Beiträge von Manfred

    Hallo Karl,

    bei Dir scheint ja vieles „arschklar“ zu sein :wink:

    Du bist offensichtlich ein regelrechter Aus-Scheidungs-Künstler.

    Dass ich mich manchmal etwas kompliziert ausdrücke, das hat wohl dann damit zutun, dass ich Dinge aufnehme, die nicht in mich hineingehören oder dass ich mit dem Verdauen noch nicht ganz fertig bin.

    Den Text von Dir muss ich in jedem Fall noch mal etwas durchkauen, damit das für mich Nahrhafte übrig bleibt.

    Danke für die vielen „Nährstoffe“. :D

    Liebe Grüße und auf bald!
    Manfred

    Hallo Dante,

    wenn ich mein Leben an diesem Bild der fünf Säulen orientiere, dann ist mein Leben ein einziger Restaurationsbetrieb ...

    Na ja, hin und wieder soll es sich ja lohnen alte Sachen zu restaurieren :wink:

    Liebe Grüße
    Manfred

    Hallo Dante,
    ich habe mich gerade ein wenig durch Deinen Thread gelesen.

    Ich finde, dass klingt alles sehr klar und konsequent, wie Du Dein Leben gestaltet hast. Glückwunsch! :D

    Im März 2007 schreibst Du in einem Beitrag von den fünf Säulen der Zufriedenheit. Hast Du Lust diese hier noch mal aufzuschreiben? Ich würde mich freuen.

    Zitat

    Es gibt also nicht DIE Selbsthilfegruppe, genausowenig wie DIE Therapieform schlechthin - Erfolg oder Nichterfolg in der Abstinenz ist auch von der Persönlichkeitsstruktur des Klienten abhängig. So verschieden die Menschen, so vierschieden die Ansätze zur (Selbst-)Hilfe.

    Das sehe ich ganz genauso. Danke für diesen klarstellenden Hinweis.

    Liebe Grüße
    Manfred

    Hallo Meikel,

    schade, dass ich nicht Heilbronn wohne, sonst würde ich mich gern direkt beteiligen ...

    Daher nur kurz auf die Schnelle folgende Anregung:

    Der Name sollte m.E. (wenn möglich)
    - das Programm widerspiegeln
    - eine Kernaussage unterstreichen/ transportieren
    - die Zielgruppe ansprechen
    - neugierig auf die Veranstaltung machen
    - leicht merkbar sein

    Wenn also das Thema "Sucht" umfassend angesprochen werden soll, dann geht es bei der Prävention m.E. u.a. um Folgendes:

    Sämtliche Gefühle wahrnehmen und zulassen.

    Auf vier Begriffe gebracht:

    le- ben
    lie- ben
    we- inen
    la- chen

    Das heißt dann: leliewela oder lielawele oder ...

    Einfach mal mit den Begriffen spielen ...

    Schreib doch bitte nochmal etwas mehr über das Programm, damit ich mir noch besser vorstellen kann, was ihr dort vorhabt.

    Gibt es schon einen Termin, Location, etc. ?

    Liebe Grüße
    Manfred

    Liebe espoir,

    herzlichen Glückwunsch zu Deinem gelungenden Urlaub. Das liesst sich wirklich sehr schön. Könnte man echt ein bischen neidisch werden :wink:

    Zu isbeau:

    Zitat

    wollmer nich drüber reden)

    Wieso nicht? Ich dachte wir als trockene Alkoholiker sprechen die Dinge offen und ehrlich an?

    Ich habe es so verstanden, dass isbeau sich entschieden hat ihren Weg mit einem umstrittenen Medikament weiterzugehen.

    Und da die Forenleitung diesen Weg hier nicht veröffentlicht sehen möchte wurde ihr thread gelöscht.

    Liebe Grüße
    Manfred

    Hallo Matthias,

    wenn es nicht „Stolz“ ist, was Du empfindest, wenn Du Deine langjährige Trockenheit betrachtest, was ist es dann? Vielleicht „Dankbarkeit“? Dankbar dafür, dass Du dieses Geschenk bekommen hast?

