Übrigens habe ich jetzt die Welt der Formatierung entdeckt-- so mit Fett und unterstrichen....
Was einem eine Nacht alles so bringen kann.
Beiträge von elke1961
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so große Augen hab ich, kann immer noch nicht schlafen.
Er ist nun zu seiner ersten Frühschicht.
Erzählt was von Betten beziehen wegen den Hundehaaraen.
Ich: "Ja, kannste ja machen." (Wann hat er in den letzten 13 Jahren Betten bezogen?)
Meint, dass die Hunde auf ihn beim Spaziergang nicht hören. Ich: "Passiert mir nicht." Fragt dann doch tatsächlich "Was kann man machen?" "Wolltest doch nie dir was sagen lassen! Ist Trainingssache! Das kann ich dir nicht mal eben so sagen, muß man halt mit den Kommandos üben. Aber du möchtest ja nicht, dass ich dich kritisiere." Mir war es egal und er gab kein Contra wie sonst immer.
Er: "Wo warst du denn gestern die ganze Zeit." Ich: "Ist doch uninteressant für dich, wir sind uns doch keine Rechenschaft mehr schuldig. Du kommst und gehst und ich auch."
Es tat mir nicht weh und vielleicht macht die Müdigkeit mich so gleichgültig.
Er hat schon mal gefegt und wollte eigendlich noch wischen. Hä???? Was ist denn mit dem los. Okay, dass er jetzt sauberer geworden ist, hab ich schon gemerkt. Er duscht täglich, trägt Rasierwasser und räumt den Tisch mit seinen Sachen ab. Aber Haushalt machen? Hab ich 13 Jahre gemacht und habe ihn jetzt die ganzen Tage vernachlässigt. Ihm war es egal. Ist es ihm jetzt doch zu schmutzig und will er mir beweisen, dass er es auch ohne mich schafft?
Soll er, brauche ich es nicht machen und kann mich um mich kümmern. Schönes Gefühl.
"Bist du heute Zuhause, wenn ich von der Arbeit komme?" Bin ich im falschen Film???
Hat er sich vielleicht von meiner Heulerei die Tage zuvor erweichen lassen? Dann ist jetzt der Zeitpunkt vorbei- er hat ihn verpasst. Oder ist es nur um des lieben Friedens willen?
Ist es jetzt ein Triumphgefühl oder laufe ich Gefahr, dass ein Hoffnungsschimmer in mir aufflammt. Oder tut es einfach nur gut, dass er so ist, wie ich ihn teilweise wollte. Ich will keinen Hoffnungsschimmer, sonst tut es wieder weh. Der soll jetzt das Ding durchziehen und sich mit mir finanziell einigen.Och - ihr Lieben! Was ich für ein Durcheinander in meinem eigenen Thread verursache. Mal so- mal so: Das Wechselbad der Gefühle!
Von Trauer über Wut zu Rachegefühlen und Trotz bis hin zur Gleichgültigkeit. Aber besser so als die ewige Verzweiflung und Trauer.Aber es ist so unklar für mich, was hier abläuft. Oder will ich, dass es unklar ist?
Versteht hier einer, was hier abgeht? Ich kenne ihn und weiß, wenn ich ihn frage, wird er bei seiner Meinung und seinem Entschluss bleiben. Er ist ein Dickkopf und würde sich niemals in Frage stellen.Ich lasse es einfach so und werde zusehen, dass ich mich weiterhin mehr um mich kümmere. Wenn er was auf den Herzen hat, muss ER es sagen und nicht ich es ihm aus der Nase ziehen.
Schluss mit lustig.
Ich versuche jetzt, ein wenig zu schlafenLG
Elke -
ups- gleich drei Uhr-- ich gehe mal schauen, ob ich einschlafen kann. Von wegen, die Tabletten machen schläfrig. Ich glaube, die haben mir ne extra Portion Energie gegeben.
Nachti
Elke -
... und bei wem es sinnvoll ist, keinen Rückzug anzutreten, da du eventuell- entgegen deiner Erwartungen- Verständniss erhalten hast.
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Liebe Pedi,
meine Erfahrung mit meiner Familie ist diese:Meine Mutter ist leider verstorben, aber sie hätte sich niemals eingemischt, aber zu mir gehalten.
