Hallo Lavandula,
ich habe gerade von Deiner "Orchestermetapher" gelesen.
Spannenderweise habe ich das gleiche Bild auch schon einmal erwähnt:
auf seite 3 in "meinem" Thread "sich selbst lieben".
Die Fragen, die sich für mich mit diesem Bild ergeben haben, stelle ich als Zitat nochmal hier ein:
ZitatAlles anzeigenWie kann ich
meine Muster
meine Brüchigkeit
meine Verletzlichkeit
meine Bedürfnisse nach Nähe, Schutz, Ruhe, Freude, Gelassenheit …
mein Schreien, Lachen , Weinen …in Ordnung bringen, in Einklang mit mir bringen, stimmig werden lassen?
Gibt es einen inneren Kern, der alles bündelt?
Gibt es so etwas wie eine Schaltzentrale?
Gibt es ein steuerndes Selbst?
Kann man dieses steuernde Selbst reparieren, wenn es kaputt war, wenn es noch nie funktioniert hat?Wie stelle ich mir dieses Selbst vor?
Wie ein Orchester?
Mit Pauken, Trompeten, Geigen, Oboen, Klavier und was es sonst noch alles gibt …
Und jedes Instrument steht für ein Muster, ein Bedürfnis, Lachen, Weinen, etc. …
Und ein Dirigent ordnet, sorgt für den Einklang, macht es stimmig …
Mal laut, mal leise, mal schwungvoll, mal langsam …Gibt es dazu einen größeren Ordnungsrahmen?
24 Stunden. Immer wieder im 24 Stunden-Rhythmus. Im Vertrauen auf einen großen Musikmeister, der alles mit Wohlwollen betrachtet. Unabhängig davon, ob es auch mal Misstöne gibt. Oder irgendwelche Dissonanzen.Denn ohne einen Ordnungsrahmen wäre alles grenzenlos. Wie beim trinken …
Wie siehst Du das mit dem Selbst? Hast Du darauf eine Antwort?
Liebe Grüße
Manfred