    Wie Du Deine langjährige Trockenheit empfindest, dass hat m.E. sehr viel damit zu tun, mit welcher Haltung Du Dein Leben insgesamt betrachtest: eben als Geschenk oder als etwas, was Du Dir erst verdienen musst.

    Die „Geschenkvariante“ fühlt sich doch bestimmt angenehmer an, als die „Verdienervariante“ :wink:

    Ich bin ja häufiger mit der „Verdienervariante“ unterwegs. Ich muss immer erst eine bestimmte Leistung vollbringen, bis ich mal mit mir zufrieden bin. Habe ich dann diese Leistung vollbracht, dann bin ich stolz darauf, dass es mir gelungen ist.

    Durch diesen Arbeits- und Leistungsgedanken bei der Trockenarbeit fühlt sich mein Leben daher eher ziemlich anstrengend an. Du weißt ja, dass ich deshalb auch gern von „weicher“ Arbeit spreche :wink:

    Damit meine ich z.B. die Fähigkeit, Gefühle zulassen zu können, achtsam sein, seine Bedürfnisse wahrnehmen, etc.

    Also insgesamt die Ereignisse im Leben als Geschenk zu betrachten, mit denen man wachsen kann und aus denen man etwas lernen kann.

    In diesem Sinne ist doch Dein nicht vorhandener Stolz auf Deine Trockenheit eher etwas Positives. :D

    Liebe Grüße
    Manfred

    Liebe espoir,

    ach ja, Urlaub in der Sonne. Wie schön!

    Mein letzter Urlaub liegt leider schon etwas zurück, 12 Jahre. Na ja, Hamburg und Umgebung ist ja auch ganz schön.

    Da habe ich z.B. auch nicht das Problem auf alkoholhaltige Speisen und Getränke zu achten bzw. das klar anzusagen.

    Apropos ansagen:
    Insbesondere Speisen (Saucen, Kuchen, etc.) sind da ja besonders zu beachten.
    Ich weiß ja nicht in welches Land es geht, aber zur Sicherheit würde ich mir die notwendigen "Ansagen" an das Servicepersonal auch in der Landessprache zurecht legen.

    Zur Not hast Du ja noch Deinen Mann, als Vorkoster ;) Ihr fahrt doch zu zweit? Habe ich doch richtig verstanden?

    Liebe Grüße
    Manfred

    Hallo Lavandula,

    ich bin mir nicht sicher, ob es der richtige Zeitpunkt für eine Buchempfehlung ist, da Du sehr verletzt und wütend wirkst und deshalb jetzt so etwas vielleicht gar nicht gebrauchen kannst.

    Vielleicht kannst Du ja später damit etwas anfangen, vielleicht kennst Du das Buch auch schon (hab es hier im Forum schon ein paar Mal angesprochen):

    "Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall B. Rosenberg.

    Im Buch geht es darum, wie wir unser Leben, unsere Beziehungen und unsere Welt in Übereinstimmung mit unseren Werten gestalten können.

    Ich bin da selbst noch relativ am Anfang, aber ich habe schon einige Anregungen in dem Buch für mich gefunden.

    Liebe Grüße
    Manfred

    Hallo Annastasia,

    zum Umgang mit Gefühlen und wie ich sie meinem Gegenüber mitteile gibt es ein sehr hilfreiches Buch:

    "Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall Rosenberg

    Im Kern geht es darum, dass bestimmte Gefühle für unerfüllte Bedürfnisse stehen. Und wie wir das wahrnehmen und mitteilen können. Bei uns und beim gegenüber.

    Ich habe das Gefühl, dass es Dir gefallen wird, weil Du Dich ja sehr mit diesen kommunikativen Fragen beschäftigtst :wink:

    Wenn Du Lust hast, dann lies doch einfach mal die Rezensionen.

    Vielleicht ist das ja etwas für Dich.

    Liebe Grüße
    Manfred

    Liebe Xenica, liebe Espoir,

    wäre ich Personalchef und zu mir käme eine trockene Alkoholikerin, dann würde ich sagen:

    Endlich mal jemand, die ehrlich ist, die Rückgrat hat, die weiß sie will und die das auch entschlossen vorträgt.