Meine Schwester habe ich immer mehr rausgehalten, weil sie Partei für meinen Bald-Ex-Partner ergriffen hat. Er hat halt mehr mit ihr über seine Probleme gesprochen als ich. Ich habe es nie klargestellt, weil ich meinte, es wäre eine Sache zwischen ihm und mir. Und jetzt, wo ich sie mal kontaktiert habe, hat sie sich schon eine feste Meinung gebildet, so dass ich das Gefühl hatte, ich müsste ihr das Gegenteil beweisen.Alle anderen habe ich auch außen vor gelassen, weil ich sie nicht mit meinen Problemen belasten wollte.
Nur meine Kinder habe ich mit einbezogen. War offen mit Ihnen und meine Kleine (19 Jahre) konnte sogar sehr objektiv sein. Ich war deshalb offen zu ihnen, weil er versucht hatte, sie auf seine Seite zu ziehen und im Suff immer behauptet hatte, dass sie es so sehen würden, wie er. Das verletzte mich und deshalb habe ich seit diesem Zeitpunkt mit ihnen immer darüber gesprochen. Das gab mir dann die Sicherheit, was tatsächlich von dem wahr ist, was er alles so von sich gab. Wenn ich dieses nicht getan hätte, hätte ich mich - unbegründet- von meinen Kindern abgelehnt gefühlt. Und das nur, weil er irgendeinen Quatsch von sich gegeben hatte. So haben wir durch die Offenheit viele Mißverständnisse oder bösen Behauptungen klar stellen können und es hat mich ihnen näher gebracht und Kraft gegeben.
Es hilft, mit seiner Familie zu sprechen. Aber warte nicht zulange. Warte nicht solange, bis du in die Position gerätst, Rechtfertigungen abzugeben. Das verletzt dich, wenn du merkst, dass man an dir zweifelt.
Und du kannst nur deinen Frieden mit dir machen, wenn du weißt, wo du stehst. Ich kann mit meiner Schwester nun meinen Frieden machen. Sie hat jetzt beide Seiten gehört und was sie nun glauben will, ist ihre Entscheidung. Wenn sie mich nicht verstehen will, kann ich nichts ändern. Aber: Ich habe es versucht. Und jetzt weiß ich, wo ich stehe und kann beruhigt unseren Kontakt auf ein paar Telefonate im Jahr beschränken. Meine Kinder sehe ich täglich, denn auch da weiß ich, wo ich stehe.
Du solltest erst meiner Meinung nach deinen Rückzug antreten, wenn du deine Situation geklärt hast und erkennen kannst, bei wem ein Rückzug auch wirklich sinnvoll ist.LG
Elke -
Mein Gott- muss ich Langeweile haben, dass ich mich mit solchem Wortspielanalysetheorieansatz beschäftige.
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Liebe Martha,
ich kann nicht schlafen- mal wieder nicht. Ich bin müde, aber krieg kein Auge zu.
Ich habe, als er aus der Klinik kam, ein Glasherz in seiner Tasche gefunden, als ich die Jacke gewaschen hatte. Habe es auf den Tisch gelegt. Am nächsten Tag war es in seiner anderen Jacke, als ich den Autoschlüssel rausgenommen habe. Ich dachte, ich spinne und hab es aus Frust weggeschmissen. Ich glaube, ich hatte doch einen Verdacht.
Kein Wort hat er dazu gesagt.
Heute habe ich mal wieder seine 99 Jacken aufgehangen, weil es mich stört, wenn alle Stühle belegt sind. Ich kann ihm nicht sagen, dass er es tun soll, weil es sonst heißt, ich mache mal wieder Stress. Co- Handeln!!!
War es Zufall, dass ich diesmal ein Glücksstein darin fand oder warum verirrten sich meine Hände in seinen Taschen? Co- Kontrolle!!!! Tja- ich lasse ihn diesmal drin, nur komme ich mir verar... vor.
Ich habe ihn noch vor wenigen Tagen gefragt, ob eine andere Frau eine Rolle spielt und er verneinte es.
Ich habe das Gefühl, irgend etwas stimmt hier nicht. Wenn es mit mir weiterhin bergauf geht und ich mich immer mehr emotional von ihm abgrenzen kann, kann ich es aussitzen bis er mir entgegenkommt und die Finanzen mit mir klärt. CO- denken!!!!!
