhaupt nichts. Du hilfst ihm nur dabei so weiter zu machen wie bisher.
    Du kannst bei ihm bleiben und wenn Du willst in ein paar Jahren am Sterbebett seine Hand halten. Bis dahin wirst Du noch einiges durchmachen mit ihm und Deine Tochter auch.

    Hallo Giulia,

    finde die Frage auch interessant.
    Bei mir waren auch beide Eltern Alkoholiker. Meine jüngere Schwester ist da auch reingerutscht. Sie hat schon 3 Entgiftungen und eine LZT hinter sich und so viel ich weiß trinkt sie wieder Wein. Sie glaubt wohl immernoch dass sie es kontrollieren kann. Und mein Mann ist letztes Jahr an den Folgen des Alkoholkonsums gestorben.

    Ich trinke zu Feierlichkeiten schon Alkohol aber auch nur mäßig bis zu einem leichten Schwipps, dann mag ich nicht mehr.

    Ich hätte überhaupt kein Problem damit wenn Alkohol von Heute auf Morgen verboten wird.

    Hallo Jenny,

    der erste Weg sollte immer zum Arzt sein. Der wird dann weitere Maßnahmen einleiten.

    Wenns Dir ganz schlecht geht kannst Du bestimmt auch direkt ins Krankenhaus.

    Mein Schwager hat meine Schwester mal abends hingebracht. Die haben sie gleich zur Entgiftung dabehalten.

    Hallo Luana,

    herzlich Willkommen in unserer Gemeinschaft.

    Das Problem ist, dass Du ihn nicht helfen kannst wenn er es nicht will.
    Ihr wohnt ja getrennt, das ist schon mal gut so, behalte es erstmal so bei.
    Du kannst nur mit ihm reden wenn er nichts getrunken hat. Sage ihm dass es für Euch keine Gemeinsame Zukunft geben wird, wenn er sich nicht ändert.
    Das ist leider das einzige was Du tun kannst.

    Hallo Ishka,

    herzlich Willkommen im Forum.

    Du gehörst überall hin. Im Alkoholiker-Forum kannst Du über Deine fast 30 Jahre Abstinenz berichten. Und bei den Angehörigen über die Probleme mit Deinem Schwiegervater schreiben.

    Hallo Madeleine,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Leider kannst Du Deinem Bruder nicht helfen. Du kannst nur versuchen mit ihm zu reden wenn er nichts getrunken hat. Wenn er nicht selbst erkennt dass es nichts bringt, und er nicht von sich aus Hilfe sucht werdet ihr nichts tun können.

    Irgendwann wird das mit dem ausrechnen nicht mehr funktionieren. Vielleicht muß er erst seine Arbeit, Führerschein oder die Familie verlieren, bevor er merkt das es nur bergab geht.

    Hallo Herzenswärme,

    schön dass Du hier her gefunden hast.
    Es gibt hier viele die Dir gute Ratschläge geben können wie Du Dich aus der Co-Abhängigkeit zu befreien kannst.

    Ich gehöre nicht unbedingt dazu. Konnte mich nicht durchringen zu gehen. Dafür mußte ich meinen Mann sterben sehen.

    Hallo Mart,

    Schreibe einfach wenn Dir was auf der Seele brennt. Und für schwach hält Dich hier keiner. Es ist durchaus nachvollziehbar dass Du erstmal abcheckst ob er sich nicht doch ändern will und vielleicht nur noch einen Schupps braucht.

    Ich denke Du wirst schon noch den Mut aufbringen mit ihm zu reden.

    Ich selber habe nie richtig mit meinem Mann darüber gesprochen. Das Forum kannte ich da noch nicht. Habe ihm nur ab und zu klipp und klar gesagt dass er abhängig ist, er hat es geleugnet.
    Unserer gemeinsamen Ärztin hab ich es erzählt, sie konnte mir aber auch keinen Rat geben. Er selbst ist ja nicht mehr hin gegangen.

    Melde Dich wieder wenn es was neues gibt.

    Hallo Mart,

    sprich doch mit Deiner Therapeutin auch mal über Deine Situation in der Partnerschaft, ich denke das kann nicht schaden.

    Deinem Freund fehlt die Einsicht noch, wie lange es dauert bis er sie erlangt, kann keiner sagen. Wenn Du mit ihm sprichst kannst Du ihm ja sagen, dass es keinen Grund gibt sich zu schämen. Es ist nun mal eine Krankheit. Allerdings eine die tödlich enden kann.

    Gegen Sport ist ja nichts einzuwenden, jedoch gegen solche "Sportsfreunde". Ich weiß ja nicht was für eine Sportart es ist, aber es gibt sicher die Möglichkeit dies auch mit anderen durchzuführen.
    Irgendwann wird er auch körperliche Folgen durch den Alkohol verspüren, und ob er dann den Sport noch ausüben kann.....?

    Hallo Schneewittchen,

    erstmal herzlich Willkommen hier.

    Wenn Du hier ein wenig durchliest, wirst Du viele Menschen finden mit ähnlichen Problemen.

    Du bist nicht allein. Und vor allem bist Du nicht schuld. Rede Dir das bloß nicht ein.

    Er ist schuld, und nur er kann was ändern. Aber das muß er wollen. Wenn er das nicht bringt dann mußt Du was ändern. Aber nicht ihn, das funktioniert nicht, sondern Dein Leben, sonst gehst Du daran kaputt.

    Hallo Mart,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Mit ihm darüber reden ist gut. Aber nur im nüchternen Zustand. Dass er sich selber eingesteht Alkoholiker zu sein ist auch schon mal positiv. Die meisten leugnen es.

    Allerdings kannst Du ihn zu nichts zwingen, er muß es selber wollen, sonst wird das nichts.

    Sein Problem wird duch Alkohol sowieso nicht verschwinden. Im Gegenteil, es werden nur noch mehr. Ist nur eine Frage der Zeit.

    Und Du wirst auch immer mehr darunter leiden.
    Sage ihm dass Du das nicht akzeptierst, und dass Du, wenn er nichts ändert, Deinen eigenen Weg gehst. Das mußt Du dann aber auch tun, sonst bist Du unglaubwürdig.
    Glaube mir, das ist besser für Dich. Du kannst ihm nicht helfen. Das kann nur er selber.

    Hallo Wuselkind,

    es ist ja jetzt so, dass erwachsene Kinder welche von Hartz IV leben müßten, bis zum 25. Lebensjahr bei den Eltern wohnen müssen.

    Aber ich denke es wird auch Ausnahmen geben. Es kann keiner von Dir verlangen dass Du Dich psychisch kaputt machst.

    Sprich doch mal bei der zuständigen ARGE oder BIZ vor und schildere die Situation. Ich denke schon dass da was zu machen ist. Und wenn das genehmigt wird kannst Du einen Antrag auf Geldleistungen für die Erstausstattung der Wohnung stellen.

    Versuchs mal.

    Hallo Claudia,

    ich glaube nicht dass das falsch ist. Es geht ja auch um Euer Wohlbefinden. Ihr habt ja auch noch ein Leben.

    Zitat von Claudia_MK

    Ich glaube nicht, das es ein anderes Ende genommen hätte wenn du gegangen wärst. Dann wäre er wahrscheinlich nur nicht in seiner Wohnung gefunden worden.

    Das war jemand anderes. Mein Mann ist im Krankenhaus gestorben. Er war nur ca 24 h dort, es war zu spät für alles.