    Ich würde mir mehr Arbeitnehmerinnen mit diesem Format wünschen.

    Hinzu kommt natürlich noch, ob auch sonst alles passt.

    Liebe Xenica, ich wünsche Dir für die Zukunft ein Unternehmen, dass eine Unternehmenskultur hat, in dem Deine oben beschriebenen Eigenschaften von Bedeutung sind.

    Liebe Grüße
    Manfred

    Hallo Lavandula,
    neben dem Orchesterbild habe ich lustigerweise auch das Gartenbild schon einmal verwendet.

    So sieht mein Garten aus:

    Ich bin gerade in der Phase des Umgrabens.

    Mal sehen was ich künftig säen und ernten werde ...

    Liebe Grüße
    Manfred

    Liebe espoir, liebe teetrinkerin, liebe Yvonne,
    vielen Dank für Eure Antworten.

    @ Teetrinkerin

    Zitat

    Das zufriedene Leben finden wir nur, in dem wir uns mit uns versöhnen.

    Ein gleichermaßen einfacher wie weiser Satz. Vielen Dank.
    Habe ich mir ausgedruckt und in mein Portmonee gesteckt, weil der Satz so wertvoll ist ;)
    Das Wort „versöhnen“ fühlt sich irgendwie so schön weich und warm an. :D

    @ espoir

    Zitat

    das ist ja ein Zufall - zu genau dem Thema habe ich gestern ein paar Gedanken bei Isbeau dagelassen.

    Schön, dass wir ähnliche Schwingungen und Gedanken haben.

    Zitat

    gibt es denn etwas anderes, Pläne z.B. in Richtung Ehrenamt, die du entwickeln bzw. weiterverfolgen könntest?

    Ja, ich hatte damit schon begonnen, aber es ist bis jetzt noch zu keiner Zusammenarbeit gekommen. Auch hier muss es ja passen …

    Zitat

    Du hast die Arbeit im suchttherapeutischen Bereich erwähnt.
    Bieten sich denn auf dem Gebiet keine weiteren Optionen?

    Habe ich auch schon drüber nachgedacht, aber noch nicht abschließend entschieden.

    Ich habe zuletzt im Bereich Edutainment gearbeitet, mit dem Schwerpunktthema „Umwelt- und Gesundheitsaufklärung für Kinder“.

    Hier würde ich gern wieder ansetzen und am liebsten eine (interaktive) Ausstellung zum Thema „Suchtprävention“ entwickeln. Genaueres möchte ich hier nicht schreiben …

    Die Herausforderung besteht darin - wie bei allen spannenden, gesellschaftspolitischen Themen – wie ich eine Finanzierung organisiere …

    @ Yvonne

    Das mit Singen ist ne tolle Anregung. Ich hatte dieses Erlebnis des gemeinsamen Singens auch schon einmal in einem Theaterworkshop. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis.

    Zitat

    Bei mir ist die Zufriedenheit,aber auch die Dankbarkeit trocken sein zu dürfen wie eine wärmende Sonne,die alles überstrahlt und Wärmt.

    Ich wünsche Euch allen eine möglichst durchgehend „warme“ Woche! :D

    Liebe Grüße
    Manfred

    Hallo Matthias, hallo Hartmut, hallo Maria,
    danke für Eure Antworten.

    Das ist interessant, dass Ihr zwischen zufrieden im Leben und zufriedener Trockenheit einen Unterschied macht.

    Für mich gehörte das bisher zusammen.

    Ich verstehe und übersetze das für mich so:

    Zufriedene Trockenheit ist eher nach Innen gerichtet und hat mit äußeren Umständen nichts zu tun?!

    Zufriedenes Leben ist dann eher nach Außen gerichtet?!

    Hm, ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die äußeren Umstände (Wohnort, Wohnung, Arbeitsplatz, soziales Umfeld, etc.) auch etwas mit meiner zufriedenen Trockenheit zu tun haben.

    Wobei ich nicht auf den Gedanken gekommen bin, diese als Gründe zum Saufen einzusetzen. Dann hätte ich schon längst wieder saufen „müssen“.

    Ich saufe nicht, weil mir ein klarer Kopf und ein halbwegs klarer Verstand wichtiger sind, als ein sicherer Arbeitsplatz oder Ähnliches.