Ich werde nicht obdachlos in der Gosse sitzen oder mich mit zwei Hunden und Kind in einer 1,5 Zimmer Wohnung wiederfinden, nur damit er sich sofort jemand anderen hier reinholt. In das Haus, welches ich schön gemacht habe, wo mein ganzes Herz, Geld und Arbeit drin steckt. Co-Emotionen!!!!
Ich konnte ihn heute ja verhältnismäßig gelassen begegnen (relativ). Ich fange an, etwas für mich zu tun und ich hoffe nicht, dass es ein billiger Trick von ihm ist, damit ich doch noch bleibe.
Ja- es würde mir weh tun, wenn er mal wieder eine andere hat, aber ich will es ihm nicht mehr zeigen. Ich habe genug Schmerz und Verletzung gezeigt, mich erniedrigt ohne eine Regung zu erhalten. CO- Beherrschung!!!!
Aber ich lasse mich nicht ganz ausnehmen. Co- Täuschung!!!!
Ich weiß, dass ich Gefahr laufe, mein Leiden noch zu verlängern. Aber ich würde noch mehr leiden, wenn ich ohne geklärte Finanzen in eine Notunterkunft ziehe und dann sehe, dass sich eine andere hier einrichtet. CO- Wahrheit!!!!
Wenn es so sein sollte und er mich raushaben will, muss er mir entgegenkommen. Wenn dem nicht so ist und das nur ein Trick ist, werde ich niemals mein Geld freiwillig bekommen, womöglich mit den Schulden weiterhin hier leben müssen, bis ich sie abgezahlt habe und mir eine vernünftige Wohnung leisten kann.
Ich warte mal das neue Jahr ab und werde erst mal keinerlei Äußerungen bezüglich Auszug machen. Mal sehen, ob er drängelt oder ob irgendwelche Kuriositäten passieren. Co- Verhalten!!!!!
Ich muss ja nichts überstürzen- es ist ja mal erst gerade zwei Wochen her, dass er sich trennen will.
Ich tue etwas für mich und entwickle mich weiter. Und wenn er dann bis Mitte Januar nichts unternommen hat wegen dem Geld, gehe ich zum Anwalt. Co - Ablösungsprozess!!!!!!
Ich habe ja auch noch nicht etwas passendes gefunden, wo ich eventuell mit den dann verfügbaren Mitteln einziehen könnte (muss ja auch wenn ich schuldenfrei bin, trotzdem knapp rechnen).
Herzliche Grüße
Elke -
Gute Nacht und träume davon, was du dir Gutes morgen antun willst.
LG
Elke -
Ich ziehe auch nicht alleine los, würde mich auch alleine fühlen.
Tu dir etwas Gutes: ein schönen Film, ein Bad oder sonst was. Fange damit an, das ist der erste Schritt.
Vor zwei Wochen noch dachte ich, was soll mir das helfen? Jetzt erkenne ich den Wert, etwas genießen zu dürfen, was mir gut tut. Schlechte Phasen habe ich trotzdem noch, das wird auch noch eine Weile so bleiben. Aber ich weiß auch, selbst wenn ich losziehen würde, hätte ich etwas Ablenkung, aber richtig Spass kann ich noch nicht haben. Das dauert noch etwas, bis ich soweit bin.
Gehe Schritt für Schritt und mache nicht den Fehler, dass du meinst, Spass haben zu müssen. Lass dir Zeit.
LG
Elke -
Ich bin auch da- ihr seid nicht alleine. Weihnachten war ich im Chat und Sylvester werde ich auch dort sein- er ist ja dann offen.
Auch ich habe mich isoliert und alle meine Bekannten haben schon ihre Freizeit geplant. Früher hatte ich sehr viele und heute kaum noch. Und Freizeitgestaltung muss ich erst noch lernen.
Der Spass ist für mich da auch noch nicht in Sicht.
Ich fange an, mich mit mir selbst zu beschäftigen und dabei hilft mir dieses Forum, weil ich mich hier ausheulen kann, wenn mir danach ist.