    Trotzdem würde ich mich schon besser fühlen, wenn ich wieder in einem verbindlichen, sozialen Umfeld integriert wäre. Ich wäre dann insgesamt zufriedener. Wir Menschen sind doch auch soziale Wesen, die gern ein Gefühl von Zugehörigkeit haben.

    Ja, das ist es eigentlich, worum es geht. Ich vermisse die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, in der ich mich wohl fühlen kann und darf.

    Zum Thema Selbständigkeit:
    Ich habe auch hierüber immer wieder nachgedacht. Selbst wenn ich eine Geschäftsidee hätte (habe ich z.Zt. nicht), dann würde ich sie nicht alleine umsetzen wollen. Dieses Einzelkämpferdasein passt nicht zu meinem starken Bedürfnis nach Gruppe oder zumindest 2er-Team.

    Noch Mal danke für Eure Anregungen.

    Liebe Grüße
    Manfred

    Hallo Maria,
    vielen Dank für Deine Antwort.

    Stichwort Zeitarbeit:
    Habe es schon bei diversen Firmen probiert. Häufigstes feedback: zu alt. Profil passt nicht.

    Das mit dem „vorstellen“ bezog sich auch auf private Situationen.

    Auf die Bewerbungssituation bezogen sage ich es grundsätzlich in jedem Bewerbungsgespräch (wenn es denn dazu überhaupt mal kommt). Das ergibt sich schon automatisch aus dem Lebenslauf, da ich auch schon im suchttherapeutischen Bereich (themenzentriert) gearbeitet habe.

    Im Übrigen werte ich es als persönliche Kompetenz, dass ich nun schon seit 21 Jahren trocken lebe.

    Ich will meine Frage noch mal genauer stellen:

    Welche Bedeutung hat ein Arbeitsplatz für Eure zufriedene Trockenheit?

    Oder anders:

    Würde es Eure Zufriedenheit beeinträchtigen, wenn Ihr keine Arbeit hättet und keine berufliche Perspektive?

    Liebe Grüße
    Manfred

    Liebes Forum,

    wie einige von Euch vielleicht wissen, bin ich (52 J.) seit längerer Zeit erwerbslos. Seit einigen Jahren habe ich alles Mögliche (Fortbildungen, Bewerbungen, Coaching, etc.) unternommen um einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu finden. Bisher leider ohne Erfolg.

    Z.Zt. „arbeite“ ich in einem so genannten 1 Euro-Job. Es gibt dort außer ein paar einfachen Aufgaben nichts zu tun, was mich in irgendeiner Weise ausfüllt. Ich hatte in meiner letzten Anstellung eine verantwortungsvolle Aufgabe mit Leitungsfunktion. Ich habe dort sehr gerne gearbeitet, auch wenn es häufig sehr stressig zuging.

    Ich würde in Zukunft auch gerne eine Aufgabe übernehmen, die weniger anspruchsvoll ist und habe mich auch schon häufig auf Stellen beworben, die vom Anforderungsprofil einfacher waren und bei denen ich auch nur die Hälfte verdienen würde. Da ich nie einen anspruchsvollen Lebensstil gepflegt habe, macht es mir nichts aus auch für weniger Geld zu arbeiten. Ich würde nur gerne von dem Geld auch leben können.

    Am Schlimmsten ist für mich, dass ich im Moment keine Perspektive sehe, aus dieser Situation wieder heraus zu kommen.

    Ich traue mich kaum noch unter Menschen, da ich mich ungern als „Hartz IV-Empfänger“ vorstelle. Mich als trockener Alkoholiker „vorzustellen“ macht mir dagegen nichts aus.

    Eine Kombination aus Beidem würde ich mich auch nicht trauen, da ich dann mitten im Klischee wäre, nach dem Motto: „Ah ja, Alkoholiker und arbeitslos. Alles klar.“

    Ich habe folgende Frage an Euch:

    Welchen Einfluss hat ein Arbeitsplatz auf Eure Trockenheit?

    Ich freue mich auf Eure Antworten.

    Liebe Grüße
    Manfred