Irgendwann wird der Spass aber zurückkehren, wenn ich ihn brauche. Jetzt brauche ich nur Unterstützung.
Liebe Grüße Elke -
Liebe Blaubärchen
das, was du schreibst, könnte mir ebenso passieren.
Gerade noch fest entschlossen, sich zu trennen und in der nächsten Minute möchte man es doch noch versuchen.
Hoffnungen werden durch ein paar Worte, durch eine Gestik oder durch eine Zärtlichkeit wieder neu belebt- reanimiert.
Und das macht uns doch aus! Wir hatten doch immer Hoffnung, gaben alles und verziehen vieles. Wir können uns nicht über Nacht ändern. Aber ein Beigeschmack bleibt: Das Misstrauen, die Enttäuschungen und der Schmerz darüber.
Ich habe nicht nur 13 Jahre lang einen Partner gehabt, der alkoholahängig war. Ich hatte davor eine siebenjährige Beziehung mit einem gewalttätigen Partner.
Beide Male musste ich leider feststellen, dass ich sehr leidensfähig war und erst dann, wenn ich absolut keine Kraft mehr hatte, in der Lage war, eine Veränderung zu akzeptieren. Solange hatte ich immer wieder versucht, meine Kraft in die Beziehung zu stecken.
Leider verschwenden wir unsere Kräfte in die falsche Richtung und nutzen diese nicht, um ganz schnell das Weite zu suchen. Es ist aber so, wie es ist und niemand hier kann sagen, dass er es nicht noch 4, 5, 6, tausendmal noch mal versucht hat.
Deshalb sind wir ja alle hier und deshalb versuchen wir uns ja gegenseitig zu unterstützen.
Weil wir wissen, was unser Problem ist.Liebe Grüße
Elke -
Liebe hiswife
.. siehst du, du wünschst die einen......
Er soll so werden.......Nun wir wissen, was wir uns wünschen. Und Träume sind erlaubt. Es ist schön, wenn sie sich erfüllen. Wie schlimm ist es für uns, wenn sie sich nicht erfüllen?
Für mich war es ein Alptraum, als sie sich nicht erfüllten. Hatte man doch mit dem Trockensein soviele Hoffnungen. Und das Loch war größer, als wenn er noch weiter gesoffen hätte.
Ich konnte ja nicht mehr dem Alk die Schuld geben. Und wenn das Trockensein als Ziel schon mal erreicht ist, welche Steigerung kann denn seine Persönlichkeit noch in die Richtung biegen, die ich haben will?
Nur intensives Arbeiten und Auseinandersetzen mit einem Selbst lässt eine neue Persönlichkeit heranreifen. Und das geht nicht von Nass zu Trocken.
Schau einfach mal in dein Inneres, ob ihr noch gemeinsame Ziele habt- nach dem Trockensein.Liebe Grüße
Elke -
Lieber dreamcatcher
meinst du denn, der Mutter fiel es leicht, aus ihrem gewohnten Trott herauszukommen?
Kennst du nicht auch vielleicht Familien mit Kindern, wo du verstandesmäßig der Meinung wärest, dass würdest du anders tun?
Aber gerade weil bei meinem Beispiel die Mutter ihre Tochter liebt und möchte, dass sie gut versorgt zur Schule geht, macht sie weiter wie bisher. Solange, bis sie merkt, dass sie sich von ihrer Überliebe und Verantwortung lösen muss, weil es niemanden weiterbringt und ihre Beziehung so weiter Schaden tragen würde. Nicht Trotz oder der Wunsch, die Tochter zu verändern, waren Auslöser für die Veränderung. Sondern Einsicht, dass man selbst gelassener und zufriedener wird, wenn man sich nicht mehr für Sachen schuldig fühlt die einem nicht in der Verantwortung liegen.
Auch hat die Mutter keine Lösungsvorschläge gemacht, weil die Tochter nun selbst herausfinden sollte, was sie will, was sie kann oder wozu sie bereit ist. Jemanden Entscheidungsfreiheit zu geben, bedeutet ihm auch die Verantwortung zu übergeben. Das schließt aber Hilfe nicht aus- wenn sie dann noch gewollt ist.
Wie sieht denn deine Hilfe aus? Ist es Hilfe oder Verantwortung abnehmen.Liebe Grüße Elke
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Liebe hiswife
und er wird nach der Therapie wieder ein anderer Mensch sein. Du wirst nicht den Menschen wieder bekommen, in dem du dich verliet hast
Es kann positiv sein, wenn er zurück kommt. Es kann aber auch nicht so toll sein. Das muss dir klar sein. Er macht ja keinen Zeitsprung, denn die Sucht hat ihn verändert. Jede Phase verändert die Entwicklung eines Menschen - verändert die Persönlichkeit. Und das heißt nicht unbedingt so, wie wir es uns erträumen.
Meist haben Süchtige gar keine realistischen Zukunftsvorstellungen - meist weichen ihre Träume von unseren ab.
Nur wenn ihr die gleichen Ziele hat und euch dann nach der Therapie neu begegnet, gibt es eine Chance.
Liebe Grüße Elke -
Hallo dreamcatcher
Du lässt niemanden im Stich.
Es ist wichtig zu wissen, ob derjeniege auch wirklich die Hilfe in der Form, wie DU sie geben willst, annehmen will.
Und manchmal hilft man mehr, wenn man eben nicht hilft.Ein Beispiel: Eine Mutter beschwert sich jeden Morgen über die Unselbstständigkeit ihrer Tochter. Sie muss ihr jeden Morgen die Brote machen und würde sich wünschen, dass die Tochter es selbst macht. Jeden Tag kommt es deshalb zu Auseinandersetzungen. Die Mutter zetert und schimpft, die Tochter wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Eines Tages aber hat die Mutter sich verändert. Anstatt der Tochter die Brote zu machen, sitzt sie am Tisch und trinkt Kaffee. Das geht die nächsten Tage und Wochen so. Jeden Tag geht nun die Tochter ohne rote zur Schule und der Mutter tut es weh, aer von Tag zu Tag löst sie sich von Ihren Schuldgefühlen und kann immer entspannter ihren morgendlichen Kaffee trinken. Eines Tages kommt es zum Gespräch und diesmal kann die Mutter gelassen und ruhig mit ihrer Tochter sprechen und ihr sagen, wenn sie morgens Brote haben möchte, kann sie sie gerne selbst machen und wenn sie morgens keine Zeit dafür hat, gäbe es bestimmt andere Lösungen. Die Tochter beschloss, abend ihre Brote selbst zu machen.Was sagt dir diese kleine Geschichte?
Liee Grüße Elke
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Ups- manchmal verschluckt mein PC die Buchstaben.
Es sollte heißen:Aber ich weiß auch, dass ich euch habe und nicht mehr alleine bin und bald auch...
Ein "B" Problem, kommt wohl daher, dass ich mal Kakao verschüttet habe. -
Puh- ihr Lieben,
der erste Schritt.
Heulend sass ich beim Arzt, kaum nachdem ich die ersten Worte gesprochen hatte. Meine liebe Tochter übernahm den Rest. Wie schön, wenn mal jemand anderes was übernimmt.
Ich bekomme sofort für nächstes Jahr die Überweisung zum Therapeuten, denn dieses Jahr lohnt nicht mehr. Der Arzt ist zufällig auch Arzt für Suchterkrankungen und psychosomatische Grundversorgung (was immer das auch heißt). Er macht auch Akkupunktur- passt genau.
Er gab mir sofort Namen von guten Therapeuten und eine Telefonnummer vom KV, wo ich eine Liste anfordern sollte, meinte ich sollte es heute noch machen. Dann sagte er, daß wir bis dahin sofort etwas unternehmen müssen und verschrieb mir ein Medikament für meine "Anspannung". Es soll mir nach einer Woche besser gehen, bekam also erst Mal für eine Woche einen Krankenschein, den ich aber noch verlängern kann, wenn ich mich ausserstande fühle, zur Arbeit zu gehen.
Etwas konnte er sich allerdings nicht verkneifen, nachdem ich ihm heulend berichtete, dass ich jetzt einen Trennungsschritt vor mir habe: "Ist doch gut so!" Natürlich- aber ich kann es ja noch nicht so sehen. Vielleicht wollte er mich aufmuntern, er sieht ja die Sache auch realistischer.
Leider habe ich noch nirgendwo angerufen, weil ich dann bis zum Abend einen langen Stadtbummel, mit Essen, Kaffetrinken und Shoppen, mit meiner Tochter gemacht habe.
Mir ging es zwar nicht blendend, aber auch nicht übermäßig schlecht und es war mal gut aus dem depremierenden "Zuhause" rauszukommen.
Dann hatte ich aber doch noch den Drang, wieder nach Hause zu fahren. Ich merkte meine Unruhe, als wir noch abschließend einen Kaffe bei meiner Tochter tranken. Es war genug reale Welt für diesen Tag.
Ich freute mich auf meine kleine Tochter, weil ich ihr eine wasserdichte Jacke zum Spazierengehen mit den Hunden gekauft hatte und sie damit überraschen wollte.
Sie war nicht da, aber mein ???? Ex???? (Partner kann ich nicht mehr sagen).
Ich erst Mal auf´s Clo, da fragte er schon nach mir. Ich komme in die Küche, sehe einen neuen Laptop. Da fragt er mich sch ...freundlich, wo ich denn den ganzen Tag war ( zuvor war er aber schon morgens verschwunden, ohne was zu sagen). Ich nur freundlich vorahnend zurück: "Das möchtest du doch gar nicht wirklich wissen!"
Tatsächlich kam es, wie ich es mir dachte. Er, der von PC gar keine Ahnung hat (kennt nur den An Knopf), hat sich einen Laptop gekauft: "Du- ich weiß nicht, wie das mit dem Internet geht." Ich nur: "Du hast doch ganz viele Freunde, die sich super damit auskennen."
Mann, wenn der noch nicht Mal fragen kann, werde ich mich bestimmt nicht anbieten. Dafür soll ich jetzt noch gut genug sein?
Ich wollte dann nach oben und dann kam nur sein Kommentar: "Na- hast de nach einer Wohnung geguckt."
Was soll ich davon halten? Ich springe nicht, wenn er es will, dann wird man wieder gehässig? Anstatt mir mein Geld zurückzuzahlen, was er mir geliehen hat, kauft er sich einen Laptop.
Oh - das kann ja noch was geben. Ich werde sicherlich noch ganz schön kämpfen müssen. Ich glaube nicht, dass er es mir einfach machen wird. Aber vorher die großen Töne spucken, er würde mir beim Umzug soviel helfen, wie er kann und wegen seiner Schulden solle ich mir keine Sorgen machen. Haha.
Ach ja - und heute nacht konnte ich es nicht lassen. Ich habe das erste Mal wieder seit 6 Monaten spioniert/ konrolliert, weil ich es immer noch verstehen will. Er schleppt ja sogar sein Handy mit ins Bett und lässt es keine Sekunde irgenwo liegen. Als er schlief, habe ich geschaut: Fotos von einer Frau aus der Klinik beim Spaziergang an dem See, bei dem wir bei meinem Besuch in der Klinik auch waren. Gestern drei Mal mit ihr telefoniert und täglich mindestens zwei SMS- aber nur kurz, wie "meld dich", Du bist so ruhig"...
Muss ja nichts heißen, aber das habe ich bei seiner ersten Affäre auch gedacht, dass da nichts ist. Bis er es mir beichtete , damit ich ausziehen soll und seine Affäre ihn dann zu Hause besuchen kann.
Boh- ich würde mir echt wünschen, dass er eine Affäre hat, weil ich GANZ GANZ GANZ genau weiß, dass sie nicht von Dauer sein kann- schon gar nicht aus der Entfernung und schon gar nicht, weil sie selbst verheiratet ist und schon gar nicht, weil sie sich beide in der Therapie kennengelernt haben. Ist ja wie bei Urlaubsflirts- nur da sind ja meist gesunde Menschen involviert.
Und dann soll er merken, wenn es dann wieder in die Brüche geht, was er da für einen Mist verzapft hat und heulen und kriechen (würde er nie machen), um mich betteln und dann sage ich: "Nein".
Ups- habe ich nicht schlimme Rachegelüste??? Ich fühle mich aber besser (habe nach dem Arzt schon meine 1/3 Tablette genommen) als dieses winselnde, heulende Wesen, dass um seine Liebe bettelt. Und es sind ja auch nur Gedanken, die tun keinem weh.
Immer wieder fühle ich im Herzen noch, wie es sich verkrampft und weh tut, und manchmal meine ich noch, dass meine Tränen hoch kommen. Aber das ist nur das Gefühl, mein Kopf ist klarer und scheint jetzt im Moment doch mehr Kontrolle zu haben.
Ich weiß, ich stehe noch am Anfang und ich weiß, ich werde noch kämpfen müssen. Kämpfen um das, was mein Recht ist. Ich weiß auch, dass er sich noch böse Dinge einfallen lassen wird, um es mir doch noch schwer zu machen- komisch, er wollte doch die Trennung?
Aer ich weiß auch, dass ich euch hae und nicht mehr alleine in und ald auch proffessionelle Hilfe hae.Also- das war mein Tag.
Liee Grüße Elke
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Liebe Mina,
mein Freund war auch in der Langzeittherapie und als er nach Hause kam, hat er sich verändert. Da wurde mir erstmals bewusst, dass ich Co-abhängig bin. Auch mir kam es vor, dass ihm die anderen aus der Gruppe wichtiger waren und es tat mir unendlich weh.
Aber dein Freund hat auch ein eigenes Leben und er ist nun ganz stark damit beschäftigt, sich neu zu orientieren und sich mit sich selbst zu beschäftigen. Das ist gut so, nur so schafft er es, trocken zu bleiben.
Er wird sich verändern und das heißt, das sich eure Beziehung auch verändern wird. Er lernt jetzt, es ohne dich aus der Abhängigkeit zu schaffen. Sicherlich kannst du ihn beistehen, aber erdrücke ihn nicht. Es ist ein wichtiger Schritt für ihn und es wäre nun auch wichtig, dass du lernst, dir selber auch wichtig zu werden. Tu es um deiner Selbstwillen. Es gibt Angehörigengruppen und wenn du magst, gibt es extra für Angehörige ein Forum hier.
Ich würde mich freuen, wenn du mal dort von dir berichtest.
Liebe Grüße Elke -
Liebe Nele, liebe Ulrike.
Morgen fahre ich endlich mit meiner Tochter zum Arzt. Ich hoffe, dass er mich wenigstens so lange krank schreibt, bis ich zur psychologischen Beratung im nächsten Jahr war und mein Körper nicht mehr so schwach ist.
Ich fahre auch zu einem anderen Arzt, weil unser Hausarzt unser gemeinsamer ist.
Ich möchte die Zeit nutzen, um wieder auf die Beine zu kommen und schon einige organisatorische Dinge erledigen zu können. Ich habe Angst, weil ich nicht so genau weiss, was ich sagen soll, was "ich habe". Ich habe Angst, weil ich befürchte, dass ich mehr die körperlichen Symptome in den Vordergrund stellen werde, weil sie greifbar sind. Ich habe Angst als Heulsuse dazustehen. Es ist für mich ein schwieriger Schritt, weil ich schon mehrmals die Erfahrung gemacht habe, dass Ärzte nicht weiter darauf eingegangen sind, mich eine Woche krank geschrieben hatten und dann war es für sie erledigt. Ich will auf jeden Fall das Schreiben von der Reha mitnehmen, wo drinsteht, dass mir eine ambulante Pschotherapie empfohlen wird.
Ich weiß, dass es lange dauert, bis man einen Termin bekommt. Schaffe ich es denn, solange zu warten? Wäre vielleicht eine Tagesklinik richtig? Oder gar eine Einweisung? Ich bin froh, dass meine Tochter mitkommt und den Arzt persönlich kennt. Sie ist ein Schatz.
Das ist der erste Schritt und mir schlottern die Knie.Liebe Grüße Elke
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Zitat von gescheAlles anzeigen
Jede von uns geht ihren Weg, so wie es für Jede von uns gut
und richtig ist.
Was wir tun können, wir können uns unterstützen,
indem wir zu(hören)lesen
uns gegenseitig Mut machen.
Rat geben und annehmen.Ich habe hier gelernt, Tränen kann man auch virtuell trocknen.
Liebe Gesche, wenn du wüsstest, wieviel Mut du uns mit deinen Worten gibst.
Und nur dadurch, dass ich sie lese.Liebe Grüße Elke